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WDR-Dialekt-Spots aus Marsberg sind gestartet …

6. November 2017
WDR-Dialekt-Spots aus Marsberg sind gestartet Meerhofer sorgen für das neue Image des Senders Meerhof / Oesdorf / Sintfeld / Sauerland. Nun ist es endlich soweit! – Im WDR-Fernsehen läuft es jetzt noch runder: Der WDR hat sich ein neues Image verpasst und hatte hierzu im August dieses Jahres zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ Szenen ausgearbeitet und die Marsberger Ortschaft Meerhof aufgesucht. An der goldrichtigen Stelle am Scheitelpunkt von Sintfeld und Sauerland angekommen, verfilmte das WDR-Team aus Köln innerhalb eines Wochenendes aufwändig zwei Szenen oberhalb von Oesdorf mit den beiden Musikern Bernd Sieren und Günter Agethen sowie in der Meerhofer Ortschaft beim „Kartoffel-Alwis“ mit Marlies Thiele und Andreas Paschen. (Wir berichteten!) Die plattdeutschen Dialekt-Spots gibt es ab sofort im WDR in unterschiedlichen Ausführungen sowie mit Aufsager: „Im Westen zu Hause – hier sind wir daheim!“ und werden tagtäglich als Einspieler im Programm zwischen verschiedenen Sendungen oder beispielsweise den Nachrichten WDR-weit gebracht. WDR-Intendant Tom Buhrow und die Redaktionsleitungen des Senders zeigten sich bei der Erstpräsentations-Show der Clips im Sender tief beeindruckt von den schauspielerischen Fähigkeiten der Meerhofer Akteure. Typische Traditionen, Humor und Wortwitz aus allen Landesteilen von NRW sollen innerhalb der WDR-Dialekt-Spots widergespiegelt werden. Als Pilotprojekt sind erstmal die Meerhofer mit den Szenen aus ihrem Heimatort und Oesdorf im Tagesprogramm des WDR zu finden. Nach und nach sollen weitere Landesteile von NRW erschlossen und weitere Spots verfilmt werden. Die Meerhofer WDR-Dialekt-Spots kann man auch im YouTube-Kanal der „Marsberger Geschichten“ unter www.youtube.com/user/marsbergergeschichte und über die Internetseite: www.Marsberger-Geschichten.de anschauen. https://youtu.be/CVCuOjbZkgo https://youtu.be/XTyTaiV77ZA Foto im Anhang: 01 In Meerhof drehte der WDR beim Kartoffel-Alwis einige Szenen. Auf dem Foto stehend v. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“), Marlies Thiele (Kartoffel-Kundin), Andreas Paschen (Kartoffel-Alwis), Michael Worringen (Redaktionsleiter des WDR), Manfred Reimann (leitender Lichttechniker) und Björn von Pey (leitender Tontechniker) sowie vorne v. l. Anna Hölzer (Regisseurin) und Jan Rothstein (Kamera-Leitung). #Marsberg #Meerhof #Oesdorf #WDR #Dialekt #DialektSpots #WDRDialektSpots #Meerhofer #Image #Sender #Sintfeld #Sauerland #WDRFernsehen #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #WDRTeam #Koeln #Szenen #Musiker #BerndSieren #GuenterAgethen #KartoffelAlwis #MarliesThiele #AndreasPaschen #Platt #Plattdeutsch #PlattdeutscherDialekt #Einspieler #Programm #Sendungen #Nachrichten #WDRweit #WDRIntendant #TomBuhrow #Redaktionsleitungen #Clip #Tradition #Humor #Wortwitz #NRW #Pilotprojekt #Tagesprogramm #YouTubeKanal #AndreasKarlBoettcher #KartoffelKundin #MichaelWorringen #Redaktionsleiter #ManfredReimann #Lichttechniker #BjoernvonPey #Tontechniker #AnnaHoelzer #Regisseurin #JanRothstein #KameraLeitung #MalteVogt #UnserMarsberg
Allgemein
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge

31. Oktober 2017
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge Der katholischste „Urpunkt“ der Region war lange Zeit protestantisch geprägt Marsberg / Obermarsberg / Niedermarsberg. Sie gilt als Wiege des katholischen Christentums – die alte Stadt auf dem Berge, das historische Obermarsberg! Hier hatte einst Karl der Große die erste Kirche und das erste Kloster im heidnischen Sachsenland begründet. Fast unbekannt ist die Geschichte der Reformation und Gegenreformation in Marsberg. In keiner Stadt des Kurkölnischen Sauerlandes (Herzogtum Westfalen) hat die durch Martin Luther vor genau 500 Jahren von Wittenberg ausgehende Reformation eine so starke Aufnahme gefunden wie in Stadtberge (Ober- und Niedermarsberg). Die Gegenreformation hat im Laufe von über 250 Jahren nicht vermocht, das evangelische Leben in Stadtberge gänzlich auszurotten. Eine evangelische Gemeinde bestand in Niedermarsberg seit der Reformation. Auch nach der Gegenreformation blieben ganze, evangelisch geprägte Familien dort. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ besitzt hierzu im Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ interessante Urkunden, die von Friedrich Brune wissenschaftlich aufbereitet wurden. Eine alle Mittel einsetzende Gegenreformation hat also die um die Mitte des 16. Jahrhunderts fast ganz evangelisch gewordenen Städte Ober- und Niedermarsberg nicht voll rekatholisieren können. Nachdem alle Versuche des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Ernst von Bayern (1583-1612), der evangelischen Bewegung in Ober- und Niedermarsberg Herr zu werden, letztlich fehlgeschlagen waren, setzte sein Nachfolger Ferdinand von Bayern, der während des 30-jährigen Krieges Kurfürst und Erzbischof in Köln war, die ihm zu Gebote stehenden kirchlichen und staatlichen Machtmittel gegen die beiden abtrünnigen Städte ein. Am 04.11.1614 wurde von ihm die römisch-katholische Religion gewissermaßen zur Staatsreligion erklärt. Jede öffentliche Ausübung des evangelischen Glaubens in Marsberg war strengstens untersagt. Von allen Staatsämtern war der evangelisch gesinnte Bürger ausgeschlossen. In den Rat der Stadt durften nur noch gläubige Katholiken gewählt werden. In Obermarsberg fand sich aber zu jener Zeit nur ein evangelischer Bürger namens Koch, der für das Bürgermeisteramt geeignet war und nur weitere 7 katholische Bürger traten ihm als Ratsherren zur Seite. Mehr waren in Obermarsberg nicht aufzutreiben. Zum vollständigen Ratskollegium fehlten aber noch 6 Mitglieder. Sie waren in der Oberstadt nicht zu finden. Kurzerhand setzte der Kurfürst die alte Verfassung außer Kraft. Der strengkatholisch gesinnte Heinrich von Calenberg wurde aus dem Warburger Land (Hochstift) mit Sonderrechten und Vollmachten zum Amtmann über Marsberg eingesetzt. Zu diesen Gewaltmaßnahmen gesellte sich die unmittelbar kirchliche Gegenreformation. Doch der „Lutheranismus war in Marsberg nicht zu töten“, so die Urkunden. Der Propst des Stiftes hatte die Rezesse des Kurfürsten von der Kanzel zu predigen, um den „ketzerischen Protestantismus“ auszulöschen. Selbst die Schulmeister und Priester lehrten den evangelischen Glauben entgegen der Androhung von Geld-, Vollzugs- und teils sogar der Todesstrafe. Bei evangelischen Taufen sollten die Eltern 10 „Goldgülden“ und der Pastor 20 „Goldgülden“ Strafe zahlen. Weitere Strafen gab es bei Trauungen mit evangelischem Hintergrund, Kranken- oder Sterbesalbungen und bei evangelischen Begräbnissen auf dem katholisch geweihten Kirchhof. Ebenfalls wurde zu solchen Anlässen das Schweigen der katholischen Kirchenglocken befohlen, aber nicht befolgt. Im Laufe der Zeit, als die Maßnahmen in Stadtberge nicht fruchteten, wurden härtere Maßnahmen verkündet. Fremde „Visitatoren“ beispielsweise aus Werl hatten für die Durchführung zu sorgen und sollten noch drastischer vorgehen sowie evangelischen „Zierrath und Kleinodien“ einziehen. Die evangelischen Pfarrer und Gelehrten sollten direkt der Privilegien entbunden werden und Vermögen dieser Person beschlagnahmt werden. Den Schulmeistern wurden die mit „falschem Wortlaut“ geschriebenen Lehrbücher genommen. Selbst das kaputte Dachwerk der Kirchen in Ober- und Niedermarsberg bezeichnete man als evangelische Ketzerei. Dem Bürgermeister und dem Rat wurde auferlegt bei einer Strafe von 100 „Goldgülden“ die Kirchendächer zu reparieren, um den „göttlichen Zorn“ zu verhüten. All diese Maßnahmen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der evangelische Glaube hielt sich in Marsberg emsig über Jahrzehnte und Jahrhunderte sehr hartnäckig. Weitere Bestrebungen von der geistlichen und staatlichen Obrigkeit und der Landesherren brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fotos im Anhang: 01 Die Luftaufnahme zeigt vordergründig die Stiftskirche Obermarsberg, das alte Benediktinerkloster, die Zehntscheune und den Obermarsberger Friedhof um das Jahr 1945. Im Tal befindet sich Niedermarsberg. 02 Diese Zeichnung spiegelt die Obermarsberger Stiftskirche samt Kloster im März 1829 wider. Auf dem Bildnis links neben dem Kloster befindet sich die Nikolaikirche. Beide Kirchen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch den historischen Zwiebelturm. 03 Ein „Kupferschlag-Bildnis“ der Stiftskirche Obermarsberg mit barocker Turmspitze zur Situation vor 1829 – Ein Exponat des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. #Marsberg #Obermarsberg #Niedermarsberg #Stadtberge #Reformation #Gegenreformation #Katholisch #Evangelisch #1517 #2017 #Protestantisch #Christen #Christentum #AlteStadtaufdemBerge #HistorischesObermarsberg #KarlderGrosse #Kirche #Kloster #Heiden #Sachsen #Sachsenland #Sauerland #Kurkoeln #Westfalen #Herzogtum #Luther #MartinLuther #Wittenberg #500Jahre #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Archiv #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #FriedrichBrune #Koelner #Kurfuerst #Erzbischof #ErnstvonBayern #FerdinandvonBayern #Koeln #Katholiken #Koch #Buergermeister #Ratsherr #Ratsherren #Oberstadt #Calenberg #HeinrichvonCalenberg #Warburg #WarburgerLand #Hochstift #Amtmann #Propst #Schulmeister #Priester #Geldstrafe #Vollzugsstrafe #Todesstrafe #Visitatoren #Werl #Strafe #Landesherren #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Benediktinerkloster #Zehntscheune #Friedhof #1829 #Nikolaikirche #Zwiebelturm #Kupferschlag #Turmspitze #UnserMarsberg
Elfen, Ritter, Magier, Piraten und böse Orks …

22. Juli 2016
Elfen, Ritter, Magier, Piraten und böse Orks zieht es wieder nach Diemelstadt „Wenn tausende Männer und Frauen tapfer ausziehen, um die Klingen mit all Jenen zu kreuzen, die dem Weg des Bösen folgen, um Ruhm und Ehre zu ernten und goldene Münzen zu verdienen, dann ist sie wieder gekommen: Die Zeit der Drachen!“ Diemelstadt. Über 4.000 edle Ritter, magische Heilerinnen, lustige Gaukler, geheimnisvolle Elfen, starke Nordmänner, trinkfeste Piraten und böse Orks bevölkern vom 26. bis 31. Juli 2016 nunmehr im 10. Jahr in Folge den „Quast“ bei Diemelstadt-Rhoden und tauchen ein in eine mittelalterliche Fantasiewelt. Aus ganz Deutschland, dem europäischen Ausland und sogar aus Übersee treffen sich wieder die Fantasy-Fans um ihrem Hobby zu frönen. Das „Drachenfest“ ist damit eine der größten Veranstaltungen dieser Art in ganz Europa. Die Teilnehmer reisen u. a. aus Israel, Brasilien, den USA, Australien und Neuseeland nach Nordwaldeck. „LARPer“ nennen sie sich selbst, „LARP“ steht dabei für „Live Action Role Play“, ein gigantisches Freilufttheater im Fantasy-Stile, angelehnt z. B. an Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ oder auch Historien- und Fantasyfilme wie „Fluch der Karibik“ oder „Game of Thrones“. Es eröffnet die Möglichkeit, einfach einmal die Realität zu verlassen und selbst in die Rolle eines tollkühnen Fantasy-Helden oder auch nur einer Bauernmagd im späten Mittelalter zu schlüpfen. Sie leben in Burgen, großen Heerlagern und Holzverschlägen, in Lagern mitten im Wald. Allein ihre Kostüme sind handgearbeitete Kunstwerke. Der Erfolg basiert auf dem Prinzip, selbst als „Spielfigur“ interaktiv ein Abenteuer zu erleben und eine Geschichte zu lösen. Beim LARP geht es eigentlich um genau das gleiche wie z. B. bei einem Computerspiel – nur, dass man nicht auf seinem Sofa vor einem Bildschirm sitzt, sondern selbst als Abenteurer durch enge Gänge einer Burg krabbelt, als tapferer Krieger gegen ein Heer aus Orks antritt oder als Ritter eine Dame zum Tanze führt. Sie suchen nach dem goldenen Gral oder nach dem Auge des Drachen. Sie kämpfen in epischen Schlachten und erzählen gemeinsam viele kleine Episoden, die letztlich zu einer großen fantastischen Geschichte verschmelzen. Jede Zunft, Gilde oder Gattung, wie die Nordmänner, das Elbenvolk, die Landsknechte, die Zwerge, die Piraten oder auch die bösen Orks haben dabei ein eigenes Lager, die rund um die eigentliche „Stadt“, wo das hauptsächliche Spiel in Tavernen, Badehäusern oder Handwerker- und Händlergassen stattfindet, angelegt werden. In „Aldararch“, wie die Spielstadt genannt wird, warten zudem viele Attraktionen, Gaukler und Erlebnisse auf die Spieler – so gibt es ein eigenes Casino, ein Badehaus und in der Händlergasse wird allerlei Handel mit Waren aller Art getrieben. Auch eine Herberge für heimatlose Wanderer darf nicht fehlen. Während des sechstägigen Spektakels wird dabei in eigener Zeitrechnung, der sogenannten „In-Time“ in diesem Lagern gelebt. Den Hintergrund des Drachenfestes bildet der „Wettstreit der Drachen“. Jeder „Drache“ steht für unterschiedliche Aspekte und hat seine eigenen Anhänger. Jeder Spieler kann sich dabei dem Avatar anschließen, mit dem sich sein Spiel-Charakter am ehesten verbunden fühlt. Die freiheitsliebenden Seefahrer und Piraten folgen beispielsweise dem Weg des „Blauen Avatars“, während Spieler, deren Charaktere vor allem griechische oder römische Vorbilder haben, mehr im „Goldenen Lager“ anzutreffen sind. Das „Rote Lager“ wiederum steht für Tat, Ehre und Kampf; unter seinem Banner versammeln sich alle möglichen Arten von Kriegerinnen und Kriegern. Das „Grüne Lager“ ist so vielfältig wie seine Lageristen und die Natur selbst; egal ob Krieger, Nordmann, Waldläufer, Barbar, Alchimist, Kräutersammler, Magier oder Druide, egal ob Mensch, Elf, Dryade, Tierwesen oder Ork, alle sind im Grünen Lager zu finden, es spielt keine Rolle ob erfahrener Larper oder blutiger Anfänger - jeder findet seinen Platz in der Welt der Drachen. In den „Drachenlagern“ erleben dann die Spieler mit den vielen gleichgesinnten Charakteren zahlreiche Abenteuer. Doch was wäre das Drachenfest ohne die legendären Kämpfe auf dem „Schlachtfeld der Ehre“. Höhepunkt der Veranstaltung ist zweifellos die große „Endschlacht“, wo die mehrere tausend Mann (und Frau) starken Heere der einzelnen Drachen gegeneinander antreten, um den Sieg für sich zu erringen. Das Ganze wird durch eine Spielleitung koordiniert. Die Spielleiter überwachen dabei nicht nur das Einhalten der Regeln, sondern stehen auch für Fragen der Spieler bereit. LARP ist ein Rollenspiel, in dem der Teilnehmer eine erdachte Person in einer Fantasiewelt darstellt. Dabei trifft man auf andere Spieler, die genau dasselbe tun. Es ist also wie ein Improvisationstheater - nur ohne Zuschauer. Das Ganze wird durch eine Spielleitung koordiniert. Die Spielleiter überwachen dabei nicht nur das Einhalten der Regeln, sondern stehen auch für Fragen der Spieler bereit. Live-Rollenspiel ist mittlerweile eine weltweite Bewegung mit Millionen Anhängern. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 500 bis 600 Liverollenspiel-Veranstaltungen pro Jahr. Die Teilnehmerzahlen der einzelnen Veranstaltungen variieren von einer Handvoll bis hin zu mehreren tausend Personen, wie beim Drachenfest. Als internationale Veranstaltung hat das Drachenfest ein spezielles Regelsystem. Dieses ermöglicht auch LARP-Einsteigern den unkomplizierten Einstieg ins Spiel. Um die Fantasy-Welt des „Drachenfestes“ zum Leben zu erwecken, arbeitet ein erfahrenes Team hinter den Kulissen an den organisatorischen Abläufen: Hunderte von Spielleitern, professionelle Eventfachleute und Hilfskräfte kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf vor Ort. Für die Sicherheit der Teilnehmer ist beispielsweise während des „Drachenfestes“ ein kompletter Sanitätszug des Malteser Hilfsdienstes, ausgestattet mit Notärzten, Sanitätszelt, Rettungswagen und Funkleitzentrale, vor Ort. Bereits seit 2006 wird der „Quast“ bei Diemelstadt-Rhoden, eine ehemals militärisch genutzte Raketenstellung, umgeben von weitläufigen, fast 40 Hektar großen Wiesenflächen inmitten eines Waldgebietes als Veranstaltungsort für das „Drachenfest“ genutzt. Dank seiner Größe und abgeschiedenen Lage, der vorhandenen Infrastrukturanlagen der ehemaligen Raketenstellung, der riesigen Wiesenflächen und dem tollen Ambiente erwies sich der „Quast“ als der ideale Standort für das Drachenfest. Aufgrund neuer Rahmenbedingungen wurden von Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder die Weichen für eine vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Drachenfestes geschaffen. So wurde beispielsweise die ehemalige Kleinkläranlage aus der Zeit der militärischen Nutzung des Quastes von den Veranstaltern wieder in Betrieb gesetzt, um die Kläranlage Wrexen von den Abwässern der Veranstaltung zu entlasten. Darüber hinaus wurde eine Regelung für die Wasserlieferung zum Quast getroffen, damit das Leitungsnetz der Stadt Diemelstadt nicht an seine Grenzen stößt. Die regionale Geschäftswelt profitiert nicht unerheblich von der Großveranstaltung. So wollen doch über 4.000 Teilnehmer z. B. mit Lebensmitteln und Getränken versorgt werden. Aber auch für die phantasievollen und imposanten „Zeltstädte“ und Bauwerke wird so einiges an Material gebraucht, was in den Baumärkten der Region beschafft wird. Zudem sind an den Aufbauarbeiten auch die örtlichen Handwerker beteiligt. Die Diemelstädter Bevölkerung ist es daher von den letzten Veranstaltungen schon gewöhnt, wenn beim Einkauf im Lebensmittel- oder Baumarkt ein böser Ork oder ein edler Ritter mit an der Kasse ansteht. Neben dem Handel profitieren aber auch die umliegenden Taxiunternehmen, Autowerkstätten, Gaststätten, Hotels und Pensionen von der Großveranstaltung. „Die touristischen und wirtschaftlichen Aspekte des „Drachenfestes“ für die Stadt Diemelstadt und die umliegenden Region sind nicht unerhebliche Faktoren. Ich freue mich daher sehr, dass dieses wunderbare Spektakel weiterhin bei uns im Stadtgebiet stattfindet und die Stadtkasse nicht belastet wird. Das Event ist ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal mit enormer Außenwirkung“, so Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder. Wie Veranstalterin Sandra Wolter von der Firma Wyvern e. K. aus Köln erklärt, handelt es sich bei dem Drachenfest um eine nichtöffentliche Veranstaltung. Heerscharen von Besuchern stören den eigentlichen Ablauf der Veranstaltung und daher kann nicht Jedermann ungehindert Zutritt zum Gelände gewährt werden. Das „Drachenfest“ ist aber nicht nur eine Veranstaltung für eine kleine Minderheit oder ausschließlich erfahrene LARPer. Auch Neulinge sind jederzeit herzlich willkommen. Selbstverständlich muss nicht jeder gleich in die Schlacht ziehen. Man kann auch einfach nur am mittelalterlichen Lagerleben teilhaben. Teilweise verbringen ganze Familien, angefangen vom Kleinkind bis ins Seniorenalter, ihren Urlaub in der „Fantasy-Welt“. So wird beispielsweise während des Drachenfestes auch eine ambientegerechte Kinderbetreuung angeboten. Man bemerkt dabei schnell, dass sich die Teilnehmer und Mitspieler als tolerant, geduldig und hilfsbereit herausstellen und der Spaß am gemeinsamen Spiel im Vordergrund steht. Wer am Drachenfest teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage www.drachenfest.info ausführlich informieren. Dort sind auch detaillierte Informationen über den Spielhintergrund vorhanden – und wie Veranstalterin Sandra Wolter erklärt, sind Anmeldungen zur Teilnahme auch kurzfristig noch möglich. Alle Fotos: Stadt Diemelstadt und Gerhard Reins, Wrexen #Diemelstadt #Rhoden #Wrexen #Quast #Elfen #Ritter #Magier #Piraten #Ork #Orks #Drachen #ZeitderDrachen #Heilerinnen #Gaukler #Nordmaenner #Fantasiewelt #Deutschland #Fantasy #Europa #Uebersee #FantasyFans #Hobby #Drachenfest #Veranstaltung #Israel #Brasilien #USA #Australien #Neuseeland #Waldeck #WaldeckerLand #Nordwaldeck #LARP #LARPer #LiveActionRolePlay #Freilufttheater #TolkienRoman #HerrderRinge #Historienfilm #Fantasyfilm #FluchderKaribik #GameofThrones #FantasyHelden #Bauernmagd #Mittelalter #Burgen #Heer #Heerlager #Lager #Kostueme #Spielfigur #Abenteuer #Geschichte #Abenteurer #Burg #Gral #GoldenerGral #AugedesDrachen #Schlacht #Schlachten #Episode #Zunft #Gilde #Gattung #Elbenvolk #Landsknechte #Zwerge #Taverne #Badehaeuser #Handwerker #Haendler #Aldararch #Spielstadt #Casino #Badehaus #Herberge #Spektakel #InTime #WettstreitderDrachen #Drache #Avatar #Seefahrer #BlauerAvatar #GoldenesLager #RotesLager #GruenesLager #Lageristen #Natur #Krieger #Nordmann #Waldlaeufer #Barbar #Alchimist #Kraeutersammler #Magier #Druide #Mensch #Elf #Dryade #Tierwesen #WeltderDrachen #Drachenlager #Charakter #Kampf #Kaempfe #Schlachtfeld #SchlachtfeldderEhre #Endschlacht #Spielleitung #Rollenspiel #Fantasiewelt #Spieler #Improvisationstheater #LiveRollenspiel #LiveRollenspielVeranstaltung #Regelsystem #LARPEinsteiger #Event #EventFachleute #Malteser #MalteserHilfsdienst #Raketenstellung #StadtDiemelstadt #ElmarSchroeder #Kleinklaeranlage #KlaeranlageWrexen #Grossveranstaltung #Zeltstadt #Tourismus #Wirtschaft #SandraWolter #Wyvern #Koeln #Schlacht #Lagerleben #FantasyWelt #DrachenfestInfo #GerhardReins #UnserMarsberg
Die Schnade zu Stadtberge – …

26. Juni 2016
Die Schnade zu Stadtberge – Marsbergs Fundstück des Monats beschäftigt sich mit alten Grenzverläufen Marsberg / Brilon. Grenzstreitigkeiten zu verhüten oder zu schlichten ist das lohnenswerte Ziel der Menschheit! – In den Ortschaften und Städten des Sauerlandes hat sich dieses Ziel mit den Schnade- und Grenzbegängen als Tradition teils bis heute gehalten. In Brilon, wo es am Montag im Rahmen des örtlichen Schützenfestes wieder soweit ist, kann man im Schnadebuch sogar bis auf das Jahr 1388 zurückschauen. Marsbergs Fundstück des Monats Juni 2016 beschäftigt sich mit der Schnade zu Stadtberge. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen Urkunden aus dem Jahr 1915 zum Obermarsberger Grenzbegang erhalten. Weitere Aufzeichnungen zu Schnadegängen in früheren Jahrhunderten, die auch als kirchliche Flurumgehungen bezeichnet wurden oder von Jagd- und Flurschützen durchgeführt wurden, liegen dem Geschichtsverein vor. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Christian Franz Paullini schreibt im Jahr 1686 in seinem „Chronicum der ur-alt und allererst in Sachsen wohlgestifteter Karolinischer Kirche zu Eresburg oder Stadtberge“ als Erster über die Marsberger Grenzbegänge mit den alten Flurbezeichnungen, die es teils bis heute gibt: „Die Schnade ist seit dem 30. August 1628 augenscheinlich also befunden worden.“ Er merkt an, dass dieser Brauch aber noch viel älter sei. Paullini weiter zur Schnade „vor Stadtberg zwischen Cölln und Paderborn“: „Erstlich ist dazu gekommen von Henke Wiesen die Schlucht genannt, und alda gesehen, da ein Schnadebaum, welcher mit einem X gezeichnet gewesen, verfallen, an dessen Platz ein anderer wieder zu verzeichnen befohlen worden, gleichwohl darunter und daneben hat sich einer gefunden, so mit einem X gezeichnet gewesen. Hernach ist an der Stopeke (Staupke) seitem ein Eichbaum gestanden.“ Ferner vermerkte Paullini in den Wiesen der „Staupke“ weitere Eichbäume mit einem doppelten „X“. Die Schnade zog weiter zum „Oisterholtz“ (Oesterholz), dort „wo das Gehölz zur linken Haud denen von Thulen zustände und in Paderbornsche Hoheit gelegen“ war. Dass die Markierung der Grenze an Hand der Ausweisung von „X“-Markierungen an Bäumen sehr schwierig war, stellte Paullini immer wieder fest. „Nach dem Oisterholtz ist man an eine Linde gekommen, wo verschiedene X gewesen waren, und weil die Linde unten etwas „fällig“ war, ist befohlen worden, eine neue Linde wieder dorthin zu setzen, die auch auf beiden Seiten mit einem X zu „bemerken“ ist.“ … „Die Bürger nahmen es mit der Grenze also sehr genau und machten lieber ein Malzeichen mehr als zu wenig.“ Die Markierungen der Grenze folgten den „Umhang herunter bis an die Steinbecke“ mit Schnadebäumen. „Ferner von der Steinbecke das andre Oisterholtz wieder hinan bis auf den Rummeken Padt (Pfad) gehend, nach der zur Rummekemühlen anzahl 15 Schnadebäume, so alle mit einem X bezeichnet gefunden.“ Die Schnadebäume wurden akribisch beschrieben und anzahlmäßig festgehalten. An der Rummeke standen „drei Eichbäume und ein Buchenschnadbaum“ sowie zwischen Rummeke und „Stein-Twiste an den Fußpfad“ 7 Schnadebäume (mit Pfadbaum 8 Stück). Die Schnade führte weiter zum „Hohenlau“ (Hohenloh). Paullini berichtet weiter von drei mächtigen Steinen, die als Grenze zwischen den „von Thulen und den Altenstättern (Niedermarsbergern)“ sowie denen „von Dalheim“ angesehen wurde. „Hier soll auch die Landgrenze zwischen Paderborn und Cölln sein.“ Von diesen drei Steinen und dem „gefallenen Schnadebaum“ ging die Schnade an „zwei großen Kuhlen“ und von da „auf einen geworfenen Graben zwischen dem Hohenlau (Hohenloh) und Meerhoven (Meerhof) und erstreckt sich nach dem Hettelholl.“ Von dort folgte der Weg entlang der „Assermark“ an „zwei Eichen“ an dem Felde über Oesdorf. Ein weiterer Eichbaum stand im „Bohnental“ vor dem Assergrund. Der Schnadetross zog dann hinunter bis auf den „Mühlenzein, so an der Dihmel (Diemel) gewachsen“. „Von da durch die Dihmel bis an den Huckestein, da Cölln und Paderborn ihre Grentzen endigen, und hingegen die zwischen Cölln und Waldeck angehen.“ Die Waldecker Schnade begann beim „Huckestein“ und führte über „Lütken Huckenholtz“, dem „faulen Born“, der „Wesbecke“, der „Humke“, der „allberen Holl“ bis an den „Hespringhauser Weg“. Ferner ging es über den Helmighäuser Weg zum „Harnsberg“. Dort soll ein „Waldecker Diener, Marcus genannt“ den Schnadebaum an der „Wandeliche zu Ricklinghusen abgehauen“ haben. „Dieser selbe Marcus wurde durch Bürgermeister und Rat zu Stadtberge eine geraume Zeit daselbst gefänglich gehalten“. Es wurde ihm der „Prozeß gemacht“. Vom „Harnsberg“ ging es zu den „Winterseiten“. „Hier haben auch die Waldeckischen denen von Stadtberge „hiebe vor einen Gefangenen nahmens Heinrich Huckentreiber aus dem Waldeckschen ins Stadtbergische Gefängnis geliefert.“ Der weitere Verlauf: Über die „Haspecke“, „Gerhenhöcke“, Eilhausen, der „grünen Wanne“, dem „Wenbusch“, dem „Helkenhäuser Land“, das der „Probstey“ zu Stadtberge gehörte; bis hin zum „Elias Böke Platz“, wo sich eine Grube befand. „Hieraus werden noch altes Buchenholz und Wurzeln hervorgebracht. Hierbei haben die Bürger zum Andenken verschiedene Steine geworfen. An diesem Ort und der dabei gelegenen Ländereien ging die Landschnade einen Pfad hinauf, durch eine Schlucht, die „grote Hennengrund“ genannt wurde, ins Cansteinsche.“ Die Cansteinsche Schnad wird gesondert beschrieben. Dieser Schnadeverlauf wurde im Wesentlichen bis in die Zeiten des I. Weltkrieges begangen. Danach schlief dieser Schnadegang ein und „neuzeitliche Grenzbegänge“ werden erst wieder seit jüngerer Zeit von verschiedenen Marsberger Ortschaften mit ihren „Grenzfreunden“ durchgeführt. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Obermarsberger feierten 1915 aufgrund des I. Weltkrieges an Stelle eines Schützenfestes ein Sommerfest mit einem dazugehörigen Grenzbegang, so die Urkunden. Das Foto zeigt die „Festgesellschaft“ vor den Toren Obermarsbergs. 02 Im „Wäschen“ von Obermarsberg – Das Schützenfest im Jahr 1910 mit der Festgesellschaft und der Musik. Auch für dieses Jahr ist ein Grenzbegang belegt. 03 Das Foto ist vom Obermarsberger Grenzbegang und anschließendem Fest aus dem Jahr 1911. 04 Die Festgesellschaft des „Obermarsberger Grenzbegangs“ aus dem Jahr 1914. 05 Das Foto zeigt eine Niedermarsberger Jagdgesellschaft nach einer erfolgreichen Treibjagd. Die Aufnahme entstand um das Jahr 1900. Ursprünglich wurden Schnadegänge auch von Jägern und Flurschützen durchgeführt. #Marsberg #Brilon #Schnade #Stadtberge #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueckdesMonats #Grenze #Grenzen #Grenzverlaeufe #Grenzstreitigkeiten #Sauerland #Schnadegang #Grenzbegang #Schuetzenfest #Schnadebuch #1388 #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #Obermarsberg #ObermarsbergerGrenzbegang #Schnadegaenge #Flurumgehungen #Jagdschuetze #Flurschuetze #Paullini #ChristianFranzPaullini #1686 #Eresburg #MarsbergerGrenzbegaenge #Koeln #Paderborn #Henke #Schnadebaum #Staubke #Staupke #Oesterholz #Thuelen #vonThuelen #vonThulen #Steinbecke #Rummeke #RummekePfad #Rummekemuehle #Twiste #SteinTwiste #Hohenloh #Niedermarsberg #Altenstadt #Dalheim #Meerhof #Hettelholl #Assermark #Oesdorf #Bohnental #Assergrund #Schnadetross #Muehlenzein #Diemel #Huckestein #Waldeck #WaldeckerSchnade #Luetken #Born #Wesbecke #Humke #Hesperinghausen #Helmighausen #Harnsberg #Ricklinghausen #Winterseiten #HeinrichHuckentreiber #Haspecke #Gerhenhoecke #Eilhausen #GrueneWanne #Wenbusch #HelkenhaeuserLand #Propstei #EliasBoeke #Landschnade #Hennengrund #Canstein #Schnadeverlauf #Grenzfreunde #Sommerfest #UnserMarsberg #Waeschen #Weschen #Festgesellschaft #Jagdgesellschaft #Jaeger #Treibjagd #Flurschuetze #UnserMarsberg
Von UNICEF-Projekten bis zum KinderRechteForum – …

28. Februar 2016
Von UNICEF-Projekten bis zum KinderRechteForum – Sauerländer Köpfe: Üwen Ergün im Interview Marsberg / Bestwig / Köln. Er ist 19 Jahre jung, aber schon heute ein geschätzter Gesprächspartner, insbesondere zur derzeitigen Flüchtlingssituation. Er trifft sich regelmäßig mit führenden Politikern unserer Republik. Unser Bundespräsident Joachim Gauck ist da nur ein honoriger Name und Beispiel. Üwen Ergün stammt gebürtig aus Marsberg und studiert derzeit in Köln. Seine Familie wohnt in Bestwig. Üwen Ergün engagiert sich schon seit Jahren für UNICEF und ist Juniorbotschafter dieses Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. In der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ interviewt der Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ diesen kreativen und vielseitig bewanderten „Sauerländer Kopf“. Während der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle berichtet Ergün beispielsweise über seine UNICEF-Aktion in Sambia. Als Gründer des KinderRechteForums liegt ihm dieses Projekt natürlich ganz besonders am Herzen. 20 motivierte junge Menschen und zahlreiche weitere Partner bieten heutzutage für dieses Forum von den Standorten Köln, Berlin und Darmstadt aus bundesweit Hilfestellungen an, wenn es um die Rechte der Kinder geht. Üwen Ergün wird als bekennender Sauerländer mit türkischen und portugiesischen „Familien-Wurzeln“ während der Sendung Rede und Antwort zu Fragen der Heimat, der Flüchtlingspolitik, zum Thema „Rassismus“ und zu den vielfältigen Kulturen anderer Länder stehen. Die Radiosendung im Bürgerfunk von Radio Sauerland findet am Sonntag, dem 28.02.2016 von 19 bis 21 Uhr statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Im Rahmen der Vorbereitungen zur Radiosendung „Hiegemann unterwegs… Sauerländer Köpfe“ besuchte Üwen Ergün (Bildmitte) mit seiner Mutter Paula seinen Geburtsort Marsberg und kam mit Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ ins Gespräch. Foto: Dirk Hustadt, Fotografie, Marsberg #Marsberg #UNICEF #KinderRechteForum #SauerlaenderKoepfe #UewenErguen #Bestwig #Koeln #Fluechtlingspolitik #JoachimGauck #Juniorbotschafter #Kinderhilfswerk #VereinteNationen #HiegemannUnterwegs #MarkusHiegemann #MarsbergerGeschichten #Hochsauerlandwelle #Berlin #Darmstadt #Rassismus #Kulturen #Buergerfunk #RadioSauerland #PaulaErguen #AndreasKarlBoettcher #DirkHustadt