Das Heimat-Portal für das Sauerland, Paderborner, Warburger und Waldecker Land
Sauerland, Paderborn, Höxter, Waldeck
Predigt zu Mordian von Canstein …

20. August 2017
Predigt zu Mordian von Canstein Fundstück des Monats August stammt aus dem Jahr 1581 Canstein / Heddinghausen. Das Schloss in Canstein brachte viele bedeutende Persönlichkeiten hervor. Neben der heutigen Familie von Elverfeldt residierten dort in vorherigen Zeiten die Familien von Croy, von Spee, Spiegel von Desenberg und natürlich die von Cansteins. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ besitzt hierzu in seinem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ein interessantes Dokument zu der Familie von Canstein aus dem Jahr 1581. Es wurde nun zum Fundstück des Monats prämiert. Es handelt sich um eine alte Leichenpredigt über Mordian von Canstein. Sie wurde von „M. Georg Nymphius, Pastor zu Corbach“ gehalten und wurde dem „… Junckherrn Arnolden von Viermunden, Fürstlichem Hoffrichter zu Marburgk, und Amptmann zu Meydebach, dem Kirchenpatron“ gewidmet. Als Datum trägt die Vorrede: „Corbach, d. 30. Nov. 1581 (Tag S. Andreae Apostoli)“. In dieser Vorrede sagt der Verfasser, dass er sich am 27. November, am 25. Tag nach dem Begräbnis Mordians von Canstein, „des Vettern, Gefattern und insonders guten Freundes, des Arnold von Viermünden“, vorgenommen habe, ein Zeugnis seiner Liebe zum Entschlafenen zu geben. Durch sein „tragendes Ampt“ hat er Befehl empfangen, dem Junker und der Witwe und ihren Kindern und der ganzen Freundschaft zu melden, dass der Verstorbene als Seliger lebt, und bittet die „exequias, Begengnisse oder Anniuersarien Christlich, nicht einmal, sondern vielmals im Jahr zu halten.“ Dazu übersendet er die von ihm gehaltene Leichenpredigt. Er bezeichnet ihn als gläubigen Christen und teilt mit, was der Verstorbene „mit eigener Hand in sein Manual und Psalter verzeichnet.“ … „Ich weis nichts bessers im Himel, noch auff Erden, denn das wir alle durch den Glauben an Christi verdienst, allein gerecht und selig werden. Mordian von Canstein, mein eigen Handt, Soli Deo gloria.“ Das Abendmahl nahm er vor seinem Tod am 09. Oktober und 30. Oktober. Zeugen seines seligen Todes waren Jeremias Nikolai, der „Praezeptor“ seiner Kinder, und sein Beichtvater Hermann Cuntzius. In seinem Haus hielt er „ein eigen Kirche“. „Alt geworden ist er 39 Jahre.“ Dann bezeichnet er ihn als guten Gatten, Vater und Hausherrn. Mit seiner Gemahlin Helena, geborene von Westphalen, hat er 7 Jahre im Ehestand gelebt. Die Ehe war mit 3 Söhnen und 4 Töchtern gesegnet; die älteste Tochter trug den Namen Clara. Des Weiteren bezeichnet er den Verstorbenen im Verhältnis zu seinen Untertanen. Mit Hilfe seines Schwagers Philipp Spiegel erneuerte er die Kirche zu Heddinghausen und stiftete auch mehr als 1.000 Taler. Hierauf folgt ein „Weitleufftiger Bericht“ von des Toten letzter Krankheit. „Am 18. tage Oktober 1581 ist Mordian von Canstein, nachdem er von der Jagt widerum´s zu Eilhausen (dahin er zuvor sampt Weib und Kindern von Canstein, die Seuche der Pestilentz ein zeitlang zu fliehen, veruckt) eingeritten, mit schwerer Leibesschwachheit, indem er hefftig und schwerlich mit Auswerffung allerley zehen und schleimichten Feuchtigkeit, gehustet, überfallen. Und ob man wol dem gewöhnlichen Ausschlag der Rosen, verhofft, so ist doch der Hochgelarte und achtbar Laurentius Hyporius, Doktor, Fürstlicher Casselischer Medikus auff schleunige erforderung, den 18. Oktober mit Rath und Cura dem Schwachen beyzuwonen, alhier angekomen, welcher nach erforschung des Schadens, etliche abwesende Materieo zur Curation fast dienlich von Cassel, in eigener Person geholet, und zum andernmal wider angelanget.“ Unter des Doktors Pflege legte sich der Husten zwar, doch war er sehr matt und geriet in eine „untregliche Hitze.“ Der Doktor glaubte nun, er sei doch mit der „Rose“ behaftet, welche „gar bald erfür brechen würde“, und „zog in solcher meinung, und aus anderen ursachen, daran ihm gelegen, am selben tage davon.“ Mordian hörte am 30. Oktober noch die Hausandacht, die der „Praeceptor“ dem Herkommen gemäß hielt, und zwar das verordnete Evangelium und die Auslegung nach Luthers Hauspostille, nachmittags um 2 Uhr aber war er fast ohnmächtig, abends um 7 Uhr nahm er nach Beichte und Absolution das Abendmahl, das ihm der Herr Hermann, Pfarrer zu Hesperinckhusen reichte. Unter den geistlichen Tröstungen des „Praeceptors“, Gesang und Gebet des Gesindes ward er ruhig und fand Schlaf; wechselnd schlafend und wachend durchkämpfte er den Todeskampf und starb am Morgen des 31. Oktober 1581. Am 02. November war er von Eilhausen „mit einer herrlichen Proceß vieler vom Adel und anderer gen Hedinckhusen abgefüret, und daselbst in der Pfarkirchen, im Chor vor dem Altar in die Erde gelegt.“ An die Leichenrede reiht sich: „Historia Seines Christlichen Lebens und seligen Abschieds, durch Herrn Hermanum Brockhusen, Pastorn zu Hedinckhusen Reimweiß beschrieben.“ Nach diesem Bericht ist Mordian 1542 geboren; nach dem Tode des Vaters erzog ihn seine Mutter „Margreta von Wreda“ (Wrede). Mit 22 Jahren übernahm er seine Güter, „hatte dabey viel gros gefahrn vom interim in sorglichen jahrn“; 1564 war Brockhusen sein Pfarrer; 1570 heiratet er „Helena von Westphal“ und zeugte 3 Söhne und 4 Töchter. Nach dem Schulbesuch kam er zum Grafen Hoier von Mansfeld und hatte auch einen „Feldzug“ nach Frankreich mitgemacht. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Denkmal zum Grab (Epitaph) des Mordian von Canstein – Es befindet sich in der Pfarrkirche in Heddinghausen. Mordian von Canstein ist im Jahr 1581 im Alter von 39 Jahren verstorben. In gepanzerter Rüstung kniet er vor einem Kruzifix. Links und rechts von ihm sind jeweils 7 Wappen seiner Ahnenreihe und das Fries zu sehen. Oben am Denkmal befindet sich ein Reliefbild der Auferstehung. Das Sandstein-Denkmal ist 3,90 m hoch und 1,90 m breit. 02 Schloss Canstein aus südöstlicher Richtung in 1831 – Das obere Schloss besitzt auf dieser Ansicht noch das „alte Aussehen“ vor den grundlegenden Veränderungen der Mitte des 19. Jahrhunderts. 03 Das Foto zeigt die „neue“ katholische Pfarrkirche „St. Hubertus“ in Heddinghausen. Sie wurde 1846 erbaut. Die „Vorgängerkirche“ war die Begräbnisstätte der von Cansteins. 04 Diese Ansichtskarte von Canstein ist aus der Zeit um 1910. Sie zeigt einen Blick auf das Schloss sowie auf die davon unterhalb liegenden Gebäude. #Marsberg #Canstein #Heddinghausen #Predigt #Leichenpredigt #Mordian #MordianvonCanstein #Fundstueck #FundstueckdesMonats #1581 #SchlossCanstein #vonElverfeldt #vonCroy #vonSpee #vonSpiegel #SpiegelvonDesenberg #vonCanstein #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Dokument #FamilievonCanstein #GeorgNymphius #Pastor #Korbach #ArnoldvonViermunden #Marburg #Medebach #ArnoldvonViermuenden #JeremiasNikolai #HermannCuntzius #HelenavonWestphalen #PhilippvonSpiegel #Pest #Kassel #Hesperinghausen #Eilhausen #Prozession #HermannBrockhausen #MargretavonWrede #GrafHoiervonMansfeld #HubertusHeddinghausen #Begraebnisstaette #Denkmal #Grab #Epitaph #UnserMarsberg
Auf den Weg machen

17. Januar 2017
Auf den Weg machen... Das ist das Motto bei wunderbaren Winterwetter. Dieses kann man tagsüber, am Abend oder auch frühmorgens - was uns die "Foto Biene" auf ihrer Erkundung zwischen Marsberg und Hesperinghausen beweist. Wir bedanken uns bei der Obermarsberger Hobby-Fotografin Sabine Bunse für diese farbinteressante Aufnahme. :-) #Marsberg #Niedermarsberg #Diemelstadt #Hesperinghausen #Winter #Winterwetter #FotoBiene #Obermarsberg #HobbyFotografin #SabineBunse #UnserMarsberg
Jetzt steigt der 427

8. September 2016
Jetzt steigt der 427. Rhodener Kram- und Viehmarkt 2016 Endlich ist die „viehmarktlose“ Zeit in Rhoden vorbei, wenn sich am Freitag, den 9. September 2016 pünktlich mit dem "18.00-Uhr-Glockenschlag" der Rhoder Kirchturmuhr der große Viehmarktfestzug in Bewegung setzt. Gleichzeitig bedeutet das auch den Startschuss für den 427. Rhoder Kram- und Viehmarkt. Als im Jahr 1589 Graf Franz und Gräfin Margarete zu Waldeck die Bewilligung zur Abhaltung eines Viehmarktes übersandten und die Durchführung auf den "Sonntag nach Galli" festsetzten, ahnten diese, und auch die Rhoder nicht, welche Entwicklung dieser Markt nehmen würde. 427 Jahre später treiben die Landwirte immer noch ihre Tiere beim Rhoder Viehmarkt auf. Das Rahmenprogramm und die Gestaltung des Rhoder Kram- und Viehmarktes hat sich jedoch gerade in den letzten Jahrzehnten, insbesondere durch die gesellschaftliche, wirtschaftliche und insbesondere die Wandlung in der Landwirtschaft total geändert. Der Viehmarkt ist heute zu einem beliebten Volksfest in Nordwaldeck und darüber hinaus auch im benachbarten westfälischen Raum geworden. Bei den ortsansässigen Vereinen, Verbänden, Interessengruppen und Privatpersonen laufen bereits jetzt schon die Planungen für den Beitrag zum Rhoder Viehmarktfestzug. Es werden wieder zahlreiche Motivwagen und Fußgruppen erwartet. Musikalisch unterstützt werden die Festzugsteilnehmer in diesem Jahr von insgesamt acht Musikvereinen und Spielmannszügen. Interessierte Wagenbauer oder Fußgruppen, die Ihre Festzugsanmeldung noch nicht abgegeben haben, werden gebeten, ihre Anmeldungen kurzfristig bei der Stadtverwaltung abzugeben. Neben attraktiven Geldpreisen wartet der Wanderpokal der Stadt Diemelstadt auf den besten Festzugsbeitrag. Der Losverkauf für die traditionelle Viehmarktlotterie ist ebenfalls bereits angelaufen. Die Lose wurden an die Losverkäufer zum Verkauf ausgegeben. Zudem sind Lose auch bei der Stadtkasse erhältlich. Insgesamt kommen 6.000 Lose in den Verkauf. Neben einer Traumreise im Wert von 2.500,-- € warten noch hochwertige Unterhaltungselektronik, Fahrräder und andere wertvolle Preise auf ihre Gewinner. Buntes Musikprogramm mit Dorfmusikanten und Borowski Die offizielle Eröffnung des Kram- und Viehmarktes durch Bürgermeister Elmar Schröder erfolgt nach dem Festzug am Freitagabend in der Rhoder Stadthalle. Im Anschluss an den Festzug sorgen zunächst die „Scherfeder Dorfmusikanten“ bis zur Siegerehrung der Festzugteilnehmer in der Stadthalle für reichlich Stimmung. Anschließend kann dann mit der Band „Borowksi“ aus Warburg das Tanzbein geschwungen werden. Bezirkstiertierschau mit vielen verschiedenen Rassen Auch in diesem Jahr erwartet die Viehmarktbesucher wieder eine sehenswerte Bezirkstierschau. Besonderer Wert wird dabei auf die Rassenvielfalt gelegt. So werden neben den traditionellen Rassen bei den Rindern, Kühen und Bullen auch Rassen, wie Charolais, Limousin oder Schottische Hochlandrinder aufgetrieben. Zusätzlich wird natürlich wieder der Jungzüchter- und Kälberaufzuchtwettbewerb stattfinden. Als weiterer Punkt haben sich die Schafe, Ziegen und Kleintiere in den vergangenen Jahren etabliert und sind ein fester Bestandteil der Bezirkstierschau. Auch das Ponyreiten durch den Reiterhof Claudia Römer-Henne aus Hesperinghausen wird selbstverständlich angeboten. Im letzten Jahr hat sich bei dem erstmals durchgeführten „Demonstrationswettbewerb“ die Klasse gezeigt, sodass noch mehr einzelne Tiere verschiedener Rassen vorgestellt wurden. Daher wird ab diesem Jahr auf eine Pferdeleistungsschau in Rhoden verzichtet und nur noch beim Viehmarkt in Wrexen durchgeführt. Für die nötige musikalische Unterhaltung während der Bezirkstierschau und am Viehmarktsamstag sorgen wieder die „Quastbolzen“ aus Wethen. Attraktive Oldtimerschau Daneben soll wieder die vor einigen Jahren begonnene „Oldtimer-Schau“ stattfinden. Neben den Ausstellern aus der näheren und weiteren Umgebung wird selbstverständlich auch wieder der Rhoder Oldtimer-Sammler Ludwig Sänger seine einmalige Sammlung präsentieren. Dabei werden nicht nur Trecker aus vielen Jahrzehnten und verschiedenen Ländern sondern auch die früher genutzten und wieder brauchbar gemachten Maschinen und Geräte ausgestellt. Ein Grund mehr für viele Oldtimerfans, den Rhoder Kram- und Viehmarkt zu besuchen. Bunter Kinderviehmarkt und „Schlag den Rat“ Spannung, Action, Spiel, Spaß und viel Musik verspricht das Programm des Kinderviehmarkts. Bereits seit vielen Jahren gehört das Kindergarten-Team um Sabine Königsmann zum festen Bestandteil des Rhoder Viehmarkt. Schon beim großen Viehmarktumzug werden auch die Kleinsten wieder aktiv teilnehmen und ein interessantes Motto präsentieren. Bereits seit vielen Jahren ist Sabine Königsmann und ihr KIGA-Team mit großer Unterstützung der Eltern dabei, wenn es durch die Rhoder Straßen geht. Aber auch am Samstag wird der Kindergarten wieder mit seinem traditionellen Kinderviehmarkt für die Betreuung der jüngsten Besucher sorgen. Bereits um 10.00 Uhr öffnet das „Kinder-Aktionszelt“ seine Pforten. Das Team des Kindergartens hat dazu ein buntes Programm vorbereitet. Zahlreiche Attraktionen - von kreativen Bastelangeboten, Aktions- und Wettspielen bis hin zum Luftballonwettfliegen, Kinderschminken und Spaß auf der Hüpfburg warten dabei auf die jüngsten Viehmarktbesucher. „Wo Aktivitäten für Kinder angeboten werden, bleiben auch die Erwachsenen länger. Neben den bereits aufgeführten Aktivitäten, gibt es auch wieder ein Gartencafé mit frischen Waffeln und Kaffee zu dem Eltern und Großeltern herzlich eingeladen sind", freut sich Sabine Königsmann. Auch der Wettbewerb „Schlag den Rat“ steht in diesem Jahr wieder als ein „Viehmarkt-Highlight“ mit auf dem Programm. Dabei treten am Viehmarktsamstag ab 13:00 Uhr Teams zu je fünf Spieler in einem lustigen Wettstreit gegeneinander an. Allerdings ist in diesem Jahr ein „Special“ der besten Spiele der letzten Jahre geplant, was die Vorbereitung und das Training der einzelnen Teams wesentlich erleichtert. Gespannt darf man sein, ob wieder aus jedem Ortsteil ein Team für den Wettstreit gemeldet wird. Neben einem „offenen Wettstreit“ für Teams aller Art, egal ob Clubs, Vereine, Verbände oder Straßengemeinschaften soll auch wieder ein Stadtmeister aus den Ortsbeiräten aller Diemelstädter Ortsteile gekürt werden. Die Stadtverwaltung hofft, dass sich aus jedem Ortsteil wieder ein Team zu diesem Programmpunkt anmeldet, damit auch ein würdiger „Stadtmeister“ im „Schlag den (Ortsbei-)Rat“ ermittelt werden kann. Fanclubs können selbstverständlich gerne zur Unterstützung mitgebracht werden. Neben jede Menge Spaß warten natürlich auch interessante Preise auf die Sieger des Wettbewerbs. Anmeldungen für den Wettbewerb werden noch bei der Stadtverwaltung entgegengenommen. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich. Freier Eintritt am Samstagabend bei der Partytime mit „Maniac“ In diesem Jahr wartet am Samstagabend wieder ein besonderes Programm-Highlight auf die Viehmarktbesucher. MANIAC - Die sympathische Rock-Coverband aus Paderborn konnte wieder für den Rhoder Kram- und Viehmarkt engagiert werden. Seit über 20 Jahren tourt Maniac bereits durch ganz Deutschland und begeistert das Publikum mit handgemachtem Rock. Maniac covern das Beste aus 30 Jahren Rock und Pop - und nicht einfach nur das: Gerade da, wo andere die Songs einfach nachspielen, bringen MANIAC ihre eigene Note ein. Ihre Interpretation und Improvisation machen jedes Stück zu einem Erlebnis für die Zuhörer. Und die Fans danken es ihnen. Konzerte in regelmäßig ausverkauften Hallen zeigen der Band, dass sie wirklich zu den Besten ihres Standes zählen. Ihr Programm ist eine überzeugende Mixtur aus aktuellen Hits, Klassikern und Partykrachern, weshalb ihre Auftritte niemals nur Konzerte sind, sondern stets ein Erlebnis der besonderen Art versprechen. Die zahlreichen Shows, die die Band oft auch ins angrenzende Ausland führen, stehen unter dem Motto: "Ultimate Rock Party". Gute, handgemachte Musik, die ihr Publikum vom ersten Ton an mitreißt. Als echte Live-Band mit langjähriger Bühnenerfahrung verstehen es MANIAC, jeden Act gekonnt gecovert auf die Bühne zu bringen. Von Bon Jovi, Metallica und Van Halen bis Pink, Katy Perry oder Kings of Leon stürzen sich die 6 Musiker auf alles, was ihnen und ihren Fans Spaß bringt. Alles, was in der nationalen und internationalen Musikszene Rang und Namen hat, hat seinen Platz in der MANIAC Playlist. Und ihre Referenzen sind auch nicht zu verachten: Mother´s Finest, Fury in the Slaughterhouse, Heinz Rudolf Kunze und auch Benjamin Boyce haben in Ihrer Laufbahn schon auf die Dienste von Maniac vertraut. Passend zu ihrer Musik liefern sie eine perfekte Bühnenshow. Dank der professionellen Crew wird ein Konzert durch ansprechendes Licht- und Tondesign nicht nur akustisch, sondern auch visuell zu einem besonderen Erlebnis. In diesem Jahr tourt die Band um Sängerin Anna Friebe und Sänger Guido Kauert mit neuer Besetzung und neuem Programm durch viele Hallen und Festzelte in Deutschland – und am 10. September sind sie zu Gast beim Rhoder Kram- und Viehmarkt. Und das Beste an diesem Programmpunkt: Der Eintritt ist frei! Shuttle-Busse zum Viehmarkt Als besonderer Service werden am Samstagabend wie im Vorjahr zwei kostenlose Shuttle-Busse eingesetzt, damit die Besucher aus den umliegenden Orten sicher zum Rhoder Viehmarkt kommen können. Die Abfahrtszeiten sind wie folgt festgelegt: Bus 1: 19:30 Uhr ab Hesperinghausen, 19:35 Uhr ab Helmighausen, 19:40 Uhr ab Neudorf, 19:50 Uhr ab Orpethal und 19:55 Uhr ab Wrexen Bus 2: 19:30 Uhr ab Schmillinghausen, 19:35 Uhr ab Herbsen, 19:40 Uhr ab Ammenhausen, 19:45 Uhr ab Dehausen, 19:50 Uhr ab Laubach und 19:55 Uhr ab Wethen. Die Rückfahrt in die einzelnen Ortsteile erfolgt um 1:30 Uhr ab der Stadthalle Rhoden. Einer guten Party steht also nichts im Weg. Festgottesdienst in der Stadthalle Mit dem Festgottesdienst von Pfarrerin Claudia Engler in der Stadthalle wird der Viehmarktsonntag um 10:00 Uhr eröffnet. Anschließend wird ab 11:00 Uhr zum traditionellen Frühschoppenkonzert des Musikvereins Scherfede eingeladen. Die Besucherzahlen am Sonntagmorgen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass dieses Frühschoppenkonzert zu den echten Höhepunkten des Viehmarktes zählt. Dass die Stimmung bereits zur Mittagszeit kurz vor dem Siedepunkt steht, liegt sicherlich nicht nur am Freibier, dass nach dem traditionellen Fassbieranstich durch Bürgermeister Elmar Schröder ausgeschenkt wird. Traditionell werden die neuen Festwirte Hendrik Kahlhöfer und Henning Trsek zur Mittagszeit auch wieder eine kräftige Erbsensuppe in der Stadthalle anbieten. Für diejenigen, die die Erbsensuppe direkt an der Theke genießen möchten, wird diese zünftig im Bierhumpen serviert, damit man sich nochmal für den großen Festzug stärken kann, der nach dem Mittagessen wieder pünktlich um 14:00 Uhr wiederholt wird. Schon fast traditionell ist dabei das anschließende Konzert aller Spielmannszüge und Kapellen in der Stadthalle. In gemütlicher Runde klingt der Viehmarkt dann am Sonntagabend aus. Nachdem der Marktplatz in den letzten Jahren nicht immer ganz gefüllt war, konnte für dieses Jahr mit dem „Rock Express“ ein weiteres attraktives Fahrgeschäft engagiert werden. Die Viehmarktverantwortlichen hoffen, dass mit den angekündigten Programmpunkten und einem vergrößerten Markplatz mit zahlreichen Fahrgeschäften für Jung und Alt sowie interessanten Verkaufsständen - angefangen von Spielwaren über Geschenkartikeln, Lederwaren, Modeschmuck, Haushaltswaren, und Kleidung - der Markt noch attraktiver gestaltet werden kann. Die hoffentlich zahlreichen kleinen und großen Besucher sollen nachher von einem gelungenen Jubiläumsviehmarkt sprechen können. #Diemelstadt #Rhoden #Krammarkt #Viehmarkt #KramundViehmarkt #Festzug #Viehmarktfestzug #Startschuss #Rhoder #RhoderKramundViehmarkt #Waldeck #WaldeckerLand #GrafFranzzuWaldeck #GraefinMargaretezuWaldeck #Bewilligung #Abhaltung #Galli #Markt #Landwirte #Tiere #Programm #Rahmenprogramm #Landwirtschaft #Volksfest #Nordwaldeck #Westfalen #Motivwagen #Fussgruppen #Musik #Festzugteilnehmer #Musikvereine #Spielmannszuege #Wagenbauer #Stadtverwaltung #Geldpreise #Wanderpokal #StadtDiemelstadt #Festzugsbeitrag #Lose #Losverkauf #Viehmarktlotterie #Stadtkasse #Traumreise #Unterhaltungselektronik #Fahrraeder #Preise #Gewinner #Musikprogramm #Dorfmusikanten #Borowski #Eroeffnung #Buergermeister #ElmarSchroeder #Stadthalle #RhoderStadthalle #Scherfede #ScherfederDorfmusikanten #Siegerehrung #Warburg #Bezirkstierschau #Viehmarktbesucher #Rassenvielfalt #Rinder #Kuehe #Bullen #Charolais #Limousin #SchottischeHochlandrinder #Hochlandrinder #Jungzuechter #JungzuechterWettbewerb #Kaelberaufzucht #Kaelberaufzuchtwettbewerb #Schafe #Ziegen #Kleintiere #Ponyreiten #Reiterhof #ClaudiaRoemerHenne #Hesperinghausen #Demonstrationswettbewerb #Pferdeleistungsschau #Wrexen #ViehmarktWrexen #Viehmarktsamstag #Quastbolzen #Wethen #Oldtimer #Oldtimerschau #Aussteller #OldtimerSammler #LudwigSaenger #Sammlung #Trecker #Traktoren #Maschinen #Geraete #Oldtimerfans #Kinderviehmarkt #SchlagdenRat #Kindergarten #KindergartenTeam #SabineKoenigsmann #Umzug #Viehmarktumzug #KIGA #KIGATeam #KinderAktionszelt #Bastelangebote #Aktionsspiele #Wettspiele #Luftballonwettfliegen #Kinderschminken #Huepfburg #Gartencafé #Waffeln #Kaffee #Wettbewerb #Wettstreit #Stadtmeister #Ortsbeiraete #Stadtverwaltung #Partytime #Maniac #Rockband #RockCoverBand #Paderborn #Rock #Pop #Partykracher #AnnaFriebe #GuidoKauert #Festzelt #ShuttleBus #Helmighausen #Neudorf #Orpethal #Schmillinghausen #Herbsen #Ammenhausen #Dehausen #Laubach #Wethen #Party #Festgottesdienst #Pfarrerin #ClaudiaEngler #Fuehschoppenkonzert #Scherfede #MusikvereinScherfede #Freibier #Fassbieranstich #Festwirt #HendrikKahlhoefer #HenningTresk #Erbsensuppe #Bierhumpen #RockExpress #Fahrgeschaefte #Marktplatz #Verkaufsstaende #Spielwaren #Geschenkartikel #Lederwaren #Modeschmuck #Haushaltswaren #Kleidung #Markt #Jubilaeumsviehmarkt #UnsereRegion
Die Schnade zu Stadtberge – …

26. Juni 2016
Die Schnade zu Stadtberge – Marsbergs Fundstück des Monats beschäftigt sich mit alten Grenzverläufen Marsberg / Brilon. Grenzstreitigkeiten zu verhüten oder zu schlichten ist das lohnenswerte Ziel der Menschheit! – In den Ortschaften und Städten des Sauerlandes hat sich dieses Ziel mit den Schnade- und Grenzbegängen als Tradition teils bis heute gehalten. In Brilon, wo es am Montag im Rahmen des örtlichen Schützenfestes wieder soweit ist, kann man im Schnadebuch sogar bis auf das Jahr 1388 zurückschauen. Marsbergs Fundstück des Monats Juni 2016 beschäftigt sich mit der Schnade zu Stadtberge. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen Urkunden aus dem Jahr 1915 zum Obermarsberger Grenzbegang erhalten. Weitere Aufzeichnungen zu Schnadegängen in früheren Jahrhunderten, die auch als kirchliche Flurumgehungen bezeichnet wurden oder von Jagd- und Flurschützen durchgeführt wurden, liegen dem Geschichtsverein vor. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Christian Franz Paullini schreibt im Jahr 1686 in seinem „Chronicum der ur-alt und allererst in Sachsen wohlgestifteter Karolinischer Kirche zu Eresburg oder Stadtberge“ als Erster über die Marsberger Grenzbegänge mit den alten Flurbezeichnungen, die es teils bis heute gibt: „Die Schnade ist seit dem 30. August 1628 augenscheinlich also befunden worden.“ Er merkt an, dass dieser Brauch aber noch viel älter sei. Paullini weiter zur Schnade „vor Stadtberg zwischen Cölln und Paderborn“: „Erstlich ist dazu gekommen von Henke Wiesen die Schlucht genannt, und alda gesehen, da ein Schnadebaum, welcher mit einem X gezeichnet gewesen, verfallen, an dessen Platz ein anderer wieder zu verzeichnen befohlen worden, gleichwohl darunter und daneben hat sich einer gefunden, so mit einem X gezeichnet gewesen. Hernach ist an der Stopeke (Staupke) seitem ein Eichbaum gestanden.“ Ferner vermerkte Paullini in den Wiesen der „Staupke“ weitere Eichbäume mit einem doppelten „X“. Die Schnade zog weiter zum „Oisterholtz“ (Oesterholz), dort „wo das Gehölz zur linken Haud denen von Thulen zustände und in Paderbornsche Hoheit gelegen“ war. Dass die Markierung der Grenze an Hand der Ausweisung von „X“-Markierungen an Bäumen sehr schwierig war, stellte Paullini immer wieder fest. „Nach dem Oisterholtz ist man an eine Linde gekommen, wo verschiedene X gewesen waren, und weil die Linde unten etwas „fällig“ war, ist befohlen worden, eine neue Linde wieder dorthin zu setzen, die auch auf beiden Seiten mit einem X zu „bemerken“ ist.“ … „Die Bürger nahmen es mit der Grenze also sehr genau und machten lieber ein Malzeichen mehr als zu wenig.“ Die Markierungen der Grenze folgten den „Umhang herunter bis an die Steinbecke“ mit Schnadebäumen. „Ferner von der Steinbecke das andre Oisterholtz wieder hinan bis auf den Rummeken Padt (Pfad) gehend, nach der zur Rummekemühlen anzahl 15 Schnadebäume, so alle mit einem X bezeichnet gefunden.“ Die Schnadebäume wurden akribisch beschrieben und anzahlmäßig festgehalten. An der Rummeke standen „drei Eichbäume und ein Buchenschnadbaum“ sowie zwischen Rummeke und „Stein-Twiste an den Fußpfad“ 7 Schnadebäume (mit Pfadbaum 8 Stück). Die Schnade führte weiter zum „Hohenlau“ (Hohenloh). Paullini berichtet weiter von drei mächtigen Steinen, die als Grenze zwischen den „von Thulen und den Altenstättern (Niedermarsbergern)“ sowie denen „von Dalheim“ angesehen wurde. „Hier soll auch die Landgrenze zwischen Paderborn und Cölln sein.“ Von diesen drei Steinen und dem „gefallenen Schnadebaum“ ging die Schnade an „zwei großen Kuhlen“ und von da „auf einen geworfenen Graben zwischen dem Hohenlau (Hohenloh) und Meerhoven (Meerhof) und erstreckt sich nach dem Hettelholl.“ Von dort folgte der Weg entlang der „Assermark“ an „zwei Eichen“ an dem Felde über Oesdorf. Ein weiterer Eichbaum stand im „Bohnental“ vor dem Assergrund. Der Schnadetross zog dann hinunter bis auf den „Mühlenzein, so an der Dihmel (Diemel) gewachsen“. „Von da durch die Dihmel bis an den Huckestein, da Cölln und Paderborn ihre Grentzen endigen, und hingegen die zwischen Cölln und Waldeck angehen.“ Die Waldecker Schnade begann beim „Huckestein“ und führte über „Lütken Huckenholtz“, dem „faulen Born“, der „Wesbecke“, der „Humke“, der „allberen Holl“ bis an den „Hespringhauser Weg“. Ferner ging es über den Helmighäuser Weg zum „Harnsberg“. Dort soll ein „Waldecker Diener, Marcus genannt“ den Schnadebaum an der „Wandeliche zu Ricklinghusen abgehauen“ haben. „Dieser selbe Marcus wurde durch Bürgermeister und Rat zu Stadtberge eine geraume Zeit daselbst gefänglich gehalten“. Es wurde ihm der „Prozeß gemacht“. Vom „Harnsberg“ ging es zu den „Winterseiten“. „Hier haben auch die Waldeckischen denen von Stadtberge „hiebe vor einen Gefangenen nahmens Heinrich Huckentreiber aus dem Waldeckschen ins Stadtbergische Gefängnis geliefert.“ Der weitere Verlauf: Über die „Haspecke“, „Gerhenhöcke“, Eilhausen, der „grünen Wanne“, dem „Wenbusch“, dem „Helkenhäuser Land“, das der „Probstey“ zu Stadtberge gehörte; bis hin zum „Elias Böke Platz“, wo sich eine Grube befand. „Hieraus werden noch altes Buchenholz und Wurzeln hervorgebracht. Hierbei haben die Bürger zum Andenken verschiedene Steine geworfen. An diesem Ort und der dabei gelegenen Ländereien ging die Landschnade einen Pfad hinauf, durch eine Schlucht, die „grote Hennengrund“ genannt wurde, ins Cansteinsche.“ Die Cansteinsche Schnad wird gesondert beschrieben. Dieser Schnadeverlauf wurde im Wesentlichen bis in die Zeiten des I. Weltkrieges begangen. Danach schlief dieser Schnadegang ein und „neuzeitliche Grenzbegänge“ werden erst wieder seit jüngerer Zeit von verschiedenen Marsberger Ortschaften mit ihren „Grenzfreunden“ durchgeführt. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Obermarsberger feierten 1915 aufgrund des I. Weltkrieges an Stelle eines Schützenfestes ein Sommerfest mit einem dazugehörigen Grenzbegang, so die Urkunden. Das Foto zeigt die „Festgesellschaft“ vor den Toren Obermarsbergs. 02 Im „Wäschen“ von Obermarsberg – Das Schützenfest im Jahr 1910 mit der Festgesellschaft und der Musik. Auch für dieses Jahr ist ein Grenzbegang belegt. 03 Das Foto ist vom Obermarsberger Grenzbegang und anschließendem Fest aus dem Jahr 1911. 04 Die Festgesellschaft des „Obermarsberger Grenzbegangs“ aus dem Jahr 1914. 05 Das Foto zeigt eine Niedermarsberger Jagdgesellschaft nach einer erfolgreichen Treibjagd. Die Aufnahme entstand um das Jahr 1900. Ursprünglich wurden Schnadegänge auch von Jägern und Flurschützen durchgeführt. #Marsberg #Brilon #Schnade #Stadtberge #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueckdesMonats #Grenze #Grenzen #Grenzverlaeufe #Grenzstreitigkeiten #Sauerland #Schnadegang #Grenzbegang #Schuetzenfest #Schnadebuch #1388 #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #Obermarsberg #ObermarsbergerGrenzbegang #Schnadegaenge #Flurumgehungen #Jagdschuetze #Flurschuetze #Paullini #ChristianFranzPaullini #1686 #Eresburg #MarsbergerGrenzbegaenge #Koeln #Paderborn #Henke #Schnadebaum #Staubke #Staupke #Oesterholz #Thuelen #vonThuelen #vonThulen #Steinbecke #Rummeke #RummekePfad #Rummekemuehle #Twiste #SteinTwiste #Hohenloh #Niedermarsberg #Altenstadt #Dalheim #Meerhof #Hettelholl #Assermark #Oesdorf #Bohnental #Assergrund #Schnadetross #Muehlenzein #Diemel #Huckestein #Waldeck #WaldeckerSchnade #Luetken #Born #Wesbecke #Humke #Hesperinghausen #Helmighausen #Harnsberg #Ricklinghausen #Winterseiten #HeinrichHuckentreiber #Haspecke #Gerhenhoecke #Eilhausen #GrueneWanne #Wenbusch #HelkenhaeuserLand #Propstei #EliasBoeke #Landschnade #Hennengrund #Canstein #Schnadeverlauf #Grenzfreunde #Sommerfest #UnserMarsberg #Waeschen #Weschen #Festgesellschaft #Jagdgesellschaft #Jaeger #Treibjagd #Flurschuetze #UnserMarsberg