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Emotionen und Eindrücke des „Ersten Bürgers …

18. Juni 2017
Emotionen und Eindrücke des „Ersten Bürgers der Stadt“ Klaus Hülsenbeck spricht über das große Jubiläum und die Zukunft Marsberg / Lillers. 50 Jahre und kein bisschen leise… Über Pfingsten feierten Marsberger und Lillerois ihre Goldene Hochzeit. Die Partnerschaft wurde innerhalb des Jubiläumswochenendes bekräftigt bzw. gestärkt und sogar vertraglich durch die Bürgermeister erneuert. Viele neue Kontakte bzw. Freundschaften wurden im Privaten durch alle Gäste und Teilnehmer auf beiden Seiten geknüpft bzw. geschlossen. In der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers schaut Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck innerhalb eines Interviews abschließend auf die Feierlichkeiten zurück und spricht über die Zukunft der Städtepartner. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Herr Hülsenbeck, die Goldene Hochzeit zwischen Marsberg und Lillers war ein rauschendes Fest. Zahlreiche Aktionen, viele Höhepunkte und emotionale Momente konnten die Lillerois und Marsberger in unserer Stadt an der Diemel erleben. Was hat Sie besonders bewegt und was bleibt bei Ihnen in ganz besonderer Erinnerung? In ganz besonderer Erinnerung bleibt mir, bezogen auf die Deutsch-Französische Gesprächsrunde und unsere Stadt, die hohe gegenseitige Wertschätzung aller Beteiligten. Herausragend dabei waren der ökumenische Gottesdienst, die Kranzniederlegung, der Besuch des französischen Generalkonsuls Vincent Muller, der Besuch des Direktors des Deutsch-Französischen Kulturzentrums und Festredners David Babin, die freundliche Aufnahme durch die Bürgerschützen Bredelar in ihren Festzug sowie der Festakt selbst. Nicht zu vergessen die Ehrungen und netten Gespräche mit den Gründungsmitgliedern sowie den „Motoren“ der Partnerschaft zwischen Lillers und Marsberg. Gab es auch prekäre Situationen am Jubiläumswochenende oder bei den Vorbereitungen, die überwunden werden mussten und wo Sie vielleicht sagen würden, das sind schöne Anekdoten, die wir uns gerne beim nächsten Jubiläum an Pfingsten 2018 in Lillers oder zum 60-jährigen Bestehen der Partnerschaft im Jahr 2027 in Marsberg erzählen werden und an die wir uns gerne erinnern? Es war ein rundum gelungenes Jubiläum. Neben den oben genannten besonders bewegenden Highlights wird man sich zukünftig auch gern an die Kunstaustellung des Kunstkreises der Papengesellschaft, an die Vernissage in der Galerie No. 1 bei Herrn Elmar Beckers, dem Schachturnier der Jugend, den gemeinsamen geselligen Grillabend und die Sponsoren erinnern, die maßgeblich zur Finanzierung beigetragen haben. Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Baustein im vereinten Europa für Frieden in den Nationen und unter den Völkern. Wie werden Sie innerhalb der Verwaltung und der Stadt Marsberg diese Partnerschaften vorantreiben und zukunftsfähig machen? Gibt es im Marsberger Rathaus einen Generalplan oder eine Art „Agenda“ für die Zukunft zum Bündnis mit Lillers? Die Partnerschaft muss nicht zukunftsfähig gemacht werden, sie ist zukunftsfähig. Sie lebt von den Menschen und für die Menschen. Es sind die persönlichen Begegnungen und der individuelle Austausch, die eine Partnerschaft lebendig halten. Gerade am Pfingstwochenende konnten wir das wieder sehr deutlich spüren. Die Agenda steht ebenfalls und wurde durch die Unterschriften der Städte Lillers und Marsberg, jeweils vertreten durch ihre Bürgermeister, bekräftigt. Wie geht es mit der DFG Marsberg nach dem großen Jubiläum mit Vertragsunterzeichnung durch die beiden Bürgermeister Marsbergs und Lillers weiter? Werden Sie ganz persönlich die Gesprächsrunde aktiv in der Zukunft unterstützen und zur Chefsache machen? Ein Motto könnte ja lauten: „Back to the roots“? Immerhin hat nach der ersten Vertragsunterzeichnung im Jahr 1967 der damalige Bürgermeister Willi Ising bis 1990, also 23 Jahre, den Vorsitz ehrenhaft geführt… Natürlich werde ich die Partnerschaft der Städte auch persönlich weiter unterstützen. Und bei besonderen Veranstaltungen auch aktiv mit ins Rad packen. Die regelmäßigen Aktivitäten sollten aber nach wie vor der Ehrenamtlichkeit vorbehalten bleiben. Seit den 90er-Jahren hat sich übrigens auch viel geändert. Das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters und das des hauptamtlichen Stadtdirektors wurden vereint und haben eine ganz andere Ausrichtung gefunden. Selbst mit sehr viel gutem Willen ist es zeitlich nicht möglich, an den regelmäßigen, monatlichen Treffen teilzunehmen. Die Zeitungsserie findet mit dem Bürgermeister-Interview ihren Abschluss. An Pfingsten 2018 wird der zweite Teil des Städtepartnerschaftsjubiläums im nordfranzösischen Lillers gefeiert. Im Herbst diesen Jahres treffen sich zur Vorbereitung der dortigen Feierlichkeiten die DFG Marsberg und das französische „Comite de Jumelage“ in Lillers. Fotos im Anhang: 01 Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck, der französische Generalkonsul Vincent Muller, die Betreuer und Veranstalter des Turniers ehren die jugendlichen Schachspieler am Jubiläumswochenende. In der Mannschaftswertung gewannen die Marsberger. In der Einzelwertung setzten sich zwei Lillerois durch. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck, Lillers Bürgermeister Pascal Barois und der Direktor des Deutsch-Französischen Kulturzentrums Essen, David Babin, der gleichzeitig der Stellvertreter des französischen Generalkonsuls ist, ehren verdiente Marsberger der deutsch-französischen Freundschaft. Foto: Markus Hiegemann. #Marsberg #Lillers #1967 #2017 #GoldeneHochzeit #Jubilaeum #50Jahre #Staedtejubilaeum #Partnerschaft #Staedtepartner #Partner #Marsberger #Lillerois #Emotionen #Eindruecke #StadtMarsberg #Pfingsten2017 #Buergermeister #KlausHuelsenbeck #PascalBarois #Freundschaft #DeutschFranzoesisch #Partnerstadt #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Interview #Feierlichkeiten #AndreasKarlBoettcher #Aktionen #Hoehepunkte #Momente #Diemel #OekumenischerGottesdienst #Kranzniederlegung #Besuch #Generalkonsul #VincentMuller #Direktor #DeutschFranzoesisches #Kulturzentrum #Festredner #DavidBabin #BuergerschuetzenBredelar #Festzug #Festakt #Ehrungen #Gruendungsmitglieder #Jubilaeumswochenende #Pfingsten2018 #Kunstausstellung #Kunstkreis #Papengesellschaft #Vernissage #GalerieNo1 #ElmarBeckers #Schachturnier #Grillabend #Sponsoren #Staedtepartnerschaften #Baustein #Europa #MarsbergerRathaus #Agenda #Generalplan #Begegnungen #Austausch #ComitedeJumelage #Schachspieler #Mannschaftswertung #Einzelwertung #MarkusHiegemann #UnserMarsberg
Städtepartnerschaften – Ein starkes Bündnis …

10. Juni 2017
Städtepartnerschaften – Ein starkes Bündnis Europa-Freunde sprechen im Radio Marsberg / Lillers. Es war ein grandioses Fest der Goldenen Hochzeit zwischen den Städtepartnern Marsberg und Lillers. Zahlreiche Aktionen, viele Höhepunkte und emotionale Momente konnten die Lillerois und Marsberger in der Stadt an der Diemel erleben. Der Besuch des französischen Generalkonsuls Vincent Müller, der Besuch des Direktors des Deutsch-Französischen Kulturzentrums und Festredners David Babin und vielerlei weitere Aspekte bleiben von diesem Fest in bester Erinnerung. Städtepartnerschaften sind ein starkes Bündnis für Europa im 21. Jahrhundert. Der Moderator Markus Hiegemann hat zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ viele honorige Gesprächspartner und Gäste des großen Jubiläums für eine Sondersendung am Sonntag, dem 11.06.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland gewinnen können, die diese wichtigen, kommunalen Verbindungen auf der Hochsauerlandwelle durchleuchten. Gleichzeitig werden viele Stimmungsbilder des Jubiläums und Eindrücke in der Radiosendung der Reihe „Hiegemann unterwegs…“ deutlich. Mit von der Partie sind: Vincent Muller, David Babin, Klaus Hülsenbeck, Pascal Barois, Michael Bader, Serge Vahe, Karl-Heinz Berger, Bettina Guyon, Andreas Karl Böttcher, Hanna Zieren, Ottmar Fobbe, Peter Engels, Adolf Bieker, Martina Gerlach, Pascal Gousell sowie Sprecher von Harmonie Fanien, des Marsberger Schachclubs und der Volkstanzgruppe Leitmar. Sie machen schon jetzt Lust auf den zweiten Teil des Jubiläums an Pfingsten 2018 in Lillers. Die Radiosendung ist in Marsberg, Brilon und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. http://freestream.nmdn.net/radioplayer/radiosauerland/ Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Der französische Generalkonsul Vincent Muller trifft in Marsberg ein. Auf dem Foto v. l. n. r. Bernd Dinkelmann, Bettina Guyon, Karl-Heinz Berger, Serge Vahe, Vincent Muller, Michael Bader, Klaus Hülsenbeck und Markus Hiegemann. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #Jubilaeum #50Jahre #Staedtepartner #Staedtepartnerschaft #GoldeneHochzeit #1967 #2017 #Partner #Partnerschaft #Marsberger #Lillerois #Buendnis #Europa #Frankreich #Deutschland #Deutsch #Franzoesisch #EuropaFreunde #Freunde #Radio #RadioSauerland #Buergerfunk #Hochsauerlandwelle #StadtMarsberg #Diemel #Generalkonsul #VincentMuller #Direktor #DeutschFranzoesischesKulturzentrum #Essen #DavidBabin #Festredner #Moderator #MarkusHiegemann #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #Sondersendung #Radiosendung #Sendung #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #KlausHuelsenbeck #PascalBarois #MichaelBader #SergeVahe #KarlHeinzBerger #BettinaGuyon #AndreasKarlBoettcher #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #HannaZieren #DFJA #OttmarFobbe #PeterEngels #AdolfBieker #MartinaGerlach #PascalGousell #Sprecher #HarmonieFanien #Schachclub #Leitmar #Volkstanzgruppe #Pfingsten2017 #Pfingsten2018 #Brilon #Waldeck #WaldeckerLand #Webradio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #BerndDinkelmann #UnserMarsberg
Städtepartnerschaften – Ein starkes Bündnis …

10. Juni 2017
Städtepartnerschaften – Ein starkes Bündnis Europa-Freunde sprechen im Radio Marsberg / Lillers. Es war ein grandioses Fest der Goldenen Hochzeit zwischen den Städtepartnern Marsberg und Lillers. Zahlreiche Aktionen, viele Höhepunkte und emotionale Momente konnten die Lillerois und Marsberger in der Stadt an der Diemel erleben. Der Besuch des französischen Generalkonsuls Vincent Müller, der Besuch des Direktors des Deutsch-Französischen Kulturzentrums und Festredners David Babin und vielerlei weitere Aspekte bleiben von diesem Fest in bester Erinnerung. Städtepartnerschaften sind ein starkes Bündnis für Europa im 21. Jahrhundert. Der Moderator Markus Hiegemann hat zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ viele honorige Gesprächspartner und Gäste des großen Jubiläums für eine Sondersendung am Sonntag, dem 11.06.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland gewinnen können, die diese wichtigen, kommunalen Verbindungen auf der Hochsauerlandwelle durchleuchten. Gleichzeitig werden viele Stimmungsbilder des Jubiläums und Eindrücke in der Radiosendung der Reihe „Hiegemann unterwegs…“ deutlich. Mit von der Partie sind: Vincent Muller, David Babin, Klaus Hülsenbeck, Pascal Barois, Michael Bader, Serge Vahe, Karl-Heinz Berger, Bettina Guyon, Andreas Karl Böttcher, Hanna Zieren, Ottmar Fobbe, Peter Engels, Adolf Bieker, Martina Gerlach, Pascal Gousell sowie Sprecher von Harmonie Fanien, des Marsberger Schachclubs und der Volkstanzgruppe Leitmar. Sie machen schon jetzt Lust auf den zweiten Teil des Jubiläums an Pfingsten 2018 in Lillers. Die Radiosendung ist in Marsberg, Brilon und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. http://freestream.nmdn.net/radioplayer/radiosauerland/ Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Der französische Generalkonsul Vincent Muller trifft in Marsberg ein. Auf dem Foto v. l. n. r. Bernd Dinkelmann, Bettina Guyon, Karl-Heinz Berger, Serge Vahe, Vincent Muller, Michael Bader, Klaus Hülsenbeck und Markus Hiegemann. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #Jubilaeum #50Jahre #Staedtepartner #Staedtepartnerschaft #GoldeneHochzeit #1967 #2017 #Partner #Partnerschaft #Marsberger #Lillerois #Buendnis #Europa #Frankreich #Deutschland #Deutsch #Franzoesisch #EuropaFreunde #Freunde #Radio #RadioSauerland #Buergerfunk #Hochsauerlandwelle #StadtMarsberg #Diemel #Generalkonsul #VincentMuller #Direktor #DeutschFranzoesischesKulturzentrum #Essen #DavidBabin #Festredner #Moderator #MarkusHiegemann #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #Sondersendung #Radiosendung #Sendung #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #KlausHuelsenbeck #PascalBarois #MichaelBader #SergeVahe #KarlHeinzBerger #BettinaGuyon #AndreasKarlBoettcher #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #HannaZieren #DFJA #OttmarFobbe #PeterEngels #AdolfBieker #MartinaGerlach #PascalGousell #Sprecher #HarmonieFanien #Schachclub #Leitmar #Volkstanzgruppe #Pfingsten2017 #Pfingsten2018 #Brilon #Waldeck #WaldeckerLand #Webradio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #BerndDinkelmann #UnserMarsberg
Allgemein
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ …

31. Mai 2017
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ Karin Stolp über Frankreich, Französisch und Fahrten Marsberg. Die Kinder von heute sind die Zukunft von morgen… Nun steht das Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft – Marsberg-Lillers“ mit den Feierlichkeiten an Pfingsten auf der Zielgeraden. Wir wollen in unserer exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit von Marsbergern und Lillerois einen Blick in die seit drei Jahren in Marsberg bestehende Sekundarschule werfen. Das Fach Französisch ist dort absoluter Trend. Im Interview mit der Rektorin Karin Stolp geht es um das Land, die Sprache, den Austausch der Kulturen, persönliche Begegnungen und Ideen für die Zukunft. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Frau Stolp, sprechen wir mal über Ihre ersten Begegnungen mit der französischen Sprache bzw. mit Frankreich. Kann man da von einer gewissen Liebe für unser Nachbarland sprechen? Meine ersten Kontakte mit der französischen Sprache beruhen auf meine Zeit als Schülerin im Marsberger Gymnasium. Dort war ich im Leistungskurs „Französisch“ vom 9. bis zum 13. Schuljahr. Latein war mir aufgrund der Grammatik eine gute Grundlage hierzu. Unser Französisch-Lehrer Wolfgang Peichert liebte dieses Land. Die Begeisterung für Frankreich und Französisch merkte man ihm regelrecht an. Sein Unterricht war hierzu mit sehr vielen Impulsen und für mich bis heute mit bleibenden Erinnerungen gespickt. Er brachte schon sehr früh als damals junger Lehrer neue Unterrichtsmethoden, auch Chansons und die Arbeit im Sprachlabor weckte bei vielen Schülern die Lust auf den Austausch mit unserem Nachbarn bzw. das Entdecken von anderen Kulturen. Er und später auch wir Schüler standen mit Leib und Seele dazu. Unsere Studienfahrt führte nach Paris. Privat bin ich später immer wieder beispielsweise in der Bretagne, am Atlantik oder Südfrankreich gewesen. Ich liebe aber auch schlichtweg das Leben im Land – also das „Savoir vivre“ und die lockere Lebensweise der Menschen. Meine Freundin ist außerdem mit einem Franzosen verheiratet und lebt in Rouen. So bleibt man mit dem Land immer wieder in Kontakt und die Sprache bleibt einem präsent. Sprache ist lebendig – man muss sie sprechen. Darüber hinaus klingt das Französisch harmonisch und wirklich sehr schön. Kommen wir zu den Begegnungen mit der französischen Sprache in Ihrem Unterricht bzw. an der noch jungen Sekundarschule in Marsberg. Interessieren sich die Schüler überhaupt für dieses Unterrichtsfach? Unsere Sekundarschule befindet sich im dritten Jahr. Französisch wird derzeit vom 5. bis zum bestehenden 7. Schuljahr angeboten, im 5. Schuljahr als Schnupperkurs. Hier können die Schüler über ein Vierteljahr das Ganze testen und zunächst überwiegend mündlich den ersten Kontakt zur Sprache erfahren. Wenn die Schüler Französisch im 6. Schuljahr wählen, ist es bis zum 10. Schuljahr das vierte Hauptfach neben Deutsch, Mathematik und Englisch. Natürlich stehen auch Alternativen für ein 4. Hauptfach zur Verfügung. Dieses sind Naturwissenschaften (Biologie, Physik und Chemie), Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre) sowie „Darstellen und Gestalten“ (Theater, Musical, Schattenspiel, usw.). Allerdings ist Französisch absoluter Trend. Der Schnupperkurs von unserer Lehrerin Annette Gerstmann war also sehr erfolgreich. Im derzeitigen 6. Schuljahr haben wir sogar 2 starke Französisch-Gruppen. Seit dem 02.05.2017 haben wir mit Julia Holl eine zweite Lehrkraft für Französisch hier an unserer Schule, sodass wir dem großen Interesse der Schüler auch entsprechen können. Sprachen sind wichtig. Somit bieten wir ab dem 8. Schuljahr auch noch Spanisch an. Sind an Ihrer Schule Austausche mit Schulen der Partnerstadt Lillers – ähnlich wie am Gymnasium Marsberg – in der Zukunft geplant? Diese Idee schwebt mir für spätere, höhere Schulklassen vor, zumal wir ja ein gutes Vorbild haben: Zwischen der Marsberger Realschule und dem College Leo Lagrange in Lillers hat ein Austausch von 1981 bis in die 1990er Jahre stattgefunden. Ich bin der Meinung ein Besuch in unserem Nachbarland und unserer Partnerstadt sollen da freundschaftlich verpflichtend sein. Ein Austausch mit Gleichaltrigen in den Gastfamilien wäre da schon spitze. Wir suchen praktisch ab sofort eine Partnerschule in Lillers. Auch Reisen sind wichtig. Sie machen unsere Schüler durch die anderen Sprachen und Kulturen in anderen Nationen weltoffener. Wir steuern so ganz klar Fremdenfeindlichkeit entgegen. Wenn wir das unseren Schülern vermitteln können, dann haben wir alles richtig gemacht! Fotos im Anhang: 01 Karin Stolp (Rektorin) und Julia Holl (Lehrerin) mit den Französisch-Schülern des 6. Schuljahrgangs der Klassen 6c und 6d der Sekundarschule Marsberg. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Rektorin Karin Stolp stand in ihrem Büro in der Sekundarschule Marsberg für das Interview Rede und Antwort. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #1967 #2017 #Partner #Staedtepartner #Weltoffen #Schueler #GoldeneHochzeit #Zukunft #KarinStolp #Frankreich #Deutschland #Franzoesisch #Deutsch #Fahrten #Kinder #Schule #Feierlichkeiten #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Marsberger #Lillerois #Sekundarschule #Interview #Rektorin #Sprache #Austausch #Kulturen #Begegnungen #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #Gymnasium #Leistungskurs #Latein #Lehrer #WolfgangPeichert #Unterricht #Unterrichtsmethoden #Chansons #Sprachlabor #Studienfahrt #Paris #Bretagne #Atlantik #Suedfrankreich #SavoirVivre #Lebensweise #Franzosen #Rouen #Unterrichtsfach #Schnupperkurs #Hauptfach #AnnetteGerstmann #JuliaHoll #Lehrkraft #Spanisch #Partnerstadt #Schulklassen #Realschule #College #LeoLagrange #Gastfamilien #Partnerschule #Nationen #Fremdenfeindlichkeit #UnserMarsberg
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ …

31. Mai 2017
„Weltoffene Schüler sind unsere Zukunft…“ Karin Stolp über Frankreich, Französisch und Fahrten Marsberg. Die Kinder von heute sind die Zukunft von morgen… Nun steht das Jubiläum „50 Jahre Städtepartnerschaft – Marsberg-Lillers“ mit den Feierlichkeiten an Pfingsten auf der Zielgeraden. Wir wollen in unserer exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit von Marsbergern und Lillerois einen Blick in die seit drei Jahren in Marsberg bestehende Sekundarschule werfen. Das Fach Französisch ist dort absoluter Trend. Im Interview mit der Rektorin Karin Stolp geht es um das Land, die Sprache, den Austausch der Kulturen, persönliche Begegnungen und Ideen für die Zukunft. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Frau Stolp, sprechen wir mal über Ihre ersten Begegnungen mit der französischen Sprache bzw. mit Frankreich. Kann man da von einer gewissen Liebe für unser Nachbarland sprechen? Meine ersten Kontakte mit der französischen Sprache beruhen auf meine Zeit als Schülerin im Marsberger Gymnasium. Dort war ich im Leistungskurs „Französisch“ vom 9. bis zum 13. Schuljahr. Latein war mir aufgrund der Grammatik eine gute Grundlage hierzu. Unser Französisch-Lehrer Wolfgang Peichert liebte dieses Land. Die Begeisterung für Frankreich und Französisch merkte man ihm regelrecht an. Sein Unterricht war hierzu mit sehr vielen Impulsen und für mich bis heute mit bleibenden Erinnerungen gespickt. Er brachte schon sehr früh als damals junger Lehrer neue Unterrichtsmethoden, auch Chansons und die Arbeit im Sprachlabor weckte bei vielen Schülern die Lust auf den Austausch mit unserem Nachbarn bzw. das Entdecken von anderen Kulturen. Er und später auch wir Schüler standen mit Leib und Seele dazu. Unsere Studienfahrt führte nach Paris. Privat bin ich später immer wieder beispielsweise in der Bretagne, am Atlantik oder Südfrankreich gewesen. Ich liebe aber auch schlichtweg das Leben im Land – also das „Savoir vivre“ und die lockere Lebensweise der Menschen. Meine Freundin ist außerdem mit einem Franzosen verheiratet und lebt in Rouen. So bleibt man mit dem Land immer wieder in Kontakt und die Sprache bleibt einem präsent. Sprache ist lebendig – man muss sie sprechen. Darüber hinaus klingt das Französisch harmonisch und wirklich sehr schön. Kommen wir zu den Begegnungen mit der französischen Sprache in Ihrem Unterricht bzw. an der noch jungen Sekundarschule in Marsberg. Interessieren sich die Schüler überhaupt für dieses Unterrichtsfach? Unsere Sekundarschule befindet sich im dritten Jahr. Französisch wird derzeit vom 5. bis zum bestehenden 7. Schuljahr angeboten, im 5. Schuljahr als Schnupperkurs. Hier können die Schüler über ein Vierteljahr das Ganze testen und zunächst überwiegend mündlich den ersten Kontakt zur Sprache erfahren. Wenn die Schüler Französisch im 6. Schuljahr wählen, ist es bis zum 10. Schuljahr das vierte Hauptfach neben Deutsch, Mathematik und Englisch. Natürlich stehen auch Alternativen für ein 4. Hauptfach zur Verfügung. Dieses sind Naturwissenschaften (Biologie, Physik und Chemie), Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre) sowie „Darstellen und Gestalten“ (Theater, Musical, Schattenspiel, usw.). Allerdings ist Französisch absoluter Trend. Der Schnupperkurs von unserer Lehrerin Annette Gerstmann war also sehr erfolgreich. Im derzeitigen 6. Schuljahr haben wir sogar 2 starke Französisch-Gruppen. Seit dem 02.05.2017 haben wir mit Julia Holl eine zweite Lehrkraft für Französisch hier an unserer Schule, sodass wir dem großen Interesse der Schüler auch entsprechen können. Sprachen sind wichtig. Somit bieten wir ab dem 8. Schuljahr auch noch Spanisch an. Sind an Ihrer Schule Austausche mit Schulen der Partnerstadt Lillers – ähnlich wie am Gymnasium Marsberg – in der Zukunft geplant? Diese Idee schwebt mir für spätere, höhere Schulklassen vor, zumal wir ja ein gutes Vorbild haben: Zwischen der Marsberger Realschule und dem College Leo Lagrange in Lillers hat ein Austausch von 1981 bis in die 1990er Jahre stattgefunden. Ich bin der Meinung ein Besuch in unserem Nachbarland und unserer Partnerstadt sollen da freundschaftlich verpflichtend sein. Ein Austausch mit Gleichaltrigen in den Gastfamilien wäre da schon spitze. Wir suchen praktisch ab sofort eine Partnerschule in Lillers. Auch Reisen sind wichtig. Sie machen unsere Schüler durch die anderen Sprachen und Kulturen in anderen Nationen weltoffener. Wir steuern so ganz klar Fremdenfeindlichkeit entgegen. Wenn wir das unseren Schülern vermitteln können, dann haben wir alles richtig gemacht! Fotos im Anhang: 01 Karin Stolp (Rektorin) und Julia Holl (Lehrerin) mit den Französisch-Schülern des 6. Schuljahrgangs der Klassen 6c und 6d der Sekundarschule Marsberg. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Rektorin Karin Stolp stand in ihrem Büro in der Sekundarschule Marsberg für das Interview Rede und Antwort. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #1967 #2017 #Partner #Staedtepartner #Weltoffen #Schueler #GoldeneHochzeit #Zukunft #KarinStolp #Frankreich #Deutschland #Franzoesisch #Deutsch #Fahrten #Kinder #Schule #Feierlichkeiten #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Marsberger #Lillerois #Sekundarschule #Interview #Rektorin #Sprache #Austausch #Kulturen #Begegnungen #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #Gymnasium #Leistungskurs #Latein #Lehrer #WolfgangPeichert #Unterricht #Unterrichtsmethoden #Chansons #Sprachlabor #Studienfahrt #Paris #Bretagne #Atlantik #Suedfrankreich #SavoirVivre #Lebensweise #Franzosen #Rouen #Unterrichtsfach #Schnupperkurs #Hauptfach #AnnetteGerstmann #JuliaHoll #Lehrkraft #Spanisch #Partnerstadt #Schulklassen #Realschule #College #LeoLagrange #Gastfamilien #Partnerschule #Nationen #Fremdenfeindlichkeit #UnserMarsberg
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Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa …

28. Mai 2017
Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa Goldhochzeit zwischen Marsberg und Lillers im Radio Marsberg / Lillers. Zum goldenen Hochzeitstanz bitten die deutsch-französischen Partner aus Marsberg und Lillers am Pfingstwochenende nach Marsberg. Die Feierlichkeiten und der Festakt werden vom französischen Generalkonsul Vincent Müller und seinem Stellvertreter, dem Direktor des Deutsch-Französischen Zentrums aus Essen, David Babin besucht. 50 Jahre Partner bedeuten auch gleichzeitig 50 Jahre Freunde in einem vereinten Europa. Die Ereignisse und Geschehnisse der letzten 50 Jahre werden in der großen Jubiläumssendung hörbar. Der Moderator Markus Hiegemann hat zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ Zeitzeugen, Aussteller, das Organisationsteam und viele weitere Aktive für eine Sondersendung der Hochsauerlandwelle gewonnen. In der zweistündigen Radiosendung der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ stehen somit am Sonntag, dem 28.05.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland die Zeichen auf „Schwarz-Rot-Gold“ bzw. „Blau-Weiß-Rot“. Mit von der Partie sind: Klaus Hülsenbeck (Bürgermeister der Stadt Marsberg), Bernd Dinkelmann (stv. Bürgermeister der Stadt Marsberg), Karl-Heinz Berger (Ehrenvorsitzender der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg)), Bettina Guyon (DFG Marsberg), Andreas Karl Böttcher (Öffentlichkeitsarbeit, DFG Marsberg), Antonia Fester (Erlinghausen, Schülerin des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg, Siegerin des Logowettbewerbs), Dr. Knut Linsel (Lehrer und Europabeauftragter am Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg, DFG Marsberg), Elmar Beckers (Künstler und Inhaber der Galerie No1 in Marsberg), Jürgen Kuttig (VfB Marsberg, DFG Marsberg), Alfred Judith (ehem. Hausmeister der Hauptschule Marsberg), Erich Tack (Musiker, Ehrenvorsitzender Musikverein Marsberg), Alfons Scholle (Beringhausen, ehem. Marsberger Bürgermeister) und Irmgard Gerlach (Gastfamilie/Gastgeber, Frau ehem. stv. Bürgermeister). Wissenswertes zur Partnerschaft mit Lillers, zur DFG Marsberg, zu deren Partnern, Geschichtliches, Anekdoten und skurrile Vorfälle der letzten 50 Jahre, Schüleraustausche, sportliche und musikalische Aspekte, das Leben in den Gastfamilien sowie Ideen, Konzepte, die Ausstellungen, Aktionen und Programmpunkte am Jubiläumswochenende kommen ausgiebig zur Sprache. Europa, Deutschland und Frankreich sind bunt – genauso bunt wird die Sondersendung von „Hiegemann unterwegs…“. Die Radiosendung ist in Marsberg, Brilon und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Sprecher der Radiosendung „50 Jahre Marsberg-Lillers“ vor dem Marsberger Rathaus: Klaus Hülsenbeck, Dr. Knut Linsel, Elmar Beckers, Karl-Heinz Berger, Irmgard Gerlach, Bernd Dinkelmann, Wolfgang Kies, Erich Tack, Jürgen Kuttig, Alfons Scholle, Bettina Guyon, Alfred Judith und Antonia Fester. (Nicht auf dem Bild: Andreas Karl Böttcher). #Marsberg #Lillers #50Jahre #Goldhochzeit #Jubilaeum #Partner #Staedtepartnerschaft #Partnerschaft #Staedtepartner #1967 #2017 #Freunde #Deutschland #Europa #Frankreich #Radio #RadioSauerland #Hochsauerlandwelle #Hochzeitstanz #Deutsch #Franzoesisch #Pfingsten #Pfingstwochenende #Feier #Fest #Feierlichkeiten #Festakt #Generalkonsul #VincentMueller #Direktor #DeutschFranzoesischesZentrum #Essen #DavidBabin #Sendung #Radiosendung #Jubilaeumssendung #Moderator #MarkusHiegemann #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Zeitzeugen #MarsbergerGeschichte #Aussteller #Organisationsteam #Aktive #Sondersendung #RadioReihe #SchwarzRotGold #BlauWeissRot #Buergermeister #KlausHuelsenbeck #BerndDinkelmann #StadtMarsberg #KarlHeinzBerger #Ehrenvorsitzender #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #BettinaGuyon #AndreasKarlBoettcher #Oeffentlichkeitsarbeit #AntoniaFester #Erlinghausen #Schuelerin #CarolusMagnusGymnasium #Gymnasium #Siegerin #Logowettbewerb #DrKnutLinsel #KnutLinsel #Lehrer #Europabeauftragter #ElmarBeckers #Kuenstler #Inhaber #GalerieNo1 #JuergenKuttig #VfBMarsberg #AlfredJudith #Hausmeister #Hauptschule #ErichTack #Musiker #MusikvereinMarsberg #AlfonsScholle #Beringhausen #IrmgardGerlach #Gastfamilie #Gastgeber #Geschichtliches #Anekdoten #Schueleraustausche #Sport #Musik #Ausstellungen #Programm #Jubilaeumswochenende #Brilon #WaldeckerLand #WebRadio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #Sprecher #MarsbergerRathaus #WolfgangKies #UnserMarsberg
„König Fußball“ regierte die Partnerschaft …

13. Mai 2017
„König Fußball“ regierte die Partnerschaft mit Lillers Jürgen Kuttig spricht über die sportliche Verbindung Marsberg. „Fußball ist unser Leben…!“ – Ob in Deutschland oder Frankreich. Der Nationalsport „Nummer 1“ war in den vergangenen fünf Jahrzehnten immer eine starke Säule innerhalb der Städtepartnerschaft Marsbergs mit Lillers. Nun dauert es nicht mehr lange. Das goldene Städtejubiläum der beiden Partnerstädte steht vor der Tür und wird an Pfingsten groß gefeiert. In der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zu den 50-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten der Marsberger und Lillerois steht heute der 71-jährige Jürgen Kuttig innerhalb eines Interviews Rede und Antwort. Er selber war seit 1972 aktiver Spieler des VfB Marsberg, später im Jugendvorstand Vorsitzender und Betreuer. Seit Anfang der 1980er Jahre koordiniert er an vielen Stellen die Austausche mit den französischen Fußballern und bringt sich bis heute als Mitglied der DFG Marsberg im Zusammenspiel auf deutscher und französischer Seite regelrecht sportlich ein. Fußball – ein Sport, der schon sehr früh – also in jungen Jahren – Kontakte mit den Lillerois ermöglicht… Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) Herr Kuttig, wie kam es zu den Beziehungen des VfB Marsberg mit den Fußballern rund um Lillers? Berichten Sie uns einmal über die Anfänge bzw. aus der Chronik… Im Jahr 1969 – also 2 Jahre – nach der Partnerschaftsvertragsunterzeichnung von Marsberg und Lillers fand am 30. und 31. August 1969 in unserer Stadt ein deutsch-französisches Musikfest unter Mitwirkung der Musiker aus Lillers statt. Eine Fußballmannschaft aus Lillers begleitete die Musiker. Seitdem ist in den sportlichen Verbindungen der Partnerstädte auch Musik drin. Damals begegneten sich am Samstag, dem 30. August 1969 die 1. Mannschaften vom AS Lillers und unseres VfB Marsberg und unterstrichen die Wichtigkeit eines „fairen Kräftemessens bzw. Wettkampfes und eines freundlichen Aufeinandertreffens“ nach den schrecklichen Weltkriegen. Das Interesse war riesig. Unter der Regie unseres VfB-Vorsitzenden Reinhard Bickmann organisierte unser Verein ein Freundschaftsspiel. Eine große Anzahl an Zuschauern hatte sich auf unserem Sportgelände eingefunden. Die Mannschaften wurden von Niedermarsbergs Bürgermeister Willi Ising, dem Vorstandsmitglied Josef Bunse und Bürgermeister Vincent aus Lillers begrüßt. Der Musikverein ließ vor dem Spiel die beiden Nationalhymnen erklingen. Die sportliche Partie ging leistungsgerecht mit 2:2 zu Ende. Mit dem Versprechen, den Besuch der Franzosen im nächsten Jahr zu erwidern, wurden die französischen Spieler in ihre Heimat verabschiedet. Daraufhin fuhr eine 45-köpfige Delegation des VfB Marsberg samt Bürgermeister vom 12. bis 15.06.1970 nach Lillers. Die Jugendmannschaften der Partnerstädte spielten 1:1 und unsere 1. Mannschaft des VfB gewann damals ihre Begegnung mit 4:3. Das war praktisch der Startschuss zu den bis heute 24 fußballerischen Begegnungen mit den Lillerois. Die Lillerois wollten nach der Heimniederlage schließlich immer wieder eine sportliche Chance auf eine Revanche bekommen. (Jürgen Kuttig lacht.) Wie muss man sich diese Begegnungen vorstellen? Gibt es auch Anekdoten oder besondere Erinnerungen? Neben Freundschaftsspielen gab es auch kleinere Turniere mit weiteren örtlichen Vereinigungen. Anfangs spielten die Seniorenmannschaften gegeneinander. Wir merkten aber schnell, dass die Jugend von einer aktiven Partnerschaft und dem Austausch am Meisten profitiert, sodass fortan immer auch Jugendliche in den Genuss der Begegnungen mit französischen Gleichaltrigen aus Lillers und des US Gonnehem kamen und davon profitierten. Sie lernten in den Gastfamilien hüben wie drüben regelrecht Land, Leute, einfach das Leben und eine besondere Gastfreundschaft kennen. Eine besondere Aktion war das Fußballspiel unter erschwerten Bedingungen im Rahmen der Erinnerungen an den Ausbruch des I. Weltkrieges vor 100 Jahren. Es sollte an die damalige Einfachheit des Sports und die Armut der Familien erinnern, die trotz Krieg trotzdem Sport machen wollten. Die jugendlichen Fußballer spielten in kurzen Sequenzen somit 2014 barfuß bzw. mit Gummistiefeln, um zu erkennen wie schwierig es war, ohne richtiges Schuhwerk zu spielen. Ein spaßiger, aber nachdenklicher Fußballnachmittag! Als Anekdote fällt mir die Begegnung an Ostern 1986 ein… Unsere A-Jugend spielte an einem internationalen Turnier in Lillers gegen Mannschaften aus ausschließlich höheren Ligen. Kein Spiel konnte logischerweise gewonnen werden – Kein Siegerpodest und nur 2 Tore waren die Ausbeute. Alle Spieler waren sehr enttäuscht. Einen Tag später fand noch ein Freundschaftsspiel gegen Lillers statt. Nach dem Schlusspfiff überreichte der Vorsitzende vom AS Lillers unserem Spielführer spontan einen Pokal mit folgender Widmung: „Fairste Mannschaft des internationalen Turniers… – A-Jugend VfB Marsberg“! Das ist wahre französische Gastfreundschaft, die mit einem gemeinsamen Abend und frz. Wein – natürlich aus dem Pokal – besiegelt wurde. - Wir vom VfB Marsberg werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten, um die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen. - Fotos im Anhang: 01 Freundschaftsspiel zwischen dem VfB Marsberg und dem AS Lillers am 30.08.1969 in Marsberg – Die erste fußballerische Zusammenkunft von Marsbergern und Lillerois zeigt die beiden 1. Seniorenmannschaften. Die Marsberger Elf stehend von links nach rechts (helles Trikot): Tuschen, Wiegers, Meiswinkel H., Hengsbach, Kleinebrahm, Hammerschmidt, Mönninghoff W., Meiswinkel W., Flöter, Kupitz, Spieker und Mönninghoff F.. Foto: Jürgen Kuttig. 02 Einige Mitglieder des VfB Marsberg bummeln mit ihren Partnerinnen durch die Innenstadt von Lillers, 1970. Foto: Jürgen Kuttig. 03 Vor dem Freundschaftsspiel des Weltkriegsprojektes auf dem Marsberger Sportplatz im Jahr 2014 – Die Jugendlichen des VfB Marsberg spielten gegen US Gonnehem. Foto: Jürgen Kuttig. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #GoldeneHochzeit #Partner #Staedtepartner #Partnerschaft #Fussball #KoenigFussball #Marsberger #Lillerois #JuergenKuttig #Sport #Deutschland #Frankreich #Nationalsport #Staedtejubilaeum #Partnerstaedte #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #Sauerlandkurier #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Feierlichkeiten #Interview #Spieler #VfB #VfBMarsberg #Jugendvorstand #Vorsitzender #Betreuer #Austausch #Fussballer #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #1967 #2017 #Beziehungen #Chronik #1969 #Musikfest #Musiker #Fussballmannschaft #Musik #Mannschaft #Mannschaften #ASLillers #VfBVorsitzender #ReinhardBickmann #Freundschaftsspiel #Zuschauer #Sportgelaende #Niedermarsberg #Buergermeister #WilliIsing #Vorstandsmitglied #JosefBunse #Vincent #Musikverein #Spiel #Nationalhymne #Partie #Jugendmannschaften #Begegnungen #Begegnung #Heimniederlage #Revanche #Anekdoten #Erinnerungen #Turnier #Seniorenmannschaft #Jugend #Jugendliche #Gonnehem #USGonnehem #Gastfamilien #Gastfreundschaft #Aktion #Fussballspiel #Weltkrieg #Krieg #Schuhwerk #Ostern1986 #AJugend #InternationalesTurnier #Ligen #Liga #Spiel #Siegerpodest #Ausbeute #Tore #Tor #Schlusspfiff #Spielfuehrer #Pokal #Widmung #MarsbergerElf #Trikot #Tuschen #Wiegers #Meiswinkel #Hengsbach #Kleinebrahm #Hammerschmidt #Mönninghoff #Floeter #Kupitz #Spieker #Innenstadt #Weltkriegsprojekt #Sportplatz #MarsbergerSportplatz #UnserMarsberg
Auf die Liebe und Freundschaft… …

9. Mai 2017
Auf die Liebe und Freundschaft… Über Pfingsten wird die 50-jährige deutsch-französische Städtepartnerschaft zwischen Marsberg und Lillers ganz groß gefeiert. Aus diesem Anlass präsentiert der Kulturring Marsberg einen deutsch-französischen Chanson-Abend mit dem Duo „Pfeffer und Likör“ am Freitag, dem 12. Mai 2017, ab 19.30 Uhr an einem neuen Veranstaltungsort, in Kuhns Music Hall. Das Duo „Pfeffer und Likör“ sind zwei Pianistinnen und zwei Sängerinnen. Eine von ihnen, Claire Raiber, ist in Marsberg geboren und hieß früher Berger. Ihre Eltern unterrichteten beide am Carolus-Magnus-Gymnasium. Ihr Vater Karl-Heinz Berger ist Ehrenvorsitzender der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg, ihre Mutter Genevieve gebürtige Französin. Mit Christin de Oliveira präsentiert sie Chansons und Lieder in neuem Gefieder. So sinnlich und absurd wie der Name „Pfeffer und Likör“ schon anmutet, gestalten sich auch die Chanson-Abende der beiden Damen. Auf große Gefühle folgt trockener Wortwitz, gepfefferte Texte treffen auf süßen Klang. Der besondere Reiz des frechen und eleganten Duos liegt im Bühnenspiel: Mit Humor und Nonchalance wechseln sie im Laufe des Abends die Plätze. Hier musizieren zwei fabelhafte Pianistinnen, die als Sängerinnen unterschiedlicher kaum sein könnten. Beide Musikerinnen leben in Kassel und erobern von hier Deutschlands Kleinkunstbühnen. Mit ihrem neuen Programm „Parlez-moi d’amour“ entführen sie mit zauberhaften Chansons nach Paris und Berlin mit Liedern von Zarah Leander bis Edith Piaf. „Wir feiern die Liebe in all ihren Facetten und trinken mit Ihnen auf die deutsch-französische Freundschaft“, versprechen die beiden Künstlerinnen. Kuhns Music Hall befindet sich auf dem Gelände der Fa. Kuhn-Kunststofftechnik GmbH und ist über die Zufahrt Mühlenstraße zu erreichen. (Mühlenstraße 43 – Alte Waschkaue) Das Konzert beginnt am Freitag, dem 12.05.2017 um 19.30 Uhr, Einlass ist ca. 45 Minuten vorher. Der Eintritt kostet im Vorverkauf bei Laguna-Reisen in Marsberg 12,- Euro pro Person, an der Abendkasse 14,- Euro. Jugendliche erhalten jeweils eine Ermäßigung in Höhe von 50%. Foto: Claire Raiber Das Duo Pfeffer und Likör- zwei Pianistinnen und zwei Sängerinnen: So sinnlich und absurd wie der Name „Pfeffer und Likör“ schon anmutet, gestalten sich auch die Chanson-Abende der beiden Damen. Auf große Gefühle folgt trockener Wortwitz, gepfefferte Texte treffen auf süßen Klang. Das Publikum darf schwelgen und lachen, singen und staunen und den Abend mit allen Sinnen genießen. Der besondere Reiz des frechen und eleganten Duos liegt im Bühnenspiel: Mit Humor und Nonchalance wechseln sie im Laufe des Abends die Plätze. Hier musizieren zwei fabelhafte Pianistinnen, die als Sängerinnen unterschiedlicher kaum sein könnten. Die betörende Stimme von Kristin de Oliveira ist ebenso temperamentvoll wie verführerisch und kontrastiert wunderbar mit dem kokett frivolen Sopran Claire Raibers. Claire Raiber und Kristin de Oliveira lernten sich während des Klavierstudiums an der Musikakademie Kassel kennen und schätzen, doch zu bald trennten sich ihre Wege. Die Deutschfranzösin Claire Raiber verschlug es zunächst für einen Studienaufenthalt nach Straßburg und später nach Rheinfelden, wo sie sich passioniert der musikalischen Nachwuchsförderung widmete. Kristin de Oliveira ergänzte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin, unterrichtet Klavier und konzertiert regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Die langjährige musikalische Fernbeziehung hatte im Jahr 2016 endlich ein Ende. Beide Musikerinnen leben nun in Kassel und erobern von hier Deutschlands Kleinkunstbühnen. Programm „Parlez-moi d'amour“ Pfeffer und Likör entführen Sie mit zauberhaften Chansons nach Paris und Berlin. Mit der lässigen Ironie einer Zarah Leander bringt Kristin de Oliveira Sie zum Schmachten und Schmunzeln während Claire Raiber Sie charmant erheitert. Doch auch die Melancholie der Piaf erfüllt den Raum und entlockt so manchen tiefen Seufzer. Wir feiern die Liebe in all ihren Facetten und trinken mit Ihnen auf die deutsch-französische Freundschaft! (Titelauswahl: Kann denn Liebe Sünde sein, Les feuilles mortes/Autumn Leaves, Aux Champs-Elysées, Ich hab noch einen Koffer in Berlin, La vie en rose.) #Marsberg #Lillers #Liebe #Freundschaft #Pfingsten #Staedtepartner #Staedtepartnerschaft #50Jahre #Jubilaeum #GoldeneHochzeit #DeutschFranzoesisch #Partnerschaft #Kulturring #KulturringMarsberg #Chanson #ChansonAbend #Duo #Pfeffer #Likoer #PfefferLikoer #Kuhn #KuhnsMusicHall #Pianistinnen #Saengerinnen #ClaireRaiber #Berger #CarolusMagnusGymnasium #KarlHeinzBerger #GenevieveBerger #Ehrenvorsitzender #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #ChristindeOliveira #Chansons #Lieder #Buehnenspiel #Humor #Nonchalance #Musikerinnen #Kassel #Kleinkunstbuehnen #Programm #Parlezmoidamour #Paris #Berlin #ZarahLeander #EdithPiaf #Kuenstlerinnen #Kunststofftechnik #KunststofftechnikKuhn #Muehlenstrasse #AlteWaschkaue #Konzert #Vorverkauf #LagunaReisen #Abendkasse #UnserMarsberg
Kameradschaftlich ging es mit den Lillerois zur …

29. April 2017
Kameradschaftlich ging es mit den Lillerois zur Sache Ehemaliger Brandmeister Adolf Bieker erinnert an die Feuerwehr-Austausche Marsberg. Sie brennen leidenschaftlich für ihre Städtepartnerschaft! Marsberger und Lillerois blicken in diesem Jahr auf das gemeinsame goldene Jubiläum ihrer Städte. Was 1967 erst in Lillers und kurze Zeit später in Marsberg besiegelt wurde, entwickelte sich zu einem vielfältigen Austausch von verschiedensten Gruppierungen. An Pfingsten 2017 ist es dann soweit. 50 Jahre Partnerschaft können groß gefeiert werden. In der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit Marsbergs mit Lillers erinnert sich heute der 75-jährige Adolf Bieker, damaliger Brandmeister und heutiges Mitglied der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges Marsberg, innerhalb eines Interviews über die kameradschaftlichen Verbindungen der beiden Partnerstädte. Ganz persönliche Erlebnisse, Geschichten, Emotionen und Anekdoten kommen im Gespräch mit dem begeisterten Feuerwehrmann zur Sprache. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Herr Bieker, erzählen Sie über die Anfänge der Beziehungen der Marsberger Wehr mit den Kameraden aus Lillers: 1967 bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde fanden der erste Austausch bzw. die ersten Begegnungen zwischen Marsbergern und Lillerois statt. 1968, im Jahr nach der Besiegelung der Partnerschaft wurden erste Kontakte zu den französischen Gleichgesinnten der französischen Wehr in Lillers geknüpft. Ich erinnere mich, dass im Jahr 1973 eine Delegation mit Feuerwehrmännern zusammen mit Mitgliedern des Rates von Lillers nach Marsberg kam. Im darauffolgenden Jahr wurde das Feuerwehr-Gerätehaus nach einer Modernisierung eingeweiht. In diesem Jahr, also 1974, waren wir in unserer französischen Partnerstadt mit weiteren Feuerwehrkameraden vertreten. Es war damals eine kleine Delegation. Federführend in unserer Feuerwehr waren damals Franz Wegener, der Wehrführer war, und der Stadtbrandmeister Rudi Lachenit. In den Gastfamilien lernten wir nicht nur Land und Leute kennen, sondern wir fachsimpelten natürlich ganz besonders über unser leidenschaftliches Engagement unter dem Leitsatz: „GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR!“. Gedanken zu Einsätzen, Löschtechniken, Ausrüstungsfragen, usw. standen neben alltäglichen Lebenssituationen im Gespräch zur vielfältigen Diskussion mit den Franzosen. Mit einer großen Begeisterung waren wir – in all den Jahren mit rund 50 beteiligten Marsberger Feuerwehr-Kameraden – vor Ort. Neben der Marsberger Wehr hatten auch die Marsberger Polizisten, z. B. Berthold Wagemann und Hubert Beck, immer wieder einmal Besuch von Ordnungshütern aus unserer Partnerstadt bekommen. Was ist bei Ihnen bis heute in bleibender Erinnerung? Es gibt viele tolle Momente… In bleibender Erinnerung ist natürlich das Jahr 1979. Unsere Marsberger Feuerwehr konnte da das 100-jährige Jubiläum feiern. Die Wehr aus Lillers war natürlich mit von der Partie. Ein besonderes Fest. Auch die Briefmarkensammler aus Lillers waren vor Ort. Es wurde damals von den Herren Alphonse Guillemant, André Lesage, Blondeau, Majorczick und Pierre Fauvel ausgestellt. Begegnungen an der Niedermarsberger Anglerhütte, gemeinsame Spiele oder ein kleines Schützenfest von Deutschen und Franzosen unter Beteiligung der Jugendfeuerwehren, wo auch spontan der Wehrführer von Lillers, Jean-Louis Lempereur, Schützenkönig wurde, fanden statt. Neben den zahlreichen Jubiläen waren aber die Treffs in kleinen Gruppen mit den Ehepartnern die Highlights der freundschaftlichen Verbindung. Interessante, gut organisierte Erkundungen mit wahren Freunden und persönlichen Kontakten, Telefonaten sowie Briefwechseln bis in die heutige Zeit sind der größte Schatz unserer Zusammenkünfte der damaligen Zeit. Gab es auch gemeinsame Feuerwehreinsätze? Sicherlich hätte es den Feuerwehrleuten aus Lillers in den Fingern gekribbelt mal einen gemeinsamen Lösch-Einsatz durchzuführen und ein Feuer gemeinsam zu bekämpfen. Aber aus versicherungstechnischen Gründen war dieses für die Franzosen nicht möglich und es war somit ihnen verwehrt. Ich erinnere mich aber an einen Hochwassereinsatz der Marsberger Wehr in der Wallmei während des Besuchs der Franzosen. Wir Marsberger rückten mit voller Ausrüstung aus und unsere französischen Freunde folgten uns – allerdings in zivil – und schauten uns aus der Distanz über die Schulter. Später analysierten wir gemeinsam die Geschehnisse. Tipps und Tricks wurden besprochen und regelrecht ausgetauscht. Abschließend möchte ich ganz besonders unsere Feuerwehr-Jugend motivieren sich an den tollen, lehrhaften, kameradschaftlichen Austauschen mit den Lillerois, mit unseren Freunden und Gleichgesinnten, in der Zukunft zu beteiligen. Austausch bringt Erfahrung und viele neue Freunde! Fotos im Anhang: 01 Vor einer Parade in Lillers – die Feuerwehrkameraden: v. l. n. r. Adolf Bieker, Franz Wegener, Hubert Herremann (Lillers) und Ferdinand Mönnighoff. Foto: Adolf Bieker. 02 Besuch der Lillerois in Marsberg im Jahr 1972 – Deutsche und Französische Feuerwehrleute am alten Spritzenhaus im Marsberger Kötterhagen. Foto: Freiwillige Feuerwehr Marsberg. 03 Austausch von Gastgeschenken der beiden Feuerwehren in Marsberg während eines Jubiläums – v. l. n. r. Karl-Heinz Berger, Michel Loyer, Ferdinand Mönnighoff und Adolf Bieker. Foto: Adolf Bieker. 04 Adolf Bieker (links) und der stv. Zugführer der Feuerwehr von Lillers: Jean-Louis Lempereur in Lillers im Jahr 1984. Foto: Adolf Bieker. #Marsberg #Lillers #Staedtepartner #Staedtepartnerschaft #GoldeneHochzeit #Jubilaeum #50Jahre #1967 #2017 #Feuerwehr #Kameraden #Kameradschaftlich #Lillerois #Marsberger #Brandmeister #AdolfBieker #Austausch #FeuerwehrAustausche #Brand #Brennen #GoldeneJubilaeum #Gruppen #Pfingsten2017 #Partnerschaft #Zeitungsserie #Sauerlandkurier #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesisch #Gespraechsrunde #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Ehrenabteilung #FreiwilligeFeuerwehr #FreiwilligeFeuerwehrMarsberg #Interview #Partnerstadt #Erlebnisse #Geschichten #Emotionen #Anekdoten #Feuerwehrmann #AndreasKarlBoettcher #Wehr #Partnerschaftsurkunde #Begegnungen #Feuerwehrgeraetehaus #Feuerwehrkameraden #FranzWegener #Wehrfuehrer #Stadtbrandmeister #RudiLachenit #Gastfamilien #GottzurEhr #DemNaechstenzurWehr #Einsaetze #Loeschen #Loeschtechniken #Ausruestung #Polizei #Polizisten #BertholdWagemann #HubertBeck #Ordnungshueter #1979 #MarsbergerFeuerwehr #100Jahre #Briefmarkensammler #AlphonseGuillemant #AndreLesage #Blondeau #Majorczick #PierreFauvel #Niedermarsberger #Anglerhuette #Spiele #Schuetzenfest #Deutsche #Franzosen #Jugendfeuerwehr #Jugendfeuerwehren #JeanLouisLempereur #Schuetzenkoenig #Jubilaeen #Zusammenkunft #Feuerwehreinsatz #Feuerwehreinsaetze #Feuerwehrleute #LoeschEinsatz #Feuer #Hochwassereinsatz #MarsbergerWehr #Wallmei #Besuch #FeuerwehrJugend #Spritzenhaus #Koetterhagen #Parade #HubertHerremann #FerdinandMoennighoff #Gastgeschenke #KarlHeinzBerger #MichelLoyer #Zugfuehrer #UnserMarsberg
„Que fait Wolfgang?“ …

17. April 2017
„Que fait Wolfgang?“ Erinnerungen an einen „Motor“ der Schüleraustausche Marsberg. An die zahlreichen Schüleraustausche der Marsberger Europaschule, dem Carolus-Magnus-Gymnasium, und einem „unermüdlichen Motor“ des deutsch-französischen Partnergedankens erinnert heute in der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit Marsbergs mit Lillers der Europabeauftragte des Gymnasiums, Dr. Knut Linsel, mit einer kleinen Hommage an den verstorbenen Französisch-Lehrer Wolfgang Peichert. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Wer als Lehrkraft eine Schülergruppe des Carolus-Magnus-Gymnasiums beim Besuch des Lycée Anatole France in Lillers begleitet, trifft dort auf nette, gastfreundliche Menschen, lernt ein anders strukturiertes Schulsystem kennen und besichtigt interessante Sehenswürdigkeiten in Lillers und der Umgebung. Früher oder später wird den deutschen Gästen von den Einheimischen, sobald diese merken, dass jene nicht aus Essen, Berlin oder Köln, sondern aus Marsberg kommen, eine Frage gestellt, die beweist, dass ein sinnvoller und dauerhafter Schüleraustausch nur dann zustande kommt, wenn sich nicht nur Institutionen, sondern Einzelpersonen leidenschaftlich dafür engagieren: „Que fait Wolfgang?“ - „Was macht Wolfgang?“ Wem unklar ist, welcher Wolfgang gemeint sein könnte, erhält folgende Beschreibung: Es handelt sich um einen humorvollen, außerordentlich frankophilen und temperamentvollen Französischlehrer mit Bart, der in beinahe jeder Lebenssituation ein passendes Zitat auf den Lippen hat. Nun wird den meisten Lesern dämmern, um wen es sich handelt: Herrn Wolfgang Peichert. Mit ihm und seiner unnachahmlichen Art, die Vorzüge des buchstäblichen Savoir-vivre im Rahmen der jährlichen Austauschfahrten Marsberger Jugendlichen nahezubringen, verknüpfen sich Erinnerungen aller, die seit den 80er Jahren in irgendeiner Weise daran beteiligt waren. Vor allem ein Zitat aus Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ enthält eine Weisheit, die für Wolfgang Peicherts folgenreiches Wirken als Leitmotiv diente: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Wolfgang Peichert pflegte bis etwa 2012 jährlich vor den Osterferien mit ca. 25 Schülerinnen und Schülern seiner Französischkurse für acht Tage nach Lillers zu fahren und anschließend noch für drei Tage Paris zu besichtigen. In Lillers wohnten die Jugendlichen in Gastfamilien, deren Kinder nach den Osterferien zum Gegenbesuch nach Marsberg reisten. Aufgrund dieser Organisation gewannen die jeweiligen Austauschpartner lebendige Eindrücke vom Alltagsleben in deutschen und französischen Familien, lernten unterschiedliche Speise- und Trinkgewohnheiten kennen und nutzten ihre Fremdsprachenkenntnisse in konkreten Lebenssituationen im Gastland. Stets machten die französischen Gastgeber ihrem Ruf, interessante Besuchsprogramme zu organisieren und auch auf Essen und Trinken Wert zu legen, alle Ehre. Denn geführte Rundgänge durch Lillers und Lille, Ausflüge nach Calais oder Arras, Empfänge im prunkvollen Festsaal des Rathauses von Lillers und Familienfeste an den Wochenenden trugen dazu bei, dass Wolfgang Peichert im Rahmen seiner Fahrten auch kulturelle Erlebnisse vermittelte, die sich im Gedächtnis der Marsberger Jugendlichen genauso einprägten wie die Weiterreise in die Seine-Metropole. Dort wurden nicht nur der Louvre und der Eiffelturm besichtigt, sondern auch ein gemeinsamer Restaurantbesuch im Quartier Latin stand auf dem Programm, um der – auch für Herrn Peichert keineswegs nebensächlichen – lukullischen Genüsse des Nachbarlandes teilhaftig zu werden. Bei der Heimkehr spürten gewiss die meisten oder sogar alle Beteiligten, dass Wolfgang Peicherts ansteckende Lebensfreude, verbunden mit einer ganz eigenwilligen und unvergesslichen Frankophilie, den erwähnten Ausspruch des „kleinen Prinzen“, zumindest im Hinblick auf die Kontakte zwischen Marsberg und Lillers, in die Tat umsetzte. Wenn es um Frankreich ging, dann sah Herr Peichert immer „mit dem Herzen gut.“ Nun hätte wahrscheinlich auch der beste Pädagoge der Welt diese Form regelmäßiger Austauschfahrten nicht alleine, sondern nur im Team organisieren können. Wolfgang Peichert besaß in Gestalt Herrn Dr. Heinrich Kreis', des früheren Schulleiters des Carolus-Magnus-Gymnasiums, einen Chef, dem die europäische Verständigung mit dem großen Nachbarland unterstützenswert erschien. Immerhin gelang es diesem 2008, nicht zuletzt wegen der engen Kontakte zum Lycée Anatole France, das Carolus-Magnus-Gymnasium zur zertifizierten Europaschule weiterzuentwickeln. Wenn Wolfgang Peichert heutzutage auf die 50-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft zwischen Lillers und Marsberg blicken könnte, dann sähe er sich in seiner unermüdlichen Begeisterungsfähigkeit im Hinblick auf das französische Savoir-vivre bestätigt. Vermutlich verstünde er das Jubiläum auch als neuerlichen Anstoß für künftige Austauschfahrten Marsberger Schüler nach Lillers. Hoffentlich haben in diesem Sinne auch in Zukunft Marsberger Schulen nicht nur Interesse daran, die Frage „Que fait Wolfgang?“ zu hören, sondern erfüllen in Erinnerung an diesen verdienten Französischlehrer mit Engagement, Freude und Humor die Städtepartnerschaft mit neuem Leben. Vielleicht hilft dabei auch ein abschließender Gedanke des „kleinen Prinzen“: „Wenn du in der Nacht den Himmel betrachtest, weil ich auf einem von ihnen wohne, dann wird es für dich so sein, als ob alle Sterne lachten, weil ich auf einem von ihnen lache.“ - Dr. Knut Linsel (Mitglied der DFG Marsberg, Lehrer und Europabeauftragter der Europaschule: Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg) - Fotos im Anhang: 01 Die Französisch-Lehrer des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg Elke Borgschulze (links) und Wolfgang Peichert (rechts) mit dem gemeinsamen Wappen von Lillers und Marsberg während eines Treffens. Foto: Knut Linsel. 02 Wolfgang Peichert (5. v. l.) mit weiteren Marsbergern und Lillerois während eines Austausches in Lillers, 1996. – V. r. n. l. Marsbergs Alt-Bürgermeister Alfons Scholle, Gerard Engrand, Richard Hüwel jun., Jacques Boulinguez, Adolf Bieker, Wolfgang Peichert, Erich Tack, Richard Hüwel sen., Pierre Bouchez und Jean-Claude Cazalot. Foto: Erich Tack. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Staedtepartnerschaft #GoldeneHochzeit #WolfgangPeichert #Schueleraustausch #QuefaitWolfgang #Schueleraustausche #Partnerschaftsjubilaeum #Partnerschaft #Europaschule #CMG #CMGMarsberg #CarolusMagnusGymnasium #Partner #DeutschFranzoesisch #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #1967 #2017 #Europabeauftragter #Gymnasium #KnutLinsel #DrKnutLinsel #Hommage #FranzoesischLehrer #Lehrer #AndreasKarlBoettcher #Schueler #Schuelergruppe #LyceeAnatoleFrance #WasmachtWolfgang #Austauschfahrten #Austauschfahrt #Jugendliche #SaintExupery #DerkleinePrinz #Franzoesischkurs #Paris #Gastfamilien #Austauschpartner #Alltagsleben #Familien #Speisegewohnheiten #Trinkgewohnheiten #Fremdsprachen #Fremdsprachenkenntnisse #Lebenssituationen #Essen #Trinken #Lille #Calais #Arras #Louvre #Eiffelturm #QuartierLatin #Frankophilie #Frankreich #Paedagoge #HeinrichKreis #DrHeinrichKreis #Schulleiter #2008 #Jubilaeum #50Jahrfeier #Staedtejubilaeum #SavoirVivre #Marsberger #Lillerois #MarsbergerSchulen #Schule #Schulen #ElkeBorgschulze #Wappen #Austausch #AlfonsScholle #GerardEngrand #RichardHuewel #JacquesBoulinguez #AdolfBieker #ErichTack #PierreBouchez #JeanClaudeCazalot #UnserMarsberg