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Das Gästehaus des Schloss Canstein

7. Juli 2017
Das Gästehaus des Schloss Canstein... ...wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im südländischen Stil neu erbaut. Seit 1853 ist das gesamte Anwesen des Schlosses Eigentum der Familie von Elverfeldt. Das Foto stellte uns der Obermarsberger Hobby-Fotograf Dirk Seehafer zur Verfügung. Herzlichen Dank, Dirk, für diese tolle, nicht alltägliche Aufnahme! :-) #Marsberg #Canstein #Gaestehaus #Schloss #SchlossCanstein #1853 #Elverfeldt #vonElverfeldt #FamilievonElverfeldt #Obermarsberg #Obermarsberger #HobbyFotograf #DirkSeehafer #UnserMarsberg
Schloss-Impressionen in Canstein

21. Mai 2017
Schloss-Impressionen in Canstein... ...fing ganz wunderbar der Obermarsberger Hobby-Fotograf Dirk Seehafer ein. :-) Das Foto zeigt den Wohntrakt der Familie von Elverfeldt im älteren Gebäudeteil des Schlosses. Herzlichen Dank, Dirk, für diese tolle Aufnahme! Wir wünschen allen Freunden einen schönen Sonntag! #Marsberg #Canstein #Schloss #SchlossCanstein #Impression #SchlossImpression #Obermarsberger #HobbyFotograf #DirkSeehafer #Wohntrakt #Elverfeldt #vonElverfeldt #FamilievonElverfeldt #Gebaeude #SchoenerSonntag #UnserMarsberg
Von Fotowettbewerben, Radiosendungen und …

8. Januar 2017
Von Fotowettbewerben, Radiosendungen und Fernsehauftritten – Die „Marsberger Geschichten“ ziehen Bilanz Marsberg. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ hat zum Jahresende mit seinen Mitgliedern auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Im Resümee zeigt die Jahresbilanz eine vorher nie dagewesene Anzahl von Aktivitäten auf. Die Aktionspalette des Vereinsjahres ist mit der Idee des Starts eines grenzübergreifenden Fotowettbewerbes für Hobby-Fotografen, über Radiosendungen bis hin zu Fernsehauftritten sehr breit gefächert. 27 Stadtführungen durch das historische Obermarsberg und den umliegenden Ortschaften und Stätten konnte der Heimatverein verzeichnen. Als besonders erfolgreich erwiesen sich hier die Kooperationen mit den Schulen aus Marsberg, dem Waldecker Land sowie dem Hochstift (Paderborn und Warburg). Alleine 16 Führungen waren Geschichtsbesuche von Schulklassen. Interessant waren auch in 2016 Zusammenarbeiten mit dem Naturpark Diemelsee, dem Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge, dem Geopark GrenzWelten, der Großgemeinde Diemelsee, den Städten Diemelstadt und Warburg, dem Hammerhof, den Universitäten in Kassel und Marburg sowie zahlreichen weiteren Institutionen, Geschichtsvereinen, Museen und Touristen-Informationen des Marsberger Umlandes. Als einmalig kreativ stellte sich der große Fotowettbewerb mit leidenschaftlichen Hobby-Fotografen aus dem Waldecker Land und aus dem Sauerland sowie dem Hochstift dar, der auf Initiative der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ gestartet wurde. Grenzübergreifend ging es vom Kloster Flechtdorf, über Schloss Canstein, Udorf, dem Hammerbachtal, der Willinger Hochheide bis hin nach Bad Arolsen. Die Schönheiten der gemeinsamen Region – also der Heimat – wurden regelrecht fotografisch in Szene gesetzt und eine Ausstellung dazu im Hammerhof eröffnet. Die „Marsberger Geschichten“ präsentierten 2016 auch zahlreiche plattdeutsche Radio-Sendungen vom Erlingser Karneval bis hin zur plattdeutschen Weihnacht. Insgesamt stehen bei der Hochsauerlandwelle 52 plattdeutsche Radio-Sendungen mit Marsberger, Diemelseer, Diemelstädter, Briloner, Olsberger, Esloher und Sprechern aus Sundern für das Jahr 2016 zu Buche. Dass das Plattdeutsche des Sauerlandes einen hohen Stellenwert genießt, zeigt auch die Übergabe des westfälisch einmaligen Rottendorf-Preises an den Sprecher der Hochsauerlandwelle, dem Esloher Publizist und Mundartforscher Peter Bürger. Auf Haus Nottbeck, dem LWL-Museum für Westfälische Literatur, ging dieser bedeutende Preis der Rottendorf-Stiftung in Beratung mit dem Westfälischen Heimatbund erstmalig in den Hochsauerlandkreis. Hochdeutsche Radio-Highlights setzten die „Marsberger Geschichten“ z. B. von Sendungen mit Üwen Ergün, dem Junior-Botschafter der UNICEF, über die Marsberger Wassermühlen, Traditionssendungen zu z. B. Viehmärkten, dem Märchenkönig bis hin zu den Sauerländer Köpfen um beispielsweise Petra Wiegers aus Oesdorf oder Monsignore Wilhelm Kuhne. Zahlreiche neue Exponate wurden von der Bevölkerung dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ gestiftet. Die für die Geschichte interessantesten Stücke werden in der Reihe „Marsbergs Fundstück des Monats“ mit Hintergrundinformationen regelmäßig prämiert. Besondere Highlights waren die Übergabe der Original-Canstein-Bibel aus 1756 an Familie von Elverfeldt für das Schloss Canstein, einer Schenkung einer authentischen Brotmadonna aus dem Marsberger Ortsteil Giershagen aus dem Jahr 1637 an das Museum „Haus Böttcher“, die Restaurierungen einer Kreuzwegstation aus der Larenz-Werkstatt, dem Altarbild des Hl. Petrus von Propst Hagemann oder dem Altar aus dem Franziskushaus Beringhausen durch die Oesdorfer Fachwerkstatt von Uta Scholand. Neue Projekte mit den „Marsberger Nostalgie-Impressionen der Woche“ oder dem Heimat-Informations-Portal „Unser Marsberg – samt seiner Umgebung“, die mit Facebook gekoppelt sind, wurden angestoßen. Geschichtliche Aufarbeitungen nahm der Verein zu den Themen „Diemel-Verlauf“ in verschiedenen Jahrzehnten, den Toten-Tafeln im Obermarsberger Pfarrheim, 500 Jahre Adorfer Viehmarkt, Marsberger Wolga-Deutsche vor 250 Jahren oder zum Marsberger Brauchtum beispielsweise zum ersten Christbaum in Leitmar vor. Viermal konnten die Marsberger Geschichten Fernseh-Kamerateams nach Marsberg locken. Der WDR drehte auf Initiative des Geschichtsvereins innerhalb eines Jahres dreimal im Stadtgebiet. Szenen zum gewickelten Jesuskind des Museums „Haus Böttcher“ wurden in Obermarsberg und Padberg mit dem Restaurator Schröder, Gräfin Droste zu Vischering und Ortsheimatpfleger Becker eingefangen. In der WDR-Reihe „Hermann hilft…“ schaute Hermann Baldus im Hundevitalzentrum in Bredelar vorbei und im Juni ging es mit dem WDR und Bibel-TV thematisch um die Original-Canstein-Bibel aus 1756. In Zusammenarbeit mit dem MDR entstand 2016 eine Dokumentation zu den ostdeutschen Bahnhöfen, die noch mit Original-Zechit-Steinen des Bredelarer Werkes aus der Kaiser-Zeit verlegt sind. Die Marsberger Geschichten besitzen u. a. die Original-Patentschrift des Zechitwerkes zu den Kunststeinen. Die DOKU wird 2017 ausgestrahlt. Mit der Neuauflage der Auftragsbücher zur Bildhauerwerkstatt Larenz und einem wissenschaftlichen Werk von Elmar Brohl (Stadtbaudirektor i. R., Marburg) zur Familiengeschichte sowie zu den Larenz-Kreuzwegen, den „Frühen Burgen – Die Eresburg“ mit der Altertumskommission für Westfalen und der Archäologin Dr. Eva Cichy sowie dem Doppelband der Flechtdorfer Chronik von Dr. Karl Schlömer konnten 2016 von den „Marsberger Geschichten“ gleich fünf Publikationen neuaufgelegt bzw. vorgestellt werden. Auch 2017 wird nicht langweilig: Das 500. Reformationsjahr und zwei örtliche Jubiläen werfen ihre Schatten voraus. Weitere Informationen zum Marsberger Geschichts- und Heimatverein finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Nach der Übergabe des Rottendorf-Preises 2016 auf Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg, dem LWL-Museum für Westfälische Literatur – v. r. n. l. Franz-Ludwig Blömker (stv. Landrat vom Kreis Warendorf), Jürgen Mönkediek (pattu, vorherige Preisträger), Franz-Josef Harbaum (stv. Vorstandsvorsitzender der Rottendorf-Stiftung), Prof. Dr. Walter Gödden (Geschäftsführer der LWL-Literaturkommission für Westfalen), Bronzebüste des Stiftungsgründers: Andreas J. Rottendorf (1897-1971), Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V.), Dr. Werner Beckmann (Leiter des „Mundartarchivs Sauerland“), Peter Bürger (Publizist und Mundartforscher), Markus Hiegemann (Moderator Hochsauerlandwelle – DO BISTE PLATT), Pater Ralf Klein SJ (Vorsitzender des Stiftungskuratoriums der Rottendorf-Stiftung), Peter Egger (pattu, vorherige Preisträger) und Georg Bühren (pattu, vorherige Preisträger). Foto: Weitblick-Medien.de, Heiko Marcher 02 Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“) und Alexander Freiherr von Elverfeldt bei der Übergabe der Original-Canstein-Bibel für das Schloss Canstein. Foto: Dirk Hustadt 03 Die Fotogruppe „Impressionen Grenzenlos“ mit der Jury des grenzübergreifenden Foto-Wettbewerbs in der Glasmanufaktur Willingen. – Vorne links Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“) und vorne rechts Tim Alsfasser als Moderatoren der Jury des großen Wettbewerbs. Foto: Tim Alsfasser 04 Restaurator Hans-Alfred Schröder, Patronatsherrin Ulrike Gräfin Droste zu Vischering, Ortsheimatpfleger Norbert Becker und das Team vom WDR in Padberg – Thema in der Weihnachtszeit: das „gewickelte Jesuskind“. 05 Pastor Dieter Moors und Andreas Karl Böttcher präsentieren vor der Giershagener Kirche das Relikt der ländlichen Volksfrömmigkeit, eine originale Brotmadonna aus Giershagen aus dem Jahr 1637. Foto: Antillu – Marc Schnittker #Marsberg #Fotowettbewerb #Radio #Radiosendungen #Fernsehen #Fernsehauftritt #MarsbergerGeschichten #Geschichte #Geschichtsverein #Heimat #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #HobbyFotografen #Stadtfuehrungen #Obermarsberg #WaldeckerLand #Hochstift #Paderborn #Warburg #Schulen #Schulklassen #NaturparkDiemelsee #Naturpark #NaturparkTeutoburgerWald #TeutoburgerWald #Eggegebirge #Geopark #Grenzwelten #GeoparkGrenzwelten #Diemelsee #Diemelstadt #Hammerhof #Universitaeten #Kassel #Marburg #Geschichtsvereine #Museum #Museen #TouristenInfo #Sauerland #ImpressionenGrenzenlos #Flechtdorf #Udorf #Canstein #Kloster #Schloss #Hammerbachtal #Willingen #Hochheide #BadArolsen #Plattdeutsch #Erlingsen #Karneval #PlattdeutscheWeihnacht #Hochsauerlandwelle #Brilon #Olsberg #Eslohe #Sundern #Rottendorf #RottendorfPreis #Mundart #Mundartforschung #PeterBuerger #HausNottbeck #LWL #RottendorfStiftung #WestfaelischerHeimatbund #HSK #Hochsauerlandkreis #UewenErguen #Juniorbotschafter #UNICEF #Wassermuehlen #Viehmarkt #Maerchenkoenig #SauerlaenderKoepfe #PetraWiegers #Oesdorf #Monsignore #WilhelmKuhne #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #FundstueckdesMonats #CansteinBibel #vonElverfeldt #SchlossCanstein #Brotmadonna #Giershagen #LarenzWerkstatt #Kreuzwegstation #Altarbild #HeiligerPetrus #PropstHagemann #Altar #Franziskushaus #Beringhausen #Restaurierung #UtaScholand #NostalgieImpressionen #UnserMarsberg #Diemel #TotenTafeln #Pfarrheim #Adorf #WolgaDeutsche #Brauchtum #Christbaum #Leitmar #Kamerateams #WDR #MDR #Jesuskind #Padberg #Restaurator #Schroeder #GraefinDroste #DrostezuVischering #OrtsheimatpflegerBecker #Hermannhilft #HermannBaldus #Hundevitalzentrum #Bredelar #BibelTV #Ostdeutschland #Bahnhoefe #ZechitStein #Zechitwerk #Kunststeine #DOKU #Bildhauer #Larenz #ElmarBrohl #FrueheBurgen #Eresburg #Altertumskommission #Archaeologie #EvaCichy #FlechtdorferChronik #KarlSchloemer #Reformationsjahr #AndreasKarlBoettcher #AlexandervonElverfeldt #DirkHustadt #GlasmanufakturWillingen #TimAlsfasser #Oelde #Stromberg #MarkusHiegemann #WernerBeckmann #DoBistePlatt #HeikoMarcher #DieterMoors #Antillu #MarcSchnittker
Fundstück des Monats

25. September 2016
Fundstück des Monats: Marsbergs berühmte Söhne Ein interessanter Beitrag zur Familienforschung Marsberg / Büren / Erwitte. Neben den Adelsfamilien Marsbergs haben in unserer Stadt auch immer wieder „bürgerlich“ Geborene es in herausragend bedeutende Positionen geschafft. Marsbergs Fundstück des Monats September 2016 beschäftigt sich mit einer alteingesessenen Familie und einem berühmten Sohn der Stadt. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen verschiedene Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Zu diesen Persönlichkeiten gehört zweifellos der große Schulmann und Priester Heinrich Aloysius Kloke. Er wurde am 04. Juni 1782 im „Schultheiß-Klokeschen Hause“ zu Niedermarsberg geboren. Schon früh widmete er sich dem geistlichen Stande sowie dem Lehrerberuf und trat im Jahre 1800 als Klerikus in das Priesterseminar zu Corvey ein, wo er am 06.10.1804 zum Priester geweiht wurde. Während der Zeit seiner Ausbildung widmete er sich „mit großer Liebe dem Studium der Erziehungswissenschaft“. In den ersten Jahren seiner „Wirksamkeit“ war Kloke als Lehrer und Seelsorger sowohl in Corvey als auch in Höxter tätig. Später wurde er aufgrund seiner „hervorragenden“ Anlagen und Fähigkeiten vom Fürstbischof Ferdinand von Lüninck als Administrator präsentiert, vom König Jerome von Westfalen bestätigt und von dem damaligen Generalvikar von Schade „installiert“. Am 28. April 1808 wurde er als erster Pfarrer in Albaxen eingeführt. Nach mehrjähriger priesterlicher Tätigkeit in Albaxen und Alme (Brilon) hatte er durch sein verschiedenes, öffentliches Auftreten auf dem Gebiet der Schulreform die Aufmerksamkeit des Staates sowie des Klerus auf sich gelenkt. An dem in den Jahren 1817 bis 1819 in Berlin ausgearbeiteten Entwurf eines allgemeinen Gesetzes über die Verfassung des Schulwesens im preußischen Staate hatte der damals weithin bekannte Pädagoge und Schulmann Heinrich Aloysius Kloke „im Verein mit dem damaligen Regierungsrat Sauer zu Arnsberg maßgeblichen Anteil“. In dem großen Sprengel der umfangreichen Diözese Paderborn bestand zur Ausbildung der Lehrer seit 1788 nur eine einzige Normalschule und zwar direkt in Paderborn. Diese wurde aber bald als „unzureichend“ erkannt. In einem Bericht, den der Paderborner Landrat von Elverfeldt am 03. August 1817 der Regierung in Minden über die Mittel zur Ausbildung der Lehrer erstattete, heißt es: „Höchst wünschenswert würde es sein, wenn die Normalschule durch ein Schullehrerseminar erhöht würde, das schon seit 15 Jahren im Plane war und bisher darin blieb.“ Am 17. März 1818 forderte die Regierung von dem Landrat näheren Bericht hierüber. Besonders lebhaft interessierte sich für diesen Plan der Oberpräsident Freiherr von Vincke zu Münster, der die Errichtung eines Provinzialschulseminars betrieb und zur Beschaffung der erforderlichen Mittel das den „Krondomänen“ einverleibte „Haus Büren reklamierte“. Am 29. Januar 1820 ersuchte er den Regierungspräsidenten zu Minden „um baldige Mitteilung der Verhandlungen wegen Rückgabe des Bürenschen Fonds an den Paderborner Studienfonds sowie um Beschleunigung der Errichtung des Provinzialschulseminars zu Büren. Am 23. November 1823 unterzeichnete König Friedrich Wilhelm III. die Kabinettsordre, durch die ein Teil der zum Hause Büren gehörenden Gebäude und Einkünfte „dem neuerrichteten Seminar überwiesen wurde“. Am 27.10.1824 richtete der Oberpräsident Freiherr von Vincke an den Generalvikar Dammers zu Paderborn folgendes Schreiben: „Ich beabsichtige, die Eröffnung des Schulseminars durch die Amtsblätter zur Kunde zu bringen. Um hierüber mit Ew. Hochwürden im Einverständnis zu verfahren, übersende ich Ihnen hiermit den Entwurf einer Bekanntmachung zur gefälligen Äußerung Ihrer Meinung und zugleich mit dem Ersuchen, auch Ihrerseits über diese Angelegenheit ein die gute Sache förderndes Schreiben an die Geistlichkeit ihrer Diözese zu richten. Die für die Anstalt in Vorschlag gebrachten beiden Hauptlehrer sind der Pfarrer Kloke in Alme und der Kaplan Gausterdt in Büren. Der Musiklehrer ist bisher noch vergebens gesucht.“ Auf Veranlassung des Oberpräsidenten machte nun Pfarrer Kloke auf Staatskosten zwei große pädagogische Studienreisen, von denen die zweite Reise über Sachsen, Brandenburg, Böhmen, Schlesien und Franken führte. Den Bericht über die Reisen legte er in einer dem damaligen Kultusminister von Altenstein zu Berlin eingereichten Denkschrift nieder, die zahlreiche praktische Vorschläge für die Lehrerbildung enthielt. Daraufhin wurde er zum ersten Direktor des Lehrerseminars in Büren ernannt. Er unterrichtete die „Schulamtsbewerber“ in Deutsch, Rechnen, Geschichte und Physik. „Im Geschichtsunterricht weckte er seine Schüler in einer Weise“, wie sie erst später sich allgemein durchsetzte, durch „innere Anteilnahme an den Ereignissen“. Im Physikunterricht bemühte er sich, zumal damals die „kostspieligen Apparate“ noch fehlten, die Schüler mit den allereinfachsten Mitteln in „die Geheimnisse der Natur hineinblicken zu lassen“. Und so gab er seinen „Zöglingen“ für die damaligen Verhältnisse „viel mit ins Leben“. Als „Seminardirektor“ wirkte Heinrich Aloysius Kloke vom 17. Mai 1828 bis zum Frühjahr 1830. „Die rege und anstrengende Aufbauarbeit im Seminar sowie auch in der Seelsorge gingen nicht unberührt an ihm vorüber“. Aus „Gesundheitsrücksichten“ berief ihn die Regierung zu Arnsberg am 10. Oktober 1830 zum Pfarrer in Erwitte. Die „Collation und Investitur“ erteilte das Generalvikariat am 23. Oktober 1830. Gleichzeitig mit seinem Pfarrantritt wurde er von der preußischen Regierung zu Arnsberg als Kreisschulinspektor des Kreises Lippstadt ernannt. Als alter Schulfachmann nahm sich Pfarrer Kloke mit „besonderem Verständnis und viel Liebe des daniederliegenden Schulwesens innerhalb des Kreises Lippstadt an“. Das erfolgreiche Wirken des Pfarrers Kloke ehrte die Preußische Regierung, indem sie ihn zum Ritter des Roten Adlerordens mit der Schleife ernannte. Am 29. April 1846 wurde er von dem damaligen Bischof Franz Drepper zu Paderborn zum Dechanten des Dekanats Geseke ernannt. „Der Seminardirektor und Dechant, der Kreisschulinspektor und Jubilarpriester, Heinrich Aloysius Kloke“, starb am 18. April 1855 im Alter von 72 Jahren. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof zu Erwitte. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Bildnis zeigt das „alte Lehrerseminar“ zu Büren. Es war das ehemalige Schloss der Ritter und Edelherren von Büren . 02 Die Familie Kloke war und ist neben dem Standort Niedermarsberg auch u. a. in Obermarsberg, Erlinghausen, Essentho und Giershagen vertreten. – Hier ein Hochzeitsfoto der Familie Kloke in der damaligen Hauptstraße in Obermarsberg aus den 1920er Jahren. 03 Der Stammbaum der Marsberger Familien Kloke aus dem Jahr 1934. 04 Das Kloken-Kreuz in Niedermarsberg. #Marsberg #Fundstueck #FundstueckdesMonats #Soehne #Familienforschung #Bueren #Erwitte #Adelsfamilien #Buergerlich #MarsbergsFundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueck #Familie #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Heimat #Heimatverein #Geschichtsverein #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Aufzeichnungen #Persoenlichkeiten #Schulmann #Priester #Kloke #HeinrichKloke #HeinrichAloysiusKloke #Schultheiss #KlokeschesHaus #Niedermarsberg #Lehrer #Lehrerberuf #Klerikus #Priesterseminar #Corvey #Ausbildung #Studium #Erziehungswissenschaften #Seelsorger #Hoexter #Fuerstbischof #FerdinandvonLueninck #Administrator #Koenig #JeromevonWestfalen #Generalvikar #Schade #Pfarrer #Albaxen #Alme #Brilon #Schulreform #Klerus #Berlin #Gesetz #Verfassung #Schulwesen #Preussen #Staat #Paedagoge #Regierungsrat #Sauer #Arnsberg #Paderborn #Dioezese #Normalschule #Landrat #PaderbornerLandrat #Elverfeldt #vonElverfeldt #Regierung #Minden #Schullehrerseminar #Oberpraesident #FreiherrvonVincke #Muenster #Provinzial #Schulseminar #Provinzialschulseminar #Krondomaene #HausBueren #Regierungspraesident #BuerenscherFond #Studienfonds #Koenig #KoenigFriedrichWilhelmIII #Kabinettsordre #Generalvikar #GeneralvikarDammers #Geistlichkeit #Hauptlehrer #PfarrerKloke #KaplanGausterdt #Musiklehrer #Studienreise #Sachsen #Brandenburg #Boehmen #Schlesien #Franken #Reisen #Kultusminister #vonAltenstein #Denkschrift #Lehrerbildung #Direktor #Lehrerseminar #Schulamtsbewerber #Deutsch #Rechnen #Geschichte #Physik #Geschichtsunterricht #Schueler #Seminardirektor #Arnsberg #Kreisschulinspektor #Lippstadt #KreisLippstadt #Schulwesen #PreussischeRegierung #Ritter #RoterAdlerorden #Schleife #Bischof #FranzDrepper #Dechant #Dekanat #Geseke #LehrerseminarBueren #Schloss #SchlossBueren #Ritter #Edelherren #FamilieKloke #Obermarsberg #Erlinghausen #Essentho #Giershagen #Hochzeitsfoto #Hauptstrasse #Stammbaum #KlokenKreuz #UnserMarsberg
Bildung für alle in der Herrschaft Canstein …

29. August 2016
Bildung für alle in der Herrschaft Canstein Marsbergs Fundstück des Monats und die Entstehung einer Schulvikarie Canstein / Udorf / Heddinghausen / Leitmar / Borntosten. Aus Sicht der I-Dötzchen ist die jetzt beginnende Schulpflicht bestimmt ein „kleiner Fluch“, denn es beginnt fortan der Ernst des Lebens! – Allerdings ist die Bildung und Ausbildung ein wesentlicher Teil des später einmal angestrebten Wohlstands… Marsbergs Fundstück des Monats August 2016 beschäftigt sich passend zum Wiederbeginn der Schulzeit mit den Ursprüngen des Schulwesens in der alten Herrschaft Canstein. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen verschiedene Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Eine Schulvikarie wurde in Canstein vom Kammerpräsidenten Franz Wilhelm von Spiegel zum Desenberg und Canstein am 15. Januar 1794 begründet. Im Jahr 1761 hatte bereits Goswin Anton Freiherr von Spiegel (Vize-Dominus des Domkapitels zu Münster) eine Frühmessstiftung von 1.000 Talern in der Pfarrei Heddinghausen gemacht. Diese Stiftung bildete den Grundstock des Schulvikariefonds, den Franz Wilhelm von Spiegel aufstockte. Weitere 300 Reichstaler steuerte der „Domscholaster“ und Domkantor Clemens Philipp von Spiegel bei. Eine Schule „von weltlichen Lehrern geleitet“ bestand schon vordem in Canstein. Das Schulgebäude lag auf der Südseite der Kleppe am Wildhof (Grundstück: „Siedhoff´sche Schmiede“). Diese brannte 1801 ab. Der Kammerpräsident von Spiegel erwarb nun ein altes Bauernhaus und ließ es auf seine Kosten zu einer Schule umbauen. Die Gemeinde Canstein leitete dabei „Fuhr- und Handlangerdienste“, wie eine in Stein gehauene Inschrift bezeugt: „Industrieschule – Mit Beihilfe der von der Gemeinde Kanstein geleisteten Fuhren- und Handlangerdienste auf Kosten Franz Wilhelms von Spiegel Freiherrn zum Desenberg. Gebaut 1802.“ Der Standort des Gebäudes wird seinerzeit als an der „Straßengabelung Udorf-Arolsen an der Hauptstraße“ bezeichnet. Es war ein einstöckiger langgestreckter Bau. Außer den Schulräumen befand sich darin auch die Wohnung des Schulvikars. Auf der Südseite an der Kleppe war noch ein kleines Gärtchen, der sogenannte Industriegarten. Im Jahr 1818 wurde noch ein Stall angebaut, um den Lehrpersonen die Möglichkeit zu geben, „durch Halten von Vieh ihre geringen Einkünfte auszubessern“. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde von dem Schuhmachermeister Wilhelm Kraushaar das Gebäude von Grund auf renoviert und aufgestockt. Eine neue Volksschule wurde 1893 in der Nähe der Kapelle erbaut. „Stiftungsgemäß sollte der Schulunterricht nur von Priestern erteilt werden“. Diese versahen gleichzeitig den Frühmessdienst in der Pfarrkirche zu Heddinghausen oder in der Cansteiner Schlosskapelle. „Es herrschte allerdings großer Priestermangel“, sodass zeitweise auch weltliche Lehrer angestellt wurden. Ein Bericht von Pfarrer Kiffe vom 28.03.1809 an den für das Herzogtum Westfalen angeordneten Kirchen- und Schulrat: „daß er sich unsäglichen Fleiß gegeben habe, ein taugliches Subjekt zu der Administration wieder zu erhalten. Bald fanden sich sechs auf einmal, aber bald, wenns zum Streiche kam, wollte keiner.“ Als erster Schulvikar wurde ein Mönch „Frater Leonhard Bausch“ erwähnt. In Folge von Meinungsverschiedenheiten mit dem Pfarrer wurde er aber schon bald abberufen. Am 02.08.1801 erhielt dann Johann Josef Hensell aus Neuhaus vom Kammerpräsidenten von Spiegel die „Collation“ und vom Erzbischöflichen Vikariat die Investitur. Allerdings sagten Hensell die Verhältnisse einer Dorfschule auf Dauer nicht zu. Mit dem Pfarrer und dem „Patron“ geriet er auch bald in Konflikt, da „er die Schule nach Willkür verwaltete“. Am 01.10.1804 verließ er eigenmächtig seine Stelle und wurde Feldprediger bei den Preußen. Der wiederholten Aufforderung zurückzukehren oder formell auf sein Amt zu verzichten, leistete er keine Folge. Das Erzbischöfliche Vikariat bestimmte darauf erstmals „nur administrative“ Anstellungen. Bei der Rückkehr Hensells sei ihm „60 Reichtaler pro anno von dem jeweiligen Administrator“ auszuzahlen. Erst am 12.08.1809 „veröffentlichte dasselbe in den Zeitungen eine Edictal-Citation gegen Hensell.“ Im „Nichterscheinungsfalle“ wurde das „Beneficium“ für „vaciierend“ und Hensell aller Ansprüche für „verlustig“ erklärt. Hensell aber blieb verschollen. Für den „entwichenen Hensell hielt zunächst Lehrer Krickenberg aus Heddinghausen die Schule in Kanstein“. 1805 gelang es den Ex-Benediktiner Josef Zieren anzustellen. 1807 musste er allerdings nach Paderborn zurück, da ihm sonst der Verlust seiner Pension drohte. Bis 1809 war die Stelle somit verwaist. Von 1809 bis 1815 war ein „Rektor namens Koerholz aus Werl“ an der Cansteiner Schule tätig. Danach erhielt er mit „bestem Zeugnis ausgestattet“ die Pfarrstelle in Madfeld. Weltliche Lehrer folgten einige Jahre. Peter Lübke war von 1819 bis 1824 Lehrer in Canstein. Doch der „Mangel an Besoldung zur Bestreitung der notwendigsten Lebensbedürfnisse“ und die „Vereitelung aller Bemühungen und Vorschläge zur Verbesserung“ trieben ihm zum Weggang. „Die Tränen in den Augen der Schuljugend und deren Eltern mir das Scheiden schmerzhaft und bitter machten“, so Lübke. Das Gehalt der Stelle sollte fortan auf 250 Reichstaler aufgestockt werden. Allerdings konnten sich weder der Patron, noch die Schulgemeinde auf diese Summe einigen und so waren die Stellenbesetzungen „regelmäßig wechselnd“. Unterrichtet wurde neben Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen. „Besonderes Gewicht“ wurde auf den „Kirchengesang“ gelegt. Die Schule wurde eigens als Industrieschule bezeichnet. Es waren ein Industriezimmer und ein Industriegarten ausgewiesen. In der Baumschule und im Handarbeitsunterricht wurden so „Produkte“ erstellt und veräußert. Das Schul-Stiftungskapital der von Spiegels wurde als Darlehn an die Stadt Obermarsberg und an die einheimische Bevölkerung zu einem Zinssatz von 4 bzw. 5 Prozent vergeben. Im „Revenüenetat“ von 1824 bezog der Schulvikar pro Jahr 60 Taler festes Gehalt, 60 Taler für Kost, 9 Taler für Licht, 9 Malter Brennholz (23 Taler und 24 Stüber), dessen Heranholen durch die Gemeinde im Wert von 3 Taler und 54 Stüber, das Schulgeld von ungefähr 50 Kindern à 52 Stüber (43 Taler und 20 Stüber), freie Wohnung (12 Taler), freier Hausgarten (1 Taler) und für ein „Leichenbegräbnis von Kanstein nach Heddinghausen“ (1 Taler). Zusammen machte das eine Jahressumme von 212 Talern und 98 Stübern. Das war das Salär eines geistlichen Lehrers, weltliche Lehrer erhielten nur die Hälfte: Lehrer Lübke beispielsweise 108 Taler. Wobei die Stelle in Canstein noch die beste besoldete Stelle war. Die Nachbargemeinden waren noch ärmer dran. Heddinghausen bot 154 Taler, 1 Silbergroschen und 4 Pfennig. Allerdings musste der Lehrer den Küster- und Organistendienst sowie weitere örtliche Aufgaben wahrnehmen. In Leitmar gab es 94 Taler, 16 Silbergroschen und 4 Pfennige und in Udorf nur 80 Taler, 9 Silbergroschen und 8 Pfennige. Die Schule wurde gerne geschwänzt. Allerdings dank der Eltern. Sie brauchten ihre älteren Kinder zum Viehhüten und für Feldarbeiten. „Um diesem Uebelstand zu begegnen, wurde für die Oberstufe schon morgens von 5 bis 8 oder nach Feierabend Schule gehalten“. Auch „durch Holzdiebstähle und Waldfrevel wurden die Kinder der Schule entzogen“. Durch das „Patrimonialgericht“ wurden „Tagesstrafen“ verhängt. Nach 1838 wechselte das Schloss Canstein in kurzer Folge dreimal den Besitzer. Die Leistungen für die Schule standen zur Disposition. Durch Rezess vom 22.07.1879 wurden die Leistungen der Rentei-Kasse abgelöst und von der Rentenbank in Münster übernommen. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Schloss Canstein von der Nordostseite – Rechts befindet sich die alte Burg auf dem Kalksteinkegel, dem „Kantstein“. Das Gemälde von F. E. Klein zeigt eine Ansicht des Schlosses zum Zeitpunkt von 1831. 02 Franz Wilhelm von Spiegel zum Desenberg und Canstein – Kammerpräsident und Begründer des Schulwesens der Herrschaft Canstein. 03 Die Ansichtskarte wurde im Gasthaus zur Post von „Joh. Biker“ verkauft. Auf ihr ist eine Ortsansicht von Canstein samt dem Schloss zu sehen. Die Karte ist aus der Zeit um 1910. 04 Dieser Blick auf Canstein zeigt den Ort und das Schloss in den 1960er Jahren. 05 Die Ansichtskarte „Gruss aus Canstein“ aus der Zeit um 1895 bildet verschiedene Ansichten auf Canstein ab. Zu sehen sind ferner u. a. das Schloss, die Kapelle, das Gasthaus zur Post und die Cansteiner Felsen. #Marsberg #Canstein #HerrschaftCanstein #Bildung #Fundstueck #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueck #Schulvikarie #Schule #Udorf #Heddinghausen #Leitmar #Borntosten #IDoetzchen #Schulpflicht #ErnstdesLebens #Ausbildung #Wohlstand #Schulzeit #Schulwesen #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Aufzeichnungen #Kammerpraesident #FranzWilhelmvonSpiegel #Desenberg #GoswinAntonFreiherrvonSpiegel #VizeDominus #Domkapitel #Muenster #Stiftung #Fruehmessstiftung #Pfarrei #Grundstock #Schulvikariefonds #Domscholaster #Domkantor #ClemensPhilippvonSpiegel #Lehrer #Schulgebaeude #Kleppe #Wildhof #Siedhoff #Schmiede #Bauernhaus #Gemeinde #Industrieschule #Kanstein #Arolsen #Hauptstrasse #Schulraum #Schulvikar #Industriegarten #Stall #Schuhmachermeister #WilhelmKraushaar #Volksschule #Kapelle #Schulunterricht #Priester #Fruehmessdienst #Pfarrkirche #Schlosskapelle #Priestermangel #PfarrerKiffe #Westfalen #HerzogtumWestfalen #Kirchenrat #Schulrat #Moench #FraterLeonhardBausch #JohannJosefHensell #Neuhaus #Collation #ErzbischoeflichesVikariat #Investitur #Dorfschule #Pfarrer #Patron #Feldprediger #Preussen #Administrator #LehrerKrickenberg #Benediktiner #JosefZieren #Paderborn #Rektor #Koerholz #Werl #CansteinerSchule #Pfarrstelle #Madfeld #PeterLuebke #Schulgemeinde #Stellenbesetzung #Religion #Lesen #Schreiben #Rechnen #Kirchengesang #Industriezimmer #Industriegarten #Baumschule #Handarbeitsunterricht #Produkte #SchulStiftungskapital #vonSpiegel #Darlehn #Obermarsberg #StadtObermarsberg #Zinssatz #Revenueenetat #Gehalt #Kost #Licht #Malter #Brennholz #Taler #Stueber #Schulgeld #Kinder #Wohnung #Hausgarten #Leichenbegraebnis #Jahressumme #Salaer #Silbergroschen #Pfennig #Kuesterdienst #Organistendienst #Eltern #Viehhueten #Feldarbeit #Waldfrevel #Holzdiebstahl #Patrimonialgericht #Tagesstrafe #SchlossCanstein #Rezess #RenteiKasse #Rentenbank #MarsbergerGeschichte #Burg #Kalksteinkegel #Kantstein #FEKlein #GasthauszurPost #JohBiker #Ortsansicht #Schloss #CansteinerFelsen #Kapelle #UnserMarsberg
Lasst die Spiele beginnen

24. Juni 2016
Lasst die Spiele beginnen!!! In Canstein unterhalb des malerischen Schlosses sind Morgen wieder die Schotten mit ihren fliegenden Röcken bei den Highland Games Canstein los... ;-) Der SV Canstein präsentiert also am morgigen Samstag, dem 25.06.2016 ab 15 Uhr auf dem Sportplatz die grandiosen Highland Games. Live-Musik mit den Green Pipers Korbach, Paddy Schmidt und Cheapdirt sorgen neben den Wettkämpfen für die richtige Stimmung! Wir wünschen allen Teilnehmern und Gästen viel Spaß in Canstein! #Marsberg #Canstein #Schloss #SchlossCanstein #Schotten #Schotte #HighlandGames #HighlandGamesCanstein #SVCanstein #Sportplatz #GreenPipers #GreenPipersKorbach #PaddySchmidt #Cheapdirt #Wettkaempfe #Waldeck #UnserMarsberg
Herzlichen Glückwunsch in die Waldecker …

9. März 2016
Herzlichen Glückwunsch in die Waldecker Nachbarschaft... ...Fürst Wittekind zu Waldeck und Pyrmont wird heute 80 Jahre alt. "Unser Marsberg - samt seiner Umgebung" gratuliert recht herzlich. :-) Herzlichen Dank an die WLZ / Waldeckische Landeszeitung für diesen Bericht: Salut für Fürst Waldeck Bad Arolsen. Die gehisste Flagge über dem Residenzschloss verrät, dass es heute im Waldecker Fürstenhaus etwas zu feiern gibt. Für eingefleischte Waldecker ist es beinah so etwas wie ein Nationalfeiertag: Fürst Wittekind begeht heute im Kreise der Familie und langjährigen Weggefährten seinen 80. Geburtstag. Weithin hörbar wird der donnernde Salut sein, den die Waldecker Kanoniere dem Schutzherrn der Historischen Schützengemeinschaft heute im Schlosshof böllern. Das Recht, im Residenzschloss wohnen zu dürfen, ist für die fürstliche Familie Privileg und Verpflichtung zugleich. Für das Oberhaupt der Familie ist Residenzpflicht in der Familiensatzung festgeschrieben. Fürst Waldeck hat seinen Schreibtisch im rechten Schlossflügel. Die Fürstliche Hauptverwaltung und das Fürstliche Forstamt verwalten rund 3200 Hektar Grundbesitz, vor allem Wald. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement als Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes wurde Fürst Wittekind vor 15 Jahren durch den damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Inzwischen hat Fürst Waldeck die meisten seiner überörtlichen Funktionen in jüngere Hände gelegt. Auch die Führung der Familienstiftung und der Fürstlichen Hauptverwaltung soll demnächst in die Verantwortung des ältesten Sohnes, Prinz Carl Anton (23) gelegt werden. Diplomarbeit fertig Der junge Mann ist seit einem Badeunfall im Main querschnittsgelähmt und hat in den vergangenen Jahren hart für seine bestmögliche Genesung gekämpft. Die Familie ist nach dem schweren Schicksalsschlag noch enger zusammengerückt. Prinz Carl Anton hat vor wenigen Tagen seine Diplomarbeit im Fach Betriebswirtschaft zum Thema „Zustand und Zukunft der Forstwirtschaft in Deutschland“ an der Financial School of Finance Management in Frankfurt eingereicht. Während seines Studiums hat er auch ein Auslandssemester in Washington absolviert. Seine beiden jüngeren Zwillingsbrüder Johannes und Josias (22) studieren Architektur in Weimar und Internationale Betriebswirtschaftslehre. #BadArolsen #Waldeck #FuerstWittekind #Wittekind #Waldecker #WaldeckundPyrmont #WLZ #Arolsen #Residenzschloss #Fuerstenhaus #Schloss #SchlossArolsen #WittekindzuWaldeck