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„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ …

31. Mai 2017
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ Karin Stolp über Frankreich, Französisch und Fahrten Marsberg. Die Kinder von heute sind die Zukunft von morgen… Nun steht das Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft – Marsberg-Lillers“ mit den Feierlichkeiten an Pfingsten auf der Zielgeraden. Wir wollen in unserer exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit von Marsbergern und Lillerois einen Blick in die seit drei Jahren in Marsberg bestehende Sekundarschule werfen. Das Fach Französisch ist dort absoluter Trend. Im Interview mit der Rektorin Karin Stolp geht es um das Land, die Sprache, den Austausch der Kulturen, persönliche Begegnungen und Ideen für die Zukunft. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Frau Stolp, sprechen wir mal über Ihre ersten Begegnungen mit der französischen Sprache bzw. mit Frankreich. Kann man da von einer gewissen Liebe für unser Nachbarland sprechen? Meine ersten Kontakte mit der französischen Sprache beruhen auf meine Zeit als Schülerin im Marsberger Gymnasium. Dort war ich im Leistungskurs „Französisch“ vom 9. bis zum 13. Schuljahr. Latein war mir aufgrund der Grammatik eine gute Grundlage hierzu. Unser Französisch-Lehrer Wolfgang Peichert liebte dieses Land. Die Begeisterung für Frankreich und Französisch merkte man ihm regelrecht an. Sein Unterricht war hierzu mit sehr vielen Impulsen und für mich bis heute mit bleibenden Erinnerungen gespickt. Er brachte schon sehr früh als damals junger Lehrer neue Unterrichtsmethoden, auch Chansons und die Arbeit im Sprachlabor weckte bei vielen Schülern die Lust auf den Austausch mit unserem Nachbarn bzw. das Entdecken von anderen Kulturen. Er und später auch wir Schüler standen mit Leib und Seele dazu. Unsere Studienfahrt führte nach Paris. Privat bin ich später immer wieder beispielsweise in der Bretagne, am Atlantik oder Südfrankreich gewesen. Ich liebe aber auch schlichtweg das Leben im Land – also das „Savoir vivre“ und die lockere Lebensweise der Menschen. Meine Freundin ist außerdem mit einem Franzosen verheiratet und lebt in Rouen. So bleibt man mit dem Land immer wieder in Kontakt und die Sprache bleibt einem präsent. Sprache ist lebendig – man muss sie sprechen. Darüber hinaus klingt das Französisch harmonisch und wirklich sehr schön. Kommen wir zu den Begegnungen mit der französischen Sprache in Ihrem Unterricht bzw. an der noch jungen Sekundarschule in Marsberg. Interessieren sich die Schüler überhaupt für dieses Unterrichtsfach? Unsere Sekundarschule befindet sich im dritten Jahr. Französisch wird derzeit vom 5. bis zum bestehenden 7. Schuljahr angeboten, im 5. Schuljahr als Schnupperkurs. Hier können die Schüler über ein Vierteljahr das Ganze testen und zunächst überwiegend mündlich den ersten Kontakt zur Sprache erfahren. Wenn die Schüler Französisch im 6. Schuljahr wählen, ist es bis zum 10. Schuljahr das vierte Hauptfach neben Deutsch, Mathematik und Englisch. Natürlich stehen auch Alternativen für ein 4. Hauptfach zur Verfügung. Dieses sind Naturwissenschaften (Biologie, Physik und Chemie), Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre) sowie „Darstellen und Gestalten“ (Theater, Musical, Schattenspiel, usw.). Allerdings ist Französisch absoluter Trend. Der Schnupperkurs von unserer Lehrerin Annette Gerstmann war also sehr erfolgreich. Im derzeitigen 6. Schuljahr haben wir sogar 2 starke Französisch-Gruppen. Seit dem 02.05.2017 haben wir mit Julia Holl eine zweite Lehrkraft für Französisch hier an unserer Schule, sodass wir dem großen Interesse der Schüler auch entsprechen können. Sprachen sind wichtig. Somit bieten wir ab dem 8. Schuljahr auch noch Spanisch an. Sind an Ihrer Schule Austausche mit Schulen der Partnerstadt Lillers – ähnlich wie am Gymnasium Marsberg – in der Zukunft geplant? Diese Idee schwebt mir für spätere, höhere Schulklassen vor, zumal wir ja ein gutes Vorbild haben: Zwischen der Marsberger Realschule und dem College Leo Lagrange in Lillers hat ein Austausch von 1981 bis in die 1990er Jahre stattgefunden. Ich bin der Meinung ein Besuch in unserem Nachbarland und unserer Partnerstadt sollen da freundschaftlich verpflichtend sein. Ein Austausch mit Gleichaltrigen in den Gastfamilien wäre da schon spitze. Wir suchen praktisch ab sofort eine Partnerschule in Lillers. Auch Reisen sind wichtig. Sie machen unsere Schüler durch die anderen Sprachen und Kulturen in anderen Nationen weltoffener. Wir steuern so ganz klar Fremdenfeindlichkeit entgegen. Wenn wir das unseren Schülern vermitteln können, dann haben wir alles richtig gemacht! Fotos im Anhang: 01 Karin Stolp (Rektorin) und Julia Holl (Lehrerin) mit den Französisch-Schülern des 6. Schuljahrgangs der Klassen 6c und 6d der Sekundarschule Marsberg. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Rektorin Karin Stolp stand in ihrem Büro in der Sekundarschule Marsberg für das Interview Rede und Antwort. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #1967 #2017 #Partner #Staedtepartner #Weltoffen #Schueler #GoldeneHochzeit #Zukunft #KarinStolp #Frankreich #Deutschland #Franzoesisch #Deutsch #Fahrten #Kinder #Schule #Feierlichkeiten #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Marsberger #Lillerois #Sekundarschule #Interview #Rektorin #Sprache #Austausch #Kulturen #Begegnungen #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #Gymnasium #Leistungskurs #Latein #Lehrer #WolfgangPeichert #Unterricht #Unterrichtsmethoden #Chansons #Sprachlabor #Studienfahrt #Paris #Bretagne #Atlantik #Suedfrankreich #SavoirVivre #Lebensweise #Franzosen #Rouen #Unterrichtsfach #Schnupperkurs #Hauptfach #AnnetteGerstmann #JuliaHoll #Lehrkraft #Spanisch #Partnerstadt #Schulklassen #Realschule #College #LeoLagrange #Gastfamilien #Partnerschule #Nationen #Fremdenfeindlichkeit #UnserMarsberg
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ …

31. Mai 2017
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ Karin Stolp über Frankreich, Französisch und Fahrten Marsberg. Die Kinder von heute sind die Zukunft von morgen… Nun steht das Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft – Marsberg-Lillers“ mit den Feierlichkeiten an Pfingsten auf der Zielgeraden. Wir wollen in unserer exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit von Marsbergern und Lillerois einen Blick in die seit drei Jahren in Marsberg bestehende Sekundarschule werfen. Das Fach Französisch ist dort absoluter Trend. Im Interview mit der Rektorin Karin Stolp geht es um das Land, die Sprache, den Austausch der Kulturen, persönliche Begegnungen und Ideen für die Zukunft. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Frau Stolp, sprechen wir mal über Ihre ersten Begegnungen mit der französischen Sprache bzw. mit Frankreich. Kann man da von einer gewissen Liebe für unser Nachbarland sprechen? Meine ersten Kontakte mit der französischen Sprache beruhen auf meine Zeit als Schülerin im Marsberger Gymnasium. Dort war ich im Leistungskurs „Französisch“ vom 9. bis zum 13. Schuljahr. Latein war mir aufgrund der Grammatik eine gute Grundlage hierzu. Unser Französisch-Lehrer Wolfgang Peichert liebte dieses Land. Die Begeisterung für Frankreich und Französisch merkte man ihm regelrecht an. Sein Unterricht war hierzu mit sehr vielen Impulsen und für mich bis heute mit bleibenden Erinnerungen gespickt. Er brachte schon sehr früh als damals junger Lehrer neue Unterrichtsmethoden, auch Chansons und die Arbeit im Sprachlabor weckte bei vielen Schülern die Lust auf den Austausch mit unserem Nachbarn bzw. das Entdecken von anderen Kulturen. Er und später auch wir Schüler standen mit Leib und Seele dazu. Unsere Studienfahrt führte nach Paris. Privat bin ich später immer wieder beispielsweise in der Bretagne, am Atlantik oder Südfrankreich gewesen. Ich liebe aber auch schlichtweg das Leben im Land – also das „Savoir vivre“ und die lockere Lebensweise der Menschen. Meine Freundin ist außerdem mit einem Franzosen verheiratet und lebt in Rouen. So bleibt man mit dem Land immer wieder in Kontakt und die Sprache bleibt einem präsent. Sprache ist lebendig – man muss sie sprechen. Darüber hinaus klingt das Französisch harmonisch und wirklich sehr schön. Kommen wir zu den Begegnungen mit der französischen Sprache in Ihrem Unterricht bzw. an der noch jungen Sekundarschule in Marsberg. Interessieren sich die Schüler überhaupt für dieses Unterrichtsfach? Unsere Sekundarschule befindet sich im dritten Jahr. Französisch wird derzeit vom 5. bis zum bestehenden 7. Schuljahr angeboten, im 5. Schuljahr als Schnupperkurs. Hier können die Schüler über ein Vierteljahr das Ganze testen und zunächst überwiegend mündlich den ersten Kontakt zur Sprache erfahren. Wenn die Schüler Französisch im 6. Schuljahr wählen, ist es bis zum 10. Schuljahr das vierte Hauptfach neben Deutsch, Mathematik und Englisch. Natürlich stehen auch Alternativen für ein 4. Hauptfach zur Verfügung. Dieses sind Naturwissenschaften (Biologie, Physik und Chemie), Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre) sowie „Darstellen und Gestalten“ (Theater, Musical, Schattenspiel, usw.). Allerdings ist Französisch absoluter Trend. Der Schnupperkurs von unserer Lehrerin Annette Gerstmann war also sehr erfolgreich. Im derzeitigen 6. Schuljahr haben wir sogar 2 starke Französisch-Gruppen. Seit dem 02.05.2017 haben wir mit Julia Holl eine zweite Lehrkraft für Französisch hier an unserer Schule, sodass wir dem großen Interesse der Schüler auch entsprechen können. Sprachen sind wichtig. Somit bieten wir ab dem 8. Schuljahr auch noch Spanisch an. Sind an Ihrer Schule Austausche mit Schulen der Partnerstadt Lillers – ähnlich wie am Gymnasium Marsberg – in der Zukunft geplant? Diese Idee schwebt mir für spätere, höhere Schulklassen vor, zumal wir ja ein gutes Vorbild haben: Zwischen der Marsberger Realschule und dem College Leo Lagrange in Lillers hat ein Austausch von 1981 bis in die 1990er Jahre stattgefunden. Ich bin der Meinung ein Besuch in unserem Nachbarland und unserer Partnerstadt sollen da freundschaftlich verpflichtend sein. Ein Austausch mit Gleichaltrigen in den Gastfamilien wäre da schon spitze. Wir suchen praktisch ab sofort eine Partnerschule in Lillers. Auch Reisen sind wichtig. Sie machen unsere Schüler durch die anderen Sprachen und Kulturen in anderen Nationen weltoffener. Wir steuern so ganz klar Fremdenfeindlichkeit entgegen. Wenn wir das unseren Schülern vermitteln können, dann haben wir alles richtig gemacht! Fotos im Anhang: 01 Karin Stolp (Rektorin) und Julia Holl (Lehrerin) mit den Französisch-Schülern des 6. Schuljahrgangs der Klassen 6c und 6d der Sekundarschule Marsberg. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Rektorin Karin Stolp stand in ihrem Büro in der Sekundarschule Marsberg für das Interview Rede und Antwort. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #1967 #2017 #Partner #Staedtepartner #Weltoffen #Schueler #GoldeneHochzeit #Zukunft #KarinStolp #Frankreich #Deutschland #Franzoesisch #Deutsch #Fahrten #Kinder #Schule #Feierlichkeiten #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Marsberger #Lillerois #Sekundarschule #Interview #Rektorin #Sprache #Austausch #Kulturen #Begegnungen #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #Gymnasium #Leistungskurs #Latein #Lehrer #WolfgangPeichert #Unterricht #Unterrichtsmethoden #Chansons #Sprachlabor #Studienfahrt #Paris #Bretagne #Atlantik #Suedfrankreich #SavoirVivre #Lebensweise #Franzosen #Rouen #Unterrichtsfach #Schnupperkurs #Hauptfach #AnnetteGerstmann #JuliaHoll #Lehrkraft #Spanisch #Partnerstadt #Schulklassen #Realschule #College #LeoLagrange #Gastfamilien #Partnerschule #Nationen #Fremdenfeindlichkeit #UnserMarsberg
Allgemein
Kinder-Poolparty am 20

19. April 2017
Kinder-Poolparty am 20.04.2017 im Familien- und Erlebnisbad Heringhausen Die tolle Kinder-Pool-Party im Familien- und Erlebnisbad Heringhausen hat am 20.04.2017 von 14:30 bis 17:30 Uhr ihr Comeback! Viele lustige Wasserspiele, jede Menge Wasserspielzeug und vielleicht ja auch die riesigen Wasser-Luftballons warten auf Euch! Es muss nur der normale Schwimmbadpreis bezahlt werden, also kommt vorbei. Eine krachende Party ist vorprogrammiert! Das Finktastico-Team freut sich auf Euch! #Marsberg #Diemelsee #Helminghausen #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #PoolParty #Kinder #KinderPoolParty #Familienbad #Erlebnisbad #Wasserspiele #Wasserspielzeug #WasserLuftballons #Schwimmbad #Party #Finktastico #TID #TIDDiemelsee #TouristInfo #Touristinformation #Ferien #UnserMarsberg
Karneval in Marsberg anno dazumal …

22. Februar 2017
Karneval in Marsberg anno dazumal Das Brauchtum rund um den Marsberger Karneval ist sehr vielseitig. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ hat sich auf geschichtliche Spurensuche in die Archive begeben und ist fündig geworden. Wenig zu sagen haben die Männer an Weiberfastnacht, denn an diesem Tag herrschen die Frauen. Dieser Brauch geht wahrscheinlich auf die so genannten Weiberzechen zurück, die bis ins 19. Jahrhundert hinein bekannt waren. An diesen Festen durften nur Frauen, die den Männern ansonsten weitgehend untergeordnet waren, teilnehmen. Dabei schlüpften die Frauen zum Teil in Männerrollen. An Weiberfastnacht müssen die Männer tun, was die Frauen wollen. Als äußeres Zeichen des Machtverlustes werden den Männern die Schlipse abgeschnitten oder die Schnürbänder aus den Schuhen gezogen. Oft nehmen die Frauen den Männern ein Pfand ab, wie zum Beispiel eine Mütze. Das müssen die Männer dann wieder auslösen - meist gegen alkoholische Getränke. Früher war der Donnerstag vor Rosenmontag aber in erster Linie der Festtag der Kinder: „Lütkefastnacht“ ein Fest der Schulkinder, die im leergeräumten Klassenzimmer ausgelassen tanzten und gemeinsam gekauften Weizenstuten aßen. An diesem Tag zogen größere Gruppen von etwa 25 Kindern verkleidet von Haus zu Haus, um dort mit einem Lied oder einem Spruch um Würste zu heischen. Die Kinder hängten die Mettwürste an einen Weidenstock, den so genannten Spit, der manchmal einem „Metzgerladen“ glich. Wahrscheinlich gingen ursprünglich die Armen des Dorfes auf diesen Heischegang, mit der Zeit wurde er zu einem Brauch der Kinder. Einen ähnlichen Brauch gab es gegen Ende des 19. Jahrhunderts am Rosenmontag oder Veilchendienstag in vielen Marsberger Gemeinden. Die jungen Burschen fanden sich zum „Wurstsingen“ zusammen und zogen verkleidet von Haus zu Haus. Einer der jungen Männer war dabei fast immer als Bär, einige andere als Bärentreiber verkleidet. Der „Bär“ war eine in Stroh eingewickelte Gestalt. Er wurde von den Bärentreibern in die Häuser geschickt und trieb selbst allerlei Possen zur Unterhaltung der Hausbewohner. Dabei gab es Schabernack, sketchartige Stegreifspiele sowie lärmende musikalische Darbietungen auf der „Teufelsgeige oder mit dem Rummelpott“: „Ein Reis vom Narrenbaum trägt jeder, wer er sei, der eine deckt es zu, der andre trägt es frei!“ Dafür bedankten sich die Hausbewohner, indem sie den Wurstsängern einen kräftigen Schluck ausschenkten. Bevor sie ein Haus weiter zogen, erhielten die Wurstsänger dann noch eine Mettwurst, die sie wie eine Trophäe an der mitgebrachten „Gaffel“ oder an einem langen Stock befestigten. Nach dem Rundgang wurden die eingesammelten Würste gemeinsam gegessen. Der Brauch des Wurstsingens wird zwar immer seltener gepflegt, er ist aber in einigen Orten immer noch bekannt. Der Brauch habe wohl damit zu tun, dass um Karneval herum auf vielen Höfen zum letzten Mal vor dem nächsten Herbst geschlachtet wurde und somit die begehrten Würste vorhanden waren. Ein anderer Brauch am Fastnachtstage war das Schneeballreiben der Backen und Wangen der Frauen. Hier hatten die Männer ihren Spaß. Angeblich sollten so reichhaltige Jahres-Ernte-Erträge von Äpfeln und Nüssen die Folge sein. Andernorts durften sich die Burschen draußen nicht sehen lassen, da die Mädchen sie sonst um die Düngerstätte geführt hätten. Auch das Zehenbeißen, um alles Böse und Gefährliche vom Gebissenen abzuhalten, hatte Tradition. Karnevalsumzüge waren damals nicht bekannt. „Zahlreiche Einzelveranstaltungen säumten sich im Stadtgebiet“, so ein Bericht aus 1936. In Obermarsberg wurde im Schützenhaus mit den „Musikfreunden Niedermarsberg“ gefeiert. „Trotz des ungünstigen Wetters war die geräumige Halle schon kurz nach 8 Uhr überfüllt. Kostüme in allen Farben und Trachten waren hier vertreten…besonders bei der holden Weiblichkeit“. „Die Demaskierung erfolgte um 10:30 Uhr unter größter Spannung.“ In Niedermarsberg war „das Leben und Treiben, von Frohsinn und Scherzen diktiert“. Die Kappensitzungen der Geflügelzüchter sowie der Stenografen fanden im Saale Köllner statt, der Kappenabend des VfB Marsberg und des Turnvereins im Deutschen Haus sowie ein Kostümfest der Gesellschaft „Gemütlichkeit“ im Saal Hotel Kloke-Poelmann. Weitere Feiern gab es im Hotel zur Post und im Rosenthal. Am Rosenmontag veranstaltete zum Karnevalshöhepunkt der MGV Concordia seinen traditionellen Maskenball im Deutschen Haus. „Fastnacht klang ab mit dem Kehraus am Dienstag bei Cafe Gerlach (Köllner) und am Bahnhof.“ Fotos im Anhang: 1. Fastnacht vor 95 Jahren in Niedermarsberg – „Am 25.02.1918 fand zur Erheiterung in der Anstalt für uns Patienten des Lazaretts und der Schwestern die Fassenacht statt.“, so steht es auf einer Postkarte, die aus Niedermarsberg nach Offenbach geschickt wurde. 2. Plakat zum Kappenfest des VfB Marsberg aus 1936 3. Karnevalsplakat von Boxbergers aus 1936 #Marsberg #Karneval #Annodazumal #Brauchtum #MarsbergerKarneval #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Weiberfastnacht #Frauen #Weiberzechen #Schlipse #Schnuerbaender #Rosenmontag #Kinder #LuetkeFastnacht #Fastnacht #Schulkinder #Klassenzimmer #Wurstsammeln #Spit #Heischegang #Brauch #Veilchendienstag #Wurstsingen #Wurstsaenger #Baer #Wuerste #Hausschlachtung #Schneeballreiben #Duengerstaette #Zehenbeissen #Tradition #Karnevalsumzuege #Obermarsberg #Niedermarsberg #Schuetzenhaus #Musikfreunde #Kostueme #Maskierung #Kappensitzung #Gefluegelzuechter #Stenografen #SaalKoellner #Kappenabend #VfBMarsberg #Turnverein #DeutschesHaus #Kostuemfest #Gesellschaft #Gemuetlichkeit #Saal #KlokePoelmann #HotelzurPost #Rosenthal #MGVConcordia #Maskenball #CafeGerlach #Koellner #Bahnhof #Anstalt #Patienten #Lazarett #Schwestern #Offenbach #Kappenfest #1936 #Karnevalsplakat #Boxberger #UnserMarsberg
Anden-Feeling und Lama-Trecking in Marsberg …

13. September 2016
Anden-Feeling und Lama-Trecking in Marsberg Die etwas andere Wanderung für Erwachsene und Kinder Mit einem Lama die herrliche Landschaft des Hochsauerlandes zu durchwandern ist ein besonderes Erlebnis, das sicher lange in Erinnerung bleibt. Die liebenswerten Tiere vermitteln durch ihr aufmerksames Wesen unzählige Eindrücke aus der Natur. Bilder, Gerüche und Geräusche werden intensiver wahrgenommen. Auf dem serpentinenartigen Weg zum Bilstein wird jeder eine zeitlang ein Lama an der Leine führen. So entsteht ein intensiver Kontakt zwischen Mensch und Tier. Oben angekommen genießen wir die herrliche Berglandschaft. Da kommt schon ein „Anden-Feeling“ auf. Nach einer Picknick-Pause führt der Rückweg langsam bergab bis oberhalb der Paulinenquelle. Die Lamas tragen das Gepäck! Wann: Donnerstag, 15.09.2016 um 16.30 Uhr Kosten: 9,00 € Erwachsene, 8,00 € Kinder sowie 20,00 € für 1 Erwachsenen + 2 Kinder - Rundwanderung - Parkplatz Beuststollen unterhalb der Paulinenquelle - 5 km, ca. 2,5 Std. - Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren - mind. 8, höchst. 15 Personen - Rucksackverpflegung - gutes Schuhwerk - Anmeldung bis 12.00 Uhr Vortag Veranstalter/Wanderführer: Lama-Trek Ursula Oriwall Telefon: 02963-660927 E-Mail: lama-trek@freenet.de #Marsberg #Bilstein #Anden #AndenFeeling #Lama #Lamas #LamaTrecking #Wanderung #Erwachsene #Kinder #LamaWanderung #Landschaft #Sauerland #Hochsauerland #Erlebnis #Natur #Bilsteinturm #Berglandschaft #Picknick #Paulinenquelle #Rundwanderung #Beuststollen #Parkplatz #Rucksackverpflegung #Wanderfuehrer #LamaTrek #UrsulaOriwall #UnserMarsberg
Bildung für alle in der Herrschaft Canstein …

29. August 2016
Bildung für alle in der Herrschaft Canstein Marsbergs Fundstück des Monats und die Entstehung einer Schulvikarie Canstein / Udorf / Heddinghausen / Leitmar / Borntosten. Aus Sicht der I-Dötzchen ist die jetzt beginnende Schulpflicht bestimmt ein „kleiner Fluch“, denn es beginnt fortan der Ernst des Lebens! – Allerdings ist die Bildung und Ausbildung ein wesentlicher Teil des später einmal angestrebten Wohlstands… Marsbergs Fundstück des Monats August 2016 beschäftigt sich passend zum Wiederbeginn der Schulzeit mit den Ursprüngen des Schulwesens in der alten Herrschaft Canstein. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen verschiedene Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Eine Schulvikarie wurde in Canstein vom Kammerpräsidenten Franz Wilhelm von Spiegel zum Desenberg und Canstein am 15. Januar 1794 begründet. Im Jahr 1761 hatte bereits Goswin Anton Freiherr von Spiegel (Vize-Dominus des Domkapitels zu Münster) eine Frühmessstiftung von 1.000 Talern in der Pfarrei Heddinghausen gemacht. Diese Stiftung bildete den Grundstock des Schulvikariefonds, den Franz Wilhelm von Spiegel aufstockte. Weitere 300 Reichstaler steuerte der „Domscholaster“ und Domkantor Clemens Philipp von Spiegel bei. Eine Schule „von weltlichen Lehrern geleitet“ bestand schon vordem in Canstein. Das Schulgebäude lag auf der Südseite der Kleppe am Wildhof (Grundstück: „Siedhoff´sche Schmiede“). Diese brannte 1801 ab. Der Kammerpräsident von Spiegel erwarb nun ein altes Bauernhaus und ließ es auf seine Kosten zu einer Schule umbauen. Die Gemeinde Canstein leitete dabei „Fuhr- und Handlangerdienste“, wie eine in Stein gehauene Inschrift bezeugt: „Industrieschule – Mit Beihilfe der von der Gemeinde Kanstein geleisteten Fuhren- und Handlangerdienste auf Kosten Franz Wilhelms von Spiegel Freiherrn zum Desenberg. Gebaut 1802.“ Der Standort des Gebäudes wird seinerzeit als an der „Straßengabelung Udorf-Arolsen an der Hauptstraße“ bezeichnet. Es war ein einstöckiger langgestreckter Bau. Außer den Schulräumen befand sich darin auch die Wohnung des Schulvikars. Auf der Südseite an der Kleppe war noch ein kleines Gärtchen, der sogenannte Industriegarten. Im Jahr 1818 wurde noch ein Stall angebaut, um den Lehrpersonen die Möglichkeit zu geben, „durch Halten von Vieh ihre geringen Einkünfte auszubessern“. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde von dem Schuhmachermeister Wilhelm Kraushaar das Gebäude von Grund auf renoviert und aufgestockt. Eine neue Volksschule wurde 1893 in der Nähe der Kapelle erbaut. „Stiftungsgemäß sollte der Schulunterricht nur von Priestern erteilt werden“. Diese versahen gleichzeitig den Frühmessdienst in der Pfarrkirche zu Heddinghausen oder in der Cansteiner Schlosskapelle. „Es herrschte allerdings großer Priestermangel“, sodass zeitweise auch weltliche Lehrer angestellt wurden. Ein Bericht von Pfarrer Kiffe vom 28.03.1809 an den für das Herzogtum Westfalen angeordneten Kirchen- und Schulrat: „daß er sich unsäglichen Fleiß gegeben habe, ein taugliches Subjekt zu der Administration wieder zu erhalten. Bald fanden sich sechs auf einmal, aber bald, wenns zum Streiche kam, wollte keiner.“ Als erster Schulvikar wurde ein Mönch „Frater Leonhard Bausch“ erwähnt. In Folge von Meinungsverschiedenheiten mit dem Pfarrer wurde er aber schon bald abberufen. Am 02.08.1801 erhielt dann Johann Josef Hensell aus Neuhaus vom Kammerpräsidenten von Spiegel die „Collation“ und vom Erzbischöflichen Vikariat die Investitur. Allerdings sagten Hensell die Verhältnisse einer Dorfschule auf Dauer nicht zu. Mit dem Pfarrer und dem „Patron“ geriet er auch bald in Konflikt, da „er die Schule nach Willkür verwaltete“. Am 01.10.1804 verließ er eigenmächtig seine Stelle und wurde Feldprediger bei den Preußen. Der wiederholten Aufforderung zurückzukehren oder formell auf sein Amt zu verzichten, leistete er keine Folge. Das Erzbischöfliche Vikariat bestimmte darauf erstmals „nur administrative“ Anstellungen. Bei der Rückkehr Hensells sei ihm „60 Reichtaler pro anno von dem jeweiligen Administrator“ auszuzahlen. Erst am 12.08.1809 „veröffentlichte dasselbe in den Zeitungen eine Edictal-Citation gegen Hensell.“ Im „Nichterscheinungsfalle“ wurde das „Beneficium“ für „vaciierend“ und Hensell aller Ansprüche für „verlustig“ erklärt. Hensell aber blieb verschollen. Für den „entwichenen Hensell hielt zunächst Lehrer Krickenberg aus Heddinghausen die Schule in Kanstein“. 1805 gelang es den Ex-Benediktiner Josef Zieren anzustellen. 1807 musste er allerdings nach Paderborn zurück, da ihm sonst der Verlust seiner Pension drohte. Bis 1809 war die Stelle somit verwaist. Von 1809 bis 1815 war ein „Rektor namens Koerholz aus Werl“ an der Cansteiner Schule tätig. Danach erhielt er mit „bestem Zeugnis ausgestattet“ die Pfarrstelle in Madfeld. Weltliche Lehrer folgten einige Jahre. Peter Lübke war von 1819 bis 1824 Lehrer in Canstein. Doch der „Mangel an Besoldung zur Bestreitung der notwendigsten Lebensbedürfnisse“ und die „Vereitelung aller Bemühungen und Vorschläge zur Verbesserung“ trieben ihm zum Weggang. „Die Tränen in den Augen der Schuljugend und deren Eltern mir das Scheiden schmerzhaft und bitter machten“, so Lübke. Das Gehalt der Stelle sollte fortan auf 250 Reichstaler aufgestockt werden. Allerdings konnten sich weder der Patron, noch die Schulgemeinde auf diese Summe einigen und so waren die Stellenbesetzungen „regelmäßig wechselnd“. Unterrichtet wurde neben Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen. „Besonderes Gewicht“ wurde auf den „Kirchengesang“ gelegt. Die Schule wurde eigens als Industrieschule bezeichnet. Es waren ein Industriezimmer und ein Industriegarten ausgewiesen. In der Baumschule und im Handarbeitsunterricht wurden so „Produkte“ erstellt und veräußert. Das Schul-Stiftungskapital der von Spiegels wurde als Darlehn an die Stadt Obermarsberg und an die einheimische Bevölkerung zu einem Zinssatz von 4 bzw. 5 Prozent vergeben. Im „Revenüenetat“ von 1824 bezog der Schulvikar pro Jahr 60 Taler festes Gehalt, 60 Taler für Kost, 9 Taler für Licht, 9 Malter Brennholz (23 Taler und 24 Stüber), dessen Heranholen durch die Gemeinde im Wert von 3 Taler und 54 Stüber, das Schulgeld von ungefähr 50 Kindern à 52 Stüber (43 Taler und 20 Stüber), freie Wohnung (12 Taler), freier Hausgarten (1 Taler) und für ein „Leichenbegräbnis von Kanstein nach Heddinghausen“ (1 Taler). Zusammen machte das eine Jahressumme von 212 Talern und 98 Stübern. Das war das Salär eines geistlichen Lehrers, weltliche Lehrer erhielten nur die Hälfte: Lehrer Lübke beispielsweise 108 Taler. Wobei die Stelle in Canstein noch die beste besoldete Stelle war. Die Nachbargemeinden waren noch ärmer dran. Heddinghausen bot 154 Taler, 1 Silbergroschen und 4 Pfennig. Allerdings musste der Lehrer den Küster- und Organistendienst sowie weitere örtliche Aufgaben wahrnehmen. In Leitmar gab es 94 Taler, 16 Silbergroschen und 4 Pfennige und in Udorf nur 80 Taler, 9 Silbergroschen und 8 Pfennige. Die Schule wurde gerne geschwänzt. Allerdings dank der Eltern. Sie brauchten ihre älteren Kinder zum Viehhüten und für Feldarbeiten. „Um diesem Uebelstand zu begegnen, wurde für die Oberstufe schon morgens von 5 bis 8 oder nach Feierabend Schule gehalten“. Auch „durch Holzdiebstähle und Waldfrevel wurden die Kinder der Schule entzogen“. Durch das „Patrimonialgericht“ wurden „Tagesstrafen“ verhängt. Nach 1838 wechselte das Schloss Canstein in kurzer Folge dreimal den Besitzer. Die Leistungen für die Schule standen zur Disposition. Durch Rezess vom 22.07.1879 wurden die Leistungen der Rentei-Kasse abgelöst und von der Rentenbank in Münster übernommen. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Schloss Canstein von der Nordostseite – Rechts befindet sich die alte Burg auf dem Kalksteinkegel, dem „Kantstein“. Das Gemälde von F. E. Klein zeigt eine Ansicht des Schlosses zum Zeitpunkt von 1831. 02 Franz Wilhelm von Spiegel zum Desenberg und Canstein – Kammerpräsident und Begründer des Schulwesens der Herrschaft Canstein. 03 Die Ansichtskarte wurde im Gasthaus zur Post von „Joh. Biker“ verkauft. Auf ihr ist eine Ortsansicht von Canstein samt dem Schloss zu sehen. Die Karte ist aus der Zeit um 1910. 04 Dieser Blick auf Canstein zeigt den Ort und das Schloss in den 1960er Jahren. 05 Die Ansichtskarte „Gruss aus Canstein“ aus der Zeit um 1895 bildet verschiedene Ansichten auf Canstein ab. Zu sehen sind ferner u. a. das Schloss, die Kapelle, das Gasthaus zur Post und die Cansteiner Felsen. #Marsberg #Canstein #HerrschaftCanstein #Bildung #Fundstueck #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueck #Schulvikarie #Schule #Udorf #Heddinghausen #Leitmar #Borntosten #IDoetzchen #Schulpflicht #ErnstdesLebens #Ausbildung #Wohlstand #Schulzeit #Schulwesen #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Aufzeichnungen #Kammerpraesident #FranzWilhelmvonSpiegel #Desenberg #GoswinAntonFreiherrvonSpiegel #VizeDominus #Domkapitel #Muenster #Stiftung #Fruehmessstiftung #Pfarrei #Grundstock #Schulvikariefonds #Domscholaster #Domkantor #ClemensPhilippvonSpiegel #Lehrer #Schulgebaeude #Kleppe #Wildhof #Siedhoff #Schmiede #Bauernhaus #Gemeinde #Industrieschule #Kanstein #Arolsen #Hauptstrasse #Schulraum #Schulvikar #Industriegarten #Stall #Schuhmachermeister #WilhelmKraushaar #Volksschule #Kapelle #Schulunterricht #Priester #Fruehmessdienst #Pfarrkirche #Schlosskapelle #Priestermangel #PfarrerKiffe #Westfalen #HerzogtumWestfalen #Kirchenrat #Schulrat #Moench #FraterLeonhardBausch #JohannJosefHensell #Neuhaus #Collation #ErzbischoeflichesVikariat #Investitur #Dorfschule #Pfarrer #Patron #Feldprediger #Preussen #Administrator #LehrerKrickenberg #Benediktiner #JosefZieren #Paderborn #Rektor #Koerholz #Werl #CansteinerSchule #Pfarrstelle #Madfeld #PeterLuebke #Schulgemeinde #Stellenbesetzung #Religion #Lesen #Schreiben #Rechnen #Kirchengesang #Industriezimmer #Industriegarten #Baumschule #Handarbeitsunterricht #Produkte #SchulStiftungskapital #vonSpiegel #Darlehn #Obermarsberg #StadtObermarsberg #Zinssatz #Revenueenetat #Gehalt #Kost #Licht #Malter #Brennholz #Taler #Stueber #Schulgeld #Kinder #Wohnung #Hausgarten #Leichenbegraebnis #Jahressumme #Salaer #Silbergroschen #Pfennig #Kuesterdienst #Organistendienst #Eltern #Viehhueten #Feldarbeit #Waldfrevel #Holzdiebstahl #Patrimonialgericht #Tagesstrafe #SchlossCanstein #Rezess #RenteiKasse #Rentenbank #MarsbergerGeschichte #Burg #Kalksteinkegel #Kantstein #FEKlein #GasthauszurPost #JohBiker #Ortsansicht #Schloss #CansteinerFelsen #Kapelle #UnserMarsberg
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27. Juli 2016
500. Adorfer Kram- und Viehmarkt Party, Familien-Aktionsprogramm, Diemelsee-Abend, Festzug und vieles mehr Das große Jubiläum, der 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt (29.07. – 31.07.2016), wirft seine Schatten voraus. Viele Programmpunkte und Aktionen begleiten das besondere Jubiläum. Los geht es am 29.07.2016 mit dem Kinderfest. Von 16:00 – 17:30 Uhr warten wieder viele spannende und lustige Spiele auf euch Kinder. Um 18:00 Uhr erfolgt dann die offizielle Eröffnung. Diesmal musikalisch unterstützt von den Rhenegger Jagdhornbläsern. Die vielen erfolgreichen Sportler der Gemeinde Diemelsee werden ab 19:30 Uhr geehrt. Anschließend geht es ab 21:00 Uhr mit der Band „Donaupower“ heiß her, insbesondere wenn von 22:00 – 22:30 Uhr „Feuerflut“ eine mystische und mitreißende Feuershow bieten. Die Tierschau am Samstagmorgen von 8:30 – 12:30 Uhr wird wieder die Schönsten aller Kühe und Pferde prämieren und mit der stets hohen Qualität der vorgeführten Tiere beeindrucken. Dieses Jahr kann sogar ein Kälbchen gewonnen werden! An dem Morgen ein Los kaufen und Daumen drücken. Und keine Sorge, wenn der Gewinner ein Nichtlandwirt ist, findet das Kälbchen bei einem Milchbauern sein neues zu Hause. Das Finktastico Team wird die kleinen Besucher mit Kinderschminken und Ballonfiguren unterhalten. Musikalische Unterhaltung bieten zwei Drehorgelspieler. Von 12:00 – 12:30 Uhr werden vier Reiterinnen bei einer Quadrille die Eleganz der Pferde zur Show stellen. Um 13:30 Uhr startet das Familienaktionsprogramm. Witzig und charmant werden auf einer Aktionsbühne die Märchen „Rotkäppchen“ und um 15:30 Uhr „Der Froschkönig“ gezeigt. Für die Erwachsenen gilt hier, Märchen sind nicht nur etwas für Kinder! Dazwischen singen zwei Diemelseer Chöre. Auch an die Senioren wird gedacht. Ab 15:00 Uhr wird gemeinsam gelacht, geklönt und geschunkelt. Um 16:00 Uhr folgt dann schon ein traditionelles Highlight: Der Gemeindewettkampf. Teams aus den Ortsteilen Diemelsees versuchen den Pokal zu erobern. Der Diemelsee-Abend ist bei diesem Jubiläum eine Besonderheit. Ein buntes Programm aus Siegerehrung Gemeindewettkampf, Sketchen, plattdeutschen Dönekes und musikalischer Unterhaltung bringt die ganze Kreativität Diemelsees auf die Bühne. Im Abschluss heißt es feiern: Die Band „Nightfire“ lässt es krachen. Besinnlich beginnt um 10:30 Uhr der Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst auf Plattdeutsch. Ab 13:30 Uhr wird Adorf wieder bunt, kreativ und ausgefallen. Der Festzug mit dem diesjährigen Motto „500 Jahre Adorfer Kram- und Viehmarkt – ein Streifzug durch die Historie“ zieht durch das Dorf hoch zum Festgelände auf dem Dansenberg. Auf dem Dansenberg zeigen die teilnehmenden Spielmannszüge und die Sambagruppe „Musikexpress Volkmarsen“ bei einem Platzkonzert ihre weiteren musikalischen Leckerbissen. Anschließend erfolgt die Krönung mit der Auszeichnung der kreativsten und aufwändigsten Festzugwagen. Um 17:00 Uhr kann gemütlich zum Ausklang des Jubiläumsviehmarktes bei der Band „Spassrebellen“ getanzt, mitgesungen und geschunkelt werden. An allen drei Tagen lädt der Biergarten sowie die Karussells, Essensstände und Buden zum Spaß haben, schauen und genießen ein. Insbesondere den Genuss des Jubiläumsbieres zum 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt sollten Sie nicht verpassen! 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt 29.-31.07.2016 Dansenberg in Diemelsee-Adorf www.diemelsee.de #Diemelsee #Adorf #Krammarkt #Viehmarkt #500JahreKramundViehmarktAdorf #AdorferMarkt #AdorferViehmarkt #AdorferKrammarkt #Party #DiemelseeAbend #Aktionen #Aktionsprogramm #Festzug #Jubilaeum #Programm #Kinderfest #Spiele #Kinder #Eroeffnung #Rhenegge #Jagdhornblaeser #RheneggerJagdhornblaeser #Sport #Sportler #Gemeinde #GemeindeDiemelsee #Band #Donaupower #Feuerflut #Feuershow #Tierschau #Kuehe #Pferde #Tiere #Kaelbchen #Milchbauern #Finktastico #FinktasticoTeam #Kinderschminken #Ballonfiguren #Unterhaltung #MusikalischeUnterhaltung #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Drehorgelspieler #Reiter #Reiterinnen #Quadrille #Familie #Familien #FamilienAktionsprogramm #Aktionsbuehne #Maerchen #Rotkaeppchen #Froschkoenig #Erwachsene #Choere #DiemelseerChoere #Senioren #Tradition #Gemeindewettkampf #Ortsteile #Pokal #Siegerehrung #Sketche #Doenekes #Plattdeutsch #PlattdeutscheDoenekes #Musik #Buehne #Band #Nightfire #Gottesdienst #Oekumene #Streifzug #Historie #Festgelaende #Dansenberg #Spielmannszug #Spielmannszuege #Samba #Sambagruppe #Volkmarsen #Musikexpress #MusikexpressVolkmarsen #Platzkonzert #Festzugwagen #Spassrebellen #Karussell #Essen #Essensstaende #Jubilaeumsbier #UnsereRegion
Das große Urlauberfestival steigt am Samstag

21. Juli 2016
Das große Urlauberfestival steigt am Samstag... Diemelsee in Flammen am 23.07.2016 Natürlich ist dies aber nicht nur ein Fest für Urlauber, sondern für jeden, der gerne mitfeiert! Los geht es am Samstag, dem 23.07.2016 um 14 Uhr auf dem Parkplatz am DLRG-Haus oberhalb des Strandbades in Heringhausen mit Spielen für Kinder, Tombola und Verkaufsständen zum Stöbern. Eine Riesenrutsche, Hüpfburg und Bullriding stehen ebenfalls zur Eroberung parat. Für die Bekämpfung des kleinen und großen Hungers ist natürlich genauso gesorgt: viele leckere Schlemmereien und selbstgebackene Kuchen und Kaffee lassen kein Loch im Magen aufkommen und verwöhnen zugleich den Gaumen. Ab 15 Uhr wird musikalischer Genuss geboten: der Spielmanns- und Musikzug Adorf lädt zum Mitklatschen und Mitschunkeln ein, bevor es ab 20 Uhr die Partyband „Wild Boys“ schön krachen lässt. Ein ganz besonderes Erlebnis startet mit dem Einbruch der Dunkelheit, wenn der beleuchtete Bootskorso, Fackeln am Strand und das abschließende WasserFarbenSpektakel den Diemelsee wieder in Flammen erglühen lassen. Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit und lassen Sie sich verzaubern! Alle Fotos: Stefan Pohlmann #Marsberg #Helminghausen #Diemelsee #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Urlauberfestival #DiemelseeinFlammen #Fest #Urlaub #Urlauber #Feier #Feiern #DLRG #DLRGHaus #Strandbad #StrandbadHeringhausen #Spiele #Kinder #Tombola #Verkaufsstaende #Riesenrutsche #Huepfburg #Bullriding #Schlemmereien #Kuchen #Kaffee #Musik #Adorf #Spielmannszug #Musikzug #SpielmannszugAdorf #MusikzugAdorf #Party #Partyband #WildBoys #PartybandWildboys #Dunkelheit #Bootskorso #Strand #WasserFarbenSpektakel #Flammen #TID #TIDDiemelsee #StefanPohlmann #UnserMarsberg
Der Freizeit- und Sommerferien-Tipp in unserer …

20. Juli 2016
Der Freizeit- und Sommerferien-Tipp in unserer Nähe... :-) "Bedrohtes Paradies - Leben im tropischen Regenwald" Die Sonderausstellung im Wolfgang-Friedrich-Bonhage-Museum in Korbach ist besonders auch für Kinder geeignet. Die kühlen, ehemaligen "Steinkammern" des Korbacher Museums laden bei diesem Wetter regelrecht ein: "Tropische Regenwälder sind Hotspots der Artenvielfalt. Obwohl nur 7 % der eisfreien Landmassen von tropischen Regenwäldern bedeckt sind, finden sich hier über 70 % aller bekannten Tier- und Pflanzenarten. Die Ausstellung verdeutlicht die Schönheit und den Artenreichtum der Pflanzen und Tiere im tropischen Regenwald." Weitere Informationen gibt es hier: http://www.museum-korbach.de/index.php/sonderausstellungen-vortraege Der Infoflyer zur Sonderausstellung: http://www.museum-korbach.de/images/PDF/Flyer/Regenwald_Flyer_Ausstelung.pdf Herzlichen Dank an Aniane Emde für das Foto und diesen tollen Freizeit-Tipp! Auf ihrer Facebook-Fan-Seite "Unterwegs in Waldeck-Frankenberg" findet Ihr noch mehr Aktionen und Veranstaltungen. Schaut Euch um! ;-) Liebt und schätzt unsere Heimat! #Korbach #HansestadtKorbach #WaldeckerLand #Waldeck #GrimmHeimat #Nordhessen #GrimmHeimatNordHessen #Tipp #Freizeit #FreizeitTipp #Sommerferien #SommerferienTipp #Paradies #Regenwald #Tropen #Ausstellung #Sonderausstellung #Museum #WolfgangFriedrichBonhage #WolfgangFriedrichBonhageMuseum #Kinder #Steinkammern #MuseumKorbach #KB #KorbacherMuseum #Artenvielfalt #Tierwelt #Tierarten #Pflanzenwelt #Pflanzenarten #Artenreichtum #Pflanzen #Tiere #Heimat #AnianeEmde #UnterwegsinWaldeckFrankenberg #Aktionen #Veranstaltungen
Die Ferien können jetzt so richtig beginnen

9. Juli 2016
Die Ferien können jetzt so richtig beginnen... Aktionen und Ferienkurse zu Film und Foto im Walderlebnisgebiet Hardehausen Neben der "Woche der Waldläufer" für Kinder und Jugendliche, die ab Montag startet und für die noch Restplätze frei sind, möchten wir auf zwei Veranstaltungen im Naturerlebnisgebiet Hardehausen und im Hammerhof aufmerksam machen. Mit Unterstützung durch das Kulturmanagement des Kreises Höxter und vom Land NRW wird vom 15. bis 19. August 2016 erstmals ein "NRW-Kulturrucksack" im Hammerhof ausgepackt. Zusammen mit den Förstern des Waldinformationszentrums und dem Paderborner Videokünstler Jan Bargfrede bekommen Jugendliche von 10 bis 14 Jahren Einblicke in die Technik und die künstlerische Gestaltung des Films. Motive für das erste eigene Filmprojekt gibt es im Hammerbachtal mit dem Wisentgehege und üppiger Natur reichlich. Das Filmprojekt wird mit einem Erlebnisangebot kombiniert. Das Seminar ist kostenlos. Wer sein Wissen statt Bewegtbildern lieber im Bereich der Digitalfotografie vertiefen möchte, ist zu einem Wildlife-Fotoseminar am Samstag, dem 16. Juli 2016, eingeladen. Im Rahmen eines eintägigen Workshops vermittelt der Naturfoto-Experte Karl-Heinz Georgi den Teilnehmern neben Hardware und Handwerk nicht nur die großen Motive, sondern auch die vermeintlich unscheinbaren, aber spannenden Highlights vom Wegesrand. Das Angebot wird durch den Förderverein des Walderlebnisgebietes unterstützt und kostet 50 Euro inkl. der Seminargetränke. Eigene Kameras müssen mitgebracht werden. Anmeldungen für beide Veranstaltungen sind telefonisch beim Hammerhof über 05642-94975-0 oder per E-Mail über: hammerhof@wald-und-holz.nrw.de möglich. #Warburg #Scherfede #Hardehausen #Hammerhof #Ferien #Ferienkurse #Walderlebnisgebiet #Film #Foto #Waldlaeufer #WochederWaldlaeufer #Naturerlebnis #Naturerlebnisgebiet #Kulturmanagement #KulturmanagementHoexter #Hoexter #KreisHoexter #NRW #LandNRW #Kulturrucksack #NRWKulturrucksack #Waldinfozentrum #Waldinformationszentrum #Paderborn #Videokuenstler #JanBargfrede #Filmprojekt #Hammerbachtal #Wisentgehege #Natur #Naturpur #Erlebnisangebot #Seminar #Bewegtbilder #Digitalfotografie #Wildlife #WildlifeFotoseminar #Fotoseminar #Workshop #Naturfoto #NaturfotoExperte #KarlHeinzGeorgi #Hardware #Handwerk #Wegesrand #Foerderverein #Kamera #WaldundHolzNRW #Kinder #Jugendliche