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Reformation und Gegenreformation in Stadtberge

31. Oktober 2017
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge Der katholischste „Urpunkt“ der Region war lange Zeit protestantisch geprägt Marsberg / Obermarsberg / Niedermarsberg. Sie gilt als Wiege des katholischen Christentums – die alte Stadt auf dem Berge, das historische Obermarsberg! Hier hatte einst Karl der Große die erste Kirche und das erste Kloster im heidnischen Sachsenland begründet. Fast unbekannt ist die Geschichte der Reformation und Gegenreformation in Marsberg. In keiner Stadt des Kurkölnischen Sauerlandes (Herzogtum Westfalen) hat die durch Martin Luther vor genau 500 Jahren von Wittenberg ausgehende Reformation eine so starke Aufnahme gefunden wie in Stadtberge (Ober- und Niedermarsberg). Die Gegenreformation hat im Laufe von über 250 Jahren nicht vermocht, das evangelische Leben in Stadtberge gänzlich auszurotten. Eine evangelische Gemeinde bestand in Niedermarsberg seit der Reformation. Auch nach der Gegenreformation blieben ganze, evangelisch geprägte Familien dort. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ besitzt hierzu im Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ interessante Urkunden, die von Friedrich Brune wissenschaftlich aufbereitet wurden. Eine alle Mittel einsetzende Gegenreformation hat also die um die Mitte des 16. Jahrhunderts fast ganz evangelisch gewordenen Städte Ober- und Niedermarsberg nicht voll rekatholisieren können. Nachdem alle Versuche des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Ernst von Bayern (1583-1612), der evangelischen Bewegung in Ober- und Niedermarsberg Herr zu werden, letztlich fehlgeschlagen waren, setzte sein Nachfolger Ferdinand von Bayern, der während des 30-jährigen Krieges Kurfürst und Erzbischof in Köln war, die ihm zu Gebote stehenden kirchlichen und staatlichen Machtmittel gegen die beiden abtrünnigen Städte ein. Am 04.11.1614 wurde von ihm die römisch-katholische Religion gewissermaßen zur Staatsreligion erklärt. Jede öffentliche Ausübung des evangelischen Glaubens in Marsberg war strengstens untersagt. Von allen Staatsämtern war der evangelisch gesinnte Bürger ausgeschlossen. In den Rat der Stadt durften nur noch gläubige Katholiken gewählt werden. In Obermarsberg fand sich aber zu jener Zeit nur ein evangelischer Bürger namens Koch, der für das Bürgermeisteramt geeignet war und nur weitere 7 katholische Bürger traten ihm als Ratsherren zur Seite. Mehr waren in Obermarsberg nicht aufzutreiben. Zum vollständigen Ratskollegium fehlten aber noch 6 Mitglieder. Sie waren in der Oberstadt nicht zu finden. Kurzerhand setzte der Kurfürst die alte Verfassung außer Kraft. Der strengkatholisch gesinnte Heinrich von Calenberg wurde aus dem Warburger Land (Hochstift) mit Sonderrechten und Vollmachten zum Amtmann über Marsberg eingesetzt. Zu diesen Gewaltmaßnahmen gesellte sich die unmittelbar kirchliche Gegenreformation. Doch der „Lutheranismus war in Marsberg nicht zu töten“, so die Urkunden. Der Propst des Stiftes hatte die Rezesse des Kurfürsten von der Kanzel zu predigen, um den „ketzerischen Protestantismus“ auszulöschen. Selbst die Schulmeister und Priester lehrten den evangelischen Glauben entgegen der Androhung von Geld-, Vollzugs- und teils sogar der Todesstrafe. Bei evangelischen Taufen sollten die Eltern 10 „Goldgülden“ und der Pastor 20 „Goldgülden“ Strafe zahlen. Weitere Strafen gab es bei Trauungen mit evangelischem Hintergrund, Kranken- oder Sterbesalbungen und bei evangelischen Begräbnissen auf dem katholisch geweihten Kirchhof. Ebenfalls wurde zu solchen Anlässen das Schweigen der katholischen Kirchenglocken befohlen, aber nicht befolgt. Im Laufe der Zeit, als die Maßnahmen in Stadtberge nicht fruchteten, wurden härtere Maßnahmen verkündet. Fremde „Visitatoren“ beispielsweise aus Werl hatten für die Durchführung zu sorgen und sollten noch drastischer vorgehen sowie evangelischen „Zierrath und Kleinodien“ einziehen. Die evangelischen Pfarrer und Gelehrten sollten direkt der Privilegien entbunden werden und Vermögen dieser Person beschlagnahmt werden. Den Schulmeistern wurden die mit „falschem Wortlaut“ geschriebenen Lehrbücher genommen. Selbst das kaputte Dachwerk der Kirchen in Ober- und Niedermarsberg bezeichnete man als evangelische Ketzerei. Dem Bürgermeister und dem Rat wurde auferlegt bei einer Strafe von 100 „Goldgülden“ die Kirchendächer zu reparieren, um den „göttlichen Zorn“ zu verhüten. All diese Maßnahmen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der evangelische Glaube hielt sich in Marsberg emsig über Jahrzehnte und Jahrhunderte sehr hartnäckig. Weitere Bestrebungen von der geistlichen und staatlichen Obrigkeit und der Landesherren brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fotos im Anhang: 01 Die Luftaufnahme zeigt vordergründig die Stiftskirche Obermarsberg, das alte Benediktinerkloster, die Zehntscheune und den Obermarsberger Friedhof um das Jahr 1945. Im Tal befindet sich Niedermarsberg. 02 Diese Zeichnung spiegelt die Obermarsberger Stiftskirche samt Kloster im März 1829 wider. Auf dem Bildnis links neben dem Kloster befindet sich die Nikolaikirche. Beide Kirchen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch den historischen Zwiebelturm. 03 Ein „Kupferschlag-Bildnis“ der Stiftskirche Obermarsberg mit barocker Turmspitze zur Situation vor 1829 – Ein Exponat des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. #Marsberg #Obermarsberg #Niedermarsberg #Stadtberge #Reformation #Gegenreformation #Katholisch #Evangelisch #1517 #2017 #Protestantisch #Christen #Christentum #AlteStadtaufdemBerge #HistorischesObermarsberg #KarlderGrosse #Kirche #Kloster #Heiden #Sachsen #Sachsenland #Sauerland #Kurkoeln #Westfalen #Herzogtum #Luther #MartinLuther #Wittenberg #500Jahre #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Archiv #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #FriedrichBrune #Koelner #Kurfuerst #Erzbischof #ErnstvonBayern #FerdinandvonBayern #Koeln #Katholiken #Koch #Buergermeister #Ratsherr #Ratsherren #Oberstadt #Calenberg #HeinrichvonCalenberg #Warburg #WarburgerLand #Hochstift #Amtmann #Propst #Schulmeister #Priester #Geldstrafe #Vollzugsstrafe #Todesstrafe #Visitatoren #Werl #Strafe #Landesherren #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Benediktinerkloster #Zehntscheune #Friedhof #1829 #Nikolaikirche #Zwiebelturm #Kupferschlag #Turmspitze #UnserMarsberg
Hiegemann unterwegs schlägt die Thesen ins Radio

29. Oktober 2017
Hiegemann unterwegs schlägt die Thesen ins Radio Am Reformationstag geht es um 500 Jahre Luther Dalheim / Meerhof. An der Schlosskirche zu Wittenberg sollen sie angenagelt worden sein: Die 95 Thesen Martin Luthers. Am 31. Oktober 1517 veränderten sie nachhaltig das christliche Weltbild. 500 Jahre später werden erneut die Thesen ins Radio geschlagen. Der Radiomoderator Markus Hiegemann geht in Zusammenarbeit mit den „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Reformationstag, dem 31.10.2017 von 19 bis 21 Uhr über die Hochsauerlandwelle auf Sendung. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein Dr. Ingo Grabowsky (Direktor des Klosters Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur), Carolin Mischer (stv. Ausstellungsleiterin der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ im Kloster Dalheim) und Maria Uhrhan (Museumsführerin im Kloster Dalheim aus Meerhof) als versierte Sprecher für die große Sondersendung am Erinnerungstag gewinnen können. Unter dem Motto: „Dann geh doch ins Kloster! – Come closer…“ öffnen sie die Tore des Klosters Dalheim, das extra am Reformationstag sogar eintrittsfrei besucht werden kann. Die Sprecher der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ durchleuchten während der zweistündigen Radiosendung auf Radio Sauerland alle Facetten des Klosters Dalheim, zu Luther, zur Reformation und die erlebnisreiche Sonderausstellung im Dalheimer Kloster: „Luther. 1917 bis heute“, die schon heute als meistbesuchte Ausstellung aller Zeiten in Dalheim gilt. Die Zuhörer der Radiosendung erhalten thematische Einblicke in das Leben und Wirken Martin Luthers, über die Rezeption nach Luthers Tod, zu verschiedenen Luther-Gedenk-Tagen, zum Bild Luthers in der Zeit des Dritten Reiches, der DDR oder der BRD. Sie können sich am Dienstag, dem 31.10.2017 ab 19 Uhr auf eine informative Zeitreise durch 500 Jahrhunderte freuen. Gleichzeitig gibt es einen Ausblick auf 2018. Ab März beginnt in Dalheim die große Dauerausstellung zum 1.200-jährigen Klosterleben in unseren Landen. Die Radiosendung am Reformationstag ist in Marsberg und Umgebung über alle Frequenzen von Radio Sauerland: UKW 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Guter Empfang ist im Waldecker Land über die 106,5 MhZ gewährleistet. Alternativ und weltweit kann die Sendung über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Sie öffnen eintrittsfrei die Tore des Klosters Dalheim am Reformationstag – V. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.), Maria Uhrhan (Museumsführerin im Kloster Dalheim aus Meerhof), Markus Hiegemann (Moderator Hochsauerlandwelle), Carolin Mischer (stv. Ausstellungsleiterin der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ im Kloster Dalheim) und Dr. Ingo Grabowsky (Direktor des Klosters Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur). Foto: LWL/Johanna Pietsch. #Marsberg #Meerhof #Dalheim #Lichtenau #Radio #RadioSauerland #Radiosendung #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Thesen #Reformation #Reformationstag #Luther #MartinLuther #500JahreLuther #Schlosskirche #Wittenberg #95Thesen #1517 #2017 #Christen #Katholiken #Protestanten #Weltbild #Radiomoderator #Moderator #MarkusHiegemann #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Sendung #Hochsauerlandwelle #Geschichtsverein #Heimatverein #IngoGrabowsky #KlosterDalheim #Direktor #LWL #Landesmuseum #Klosterkultur #CarolinMischer #Ausstellungsleiterin #Sonderausstellung #1917 #MariaUhrhan #Museumsfuehrerin #Sondersendung #Erinnerungstag #Kloster #RadioReihe #DalheimerKloster #LuthersTod #LutherGedenkTage #DrittesReich #DDR #BRD #Zeitreise #Dauerausstellung #Klosterleben #Sauerland #Waldeck #Webradio #AndreasKarlBoettcher #JohannaPietsch #UnserMarsberg
Open Air-Kino im Kloster Flechtdorf am 19.08.2017 …

16. August 2017
Open Air-Kino im Kloster Flechtdorf am 19.08.2017 In mystischer Kulisse präsentiert die Tourist-Information Diemelsee und der Förderverein Kloster Flechtdorf zum vierten Mal in Folge das beliebte Open-Air Kino Erlebnis im Kloster Flechtdorf. Der Beginn ist am 19.08.2017 um ca. 20:45 Uhr mit dem Bestseller „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“. Die Geschichte handelt von einem vor Jahren spurlos verschwundenen Mädchen namens Missy, die für ihren Vater, Mackenzie Allen Phillips, bereits als tot verklärt wird. Ihre Spur verliert sich in einer Hütte unweit des Campingplatzes der Familie. Unvermittelt erhält Mack einen Brief, von dem er annimmt, Gott höchstpersönlich könne ihn abgeschickt haben: Er soll zu jener Hütte zurückkehren, wo Missy zu Tode gekommen sein könnte. Lange ringt er mit sich. Schließlich tritt er die Reise an und erlebt Wundersames. Um ca. 15:00 Uhr wird die Klosterscheune zum Familienkino. „SING“ erobert die Filmleinwand. Der liebenswürdige Familienfilm zeigt mit Humor, Herz und einer liebevollen Animation, welchen Wert es hat, nach dem Fallen wieder aufzustehen, an sich selbst zu glauben und mit Hilfe von Freundschaft gemeinsame Träume zu erreichen: Koalabär Bunny Moon sucht nach einer Rettung seines Theaters. Der Einfall: eine Castingshow! Weil seine Sekretärin auf dem Flugblatt zwei Nullen zu viel schreibt und aus 1.000 unversehens 100.000 Dollar Preisgeld werden, rennen die Tiere Moon unerwartet die Tür ein. Ein junger Gorilla, eine Schweine-Hausfrau, eine arrogante Straßenmusikermaus, ein punkiges Stachelschwein und ein schüchternes Elefantenmädchen kommen in die engere Auswahl - und müssen schließlich gemeinsam anpacken, als das Theater einstürzt. Durchgeführt wird dieses Kinoerlebnis gemeinsam vom Kinostudio Willingen (Bähr Filmtheaterbetriebe e. K.) dem Förderverein Kloster Flechtdorf e. V. und der Ferienregion Diemelsee. Einlass für die Spätvorstellung ist um 19:30 Uhr, Beginn ist um ca. 20:45 Uhr. Der Kinderfilm startet um ca. 15:00 Uhr, Einlass ist ab 14:00 Uhr. Karten können bei der Tourist-Information Diemelsee (Kirchstr. 6, 34519 Diemelsee, info@diemelsee.de, Tel.: 05633 – 91133) bereits im Vorverkauf gekauft werden. Die Karten für den Film „Die Hütte“ kosten 10,- € p. P., für „SING“ 5,- €. Bei schlechtem Wetter wird der Film in der Klosterkirche gezeigt. #Marsberg #Diemelsee #Flechtdorf #KlosterFlechtdorf #OpenAirKino #Kloster #TID #TouristInfo #TouristInfoDiemelsee #TouristInformation #Foerderverein #Bestseller #DieHuette #Gott #Klosterscheune #Familienkino #SING #Filmleinwand #Familienfilm #Kinoerlebnis #Kinostudio #Willingen #Baehr #Filmtheaterbetriebe #FerienregionDiemelsee #Kinderfilm #Klosterkirche #UnserMarsberg
Picknick und Jazz im Kloster …

4. August 2017
Picknick und Jazz im Kloster Dritte Auflage des Picknickkonzerts beim „Dalheimer Sommer“. Erstmals mit Jazz-Ensemble. Lichtenau-Dalheim (lwl). Auch 2017 lädt der „Dalheimer Sommer“ zum Picknickkonzert in den Dalheimer Konventgarten ein. Am Samstag, 5. August 2017 um 16 Uhr werden beim Kulturfestival der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum wieder die Picknickdecken ausgerollt und die Picknickkörbe geöffnet. Zum ersten Mal begleiten Jazz-Klänge die gemütliche Landpartie: Mit ihrem Programm erzählen die Talking Horns höchst unterhaltsame „Geschichten aus dem Bläserwald“. Ausgestattet mit Picknickkörben, Klappstühlen, Gartentischen und Decken finden sich die Besucher zu einem unbeschwerten Konzertgenuss unter freiem Himmel ein. Bei der Verpflegung sind der Kreativität wie immer keine Grenzen gesetzt. Für Kurzentschlossene hält das Klosterwirtshaus vor Ort ein kulinarisches Angebot bereit. In diesem Jahr wird das Picknickkonzert erstmals von einem Jazz-Ensemble gestaltet: Für ihre Premiere haben die Kölner Talking Horns „Geschichten aus dem Bläserwald“ mitgebracht, in dem es vor allerlei Skurrilem nur so wimmelt. Lieder von Ballett tanzenden Eichhörnchen, über sprechende Pferde bis hin zu den fünf Musketieren nehmen die Besucher mit in eine musikalische Welt voller Fantasie. „Die vorhandenen Mittel mit all ihren Möglichkeiten kompositorisch zu nutzen, improvisatorisch zu gestalten und zu umspielen“ – das ist die Bedeutung von Jazz für die Talking Horns. Das Quartett, das „sich selbst nicht immer so ernst nimmt“ begeistert vor allem mit einem vielfältigen Repertoire. Dabei setzt das Ensemble alle möglichen Facetten von schlichter, manchmal idyllischer Homophonie und kammermusikalischer Qualität bis hin zu komplexer Polyphonie und Polyrhythmik in eine für jeden direkt zugängliche musikalische Sprache um. Das Picknickkonzert findet von 16 bis ca. 18 Uhr im Konventgarten statt. Bei schlechtem Wetter zieht die Veranstaltung in die Musikscheune „Neuer Schafstall“ um. Der Eintritt beträgt 20 Euro (ermäßigt 17 Euro) pro Erwachsenem bzw. 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Es gilt freie Platzwahl. Weitere Informationen und Karten unter Telefon 05292 / 9319 – 224 sowie www.dalheimer-sommer.de Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9, 33165 Lichtenau www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org Foto: Schwungvolles Quartett: Zum Picknickkonzert im Konventgarten servieren die Talking Horns hochkarätigen Jazz. (Foto: Michael Wiegmann) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Kloster #KlosterDalheim #LWL #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #Landesmuseum #Klosterkultur #DalheimerSommer #Picknickkonzert #Picknick #Jazz #JazzEnsemble #Konventgarten #Landpartie #TalkingHorns #Konzert #Kulinarisch #Quartett #Musikscheune #NeuerSchafstall #MichaelWiegmann #UnserMarsberg
Nützliche Erntehelfer …

19. Juli 2017
Nützliche Erntehelfer Flechtkurs im Kloster Dalheim Lichtenau-Dalheim (lwl). Ob dekorativ an der Wand, mit Blumen geschmückt oder als Aufbewahrung für frisches Obst und Gemüse – Weidenkörbe sind vielseitig einsetzbar und erfüllen zu jeder Jahreszeit einen anderen Zweck. Am Samstag, den 05. August 2017, lädt die Stiftung Kloster Dalheim zur Mitmach-Aktion „Erntehelfer“ ein. Der Flechtkurs findet ab 10 Uhr in der Dalheimer KlosterSchule statt. Einen Tag lang lernen die Teilnehmer unter der Leitung der ausgebildeten Korbmacherin Petra Franke die Grundlagen dieser historischen Handwerkstechnik und versuchen sich selbst an der Flechtaufgabe. Die gestalteten Körbe sind hervorragend zur individuellen Dekoration geeignet. Interessierte können sich noch bis Freitag, 21. Juli 2017, zum Tagesprogramm im Kloster Dalheim anmelden. Die Kursgebühr (inklusive Materialkosten) beträgt 55 Euro. Auch der Museumseintritt und eine Führung durch das Museum sind im Preis enthalten. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 05292/9319-224. Bild: 17-08-05-DAL_Erntehelfer.jpg Erntehelfer selbstgemacht: Verschiedene Größen, Formen und Farben machen jeden Korb zu einem handwerklichen Einzelstück. (Foto: Ansgar Hoffmann, hoffmannfoto.de) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Erntehelfer #Flechtkurs #Kloster #KlosterDalheim #Koerbe #Weidenkoerbe #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #MitmachAktion #Klosterschule #Korbmacherin #PetraFranke #Handwerk #Handwerkstechnik #Kurs #Kursus #AnsgarHoffmann #HoffmannFoto #UnserMarsberg
„Grenzenlos“ im Kloster …

15. Juli 2017
„Grenzenlos“ im Kloster Thementag mit Familienprogramm Lichtenau-Dalheim (lwl). Die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur lädt am Sonntag, 16. Juli, zum Thementag „grenzenlos“ ein. Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ erwartet die Besucher von 15 bis 17 Uhr ein museumspädagogisches Angebot mit Führungen und Mitmach-Aktionen. Die Sonderführung „Gedanken sind zollfrei“ geht der Luther-Rezeption in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach und stellt die Frage, welchen Stellenwert Martin Luthers Wirken in der Zeit nach 1945 hatte. Kreativ wird es in der Druckwerkstatt: Hier begeben sich die kleinen Museumsbesucher bei der Mitmach-Aktion „Frei und mutig in allen Dingen“ auf die Spuren Luthers und stellen ihr künstlerisches Handwerk an der historischen Spindelpresse unter Beweis. In der Klosterschmiede können Museumsbesucher Werner Keller beim traditionellen Schmiedehandwerk über die Schulter gucken – glühende Kohlen und fliegende Funken inklusive! Passend zum Thema bietet das Klosterwirtshaus den ganzen Tag über mediterrane Spezialitäten mit dem „Geschmack der Ferne“ an. Die Teilnahme an der Sonderführung (nicht für Gruppen) kostet 3 Euro pro Erwachsenem zuzüglich des Museumseintritts in Höhe von 9 Euro. Für das museumspädagogischen Programm fallen Materialkosten von 2 Euro pro Kind an. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 05292/9319-225. Bildzeile: Thementag Grenzenlos.jpg Grenzenlos kreativ: In der Dalheimer Klosterschule schneiden, setzen und drucken Kinder ihre eigenen kleinen Kunstwerke. (Foto: LWL/Alexandra Buterus) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Kloster #KlosterDalheim #Grenzenlos #Thementag #Familien #Familie #Familienprogramm #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #LWL #Landesmuseum #LWLLandesmuseum #Klosterkultur #Sonderausstellung #Luther #1517 #1917 #2017 #Fuehrungen #MitmachAktionen #Sonderfuehrung #BRD #DDR #MartinLuther #Museumsbesucher #Klosterschmiede #WernerKeller #Klosterwirtshaus #Dalheimer #Klosterschule #Kunstwerke #AlexandraButerus #UnserMarsberg
Jauchzet dem Herrn

Vokalmusik des 16

17. Mai 2017
Jauchzet dem Herrn Vokalmusik des 16. – 21. Jahrhunderts für 4-8 Stimmen Konzert des Marburger Oktetts in der Klosterkirche Flechtdorf am Samstag, dem 20. Mai 2017 um 19:00 Uhr Vokalmusik für 4-8 Stimmen aus von der Renaissance bis zur Moderne werden im Konzert des achtköpfigen Vokalensembles aus Marburg/Lahn zu hören sein. Das Gerüst des Konzerts bildet die 4-5 stimmige Missa Brevis in F von Andrea Gabrieli, eines der angesehensten Komponisten und Organisten im Italien der Renaissance. Die 6 Ordinariumssätze der Messe werden umrahmt und eingebettet in geistliche Vokalkompositionen aus unterschiedlichen Epochen, beginnend mit Heinrich Schütz (Barock) bis hin zum zeitgenössischen Komponisten Piotr Janczak. Seit 1989 widmet sich das Marburger Oktett der Pflege der Vokalmusik aus dem geistlichen und weltlichen Bereich. Das Repertoire umfasst neben der a-capella-Literatur aller Epochen auch Messen, Oratorien und Motetten von Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart, Bruckner, Liszt und anderen. Im kammermusikalischen Bereich konnte das Ensemble u. a. mit der Aufführung der Liebesliederwalzer von Brahms oder den geistlichen Motetten von Johann Sebastian Bach ihr Publikum begeistern. Gerne stellt sich das Marburger Oktett der Herausforderung, selten gehörte, zeitgenössische Werke zu erarbeiten. Ein speziell für das Ensemble komponiertes Magnificat des deutsch-brasilianischen Komponisten Jean Kleeb wurde 2012 zur Uraufführung gebracht. Das Marburger Oktett ist für seinen homogenen und ausgewogenen Ensembleklang bekannt. Häufig werden daher Sängerinnen und Sänger des Ensembles für die komplette Besetzung der Solopartien in Oratorien und Messen verpflichtet. Eine rege Konzerttätigkeit findet vor allem im hessischen Raum statt, führte das Ensemble aber auch bis ins europäische Ausland, so z. B. 2009 zum Internationalen Chorfestival nach St. Petersburg oder 2010 und 2013 zum "Festival VOCI D'EUROPA" nach Porto Torres, Sardinien, oder 2015 zum Internationalen Chorfestival in Cabo Frio (Brasilien). Besetzung Sopran: Dorith Neumeyer, Miriam Jerabeck Alt: Regina Kuhl, Birgit Küllmar Tenor: Michael Brauer, Marc Müllenhoff Bass: Hartmut Raatz, Ralf Wicke Wegen der Straßenbaustelle in der Ortsmitte reisen Besucher aus Richtung Korbach zweckmäßigerweise über die ehemalige Natostraße an. Abzweig Richtung Helmscheid, dann die nächste Straße links. Der Straße folgen bis zum Feldweg (Einbahnstraße) hinter der ehemaligen Flugabwehrstellung auf der Höhe. Diese Straße führt direkt in den Ort und zur Kirche und ist für alle Besucher freigegeben. Der Rückweg kann über die Straße zur Mülldeponie erfolgen. Besucher aus Richtung Adorf können unbehindert anreisen. Es wäre schade, wenn Besucher wegen des kleinen Umweges auf den Besuch dieses hervorragenden Konzerts verzichten würden. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro, ein Vorverkauf findet nicht statt. Mehr Informationen: www.marburger-oktett.de Foto: Marburger Oktett #Diemelsee #Flechtdorf #Kloster #KlosterFlechtdorf #FlechtdorferKloster #JauchzetdemHerrn #Vokalmusik #Konzert #Marburg #MarburgerOktett #Klosterkirche #KlosterKircheFlechtdorf #Renaissance #Moderne #Oktett #Vokalensemble #Lahn #MissaBrevis #AndreaGabrieli #Komponist #Organist #Ordinarium #Messe #HeinrichSchuetz #Barock #PiotrJanczak #Oratorien #Motetten #Monteverdi #Schuetz #Bach #Mozart #Bruckner #Liszt #Kammermusik #Ensemble #Liebesliederwalzer #Brahms #JohannSebastianBach #Magnificat #JeanKleeb #Saenger #Solopartien #Chorfestival #Petersburg #Porto #Torres #Sardinien #CaboFrio #Sopran #Alt #Tenor #Bass #DorithNeumeyer #MiriamJerabeck #ReginaKuhl #BirgitKuellmar #MichaelBrauer #MarcMuellenhoff #HartmutRaatz #RalfWicke #Korbach #Waldeck #WaldeckerLand #Helmscheid #Adorf #UnsereRegion #UnserMarsberg
Freier Eintritt für alle Giselas

5. Mai 2017
Freier Eintritt für alle Giselas Aktion zum Namenstag im Kloster Dalheim Lichtenau-Dalheim. (lwl) Alle Giselas aufgepasst: Die Stiftung Kloster Dalheim lädt am Sonntag, dem 07. Mai 2017, alle Besucherinnen mit dem Vornamen Gisela kostenfrei ins LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ein. Anlass ist der Namenstag der Urheberin des „Codex Gisle“, der gegenwärtig in einer Studio-Ausstellung des Dalheimer Museums zu sehen ist. Gisela („Gisle“) von Kerssenbrock war die Sangesmeisterin des Klosters Marienbrunn in Rulle bei Osnabrück und die maßgebliche Autorin einer der wertvollsten mittelalterlichen Handschriften Deutschlands, des nach ihr benannten „Codex Gisle“. Ihr zu Ehren und im Rahmen der im Kloster Dalheim gezeigten Ausstellung „Codex Gisle - Lobpreis für die Ewigkeit“ erhalten alle Giselas an ihrem Namenstag kommenden Sonntag freien Museumseintritt. 1.500 Gesänge, 53 Bildinitialen sowie kostbare Vergoldungen und reicher Figurenschmuck zieren das Meisterwerk spätmittelalterlicher Buchmalerei. Hörbeispiele und großformatige Ansichten veranschaulichen in der Dalheimer Ausstellung die faszinierende Welt der um 1300 entstandenen Handschrift. Ein Faksimile lädt dazu ein, „Gisles“ Werk selbst zu erkunden. Wer bei den Gesängen zum Weihnachts- und Osterfest genauer hinsieht, kann die Stifterin selbst entdecken. Foto im Anhang: Namensgeberin im Bild: In ihrem Werk, dem „Codex Gisle“, ist die Stifterin Gisela von Kerssenbrock auch selbst zu sehen. Die Weihnachtsinitiale zeigt sie mit namentlicher Nennung „Gisle“ als Sangesmeisterin der Zisterzienserinnen von Marienbrunn in vorderster Reihe. Foto: Diözesanmuseum Osnabrück / Hartwich Wachsmann Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9 33165 Lichtenau www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org #Marsberg #Lichtenau #Meerhof #Dalheim #Gisela #Namenstag #Eintritt #FreierEintritt #Kloster #KlosterDalheim #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #Besucher #Besucherinnen #Vornamen #LWL #LWLLandesmuseum #Landesmuseum #Klosterkultur #Urheberin #Codex #Gisle #CodexGisle #Ausstellung #StudioAusstellung #Dalheimer #Museum #vonKerssenbrock #Kerssenbrock #Sangesmeisterin #Marienbrunn #KlosterMarienbrunn #Rulle #Osnabrueck #Autorin #Wertvoll #Mittelalter #Handschrift #Handschriften #Deutschland #LobpreisfuerdieEwigkeit #Museumseintritt #Gesaenge #Bildinitialen #Vergoldungen #Figurenschmuck #Meisterwerk #Buchmalerei #Hoerbeispiele #Ansichten #DalheimerAusstellung #Faksimile #Weihnachtsfest #Osterfest #Stifterin #Namensgeberin #GiselavonKerssenbrock #Weihnachtsinitiale #Zisterzienserinnen #Dioezesanmuseum #HartwichWachsmann #UnserMarsberg #UnsereRegion
Weltkarten des Mittelalters im Kloster Flechtdorf …

23. April 2017
Weltkarten des Mittelalters im Kloster Flechtdorf Wenn wir uns heute ein umfassendes und genaues Bild von unserer Welt machen können, dann ist es interessant zu sehen, wie die Kartographen im Mittelalter die Welt dargestellt und gesehen haben. Im Kloster Flechtdorf zeigt Jörg Eicken eine Auswahl aus seiner Kartensammlung und ermöglicht dem Besucher interessante Einblicke in das mittelalterliche Weltbild. Schon die Philosophen der Antike hatten ein umfangreicheres Verständnis von der Welt als es durch die Mönche im Mittelalter mit ihren Mappae Mundi verbreitet wurde. TO-Karten und Radkarten, wie sie im Mittelalter gebräuchlich waren, haben die Vorstellung von der Erde als Scheibe verfestigt, obwohl schon in der Antike die Kugelgestalt der Erde bekannt war. Claudius Ptolemäus war wohl einer der Ersten, der die Probleme bei der Projektion der Erdkugel auf eine ebene Karte zu lösen versuchte. Leider sind seine Karten verloren gegangen, dafür enthält seine Beschreibung der Welt in der „Geographica“ über 8.000 Orte mit Koordinatenangaben. Dieses Wissen der Antike wurde erst in der Renaissance für die Kartographie wieder verwendet und hat die gesamte europäische Kartographie geprägt. Selbst das römische Weltreich mit seinen meisterhaften Agrimensoren hat wenig zur kartographischen Beschreibung der Welt beigetragen. Die Römer beschränkten sich auf Pläne und Straßenkarten, die eher an moderne U-Bahnkarten erinnern. Ein schönes Beispiel ist die Tabula Peutingeriana, die als Faksimile zu sehen ist. Kartographen sammelten Reiseberichte und Wegeschreibungen von Kaufleuten und Reisenden wie Marco Polo und stellen diese in Itineraren zusammen. Dass manche dieser Berichte erfunden oder übertrieben waren, störte offenbar wenig. Auf den zugehörigen Karten finden sich dann auch phantastische Fabelwesen. Der zunehmende Seehandel erforderte bessere Karten für die Navigation. Das Ergebnis waren Portulane mit ihren markanten Hilfslinien von denen einige besonders schön gestaltete Beispiele zu sehen sind. In den Portulanen wurden die Küstenlinien detailliert dargestellt, die Landmassen hingegen mit großen Ungenauigkeiten, weil hier keine Messungen vorlagen. Wichtige Landkarten wie die Pilgerkarten, die den Weg nach Rom (alle Wege führen nach Rom) oder Santiago wiesen, wurden weit verbreitet. Erst mit der großen Zeit der Entdeckungen durch Heinrich dem Seefahrer und Kolumbus weitete sich das Bild der Welt. Neu entdeckte Länder und Kontinente wurden kartographiert und aufgeteilt, um damit die Besitzansprüche zu dokumentieren. Auf der Waldseemüller Karte von 1507 taucht dann auch erstmals der Name America auf. Die interessante Ausstellung wird am 23. April 2017 um 14 Uhr eröffnet und dauert bis Ende Juli 2017. Das Klosterkaffee öffnet dann auch wieder regelmäßig jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. Öffentliche Klosterführungen beginnen an diesen Sonntagen um 14.30 Uhr. Veranstaltungen April - Mai 2017 im Kloster Flechtdorf: 09.04.2017 14.30 Uhr Öffentliche Klosterführung 23.04.2017 14.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Weltkarten des Mittelalters“ 14.30 Uhr Das Klosterkaffee öffnet jetzt wieder jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat 29.04.2017 18.00 Uhr Katharina von Bora, Schauspiel in der Klosterkirche, Karten: Blumen Engelhard, Bäckerei Lamm 02.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 09.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 20.05.2017 19.00 Uhr „Jauchzet dem Herrn“, Vokalkonzert mit dem Marburger Oktett in der Klosterkirche, Karten: Abendkasse 23.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 28.05.2017 20.00 Uhr Kultursommer Nordhessen – Hohenloher Figurentheater mit dem Stück „Der Diener zweier Herren“ in der Klosterscheune, Karten: Bürgerbüro Korbach, WLZ Fotos: Ausschnitt Ebstorfer Karte und Ausschnitt Carta Marina #Marsberg #Diemelsee #Padberg #Flechtdorf #Kloster #KlosterFlechtdorf #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Weltkarten #Karten #Mittelalter #Welt #Kartographen #JoergEicken #Kartensammlung #Besucher #Einblicke #Weltbild #Mittelalterlich #Philosophen #Antike #Moenche #Mappae #Mundi #TOKarten #Radkarten #Erde #Scheibe #Kugelgestalt #ClaudiusPtolemaeus #Erdkugel #Karte #Geographica #Koordinaten #Koordinatenangaben #Renaissance #Kartographie #Weltreich #Roemer #Agrimensoren #Plaene #Strassenkarten #UBahnkarten #Tabula #Peutingeriana #Faksimile #Reiseberichte #Wegbeschreibungen #Kaufleute #Reisende #MarcoPolo #Itineraren #Phantasie #Fabelwesen #Seehandel #Navigation #Portulane #Kuestenlinien #Landmassen #Messungen #Landkarten #Pilgerkarten #Weg #Wege #Rom #Santiago #Entdeckungen #HeinrichderSeefahrer #Kolumbus #Laender #Kontinente #Besitzansprueche #WaldseemuellerKarte #1507 #America #Amerika #Ausstellung #Klosterkaffee #Klosterfuehrungen #Veranstaltungen #April #Mai #2017 #Ausstellungseroeffnung #WeltkartendesMittelalters #KatharinavonBora #Schauspiel #Klosterkirche #BlumenEngelhard #BaeckereiLamm #VHS #VHSKurs #MeditationimKloster #Meditation #JauchzetdemHerrn #Vokalkonzert #Marburger #Oktett #Kultursommer #Nordhessen #Hohenloher #Figurentheater #Klosterscheune #Buergerbuero #Korbach #WLZ #EbstorferKarte #CartaMarina #UnserMarsberg
Älter als die Luther-Bibel …

13. April 2017
Älter als die Luther-Bibel Plattdeutsches Werk von 1476 wird am Karfreitag durchleuchtet Flechtdorf / Padberg / Diemelsee / Marsberg. Das 500. Reformationsjahr ist 2017 allgegenwärtig. Allerdings ist nur Wenigen bekannt, dass es in unserer Region ein ganz besonderes Werk gab, was älteren Ursprungs als die Luther-Bibel ist. Zudem verfasste man sie in unserer landläufigen Sprache, dem Plattdeutschen. Im Kloster in Flechtdorf – eine Gründung der Marsberger, genauer gesagt der Padberger Grafen am Anfang des 12. Jahrhunderts – war diese reichhaltig bebilderte Bibel aus 1476 beheimatet. In der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ gehen der Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Karfreitag, dem 14.04.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Sendung, um diese einmalige Publikation vorzustellen. In der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle stehen hierzu Hildegard Becker (Klosterführerin und Beisitzerin FV Kloster Flechtdorf), Karl Baus (stv. Vorsitzender FV Kloster Flechtdorf, vormals Uni Münster), Helmut Walter (Vorsitzender FV Kloster Flechtdorf), Karl-Heinz Behle (Plattdeutscher Arbeitskreis, Bezirksgruppe Diemelsee im Waldeckischen Geschichtsverein) und Dr. Werner Beckmann (Leiter des Mundartarchivs Sauerland) Rede und Antwort. Die Bibel erschien damals in einer Auflage von weltweit nur rund 70 Exemplaren. Farblich lebendig illustriert erscheinen die Bildnisse der wenigen vorhandenen Bibeln bis heute im schönsten Glanz wie am ersten Tag ihrer Herstellung. Die Zuhörer im Bürgerfunk von Radio Sauerland können sich am Karfreitag auf eine religiöse, mit plattdeutschen Elementen versehene Radiosendung freuen. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Guter Empfang ist im Waldecker Land über die 106,5 MhZ gewährleistet. Alternativ und weltweit kann die Sendung über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Schöpfungsbildnis der Plattdeutschen Bibel von 1476 wie sie in unserer Region im Kloster Flechtdorf – eine Gründung der Padberger Grafen – vorhanden war. Foto: Winfried Becker. 02 Die reichillustrierte „Plattdeutsche Bibel“ aus dem Jahr 1476 – Die Mitglieder des Fördervereins Kloster Flechtdorf fotografieren die farbintensiv einmalig gestalteten Bildnisse der Bibel ab. Foto: Winfried Becker. #Marsberg #Padberg #Diemelsee #Flechtdorf #Sauerland #Waldeck #WaldeckerLand #Bibel #LutherBibel #PlattdeutscheBibel #1476 #Karfreitag #Reformationsjahr #1517 #2017 #Plattdeutsch #DoBistePlatt #Kloster #KlosterFlechtdorf #Marsberger #Padberger #Grafen #BilderBibel #RadioReihe #Radio #RadioSauerland #Hiegemannunterwegs #Hiegemann #MarkusHiegemann #Moderator #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #Sendung #Radiosendung #Hochsauerlandwelle #HildegardBecker #Klosterfuehrerin #KarlBaus #UniMuenster #HelmutWalter #KarlHeinzBehle #PlattdeutscherArbeitskreis #WaldeckischerGeschichtsverein #WernerBeckmann #MundartarchivSauerland #Buergerfunk #WebRadio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #Schoepfungsbildnis #WinfriedBecker #UnserMarsberg