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Reformation und Gegenreformation in Stadtberge

31. Oktober 2017
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge Der katholischste „Urpunkt“ der Region war lange Zeit protestantisch geprägt Marsberg / Obermarsberg / Niedermarsberg. Sie gilt als Wiege des katholischen Christentums – die alte Stadt auf dem Berge, das historische Obermarsberg! Hier hatte einst Karl der Große die erste Kirche und das erste Kloster im heidnischen Sachsenland begründet. Fast unbekannt ist die Geschichte der Reformation und Gegenreformation in Marsberg. In keiner Stadt des Kurkölnischen Sauerlandes (Herzogtum Westfalen) hat die durch Martin Luther vor genau 500 Jahren von Wittenberg ausgehende Reformation eine so starke Aufnahme gefunden wie in Stadtberge (Ober- und Niedermarsberg). Die Gegenreformation hat im Laufe von über 250 Jahren nicht vermocht, das evangelische Leben in Stadtberge gänzlich auszurotten. Eine evangelische Gemeinde bestand in Niedermarsberg seit der Reformation. Auch nach der Gegenreformation blieben ganze, evangelisch geprägte Familien dort. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ besitzt hierzu im Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ interessante Urkunden, die von Friedrich Brune wissenschaftlich aufbereitet wurden. Eine alle Mittel einsetzende Gegenreformation hat also die um die Mitte des 16. Jahrhunderts fast ganz evangelisch gewordenen Städte Ober- und Niedermarsberg nicht voll rekatholisieren können. Nachdem alle Versuche des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Ernst von Bayern (1583-1612), der evangelischen Bewegung in Ober- und Niedermarsberg Herr zu werden, letztlich fehlgeschlagen waren, setzte sein Nachfolger Ferdinand von Bayern, der während des 30-jährigen Krieges Kurfürst und Erzbischof in Köln war, die ihm zu Gebote stehenden kirchlichen und staatlichen Machtmittel gegen die beiden abtrünnigen Städte ein. Am 04.11.1614 wurde von ihm die römisch-katholische Religion gewissermaßen zur Staatsreligion erklärt. Jede öffentliche Ausübung des evangelischen Glaubens in Marsberg war strengstens untersagt. Von allen Staatsämtern war der evangelisch gesinnte Bürger ausgeschlossen. In den Rat der Stadt durften nur noch gläubige Katholiken gewählt werden. In Obermarsberg fand sich aber zu jener Zeit nur ein evangelischer Bürger namens Koch, der für das Bürgermeisteramt geeignet war und nur weitere 7 katholische Bürger traten ihm als Ratsherren zur Seite. Mehr waren in Obermarsberg nicht aufzutreiben. Zum vollständigen Ratskollegium fehlten aber noch 6 Mitglieder. Sie waren in der Oberstadt nicht zu finden. Kurzerhand setzte der Kurfürst die alte Verfassung außer Kraft. Der strengkatholisch gesinnte Heinrich von Calenberg wurde aus dem Warburger Land (Hochstift) mit Sonderrechten und Vollmachten zum Amtmann über Marsberg eingesetzt. Zu diesen Gewaltmaßnahmen gesellte sich die unmittelbar kirchliche Gegenreformation. Doch der „Lutheranismus war in Marsberg nicht zu töten“, so die Urkunden. Der Propst des Stiftes hatte die Rezesse des Kurfürsten von der Kanzel zu predigen, um den „ketzerischen Protestantismus“ auszulöschen. Selbst die Schulmeister und Priester lehrten den evangelischen Glauben entgegen der Androhung von Geld-, Vollzugs- und teils sogar der Todesstrafe. Bei evangelischen Taufen sollten die Eltern 10 „Goldgülden“ und der Pastor 20 „Goldgülden“ Strafe zahlen. Weitere Strafen gab es bei Trauungen mit evangelischem Hintergrund, Kranken- oder Sterbesalbungen und bei evangelischen Begräbnissen auf dem katholisch geweihten Kirchhof. Ebenfalls wurde zu solchen Anlässen das Schweigen der katholischen Kirchenglocken befohlen, aber nicht befolgt. Im Laufe der Zeit, als die Maßnahmen in Stadtberge nicht fruchteten, wurden härtere Maßnahmen verkündet. Fremde „Visitatoren“ beispielsweise aus Werl hatten für die Durchführung zu sorgen und sollten noch drastischer vorgehen sowie evangelischen „Zierrath und Kleinodien“ einziehen. Die evangelischen Pfarrer und Gelehrten sollten direkt der Privilegien entbunden werden und Vermögen dieser Person beschlagnahmt werden. Den Schulmeistern wurden die mit „falschem Wortlaut“ geschriebenen Lehrbücher genommen. Selbst das kaputte Dachwerk der Kirchen in Ober- und Niedermarsberg bezeichnete man als evangelische Ketzerei. Dem Bürgermeister und dem Rat wurde auferlegt bei einer Strafe von 100 „Goldgülden“ die Kirchendächer zu reparieren, um den „göttlichen Zorn“ zu verhüten. All diese Maßnahmen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der evangelische Glaube hielt sich in Marsberg emsig über Jahrzehnte und Jahrhunderte sehr hartnäckig. Weitere Bestrebungen von der geistlichen und staatlichen Obrigkeit und der Landesherren brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fotos im Anhang: 01 Die Luftaufnahme zeigt vordergründig die Stiftskirche Obermarsberg, das alte Benediktinerkloster, die Zehntscheune und den Obermarsberger Friedhof um das Jahr 1945. Im Tal befindet sich Niedermarsberg. 02 Diese Zeichnung spiegelt die Obermarsberger Stiftskirche samt Kloster im März 1829 wider. Auf dem Bildnis links neben dem Kloster befindet sich die Nikolaikirche. Beide Kirchen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch den historischen Zwiebelturm. 03 Ein „Kupferschlag-Bildnis“ der Stiftskirche Obermarsberg mit barocker Turmspitze zur Situation vor 1829 – Ein Exponat des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. #Marsberg #Obermarsberg #Niedermarsberg #Stadtberge #Reformation #Gegenreformation #Katholisch #Evangelisch #1517 #2017 #Protestantisch #Christen #Christentum #AlteStadtaufdemBerge #HistorischesObermarsberg #KarlderGrosse #Kirche #Kloster #Heiden #Sachsen #Sachsenland #Sauerland #Kurkoeln #Westfalen #Herzogtum #Luther #MartinLuther #Wittenberg #500Jahre #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Archiv #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #FriedrichBrune #Koelner #Kurfuerst #Erzbischof #ErnstvonBayern #FerdinandvonBayern #Koeln #Katholiken #Koch #Buergermeister #Ratsherr #Ratsherren #Oberstadt #Calenberg #HeinrichvonCalenberg #Warburg #WarburgerLand #Hochstift #Amtmann #Propst #Schulmeister #Priester #Geldstrafe #Vollzugsstrafe #Todesstrafe #Visitatoren #Werl #Strafe #Landesherren #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Benediktinerkloster #Zehntscheune #Friedhof #1829 #Nikolaikirche #Zwiebelturm #Kupferschlag #Turmspitze #UnserMarsberg
Hatheburg und Thankmar

1. Oktober 2017
Hatheburg und Thankmar Der Griff nach der „Königskrone“ endete 938 in Obermarsberg tödlich Marsberg. Mord an der höchsten und heiligsten Stelle des Eresberges: So endet das Leben und die Geschichte um Thankmar, dem Halbbruder Kaiser Otto des Großen, auf kriminellster Weise am 28.07.938 in der Obermarsberger Kirche. Thankmar stammte aus der Familie der Liudolfinger und war der einzige Sohn des deutschen Königs Heinrich I. und dessen erster Ehefrau Hatheburg. Thankmar, dem von seinem Vater das mütterliche Erbe vorenthalten worden war, erhob sich gegen den neuen König, Otto I., als dieser den Grafen Gero mit der Markgrafschaft an der Saale und der mittleren Elbe betraute, die er für sich erwartet hatte. Thankmar wiegelte die sächsischen Fürsten gegeneinander auf. Sie waren insbesondere mit der Personalpolitik des Königs unzufrieden. Seine Mitstreiter waren u. a. Eberhard von Franken, der Schwabenherzog Hermann I. und Wichmann Billung. Man nannte dieses „Lager“: die Konradiner. Mit den Bestrebungen um den Griff auf die „Königskrone“ belagerte Thankmar u. a. die Festung Belecke. Die Eresburg (Obermarsberg) wurde zu Thankmars Stützpunkt für Raubzüge. Im Juli 938 zog König Otto I. gegen Thankmar zur Eresburg. Als Thankmar seinen Bruder mit dem Heer sah, zog er sich bestürzt in die Festung zurück. Die Besatzer sahen das Heer und öffneten am 28. Juli 938 die Tore. Thankmar flüchtete in die Kirche. Die in die Festung einziehenden Männer folgten ihm. Thankmar stand vor dem Altar und legte seine Waffen und seine goldene Halskette dort nieder, was ein Zeichen für den Verzicht auf alle Ansprüche darstellte. Thiatbold, einer der Angreifer, verletzte ihn, was Thankmar ihm zurückgab. Er starb in Raserei. Ein Vasall namens Maincia tötete Thankmar durch das Fenster mit einem Speer und raubte die Kette und die Waffen. Als König Otto I. dieses hörte, „war er bestürzt und trauerte bitterlich um Thankmar“. So endet die Geschichte von Thankmar. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ stellte jetzt zusammen mit Rosalie-Media ihre neuste Publikation vor. Professor em. Dr. habil. Martin Willy Harry Schilka zeigt mit seinem Beitrag zu „Hatheburg und Thankmar“ die politisch brisanten Spätfolgen in der Reichsgeschichte. Die vorliegende Untersuchung von Prof. Schilka zur Rechtsbeugung gegenüber Hatheburg, der ersten Ehefrau von Heinrich I. und deren gemeinsamen Sohn Thankmar im Ausgang des ersten Jahrtausends versucht retrospektiv, strukturelle und individuelle Hintergründe von Machtpolitik jener Zeit aufzuzeigen und damit ein weiteres, wichtiges Licht ins Dunkel des frühen Mittelalters zu bringen. Von der Hochzeit Heinrichs mit Hatheburg, über Heinrichs Aufstieg zum Sachsenherzog, Stammtafeln, dem Leben und bis zum tragischen Ende Thankmars in Obermarsberg umfasst das Werk mit der ISBN 978-3-9813282-6-4 wissenschaftlich fundiertes Fachwissen und Kartenmaterial. Es ist für nur 6,80 Euro im Handel erhältlich und in den Buchhandlungen Podszun in Marsberg (Tel. 02992-4505), Brilon (Tel. 02961-2507) und Warburg (05641-740898) sowie Flemming in Marsberg (02992-903671) und Bad Arolsen (05691-8914-0) erhältlich. Darüber hinaus kann es bei der Tankstelle Bunse (02992-97050) erworben sowie weltweit im Internetshop unter www.Marsberger-Geschichte.de bestellt werden. Fotos im Anhang: 01 Die Ermordung Thankmars in der Stiftskirche Obermarsberg am 28.07.938: Dieses Bildnis zeigt König Otto I. und seine Mannen vor seinem getöteten Halbbruder Thankmar in der Kirche der Eresburg. 02 Zeichnung: „Thankmar wird in der Burgkirche der Eresburg erschlagen, 938“: Auf dieser Zeichnung sind die kämpferischen Handlungen in der Burgkirche der Eresburg im Jahr 938 zu sehen. Vor dem Altar verteidigt sich Thankmar gegen seine Angreifer. Im Vordergrund liegt schon der Getötete Thiatbold. Diese Zeichnung ist aus dem Jahr 1895. 03 Die Totenmaske von Thankmar in der Stiftskirche Obermarsberg: An einem Pfeiler, der sich zum linken Kirchenschiff hin befindet, ist der „gekrönte“ Thankmar wiederzufinden. Dieser erinnert an die Ereignisse des Jahres 938. Das Foto stammt aus dem Jahr 1938. 04 Die Titelseite der Publikation „Hatheburg und Thankmar“. #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Eresberg #Thankmar #Hatheburg #Koenigskrone #938 #Mord #Geschichte #Halbbruder #Otto #OttoI #OttoderGrosse #Kaiser #Kirche #Stiftskirche #Liudolfinger #Heinrich #GrafGero #EberhardvonFranken #HermannI #WichmannBillung #Konradiner #Festung #Belecke #Thiatbold #Vasall #Maincia #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #HarrySchilka #Reichsgeschichte #Professor #Schilka #Mittelalter #Podszun #Brilon #Buchhandlung #Warburg #Flemming #BadArolsen #TankstelleBunse #Internetshop #Totenmaske #UnserMarsberg
Aufnahmen, Aufzeichnungen und Archivalien

23. September 2017
Aufnahmen, Aufzeichnungen und Archivalien Sammlung der Niedermarsberger Heimatfreunde übergeben Niedermarsberg / Obermarsberg. Ein wertvoller Geschichtsschatz wurde jetzt aufgestöbert. In Niedermarsberg bestand über Jahrzehnte bis zum Anfang der 1980er Jahre die Vereinigung „Heimatfreunde Niedermarsberg“. Unter der damaligen Federführung von Josef Hammerschmidt (Heimat-Josef) sammelten die Heimatfreunde alles zur Geschichte und Heimatkunde der Region aus den letzten 180 Jahren rund um Marsberg. Diese umfangreiche Sammlung wurde nun dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ vermacht, der sie in das Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ übernommen hat und ab sofort geschichtlich aufbereitet. Insgesamt wurden mehrere PKW-Fuhren an Kartons von Niedermarsberg in die Museumsräume nach Obermarsberg befördert. Der Vorsitzende der „Marsberger Geschichten“, Andreas Karl Böttcher, staunte nicht schlecht, als er diesen Fundus, der mit Sicherheit in Zukunft einen gesamten Raum des Museums „Haus Böttcher“ füllen wird, sah. Darunter befinden sich u. a. viele interessante Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem Marsberger Stadtbild mit Fotos aus der ehemaligen Villa-Rentzing, der heutigen Sekundarschule, dem ehemaligen Obermarsberger Münzgebäude oder etwa dem alten Niedermarsberger Burghof. Original-Zeichnungen auf altem Pauschpapier von ehemaligen Hausinschriften der Niedermarsberger Fachwerkhäuser und Gemälde weiterer Gebäude Marsbergs sind dieser besonderen Sammlung inbegriffen. Böttcher: „Es ist ein schier unendlicher Wissensschatz, praktisch ein voluminöses Geschichtsgedächtnis, was über Jahrzehnte aufgebaut, gesammelt und somit der Nachwelt erhalten geblieben ist!“ Alte Schriften und Original-Aufzeichnungen von dem Niedermarsberger Propst Caspari, Erfahrungs- und Erlebnisberichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, Urkunden von Professor Kuhlmann oder Propst Hagemann lassen tief in die Geschichte Marsbergs einblicken. Aber auch am Aufbau des derzeitigen städtischen Heimatmuseums waren die damaligen Niedermarsberger Heimatfreunde beteiligt. Die Dokumente und Verträge innerhalb der Sammlung geben Auskunft über die Eigentümer, die Leihgeber und Leihgegenstände des derzeitigen städtischen Museums samt Fotos der Exponate. Den Schwerpunkt der Sammlung der Heimatfreunde Niedermarsberg bilden heimatkundliche Aspekte Niedermarsbergs, wie u. a. die Aufzeichnungen über die 1.000-Jahrfeier und Festwoche der ehemaligen Stadt Niedermarsberg im Jahr 1937 oder der Errichtung der Bahnstrecke in den 1870er Jahren. Aber auch die heutigen Ortschaften Marsbergs, weitere angrenzende Städte des Sauerlandes, das Warburger, Paderborner und Waldecker Land wurden mit teils weit über 100 Jahre alten Schriften und Fotos dokumentiert. Als „Niedermarsberger Heimatfreunde“ war man auch auf „fremden“, außerhalb von Niedermarsberg gelegenen Gebieten, aktiv und unterstütze somit heimatkundliche Bemühungen bzw. sicherte wertvolles Kulturgut, so die Urkunden: Zusammen mit dem Obermarsberger Heimatfreund Josef Thiele sorgten die Niedermarsberger für den Erhalt der Weißen Kuhle im Obermarsberger Höling. Die Weiße Kuhle wurde schon seit Jahrhunderten als Steinbruch zum Abbau von Kalkstein genutzt. In den 1950er Jahren wurde der Abbau intensiviert und es erfolgten viele Sprengungen, die das gesamte Höhlensystem stark gefährdeten. Thiele erkannte als einziger Obermarsberger Bürger den Wert der Höhle und reichte immer wieder Anträge mit Unterstützung der Heimatfreunde Niedermarsberg auf Unterlassung der Sprengungen und Unterschutzstellung der Weißen Kuhle bei den zuständigen Behörden ein. Die Obermarsberger aber dachten nur an ihren Profit. Die Eingaben hatten Erfolg und der Steinbruchbetrieb wurde zurückgefahren, später eingestellt und die Weiße Kuhle unter Schutz (u. a. Landschaftsschutz) gestellt. Heutzutage (seit dem 16.02.1990) steht die Höhle – auf der Flurparzelle 15/106 von Obermarsberg - sogar als Bodendenkmal unter der laufenden Nr. 5 in der Denkmalliste B der Stadt Marsberg. Zahlreiche Fundstücke aus der Weißen Kuhle u. a. von Höhlenbären, Przewalski-Urpferden, Wölfen, Urhirschen oder auch über 2.000 Jahre alte Knochenfunde und interessante Relikte von Menschen zeugen von der besonderen Bedeutung dieser Höhle und unterstreichen dieses Kulturgut. Nähere Informationen unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Diese Ansichtskarte der Weißen Kuhle von Obermarsberg entstand im Jahr 1948 aus südöstlicher Richtung. Links sieht man die Steinbrecheranlage und rechts das Eingangsportal der Höhle im Höling. Heute ist die Weiße Kuhle ein Natur- und Bodendenkmal. 02 Am Rande des Hölings blickt man auf die unterhalb liegenden Gleise des Abbaus der Weißen Kuhle in Obermarsberg. Gut zu erkennen ist auch die Straße nach Heddinghausen. Das Foto ist aus den 1950er Jahren. 03 Während der Heimatfestwoche „1.000 Jahre Niedermarsberg“ im Jahr 1937 spielen Fanfarenbläser im Park der Stadtvilla Rentzing vor dem Nachbau des Bilsteinturmes in Niedermarsberg. 04 Die Stadtherren tragen das Holzmodell des Stadttores „Diemeltor“ während der Heimatfestwoche 1937 in Niedermarsberg. Das Modell wurde von den Bildhauern Larenz gefertigt. 05 Das Jubiläum 100 Jahre Postkutsche „Stadtberge – Arolsen“ in Niedermarsberg im Jahr 1951. Der Postillion Herr Bangert (aus der Trift) befindet sich in Niedermarsberg am Hotel zur Post. 06 Die „Weist“ in Niedermarsberg in den 1930er Jahren – Zu sehen ist das Haus Schultheiß Kloke. Es war später Konsum und Kolonialwarenladen für Hüttenleute. #Marsberg #Niedermarsberg #Obermarsberg #Aufnahmen #Aufzeichnungen #Archivalien #Sammlung #Heimatfreunde #HeimatfreundeNiedermarsberg #Geschichte #Geschichtsschatz #JosefHammerschmidt #HeimatJosef #Heimatkunde #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #AndreasKarlBoettcher #VillaRentzing #Muenzgebaeude #Burghof #Hausinschriften #Fachwerkhaeuser #Gemaelde #Schriften #PropstCaspari #ProfessorKuhlmann #PropstHagemann #GeschichteMarsbergs #Heimatmuseum #Exponate #1000Jahrfeier #Festwoche #1937 #Bahn #Bahnstrecke #Sauerland #Warburg #Paderborn #Waldeck #Fotos #JosefThiele #WeisseKuhle #Hoeling #Steinbruch #Abbau #Kalkstein #Hoehle #Bodendenkmal #Denkmal #Denkmalliste #StadtMarsberg #Fundstuecke #Hoehlenbaeren #PrzewalskiUrpferd #Woelfe #Urhirsch #Knochenfunde #Menschen #Kulturgut #Steinbrecheranlage #Naturdenkmal #Heddinghausen #Heimatfestwoche #Bilsteinturm #Stadtherren #Stadttor #Diemeltor #Larenz #Bildhauer #Postkutsche #Stadtberge #Arolsen #1851 #1951 #Postillion #Bangert #Trift #HotelzurPost #Weist #Schultheiss #Kloke #Konsum #Kolonialwarenladen #Huettenleute #UnserMarsberg
Die Rückkehr des Wolfes nach NRW

1. September 2017
Die Rückkehr des Wolfes nach NRW Informationen zum Wolf im Hammerhof Der September steht im Waldinformationszentrum Hammerhof ganz im Zeichen des Wolfes. In einer neuen großen Ausstellung des Naturschutzbundes können sich Interessierte vom 1. bis zum 30. September 2017 über die Rückkehr des Wolfes nach NRW informieren. Ein umfassendes Programm zum Wolf ist für Erwachsene und Kinder für den 10. September 2017 geplant. Dort werden ab 11.00 Uhr Wolfsexperten, Naturfilmer und Schäfer erwartet, die den Besuchern von ihren Erfahrungen mit Wölfen berichten. Umweltbildungsangebote, Theater und Märchen ergänzen die Sachinformationen. Der Wolf ist für viele Menschen ein faszinierendes Tier. Gleichzeitig ist seine Rückkehr als Beutegreifer in die Kulturlandschaft aber auch eine Herausforderung. Wie der Wolf lebt und wie das Zusammenleben mit den Menschen und Weidetieren möglich ist, wird in der Ausstellung thematisiert. Außerdem werden die bisherigen Wolfsbesuche in NRW und die Spuren, an denen man den Wolf in der Landschaft feststellen kann, vorgestellt. Die kostenlose Ausstellung ist auch für Kinder geeignet und von dienstags bis samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und sonntags von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. #Marsberg #Warburg #Westheim #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Waldinfozentrum #Wolf #NRW #WaldundHolz #Waldinformationszentrum #Ausstellung #Naturschutzbund #Wolfsexperten #Naturfilmer #Schaefer #Umweltbildungsangebote #Theater #Maerchen #Beutegreifer #Kulturlandschaft #Weidetiere #Landschaft #UnserMarsberg
Mittsommernacht am Sternenhimmel …

20. Juni 2017
Mittsommernacht am Sternenhimmel Planetariums-Show zur Sommersonnenwende Wann: am Mittwoch, dem 21. Juni 2017 um 19:00 Uhr Wo: Waldinfozentrum Hammerhof Wer träumt nicht davon, die Mitternachtssonne im hohen Norden zu erleben? Das ist am 21. Juni 2017 um 19 Uhr im Hammerhof möglich. Horst Thiel, Sternwarte Bad Driburg, reist mit den Zuschauern zur Mittsommernacht um die ganze Erde und zeigt auf der großen Projektionswand, wie sich an diesem Tag der Sternenhimmel weltweit darbietet. Auf Grönland und Island geht die Sonne gar nicht unter und wandert über den Horizont. Bei uns fallen die Planeten Jupiter und Saturn, zahlreiche Satelliten und das Sommerdreieck ins Auge. Am Äquator geht die Sonne senkrecht auf und beginnt bereits gegen 18 Uhr die zwölfstündige Nacht, auf der Südhalbkugel steht die Sonne mittags im Norden. Hinter einem unglaublichen Milchstraßenpanorama präsentiert der Referent den Teilnehmern die uns bekannten Sternbilder auf dem Kopf stehend. Referent: Horst Thiel, Sternwarte Bad Driburg Kostenbeitrag: Erwachsene 4,00 € Fotos: Milchstraße: Europ. Sternwarte Chile; Mittsommer: Horst Thiel #Marsberg #Westheim #Warburg #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Mittsommernacht #Sterne #Sternenhimmel #Planeten #Planetarium #PlanetariumShow #Sommersonne #Sonnenwende #Sommersonnenwende #Waldinfozentrum #Waldinformationszentrum #Mitternachtssonne #HorstThiel #Sternwarte #BadDriburg #Erde #Groenland #Sonne #Horizont #Jupiter #Saturn #Satelliten #Sommerdreieck #Aequator #Suedhalbkugel #Milchstrasse #Milchstrassenpanorama #Referent #Teilnehmer #Sternenbilder #Sternbilder #Chile #Mittsommer #UnserMarsberg
Themenabend Frühjahrsblüher im Hammerhof …

18. April 2017
Themenabend Frühjahrsblüher im Hammerhof Das Waldinformationszentrum lädt botanisch Interessierte am 19. April 2017 ab 18.00 Uhr zu einem wahrhaftig „bunten“ Themenabend über die Frühjahrsblüher in den Wäldern ein. Nach einer kurzen Exkursion mit dem Biologen Peter Rüther und dem Förster Jan Preller zu den Frühjahrsblühern im Hammerbachtal wartet ein kleiner Wildkräuterimbiss im Hammerhof-Café. Danach wird das Phänomen europäischer Laubwälder mit der Blüte vieler Waldblumen schon vor dem Laubaustrieb im Infozentrum vorgestellt. Der Buchautor Peter Rüther geht in seinem Vortrag vertiefend auf die einzelnen Arten und ihren naturschutzfachlichen Wert dieser Pflanzengruppe ein. Foto: Hammerhof #Marsberg #Warburg #Westheim #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Hammerbachtal #Waldinfozentrum #Waldinformationszentrum #Themenabend #Fruehjahrsblueher #Botanisch #Botanik #Wald #WaldundHolz #WaldundHolzNRW #Exkursion #Biologe #PeterRuether #Foerster #JanPreller #Wildkraeuter #HammerhofCafe #Laubwaelder #Waldblumen #Laubaustrieb #Infozentrum #Buchautor #Vortrag #Pflanzen #UnserMarsberg
Osterspaziergang am Sternenhimmel …

12. April 2017
Osterspaziergang am Sternenhimmel Am Mittwoch, dem 12. April 2017 ab 19.00 Uhr lädt das Waldinformationszentrum Hammerhof zu einem Osterspaziergang am Sternenhimmel ein. Die Veranstaltung läuft im Rahmen der Reihe „Sternengucker“ mit der Sternwarte Bad Driburg. Horst Thiel stellt den aktuellen Sternenhimmel mit seinen Planeten, Sternhaufen und kosmischen Nebeln vor. Darüber hinaus geht der Referent besonders auf die Probleme der Christenheit beim Osterfest im ausgehenden 16. Jahrhundert ein. Bedingt durch die Umstellung auf den gregorianischen Kalender und die anschließende Diskussion unter den Gläubigen wurde Ostern im Jahr 1584 sogar zweimal gefeiert. Foto: Sternenhimmel (Hubble-Archiv) #Marsberg #Warburg #Westheim #Scherfede #Hardehausen #Ostern #Osterspaziergang #Sternenhimmel #Hammerhof #Waldinfozentrum #Waldinformationszentrum #Sternengucker #Sternwarte #BadDriburg #HorstThiel #Planeten #Sternhaufen #KosmischeNebel #Referent #Christen #Christenheit #Osterfest #GregorianischerKalender #Glaeubige #1584 #16Jahrhundert #HubbleArchiv #Hubble #UnserMarsberg
Ein Abend über den Waldkauz mit Wilfried …

28. März 2017
Ein Abend über den Waldkauz mit Wilfried Limpinsel Im Rahmen der Reihe „Wildes OWL“ steht das Waldinformationszentrum Hammerhof am Mittwoch, dem 29. März 2017 ab 19:00 Uhr ganz im Zeichen einer Eule. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017. Wilfried Limpinsel von der Wildtierstation Essenthoer Mühle in Marsberg berichtet aus seinen jahrzehntelangen Erlebnissen mit den nachtaktiven Käuzen, von denen er etliche als Fundtiere in seiner Station gepflegt und später wieder ausgewildert hat. Neben spannenden Geschichten aus der Biologie werden auch Fragen des Eulenschutzes und zur Bestandsentwicklung / Gefährdungssituation des Waldkauzes behandelt. Die Veranstaltung beginnt mit der Beringung und Auswilderung eines gesund gepflegten Waldkauzes. Foto: Jan Preller, Hammerhof #Marsberg #Warburg #Westheim #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Waldkauz #WilfriedLimpinsel #Reihe #OWL #Wild #WildesOWL #WaldInfoZentrum #WaldInformationsZentrum #Eule #Eulen #VogeldesJahres #Wildtierstation #EssenthoerMuehle #Essentho #Kauz #Kaeuze #Fundtiere #Station #Auswilderung #Geschichten #Biologie #Eulenschutz #Bestandsentwicklung #Beringung #JanPreller #UnserMarsberg
Shiitake, Austernpilze und Co

10. März 2017
Shiitake, Austernpilze und Co. Das Waldinformationszentrum Hammerhof bietet am 18.03.2017 einen Pilzzuchtkurs an Scherfede. Herbstzeit ist Pilzzeit – Nicht immer. Um auch die übrige Zeit des Jahres mit schmackhaften und gesunden Pilzen versorgt zu sein, reichen wenige Handgriffe. So lassen sich z. B. der bekannte Shiitakepilz oder verschiedenste Seitlinge recht einfach auf frischem Holz von Buche, Birke oder Eiche züchten. Und das für einen vergleichbar günstigen Preis. Die Infizierung des Holzes mit dem Speisepilz ermöglicht mehrere Ernten und auch unerfahrene Pilz-Novizen, können sich sicher sein, dass sie den richtigen Pilz in der Pfanne haben – Verwechslungen mit Giftpilzen sind bei der Pilzzucht nämlich kein Thema. Pilzberater Dietmar Krüger gibt am Samstag den 18.03.2017 von 9:00 – 15:00 Uhr einen Einblick in die Pilzzucht und zeigt den Teilnehmern im Workshop, wie man eine neue Pilzkultur anlegt. Jeder darf sich am Ende des Kurses die selbst angelegte Shiitake-Kultur mitnehmen, und zuhause weiterzüchten. Zum Abschluss werden auf dem Lagerfeuer noch verschiedense frische Zuchtpilze verköstigt. Kursgebühr: 40 € (inkl. Pilzkultur und Pilzessen) Anmeldung: hammerhof@wald-und-holz.nrw.de (eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich da die Seminarplätze begrenzt sind) Dauer: 09:00 – 15:00 Uhr Ort: Waldinformationszentrum Hammerhof, Walme 50, 34414 Warburg-Scherfede Besonderheiten: Da der Kurs teilweise im Freien stattfindet, sollte auf entsprechende Kleidung geachtet werden. Wer möchte kann seinen eigenen Akkuschrauber und Gummihammer mitbringen. Werkzeug wird aber grundsätzlich gestellt. Foto: fotolia-unicusx #Warburg #Scherfede #Hammerhof #Waldinfozentrum #Hochstift #RegionalforstamtHochstift #Shiitake #Austernpilze #Waldinformationszentrum #Pilzzuchtkurs #Pilzzeit #Pilz #Pilze #Shiitakepilz #Seitlinge #Buche #Birke #Eiche #Speisepilz #Pilzzucht #Pilzberater #DietmarKrueger #Workshop #WaldundHolzNRW #Seminar #Walme #Kurs #Kursus #UnserMarsberg
Magie des Mondes   …

2. Februar 2017
Magie des Mondes Planetarium-Show über den nächsten Erdtrabanten Wann: am Mittwoch, den 08. Februar 2017 um 19:00 Uhr Wo: Waldinfozentrum Hammerhof Viele glauben, dass sich bei Vollmond das Wetter ändert oder sich der Termin gut für den Gang zum Friseur eignet - ein wahrhaft faszinierendes Thema. Auf unterhaltsame Weise präsentiert diese multimediale Planetarium-Show der Bad Driburger Sternwarte zwei Aspekte des Mondes: Seine naturwissenschaftlich-technische Erforschung und Eroberung, sowie den Glauben an seine Magie. Denn kaum ein Himmelskörper hat die Menschheit so in ihren Bann gezogen wie gerade er. Was schreibt man ihm nicht alles zu: Selbstmorde, schwere Verkehrsunfälle, psychiatrische Notfälle, Schlaflosigkeit, Steigerung der Geburtenzahl bei Vollmond, besseres Pflanzenwachstum und vieles mehr. Sogar Holz, das nach dem Mondkalender geschlagen wird, soll außergewöhnliche Eigenschaften besitzen. Wie man diese Probleme aus natur- und forstwissenschaftlicher Sicht sieht, stellt der Referent dar. Dazu zeigt er faszinierende Fotos und Filme von der Mondoberfläche und aus der Geschichte der Eroberung des Erdtrabanten. Referent: Horst Thiel, Leiter der Sternwarte Bad Driburg Kostenbeitrag: Erwachsene 4,00 € Fotos: Dirk Ewers und Werner Sökefeld sowie NASA #Marsberg #Warburg #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Regionalforstamt #Hochstift #Mond #Planetarium #Waldinfozentrum #Vollmond #PlanetariumShow #BadDriburg #Sternwarte #Himmelskoerper #Erdtrabant #HorstThiel #Driburg #UnserMarsberg