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Die Obermarsberger Stiftskirche

7. September 2017
Die Obermarsberger Stiftskirche... Bereits im Jahr 785 erbaute Karl der Große eine erste steinerne Basilika an dieser exponierten Stelle Obermarsbergs. Nach den Wirren des 30-jährigen Krieges entstand der heutige Blick auf die Kirche. 1829 gab es eine erneute Veränderung des Erscheinungsbildes. Der Turm wurde erneuert und zeigt eine achteckige Pyramide an Stelle des barocken Zwiebelturms. Herzlichen Dank an die Obermarsberger Hobby-Fotografin Sabine Bunse, die "Foto-Biene", für diese tolle Aufnahme! #Marsberg #Obermarsberg #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Stiftskirche #Obermarsberger #785 #KarlderGrosse #Basilika #30jaehrigerKrieg #Kirche #1829 #Turm #Pyramide #Barock #Zwiebelturm #HobbyFotografin #SabineBunse #FotoBiene #UnserMarsberg
Der Herr des Rings… …

15. Januar 2017
Der Herr des Rings… Archäologischer Fund aus Obermarsberg stammt aus der Eisenzeit Obermarsberg. Als vor über drei Jahren ein Team der Archäologie-Experten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) den in Obermarsberg gefundenen, kupfernen Fingerring für Untersuchungen und zur Dokumentation vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ abholte, konnte niemand ahnen, lediglich vermuten, welche Geschichte bzw. welches Alter sich dahinter verbergen würde. Jetzt gibt es genaue Erkenntnisse. Die Eresburg galt als größte Volksburg der Sachsen. Sie befand sich auf dem Bergplateau des heutigen Obermarsberg. Der Ort ist seit dem 20.03.1991 in der Bodendenkmalliste B der Stadt Marsberg unter der laufenden Nummer 9 eingetragen. In der Denkmalbeschreibung der Akte 4 B ist zu lesen: „Das Bodendenkmal ist bedeutend für die Geschichte der Menschen. Es hat in der westfälischen und deutschen Geschichte eine ausschlaggebende Rolle gespielt.“ Alleine dieser Ausspruch der Denkmalakte zeigt die Bedeutung des größten Bodendenkmals Südwestfalens auf. Solche uralten Relikte und Funde, wie der Obermarsberger Kupferring, unterstreichen bzw. belegen die Geschichte des Eresberges umso mehr. Erste Vermutungen des damaligen Mitarbeiter-Teams der LWL-Archäologie um Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters wiesen schon klar auf die sächsische Vorzeit Obermarsbergs, also auf die Zeit vor Karl den Großen hin. Man war sich sicher, dass der geschichtlich wertvolle Kupferring also mindestens 1.250 Jahre alt sein muss. Der alte Kupferring gehört zu den reichhaltigen, archäologischen Sammlungen vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Er wurde vom damaligen Ortsvorsteher von Obermarsberg, Johannes Plemper, an das Museum „Haus Böttcher“ übergeben und ist im Eigentum des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Der kupferne Ring wurde vor Jahrzehnten in der Nähe des Stiftsbezirks in der oberen Eresburgstraße Obermarsbergs bei Grabungsarbeiten gefunden. Dieser Fund gilt als besonders spektakulär, da Obermarsberg in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder überbaut wurde und archäologische Funde meist nur sehr selten als Streufunde auftreten. Trotz bester Erhaltung und genauster Vermessungen, Zeichnungen und Fotografien durch den LWL gestaltete sich die zeitliche Eindatierung des Fingerrings in der Folgezeit als ziemlich schwierig. Die LWL-Archäologen waren sich in Besprechungen mit den Experten der Universität Trier zwar schnell einig, dass das Alter mindestens in die „Römerzeit“ zurückreichen würde, aber zeitlich haargenaue Feststellungen konnten sie nicht abgeben. Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“: „Nach dem wir den Ring erstmal sicher für unser Museum zurückerhalten hatten, klopfte dann im letzten Jahr „Kommissar Zufall“ an die Tür!“ Während einer Stadtführung durch das historische Obermarsberg mit einer Gruppe aus Regensburg zeigte Böttcher den Ring der geschichtsinteressierten Besucher-Gruppe. Unter ihnen ein Historiker, der den Kupferring an seiner Fakultät präsentierte. Aufgrund von europäischen Vergleichsstücken ist die zeitliche Eindatierung nun exakt gesichert. Der Fingerring stammt aus der Eisenzeit. Die Experten datieren ihn auf 500 vor Christus. Wem der 2.500 Jahre alte Ring einmal gehört haben muss, lässt sich nicht mehr nachweisen. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass er einem ranghöheren „Bewohner“ des Eresberges gehört haben muss. Denn die Fertigungsqualität und die germanischen Zeichen und Runen auf dem Siegel des Ringes deuten darauf hin, dass der Herr des Rings ein Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie gewesen sein muss. Originalzitat im Abschlussbericht: „…solche Ringe haben nur germanische Führungspersonen getragen…“ Der Ring selber hat im Obermarsberger Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ einen Ehrenplatz erhalten. Nähere Informationen zur Marsberger Geschichte unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Team der LWL steht mit dem kupfernen Fingerring aus Obermarsberg vor dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ v. l. n. r. Elvira Böttcher sowie die LWL-Archäologie-Mitarbeiter: Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters. 02 LWL-Mitarbeiterin Desiree Hammerschmidt trägt den alten Obermarsberger Kupferring, der jetzt in die Eisenzeit datiert wurde. Schön zu erkennen sind die germanischen Zeichen und Symbole auf dem Siegel des 2.500 Jahre alten Rings. 03 Der Fingerring aus Kupfer, der Bestandteil der Sammlung des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ist und in der Nähe des Stiftsbezirks von Obermarsberg gefunden wurde, ist 2.500 Jahre alt und gehörte einem Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie. Foto: LWL, Hermann Menne. 04 Eine Zeichnung des 2.500 Jahre alten Obermarsberger Fingerrings aus Kupfer, angefertigt vom LWL. #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Ring #Kupferring #Archaeologie #LWL #Eisenzeit #Fingerring #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Eresberg #Volksburg #Sachsen #Bodendenkmal #DeutscheGeschichte #Relikte #Funde #LWLArchaeologie #BerndSchneider #DesireeHammerschmidt #KarinPeters #KarlderGrosse #JohannesPlemper #MarsbergerGeschichten #Stiftsbezirk #Eresburgstrasse #UniversitaetTrier #Roemerzeit #AndreasKarlBoettcher #HistorischesObermarsberg #Regensburg #Germanen #Fuerst #HermannMenne #ElviraBoettcher #UnserMarsberg
Heute vor 1

28. Juli 2016
Heute vor 1.078 Jahren fand in der Obermarsberger Kirche der "Mord" an Thankmar, dem Halbbruder König Otto I., statt... In Obermarsberg, der ehemaligen Sachsenfeste Eresburg, residierten in den vorangegangenen Jahrhunderten Kaiser und Könige. Auch ein Papst war im Jahr 799 persönlich in Obermarsberg und weihte die dortige Basilika, die von Karl dem Großen erbaut wurde. In Obermarsberg wurde nicht nur deutsche Geschichte geschrieben, sondern auch europäische Geschichte. Heute widmen wir uns einem Ereignis, das am 28.07.938 - also vor 1.078 Jahren - stattfand und den Geschichtsverlauf Deutschlands maßgebend geprägt hat: Der Aufstand Thankmars gegen seinen Halbbruder: König, später Kaiser, Otto der I. Thankmar stammte aus der Familie der Liudolfinger und war der einzige Sohn des deutschen Königs Heinrich I. und dessen erster Ehefrau Hatheburg. Thankmar, dem von seinem Vater das mütterliche Erbe vorenthalten worden war, erhob sich gegen den neuen König, Otto I., seinen Halbbruder, als dieser den Grafen Gero mit der Markgrafschaft an der Saale und der mittleren Elbe betraute, die er für sich erwartet hatte. Thankmar wiegelte die sächsischen Fürsten gegeneinander auf. Sie waren insbesondere mit der Personalpolitik des Königs unzufrieden. Seine Mitstreiter waren u. a. Eberhard von Franken, der Schwabenherzog Hermann I. und Wichmann Billung. Man nannte dieses „Lager“: die Konradiner. Thankmar belagerte die Festung Belecke, in der sich Heinrich aufhielt. Er wurde von ihnen verschleppt. Da aber beim Kampf um Belecke Gebhard, der Neffe des Schwabenherzogs Hermann I. gefallen war, stellte sich Hermann I. nun hinter König Otto I. und spaltete damit das Lager der Konradiner. Das nächste Ziel war die Eresburg (Obermarsberg), die zu Thankmars Stützpunkt für Raubzüge wurde. Hier trennte sich Eberhard von Franken von Thankmar und nahm Heinrich mit. Er ging nach Laer. Der Wettiner Dedi starb bei der Belagerung Eberhards von Franken vor den Toren. Dieses war der Grund für Wichmann Billung, von den Verschwörern abzufallen und zum König zurückzukehren. Der König, Otto I., war über das Geschehen nicht erfreut und zog laut Widukind unwillig im Juli 938 zur Eresburg (Obermarsberg). Als Thankmar seinen Bruder mit dem Heer sah, zog er sich bestürzt in die Festung zurück. Die Besatzer sahen das Heer und öffneten am 28. Juli 938 die Tore. Thankmar flüchtete in die Kirche. Die in die Festung einziehenden Männer folgten ihm. Thankmar stand vor dem Altar und legte seine Waffen und seine goldene Halskette dort nieder, was ein Zeichen für den Verzicht auf alle Ansprüche darstellte. Thiatbold, einer der Angreifer, verletzte ihn, was Thankmar ihm zurückgab. Er starb in Raserei. Ein Vasall namens Maincia tötete Thankmar durch das Fenster mit einem Speer und raubte die Kette und die Waffen. Als König Otto I. dieses hörte, „war er bestürzt und trauerte bitterlich um Thankmar“. Dessen Getreue allerdings bestrafte er mit dem Tod. Eberhard von Franken war nun einziger Aufständischer und isoliert. Er warf sich zu Heinrichs Füßen und bat um Verzeihung. Heinrich vergab ihm unter der Bedingung, dass er ihm die Königskrone auf schändliche Weise beschaffen solle. Heinrich legte bei König Otto I. ein Wort für Eberhard von Franken ein: dieser wurde für einen Monat auf die Burg Hildesheim verbannt und schnell rehabilitiert. Seinen Schwur löste er im Aufstand Heinrichs gegen König Otto I. ein. König Otto der I. vergab später im Jahr 962 die Stadtrechte an Marsberg. Fotos im Anhang: 1. Gemälde: Ermordung Thankmars in der Stiftskirche Obermarsberg am 28.07.938: Dieses Gemälde zeigt König Otto I. und seine Mannen vor seinem getöteten Bruder Thankmar in der Kirche der Eresburg. 2. Zeichnung: Thankmar wird in der Burgkirche der Eresburg erschlagen, 938: Auf dieser Zeichnung sind die kämpferischen Handlungen in der Burgkirche der Eresburg im Jahr 938 zu sehen. Vor dem Altar verteidigt sich Thankmar gegen seine Angreifer. Im Vordergrund liegt schon der getötete Thiatbold. Diese Zeichnung ist aus dem Jahr 1895. 3. Die Totenmaske von Thankmar in der Stiftskirche Obermarsberg: An einem Pfeiler, der sich zum linken Kirchenschiff hin befindet, ist der „gekrönte“ Thankmar wiederzufinden. Diese erinnert an die Ereignisse des Jahres 938. Weitere Bilder: - historisches Foto von der Stiftskirche Obermarsberg; - historisch Aufnahme der Totenmaske Thankmars in der Stiftskirche Obermarsberg; - einen Denar König Otto I., der in Obermarsberg gefunden wurde; - einen Stich vom Einzug König Otto I. in Magdeburg; #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Kirche #Stiftskirche #Mord #Thankmar #Halbbruder #Otto #Koenig #KoenigOttoI #Brudermord #Koenigsmord #DeutscheGeschichte #Geschichte #Deutschland #Europa #938 #Sachsen #Sachsenfeste #Kaiser #Koenige #Papst #Leo #LeoIII #799 #Basilika #KarlderGrosse #EuropaeischeGeschichte #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Aufstand #Liudolfinger #Heinrich #HeinrichI #KoenigHeinrich #Hatheburg #Erbstreit #GrafGero #Markgrafschaft #Saale #Elbe #Fuersten #EberhardvonFranken #Schwabenherzog #Schwaben #HermannI #WichmannBillung #Lager #Konradiner #Belecke #Hermann #Gebhard #Raubzug #Laer #WettinerDedi #Verschwoerung #Widukind #KaiserOtto #Festung #Burgkirche #Altar #Waffen #Halskette #GoldeneHalskette #Thiatbold #Raserei #Vasall #Maincia #Speerwurf #Hildesheim #BurgHildesheim #Schwur #962 #Stadtrechte #Totenmaske #StiftskircheObermarsberg #Kirchenschiff #Denar #Magdeburg #EinzugMagdeburg #UnserMarsberg
Neue Befunde auf der ehemaligen Eresburg …

17. Juli 2016
Neue Befunde auf der ehemaligen Eresburg Aktuell wurde ein „Karolingischer Nachweis“ in der Burgenreihe dokumentiert Obermarsberg. Die Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“ der Altertumskommission des LWL erfreut sich großer Beliebtheit. In annähernd 40 Heften werden hier bedeutende ur- und frühgeschichtliche Wehranlagen aus Westfalen einem interessierten Publikum vorgestellt. Alle zur Verfügung stehenden Informationen, teilweise um neuvermessene Grundpläne ergänzt, sind hier für die jeweilige Burganlage kompakt und allgemeinverständlich zusammengestellt. So nun auch für die ehemalige Festung der Eresburg, dem heutigen Obermarsberg. Die Eresburg gilt in der Geschichte als größte Volksburg der Sachsen. Ganz Obermarsberg ist heutzutage als Bodendenkmal ausgewiesen. Übrigens, das bedeutendste und flächenmäßig größte Bodendenkmal in Südwestfalen. Schon Karl der Große soll hier 785 zusammen mit seiner Familie das Osterfest begangen haben. Wer heute nach Obermarsberg kommt, der sieht von dem einstigen Machtsymbol allerdings kaum etwas. Die Altertumskommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat in ihrer Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“ das Heft „Die Eresburg“ herausgegeben. Karl der Große hat sich seinerzeit das Fest einiges kosten lassen. Karolingischen Schriftquellen zufolge benötigte er drei Eroberungsversuche, um die Eresburg in fränkischen Besitz zu bringen. „Diese Tatsache und die einstmals hervorragende Lage der Burg lassen erahnen, welch herrschaftliches Machtsymbol die Eresburg einst gewesen sein muss“, erklärt LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy. Sie hat sich auf Spurensuche begeben, um die Geheimnisse um die Eresburg und die Nutzung des Tafelbergs zu lüften. Aktuelle Befunde und Ergebnisse sind jüngst aufgetreten, die die bisher – archäologisch gesehen – wenig erforschte, karolingische Zeit rund um Karl den Großen in einem neuen Licht erscheinen lassen könnten. Im Jahr 2015 konnten bei einer Baustellenbegleitung auf der Eresburg an der unteren Münzstraße (auf dem Rennen) neue Befunde dokumentiert werden; zudem weisen Holzkohlendatierungen von hier erstmals in die bisher eher unsichtbar gebliebene sächsische Nutzungszeit des „Tafelberges“ um 700 nach Christus. An der Münzstraße, 90 Meter östlich der Stiftskirche und ca. 37 Meter unter ihr liegend, wurde ein Bauplatz abgeschoben. An diesem Abhang konnten großflächig umgelagerte Schichtpakete festgestellt werden. Diese sind dort zum einen durch natürliche Erosionen am Hangbereich, aber offenbar auch durch menschliche Aktivitäten, abgelagert worden. So fand sich oberhalb einer offensichtlich planierten Schuttschicht mit eingelagerten größeren Steinen ein in der Fläche nicht vollständig erfasstes Paket aus verziegeltem Rotlehm. Oberhalb dieses Rotlehms war eine Holzkohlenkonzentration erhalten, von der, ebenso wie aus einer darunterliegenden Schuttschicht (einem dunkelbraunen Schluff mit hohem Kalksteinanteil und wenigen Knochen), zwei datierbare Proben geborgen wurden. Die C14-Messungen ergaben für die unterlagernde Schicht ein gemitteltes Alter von 667-771 nach Christus und für die Schicht oberhalb des Rotlehms eines von 777-890 nach Christus. Man könnte hieraus einen Zusammenhang mit den historisch überlieferten Zerstörungen der Eresburg bis 776 vermuten. Für den Bereich der Eresburg konnte somit erstmals unter- bzw. außerhalb der mittelalterlichen Befestigung verlagerte frühmittelalterliche Befunde und Sedimente erfasst werden. Die Ergebnisse weisen nachdrücklich darauf hin, dass weitere Untersuchungen auch außerhalb des hochmittelalterlich befestigten Bereichs bei der Suche nach den sächsisch-karolingischen Resten der Eresburg entscheidend weiterhelfen könnten. Selten war allerdings ein „Burgenheft“ aktueller als dieses! Das Heft ist direkt bei der LWL-Altertumskommission, den archäologischen Museen des LWL oder im Buchhandel erhältlich sowie bei den Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. unter www.Marsberger-Geschichten.de vorrätig. Eva Cichy Die Eresburg, Marsberg-Obermarsberg, Hochsauerlandkreis Heft 36 der Reihe „Frühe Burgen in Westfalen“, ISSN 0939-4745, 3,50 Euro zzgl. Porto und Verpackungspauschale Fotos im Anhang: 01 Eine Luftaufnahme von Obermarsberg, dem ehemaligen Standort der Eresburg – Sie gilt als größte Volksburg der Sachsen. 02 Dr. Eva Cichy kontrolliert Baggerarbeiten in Obermarsberg auf archäologische Strukturen. Foto: LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe. 03 Auswertung von Funden während einer Teambesprechung in der Außenstelle Olpe – Links ist Dr. Eva Cichy zu sehen. Foto: LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe. 04 In der Reihe „Frühe Burgen in Westfalen – Die Eresburg“ wurden jetzt die neuesten Erkenntnisse archäologischer Untersuchungen in Obermarsberg dokumentiert. #Marsberg #Obermarsberg #Befunde #Eresburg #Karolinger #KarolingischeZeit #KarolingischerNachweis #FrueheBurgen #Burgenreihe #LWL #Altertumskommission #Urgeschichte #Fruehgeschichte #Wehranlagen #Westfalen #Burganlage #Festung #Volksburg #Sachsen #Bodendenkmal #Suedwestfalen #KarlderGrosse #785 #Osterfest #Machtsymbol #DieEresburg #Schriftquellen #KarolingischeSchriftquellen #Eroberung #Eroberungsversuche #Franken #Burg #Archaeologie #LWLArchaeologie #Archaeologin #EvaCichy #DrEvaCichy #Spurensuche #Tafelberg #Ergebnisse #2015 #Baustellenbegleitung #Muenzstrasse #AufdemRennen #Holzkohlendatierung #SaechsischeNutzungszeit #Stiftskirche #Bauplatz #Schichtpakete #Erosionen #Schuttschicht #Rotlehm #Holzkohlenkonzentration #Schluff #Kalksteinanteil #Knochen #Proben #C14 #C14Messungen #Zerstoerungen #ZerstoerungenEresburg #776 #Mittelalter #MittelalterlicheBefestigung #Befestigung #Fuehmittelalter #FruehmittelalterlicheBefunde #Sedimente #Untersuchungen #Hochmittelalter #SaechsischKarolingisch #Burgenheft #LWLAltertumskommission #LWLMuseum #LWLMuseen #ArchaeologischesMuseum #ArchaeologischeMuseen #Buchhandel #MarsbergerGeschichten #Hochsauerlandkreis #FrueheBurgeninWestfalen #Baggerarbeiten #AussenstelleOlpe #Olpe #UnserMarsberg
Heute fand der große Schulausflug des …

5. Juli 2016
Heute fand der große Schulausflug des Carolus-Magnus-Gymnasiums statt... :-) Die Klasse 5b mit ihren Lehrern Ann-Kathrin van der Minde, Martin Hiddemann und Dr. Knut Linsel wanderten zusammen mit Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der "Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V." ins historische Obermarsberg. Gestartet wurde am Marsberger Gymnasium. Von dort führte der erste Weg über die Diemelbrücke in Niedermarsberg zur Josephskapelle und zu den Bleichwiesen. Immer der Diemel entlang folgte die Gruppe mit 27 Schülern den Wanderwegen im Diemeltal und bemerkte schon auf Höhe der Brodwiesen den ersten Grenzstein der ehemaligen Stadt Obermarsberg und dass sie sich schon auf Obermarsberger Gebiet befanden. An der Vinzenziusmühle angekommen, begrüßte Raymund Nölke die insgesamt 31 Personen starke Wandergruppe. Neben seinen geschichtlichen Ausführungen öffnete er auch die Türen der alten Korn- und Sägemühle und zeigte den Schülern z. B. den alten Mahlstein der Wassermühle. Von dort aus zog die Gruppe durch die Diemelwiesen zur Langen Ricke. Am Königsborn lauschten sie den Ausführungen zum Quellwunder des Pferdes von Karl dem Großen, um später am Schwedenstein von Obermarsberg eine erste Rast einzulegen. Vom Kalvarienberg erschloss sich der Gruppe ein herrlicher Blick ins Diemeltal und in das Land der 1000 Berge. Der Rittersprung, die Drakenhöhlen, der Buttenturm, die Stiftskirche, die ehemalige Münzprägestätte, die Nikolaikirche, das Museum "Haus Böttcher - Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589", der Wasserturm und der Judenfriedhof waren weitere Stationen in Obermarsberg. Durch den ehemaligen Tagebau von Obermarsberg ging es für die Schüler durch den Wäschen und über den Kattwinkel zurück in die Stadt zum Gymnasium. #Marsberg #Obermarsberg #Schulausflug #CarolusMagnusGymnasium #CMG #Klasse5b #AnnKathrinvanderMinde #MartinHiddemann #AndreasKarlBoettcher #KnutLinsel #MarsbergerGeschichten #Gymnasium #GymnasiumMarsberg #Diemelbruecke #Niedermarsberg #Josephskapelle #Bleichwiesen #Diemel #Wanderwege #Diemeltal #Brodwiesen #Grenzstein #StadtObermarsberg #Vinzenziusmuehle #RaymundNoelke #Wandergruppe #Kornmuehle #Saegemuehle #Mahlstein #Wassermuehle #Diemelwiesen #LangeRicke #Koenigsborn #Quellwunder #KarlderGrosse #Schwedenstein #Kalvarienberg #Landder1000Berge #Sauerland #Rittersprung #Drakenhoehlen #Buttenturm #Stiftskirche #Muenze #Muenzpraegestaette #Nikolaikirche #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #Wasserturm #Judenfriedhof #Tagebau #Bergbau #Waeschen #Kattwinkel #Stadt #UnserMarsberg