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Hiegemann unterwegs schlägt die Thesen ins Radio

29. Oktober 2017
Hiegemann unterwegs schlägt die Thesen ins Radio Am Reformationstag geht es um 500 Jahre Luther Dalheim / Meerhof. An der Schlosskirche zu Wittenberg sollen sie angenagelt worden sein: Die 95 Thesen Martin Luthers. Am 31. Oktober 1517 veränderten sie nachhaltig das christliche Weltbild. 500 Jahre später werden erneut die Thesen ins Radio geschlagen. Der Radiomoderator Markus Hiegemann geht in Zusammenarbeit mit den „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Reformationstag, dem 31.10.2017 von 19 bis 21 Uhr über die Hochsauerlandwelle auf Sendung. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein Dr. Ingo Grabowsky (Direktor des Klosters Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur), Carolin Mischer (stv. Ausstellungsleiterin der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ im Kloster Dalheim) und Maria Uhrhan (Museumsführerin im Kloster Dalheim aus Meerhof) als versierte Sprecher für die große Sondersendung am Erinnerungstag gewinnen können. Unter dem Motto: „Dann geh doch ins Kloster! – Come closer…“ öffnen sie die Tore des Klosters Dalheim, das extra am Reformationstag sogar eintrittsfrei besucht werden kann. Die Sprecher der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ durchleuchten während der zweistündigen Radiosendung auf Radio Sauerland alle Facetten des Klosters Dalheim, zu Luther, zur Reformation und die erlebnisreiche Sonderausstellung im Dalheimer Kloster: „Luther. 1917 bis heute“, die schon heute als meistbesuchte Ausstellung aller Zeiten in Dalheim gilt. Die Zuhörer der Radiosendung erhalten thematische Einblicke in das Leben und Wirken Martin Luthers, über die Rezeption nach Luthers Tod, zu verschiedenen Luther-Gedenk-Tagen, zum Bild Luthers in der Zeit des Dritten Reiches, der DDR oder der BRD. Sie können sich am Dienstag, dem 31.10.2017 ab 19 Uhr auf eine informative Zeitreise durch 500 Jahrhunderte freuen. Gleichzeitig gibt es einen Ausblick auf 2018. Ab März beginnt in Dalheim die große Dauerausstellung zum 1.200-jährigen Klosterleben in unseren Landen. Die Radiosendung am Reformationstag ist in Marsberg und Umgebung über alle Frequenzen von Radio Sauerland: UKW 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Guter Empfang ist im Waldecker Land über die 106,5 MhZ gewährleistet. Alternativ und weltweit kann die Sendung über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Sie öffnen eintrittsfrei die Tore des Klosters Dalheim am Reformationstag – V. l. n. r. Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.), Maria Uhrhan (Museumsführerin im Kloster Dalheim aus Meerhof), Markus Hiegemann (Moderator Hochsauerlandwelle), Carolin Mischer (stv. Ausstellungsleiterin der Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ im Kloster Dalheim) und Dr. Ingo Grabowsky (Direktor des Klosters Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur). Foto: LWL/Johanna Pietsch. #Marsberg #Meerhof #Dalheim #Lichtenau #Radio #RadioSauerland #Radiosendung #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Thesen #Reformation #Reformationstag #Luther #MartinLuther #500JahreLuther #Schlosskirche #Wittenberg #95Thesen #1517 #2017 #Christen #Katholiken #Protestanten #Weltbild #Radiomoderator #Moderator #MarkusHiegemann #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Sendung #Hochsauerlandwelle #Geschichtsverein #Heimatverein #IngoGrabowsky #KlosterDalheim #Direktor #LWL #Landesmuseum #Klosterkultur #CarolinMischer #Ausstellungsleiterin #Sonderausstellung #1917 #MariaUhrhan #Museumsfuehrerin #Sondersendung #Erinnerungstag #Kloster #RadioReihe #DalheimerKloster #LuthersTod #LutherGedenkTage #DrittesReich #DDR #BRD #Zeitreise #Dauerausstellung #Klosterleben #Sauerland #Waldeck #Webradio #AndreasKarlBoettcher #JohannaPietsch #UnserMarsberg
Picknick und Jazz im Kloster …

4. August 2017
Picknick und Jazz im Kloster Dritte Auflage des Picknickkonzerts beim „Dalheimer Sommer“. Erstmals mit Jazz-Ensemble. Lichtenau-Dalheim (lwl). Auch 2017 lädt der „Dalheimer Sommer“ zum Picknickkonzert in den Dalheimer Konventgarten ein. Am Samstag, 5. August 2017 um 16 Uhr werden beim Kulturfestival der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum wieder die Picknickdecken ausgerollt und die Picknickkörbe geöffnet. Zum ersten Mal begleiten Jazz-Klänge die gemütliche Landpartie: Mit ihrem Programm erzählen die Talking Horns höchst unterhaltsame „Geschichten aus dem Bläserwald“. Ausgestattet mit Picknickkörben, Klappstühlen, Gartentischen und Decken finden sich die Besucher zu einem unbeschwerten Konzertgenuss unter freiem Himmel ein. Bei der Verpflegung sind der Kreativität wie immer keine Grenzen gesetzt. Für Kurzentschlossene hält das Klosterwirtshaus vor Ort ein kulinarisches Angebot bereit. In diesem Jahr wird das Picknickkonzert erstmals von einem Jazz-Ensemble gestaltet: Für ihre Premiere haben die Kölner Talking Horns „Geschichten aus dem Bläserwald“ mitgebracht, in dem es vor allerlei Skurrilem nur so wimmelt. Lieder von Ballett tanzenden Eichhörnchen, über sprechende Pferde bis hin zu den fünf Musketieren nehmen die Besucher mit in eine musikalische Welt voller Fantasie. „Die vorhandenen Mittel mit all ihren Möglichkeiten kompositorisch zu nutzen, improvisatorisch zu gestalten und zu umspielen“ – das ist die Bedeutung von Jazz für die Talking Horns. Das Quartett, das „sich selbst nicht immer so ernst nimmt“ begeistert vor allem mit einem vielfältigen Repertoire. Dabei setzt das Ensemble alle möglichen Facetten von schlichter, manchmal idyllischer Homophonie und kammermusikalischer Qualität bis hin zu komplexer Polyphonie und Polyrhythmik in eine für jeden direkt zugängliche musikalische Sprache um. Das Picknickkonzert findet von 16 bis ca. 18 Uhr im Konventgarten statt. Bei schlechtem Wetter zieht die Veranstaltung in die Musikscheune „Neuer Schafstall“ um. Der Eintritt beträgt 20 Euro (ermäßigt 17 Euro) pro Erwachsenem bzw. 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Es gilt freie Platzwahl. Weitere Informationen und Karten unter Telefon 05292 / 9319 – 224 sowie www.dalheimer-sommer.de Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9, 33165 Lichtenau www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org Foto: Schwungvolles Quartett: Zum Picknickkonzert im Konventgarten servieren die Talking Horns hochkarätigen Jazz. (Foto: Michael Wiegmann) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Kloster #KlosterDalheim #LWL #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #Landesmuseum #Klosterkultur #DalheimerSommer #Picknickkonzert #Picknick #Jazz #JazzEnsemble #Konventgarten #Landpartie #TalkingHorns #Konzert #Kulinarisch #Quartett #Musikscheune #NeuerSchafstall #MichaelWiegmann #UnserMarsberg
Essenthoer Kupferbergbau …

29. Juli 2017
Essenthoer Kupferbergbau Über 300 Jahre alte Urkunden sind das Fundstück des Monats Juli Essentho / Marsberg. Nicht nur in Marsberg, sondern auch an zahlreichen Orten in der näheren Umgebung sind wiederholt und zu verschiedenen Zeiten bergmännische Arbeiten auf Kupfererze unternommen worden, u. a. bei Borlinghausen, Westheim, Dalheim, Scherfede, Bleiwäsche und vor allem bei Essentho. Man kam jedoch bei den genannten Orten mit den bergbaulichen Arbeiten über mehr oder weniger ausgedehnte Schürfarbeiten kaum hinaus. Marsbergs Fundstück des Monats Juli 2017 belegt, dass bei Essentho längere Zeit größere Mengen an Kupfererzen gewonnen werden konnten. Die rund 300 Jahre alten Urkunden sind im Besitz des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ und befinden sich im Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Die Veranlassung zu diesem Bergbau gaben die dort verbreiteten Ablagerungen des Zechsteins, dessen Schichten als wichtige kupfer- und silberhaltige Gesteine bekannt sind. Diese Kupferlagerstätten bei Essentho, am „Hohe Loh“ – nordwestlich von Marsberg, sind mehrere Jahrzehnte lang Gegenstand zahlreicher bergbaulicher Unternehmungen ab 1712 gewesen. In diesem Jahr schürfte Ludwig Wegener aus Fürstenberg, der im damaligen Herzogtum Westfalen verschiedene Bergwerke, Hütten und Hämmer betrieb, mit einer Anzahl „Interessenten“ bei Essentho die ersten Kupfererze. Es gelang ihm auch, den „Geheimen Rath Ernst Konstantin von der Asseburg“ für das neue Unternehmen zu gewinnen. Letzterer suchte bei dem damaligen „Bundesherrn“, Fürstbischof Franz Arnold von Paderborn um die Erlaubnis, am „Hohe Loh unweit Essentho und in der Umgegend, Bergarbeiten nach seinem Gutdünken vorzunehmen.“ Der von dem Gewerken Wegener angefangene und betriebene Bergbau auf Kupfer gab Veranlassung, dass auch andere „Bergbaulustige“ ihr Glück versuchten und bei Essentho nach Kupfer schürften. 1723 war es die Familie von Plettenberg, 1729 war es eine Anzahl Bergleute aus Oesdorf, die den Bergbau auf Kupfer betrieben. Später übernahm die Gewerkschaft „Elling und Komp.“ den Betrieb, der auch ein gewisser Erfolg beschrieben war. Sogar die Hofkammer des Fürstbischofs in Paderborn machte im Jahr 1726 einen Versuch auf Rechnung des Fiskus ein Kupferbergwerk bei Essentho zu eröffnen. Es scheint, dass die gewonnenen Kupfererze niemals bei Essentho verschmolzen worden sind. Die Kupfererze wurden vielmehr nach Marsberg gebracht, wo seit uralten Zeiten Kupferverhüttung stattfand. In Marsberg wurden die Essenthoer Kupfererze auf gepachteten „Hulden“ geschmolzen. Die „Huldenpacht“ betrug für jeden Tag, an dem geschmolzen wurde, zwölf Groschen. Die Anlage einer eigenen Schmelzhütte in Essentho hätte sich bei der geringen Ausbeute der betriebenen Gruben nicht gelohnt. Das kurkölnische Bergamt in Brilon verlangte im Jahr 1715 von den aus den Essenthoer Gruben nach Marsberg verfahrenen Erzen den halben Zehnten, weil Essentho, wie der ganze Kreis Büren zum Hochstift Paderborn gehörte. Das Bergamt scheint aber mit seiner Forderung nicht durchgedrungen zu sein. Die Essenthoer Gewerke hatten seit 1716 ohne Einspruch der Bergbehörde ihre Erze in Marsberg verhüttet. Die Akten der Hofkammer des Paderborner Fürstbischofs geben noch den Ertrag des Essenthoer Kupferbergbaus der Gewerken Wegener und den damaligen Preis des Kupfers an. Im Jahre 1713 und 1714 betrug die Kupfermenge 15 Zentner 21 Pfund, der Preis pro Zentner 27 Taler, der Gesamtwert 410 Taler 9 Groschen. Im Jahr 1717 20 Zentner 82 Pfund, der Preis pro Zentner 29 Taler, der Gesamtwert 602 Taler. Im Jahr 1725 78 Zentner, der Preis 27 Taler, der Gesamtwert 2.107 Taler. Im Jahr 1729 4 Zentner, der Preis 28 Taler, der Gesamtwert 114 Taler. Nach und nach sah man ein, dass der Essenthoer Bergbau sich nicht rentierte. Von 1713 bis 1729 gingen 14.167 Taler 27 Groschen für verkauftes Kupfer ein, während 14.959 Taler 19 Groschen verausgabt wurden. Deshalb wurde 1729 der Betrieb eingestellt. Später wurde noch wiederholt der Versuch gemacht, den Bergbau bei Essentho wieder aufleben zu lassen, aber jedes Mal ohne dauernden Erfolg. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden die auf den Halden des „verlassenen alten“ Kupferbergwerkes bei Essentho liegenden „sehr eisenschüssigen Berge“ auf der Marsberger Hütte beim Kupferschmelzen zugesetzt und dafür von der hiesigen Gewerkschaft ein jährliches „Rezeßgeld“ von 2 Talern an die fürstbischöfliche Regierung in Paderborn entrichtet. In späteren Urkunden heißt es: „Sie transiit gloria in Essentho. – So verging die Kupferglorie in Essentho. Aber wer weiß, - ob nicht der Kupferbergbau in Essentho einmal wieder auflebt? Wurde ja auch in Marsberg, wo seit dem 10. Jahrhundert der Bergbau auf Kupfer betrieben wurde, der Betrieb wiederholt stillgelegt. Im 18. Jahrhundert stockte so mehr oder weniger das ganze Geschäft der Kupferhütte; erst im Jahre 1818 nahm die preußische Regierung, die seit 1816 an die Stelle der hessischen getreten war, den Betrieb des Bergbaues und die Kupferfabrikation wieder auf…“ Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Foto zeigt die Stadtberger Bergleute im Obermarsberger Kohlhagen in den 1890er Jahren. Ganz links ist in Uniform der Obersteiger Josef Prior aus Obermarsberg zu sehen. 02 Diese Ansichtskarte aus den 1890er Jahren zeigt oben eine Totalansicht von Essentho bei Niedermarsberg. Außerdem sind verschiedenste Gebäude des Ortes, wie z. B. das Forsthaus, die Schule und die Kapelle abgebildet. 03 Eine Aktie der Stadtberger Hütte – Sie wurde am 01. November 1872 herausgegeben und hatte einen Nennwert von „200 Thaler Preuss. Court. = 600 Mark Deutsche Reichswährung“. Unterzeichnet wurde die im Nachhinein mit Liquidationsstempeln versehene Aktie von Dr. Rentzing. 04 Dieser Blick auf Essentho entstand um das Jahr 1960. #Marsberg #Essentho #Kupfer #Bergbau #Kupferbergbau #Essenthoer #Urkunden #Fundstueck #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueckdesMonats #Juli2017 #Bergmann #Kupfererze #Borlinghausen #Westheim #Dalheim #Scherfede #Bleiwäsche #Schuerfarbeiten #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Kupferlagerstaette #HoheLoh #1712 #LudwigWegener #Fuerstenberg #Westfalen #Herzogtum #Bergwerke #Huetten #Haemmer #ErnstKonstantinvonderAsseburg #Fuerstbischof #FranzArnoldvonPaderborn #Gewerke #1723 #vonPlettenberg #1729 #Oesdorf #Bergleute #Gewerkschaft #Elling #Hofkammer #Paderborn #1726 #Kupferbergwerk #Kupferverhuettung #Hulden #Pacht #Huldenpacht #Schmelzhuette #Ausbeute #Gruben #Bergamt #Kurkoeln #1715 #Gruben #KreisBueren #Hochstift #Bergbehoerde #Halden #Rezessgeld #Niedermarsberg #Forsthaus #Schule #Kapelle #Stadtberge #Bergleute #Obermarsberg #Kohlhagen #Obersteiger #JosefPrior #Aktie #StadtbergerHuette #DrRentzing #Rentzing #UnserMarsberg
Nützliche Erntehelfer …

19. Juli 2017
Nützliche Erntehelfer Flechtkurs im Kloster Dalheim Lichtenau-Dalheim (lwl). Ob dekorativ an der Wand, mit Blumen geschmückt oder als Aufbewahrung für frisches Obst und Gemüse – Weidenkörbe sind vielseitig einsetzbar und erfüllen zu jeder Jahreszeit einen anderen Zweck. Am Samstag, den 05. August 2017, lädt die Stiftung Kloster Dalheim zur Mitmach-Aktion „Erntehelfer“ ein. Der Flechtkurs findet ab 10 Uhr in der Dalheimer KlosterSchule statt. Einen Tag lang lernen die Teilnehmer unter der Leitung der ausgebildeten Korbmacherin Petra Franke die Grundlagen dieser historischen Handwerkstechnik und versuchen sich selbst an der Flechtaufgabe. Die gestalteten Körbe sind hervorragend zur individuellen Dekoration geeignet. Interessierte können sich noch bis Freitag, 21. Juli 2017, zum Tagesprogramm im Kloster Dalheim anmelden. Die Kursgebühr (inklusive Materialkosten) beträgt 55 Euro. Auch der Museumseintritt und eine Führung durch das Museum sind im Preis enthalten. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 05292/9319-224. Bild: 17-08-05-DAL_Erntehelfer.jpg Erntehelfer selbstgemacht: Verschiedene Größen, Formen und Farben machen jeden Korb zu einem handwerklichen Einzelstück. (Foto: Ansgar Hoffmann, hoffmannfoto.de) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Erntehelfer #Flechtkurs #Kloster #KlosterDalheim #Koerbe #Weidenkoerbe #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #MitmachAktion #Klosterschule #Korbmacherin #PetraFranke #Handwerk #Handwerkstechnik #Kurs #Kursus #AnsgarHoffmann #HoffmannFoto #UnserMarsberg
„Grenzenlos“ im Kloster …

15. Juli 2017
„Grenzenlos“ im Kloster Thementag mit Familienprogramm Lichtenau-Dalheim (lwl). Die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur lädt am Sonntag, 16. Juli, zum Thementag „grenzenlos“ ein. Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“ erwartet die Besucher von 15 bis 17 Uhr ein museumspädagogisches Angebot mit Führungen und Mitmach-Aktionen. Die Sonderführung „Gedanken sind zollfrei“ geht der Luther-Rezeption in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach und stellt die Frage, welchen Stellenwert Martin Luthers Wirken in der Zeit nach 1945 hatte. Kreativ wird es in der Druckwerkstatt: Hier begeben sich die kleinen Museumsbesucher bei der Mitmach-Aktion „Frei und mutig in allen Dingen“ auf die Spuren Luthers und stellen ihr künstlerisches Handwerk an der historischen Spindelpresse unter Beweis. In der Klosterschmiede können Museumsbesucher Werner Keller beim traditionellen Schmiedehandwerk über die Schulter gucken – glühende Kohlen und fliegende Funken inklusive! Passend zum Thema bietet das Klosterwirtshaus den ganzen Tag über mediterrane Spezialitäten mit dem „Geschmack der Ferne“ an. Die Teilnahme an der Sonderführung (nicht für Gruppen) kostet 3 Euro pro Erwachsenem zuzüglich des Museumseintritts in Höhe von 9 Euro. Für das museumspädagogischen Programm fallen Materialkosten von 2 Euro pro Kind an. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 05292/9319-225. Bildzeile: Thementag Grenzenlos.jpg Grenzenlos kreativ: In der Dalheimer Klosterschule schneiden, setzen und drucken Kinder ihre eigenen kleinen Kunstwerke. (Foto: LWL/Alexandra Buterus) #Marsberg #Meerhof #Lichtenau #Dalheim #Kloster #KlosterDalheim #Grenzenlos #Thementag #Familien #Familie #Familienprogramm #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #LWL #Landesmuseum #LWLLandesmuseum #Klosterkultur #Sonderausstellung #Luther #1517 #1917 #2017 #Fuehrungen #MitmachAktionen #Sonderfuehrung #BRD #DDR #MartinLuther #Museumsbesucher #Klosterschmiede #WernerKeller #Klosterwirtshaus #Dalheimer #Klosterschule #Kunstwerke #AlexandraButerus #UnserMarsberg
Freier Eintritt für alle Giselas

5. Mai 2017
Freier Eintritt für alle Giselas Aktion zum Namenstag im Kloster Dalheim Lichtenau-Dalheim. (lwl) Alle Giselas aufgepasst: Die Stiftung Kloster Dalheim lädt am Sonntag, dem 07. Mai 2017, alle Besucherinnen mit dem Vornamen Gisela kostenfrei ins LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ein. Anlass ist der Namenstag der Urheberin des „Codex Gisle“, der gegenwärtig in einer Studio-Ausstellung des Dalheimer Museums zu sehen ist. Gisela („Gisle“) von Kerssenbrock war die Sangesmeisterin des Klosters Marienbrunn in Rulle bei Osnabrück und die maßgebliche Autorin einer der wertvollsten mittelalterlichen Handschriften Deutschlands, des nach ihr benannten „Codex Gisle“. Ihr zu Ehren und im Rahmen der im Kloster Dalheim gezeigten Ausstellung „Codex Gisle - Lobpreis für die Ewigkeit“ erhalten alle Giselas an ihrem Namenstag kommenden Sonntag freien Museumseintritt. 1.500 Gesänge, 53 Bildinitialen sowie kostbare Vergoldungen und reicher Figurenschmuck zieren das Meisterwerk spätmittelalterlicher Buchmalerei. Hörbeispiele und großformatige Ansichten veranschaulichen in der Dalheimer Ausstellung die faszinierende Welt der um 1300 entstandenen Handschrift. Ein Faksimile lädt dazu ein, „Gisles“ Werk selbst zu erkunden. Wer bei den Gesängen zum Weihnachts- und Osterfest genauer hinsieht, kann die Stifterin selbst entdecken. Foto im Anhang: Namensgeberin im Bild: In ihrem Werk, dem „Codex Gisle“, ist die Stifterin Gisela von Kerssenbrock auch selbst zu sehen. Die Weihnachtsinitiale zeigt sie mit namentlicher Nennung „Gisle“ als Sangesmeisterin der Zisterzienserinnen von Marienbrunn in vorderster Reihe. Foto: Diözesanmuseum Osnabrück / Hartwich Wachsmann Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9 33165 Lichtenau www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org #Marsberg #Lichtenau #Meerhof #Dalheim #Gisela #Namenstag #Eintritt #FreierEintritt #Kloster #KlosterDalheim #Stiftung #StiftungKlosterDalheim #Besucher #Besucherinnen #Vornamen #LWL #LWLLandesmuseum #Landesmuseum #Klosterkultur #Urheberin #Codex #Gisle #CodexGisle #Ausstellung #StudioAusstellung #Dalheimer #Museum #vonKerssenbrock #Kerssenbrock #Sangesmeisterin #Marienbrunn #KlosterMarienbrunn #Rulle #Osnabrueck #Autorin #Wertvoll #Mittelalter #Handschrift #Handschriften #Deutschland #LobpreisfuerdieEwigkeit #Museumseintritt #Gesaenge #Bildinitialen #Vergoldungen #Figurenschmuck #Meisterwerk #Buchmalerei #Hoerbeispiele #Ansichten #DalheimerAusstellung #Faksimile #Weihnachtsfest #Osterfest #Stifterin #Namensgeberin #GiselavonKerssenbrock #Weihnachtsinitiale #Zisterzienserinnen #Dioezesanmuseum #HartwichWachsmann #UnserMarsberg #UnsereRegion
„Wer hat an der Uhr gedreht…“ …

26. März 2017
„Wer hat an der Uhr gedreht…“ Ferdinand Scholand sorgt für die zeitliche Umstellung Oesdorf. Am letzten Sonntag im März werden unsere Uhren und Zeitmesser von der Winterzeit, der Normalzeit, auf die Sommerzeit umgestellt. Dabei werden um 2 Uhr in der Nacht die Zeiger eine Stunde vorgedreht. Das bedeutet, die Nacht ist eine Stunde kürzer und der Tag eine Stunde länger. Für die richtige Uhrzeit im Marsberger Ortsteil Oesdorf sorgt seit dem Jahr 2002 der 71-jährige Ferdinand Scholand. Vor ihm hatte dieses Ehrenamt seit den 1960er Jahren der ehemalige Gemeindediener Aloys Wiegers ausgeübt, weiß Scholand im Gespräch mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ zu erzählen. Ferdinand Scholand half ihm bereits etliche Jahre, sodass es schon fast auf der Hand lag, dass er einmal sein Nachfolger werden würde. Mit einem überdimensionalen Schraubenschlüssel bewappnet macht er sich zweimal im Jahr auf den Weg in den Kirchturm der 1892 erbauten und mit besonderem Inventar aus der Larenz-Werkstatt und dem Dalheimer Kloster ausgestatteten St. Johannes Baptist Kirche in seinem Heimatort Oesdorf, um das Ziffernblatt manuell von Hand umzustellen. Eine Stunde geht es diesmal nach vorne. Für die Winterzeit hat er es einfacher. Dann braucht er im Herbst das Ganze nur anhalten und kann eine Stunde warten. Auch das Aufziehen der Kirchturmuhr erledigt Scholand einmal wöchentlich. Dann hat er erstmal wieder 8 Tage Ruhe und die Oesdorfer eine genaue Zeit. Auf dem Weg zur Kirche berichtet Scholand, dass in früheren Zeiten dieser Job von der Gemeinde mit 60 DM jährlich honoriert wurde. Er erinnert sich auch, dass sein Vorgänger immer um 18 Uhr die Uhr aufzog und sie nach seiner Taschenuhr feinjustiert hatte. Im Kirchturm öffnet er knarrend eine dickwandige Tür. Eine schmale, dunkle Stiege macht sich auf. Nach der 46 Treppenstufen umfassenden Klettertour auf den Turm findet man ein mit unzähligen Zahnrädern, Lagern und Rädchen bestücktes Laufwerk der Uhr. Das Baujahr des Werkes der Turmuhrenfabrik von J. F. Weule aus Bockenem im Ambergau ist auf das Jahr 1914 datiert. – Deutsche Wertarbeit! Von Hand mit einer Kurbel kann sie aufgezogen werden. Ratternd setzt sich daraufhin der Seilzug in Bewegung, der die über zwei Zentner schweren Gewichte des Schlagwerks wieder in die richtige Höhe transportiert. Genau 165 Umdrehungen braucht man, um die gewaltigen Lasten wieder in die Ausgangsposition zu bringen. Das ist 10 Minuten Schwerstarbeit. Die Gewichte des Laufwerks sind leichter. Falls die Uhr mal zu schnell läuft, wird der „Pulsschlag“ einfach gestoppt. Die tickernde und surrende Mechanik schweigt dann erstmal. In der Zwischenzeit wird das Gewicht des Pendels etwas nach unten gerückt. Physikalische Erklärung: Der Weg, den das Gewicht zurücklegen muss, wird dadurch länger, also läuft die Uhr auch langsamer. Danach wird die Maschine mit einem Klacken wieder zu neuem Leben erweckt. Der Wandel der Jahreszeiten geht nicht spurlos an der alten, sensiblen Uhr aus Kaisers-Zeiten vorbei. Im Winter ist sie meistens etwas zu spät dran, während sie im Sommer es immer ein wenig zu eilig hat. Rund 1-2 Minuten holt sie dann an Vorsprung heraus. Dann muss nachgeregelt werden. Heutzutage ist allerdings nur noch ein Gewicht in Benutzung. Die gesamte Mechanik wird gewartet von der Fachfirma Petit & Gebr. Edelbrock aus der „Glockenhochburg“ Gescher. Kleinere Reparaturen übernimmt Ferdinand Scholand selbst. Er weiß auch vieles über die Geschichte der Turmuhr zu erzählen. 2006 wurde zur Siedlung „Grüne Aue“ hin endlich ein Ziffernblatt für diese auf der anderen Kirchturmseite wohnenden Bürger Oesdorfs angebracht, sodass auch sie eine genaue Zeit vor Augen haben. Sicherlich sind ihm und seinem Vorgänger im Zusammenhang mit der Zeitumstellung und dem Aufziehen der Turmuhr kleinere Fauxpas passiert. Ortschronistin Magdalene Breidenbach erinnert sich auch an eine Beerdigung im Ort, wo die Uhr schwieg. Da rief Schopohls Jupp an: „Die Uhr steht, gleich ist Beerdigung!“ Scholand vergaß auch mal den Zeitmesser für den Ort rechtzeitig aufzuziehen. Da folgte sofort frühmorgens erschrocken der Hinweis der Kirchenküsterin und er eilte praktisch auf Pantoffeln in seine Kirche, um Hand anzulegen. Damit bei dieser Zeitumstellung alles glatt läuft, geht er schon abends an sein Werk und sorgt für den richtigen Glockenschlag, um sich den „Nachtgang“ zu sparen. Auch für die Zukunft ist er gerüstet. Vor einiger Zeit hat der rüstige Rentner Scholand eine unikate Maschine entwickelt, die ihn auch für die kommenden Jahre jung hält. Er funktionierte einen alten Getriebemotor von einem Förderband um. Das mit einem Vierkant ausgestattet Konstrukt kurbelt auf Knopfdruck ab sofort die zenterschweren Gewichte in die Höhe. Technik die begeistert: Die alte Mechanik aus dem Jahr 1914 wurde somit auf einen Schlag zukunftsfähig für das 21. Jahrhundert. Fotos im Anhang: 01 „Wer hat an der Uhr gedreht…“ – Die Oesdorfer Kirchturmuhr wird von Ferdinand Scholand von Hand zeitlich umgestellt. Foto: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. 02 Ferdinand Scholand macht sich auf den Weg zur Oesdorfer Kirche… Foto: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. 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Die Schnade zu Stadtberge – …

26. Juni 2016
Die Schnade zu Stadtberge – Marsbergs Fundstück des Monats beschäftigt sich mit alten Grenzverläufen Marsberg / Brilon. Grenzstreitigkeiten zu verhüten oder zu schlichten ist das lohnenswerte Ziel der Menschheit! – In den Ortschaften und Städten des Sauerlandes hat sich dieses Ziel mit den Schnade- und Grenzbegängen als Tradition teils bis heute gehalten. In Brilon, wo es am Montag im Rahmen des örtlichen Schützenfestes wieder soweit ist, kann man im Schnadebuch sogar bis auf das Jahr 1388 zurückschauen. Marsbergs Fundstück des Monats Juni 2016 beschäftigt sich mit der Schnade zu Stadtberge. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen Urkunden aus dem Jahr 1915 zum Obermarsberger Grenzbegang erhalten. Weitere Aufzeichnungen zu Schnadegängen in früheren Jahrhunderten, die auch als kirchliche Flurumgehungen bezeichnet wurden oder von Jagd- und Flurschützen durchgeführt wurden, liegen dem Geschichtsverein vor. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Christian Franz Paullini schreibt im Jahr 1686 in seinem „Chronicum der ur-alt und allererst in Sachsen wohlgestifteter Karolinischer Kirche zu Eresburg oder Stadtberge“ als Erster über die Marsberger Grenzbegänge mit den alten Flurbezeichnungen, die es teils bis heute gibt: „Die Schnade ist seit dem 30. August 1628 augenscheinlich also befunden worden.“ Er merkt an, dass dieser Brauch aber noch viel älter sei. Paullini weiter zur Schnade „vor Stadtberg zwischen Cölln und Paderborn“: „Erstlich ist dazu gekommen von Henke Wiesen die Schlucht genannt, und alda gesehen, da ein Schnadebaum, welcher mit einem X gezeichnet gewesen, verfallen, an dessen Platz ein anderer wieder zu verzeichnen befohlen worden, gleichwohl darunter und daneben hat sich einer gefunden, so mit einem X gezeichnet gewesen. Hernach ist an der Stopeke (Staupke) seitem ein Eichbaum gestanden.“ Ferner vermerkte Paullini in den Wiesen der „Staupke“ weitere Eichbäume mit einem doppelten „X“. Die Schnade zog weiter zum „Oisterholtz“ (Oesterholz), dort „wo das Gehölz zur linken Haud denen von Thulen zustände und in Paderbornsche Hoheit gelegen“ war. Dass die Markierung der Grenze an Hand der Ausweisung von „X“-Markierungen an Bäumen sehr schwierig war, stellte Paullini immer wieder fest. „Nach dem Oisterholtz ist man an eine Linde gekommen, wo verschiedene X gewesen waren, und weil die Linde unten etwas „fällig“ war, ist befohlen worden, eine neue Linde wieder dorthin zu setzen, die auch auf beiden Seiten mit einem X zu „bemerken“ ist.“ … „Die Bürger nahmen es mit der Grenze also sehr genau und machten lieber ein Malzeichen mehr als zu wenig.“ Die Markierungen der Grenze folgten den „Umhang herunter bis an die Steinbecke“ mit Schnadebäumen. „Ferner von der Steinbecke das andre Oisterholtz wieder hinan bis auf den Rummeken Padt (Pfad) gehend, nach der zur Rummekemühlen anzahl 15 Schnadebäume, so alle mit einem X bezeichnet gefunden.“ Die Schnadebäume wurden akribisch beschrieben und anzahlmäßig festgehalten. An der Rummeke standen „drei Eichbäume und ein Buchenschnadbaum“ sowie zwischen Rummeke und „Stein-Twiste an den Fußpfad“ 7 Schnadebäume (mit Pfadbaum 8 Stück). Die Schnade führte weiter zum „Hohenlau“ (Hohenloh). Paullini berichtet weiter von drei mächtigen Steinen, die als Grenze zwischen den „von Thulen und den Altenstättern (Niedermarsbergern)“ sowie denen „von Dalheim“ angesehen wurde. „Hier soll auch die Landgrenze zwischen Paderborn und Cölln sein.“ Von diesen drei Steinen und dem „gefallenen Schnadebaum“ ging die Schnade an „zwei großen Kuhlen“ und von da „auf einen geworfenen Graben zwischen dem Hohenlau (Hohenloh) und Meerhoven (Meerhof) und erstreckt sich nach dem Hettelholl.“ Von dort folgte der Weg entlang der „Assermark“ an „zwei Eichen“ an dem Felde über Oesdorf. Ein weiterer Eichbaum stand im „Bohnental“ vor dem Assergrund. Der Schnadetross zog dann hinunter bis auf den „Mühlenzein, so an der Dihmel (Diemel) gewachsen“. „Von da durch die Dihmel bis an den Huckestein, da Cölln und Paderborn ihre Grentzen endigen, und hingegen die zwischen Cölln und Waldeck angehen.“ Die Waldecker Schnade begann beim „Huckestein“ und führte über „Lütken Huckenholtz“, dem „faulen Born“, der „Wesbecke“, der „Humke“, der „allberen Holl“ bis an den „Hespringhauser Weg“. Ferner ging es über den Helmighäuser Weg zum „Harnsberg“. Dort soll ein „Waldecker Diener, Marcus genannt“ den Schnadebaum an der „Wandeliche zu Ricklinghusen abgehauen“ haben. „Dieser selbe Marcus wurde durch Bürgermeister und Rat zu Stadtberge eine geraume Zeit daselbst gefänglich gehalten“. Es wurde ihm der „Prozeß gemacht“. Vom „Harnsberg“ ging es zu den „Winterseiten“. „Hier haben auch die Waldeckischen denen von Stadtberge „hiebe vor einen Gefangenen nahmens Heinrich Huckentreiber aus dem Waldeckschen ins Stadtbergische Gefängnis geliefert.“ Der weitere Verlauf: Über die „Haspecke“, „Gerhenhöcke“, Eilhausen, der „grünen Wanne“, dem „Wenbusch“, dem „Helkenhäuser Land“, das der „Probstey“ zu Stadtberge gehörte; bis hin zum „Elias Böke Platz“, wo sich eine Grube befand. „Hieraus werden noch altes Buchenholz und Wurzeln hervorgebracht. Hierbei haben die Bürger zum Andenken verschiedene Steine geworfen. An diesem Ort und der dabei gelegenen Ländereien ging die Landschnade einen Pfad hinauf, durch eine Schlucht, die „grote Hennengrund“ genannt wurde, ins Cansteinsche.“ Die Cansteinsche Schnad wird gesondert beschrieben. Dieser Schnadeverlauf wurde im Wesentlichen bis in die Zeiten des I. Weltkrieges begangen. Danach schlief dieser Schnadegang ein und „neuzeitliche Grenzbegänge“ werden erst wieder seit jüngerer Zeit von verschiedenen Marsberger Ortschaften mit ihren „Grenzfreunden“ durchgeführt. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Obermarsberger feierten 1915 aufgrund des I. Weltkrieges an Stelle eines Schützenfestes ein Sommerfest mit einem dazugehörigen Grenzbegang, so die Urkunden. Das Foto zeigt die „Festgesellschaft“ vor den Toren Obermarsbergs. 02 Im „Wäschen“ von Obermarsberg – Das Schützenfest im Jahr 1910 mit der Festgesellschaft und der Musik. Auch für dieses Jahr ist ein Grenzbegang belegt. 03 Das Foto ist vom Obermarsberger Grenzbegang und anschließendem Fest aus dem Jahr 1911. 04 Die Festgesellschaft des „Obermarsberger Grenzbegangs“ aus dem Jahr 1914. 05 Das Foto zeigt eine Niedermarsberger Jagdgesellschaft nach einer erfolgreichen Treibjagd. Die Aufnahme entstand um das Jahr 1900. Ursprünglich wurden Schnadegänge auch von Jägern und Flurschützen durchgeführt. #Marsberg #Brilon #Schnade #Stadtberge #FundstueckdesMonats #MarsbergsFundstueckdesMonats #Grenze #Grenzen #Grenzverlaeufe #Grenzstreitigkeiten #Sauerland #Schnadegang #Grenzbegang #Schuetzenfest #Schnadebuch #1388 #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #Obermarsberg #ObermarsbergerGrenzbegang #Schnadegaenge #Flurumgehungen #Jagdschuetze #Flurschuetze #Paullini #ChristianFranzPaullini #1686 #Eresburg #MarsbergerGrenzbegaenge #Koeln #Paderborn #Henke #Schnadebaum #Staubke #Staupke #Oesterholz #Thuelen #vonThuelen #vonThulen #Steinbecke #Rummeke #RummekePfad #Rummekemuehle #Twiste #SteinTwiste #Hohenloh #Niedermarsberg #Altenstadt #Dalheim #Meerhof #Hettelholl #Assermark #Oesdorf #Bohnental #Assergrund #Schnadetross #Muehlenzein #Diemel #Huckestein #Waldeck #WaldeckerSchnade #Luetken #Born #Wesbecke #Humke #Hesperinghausen #Helmighausen #Harnsberg #Ricklinghausen #Winterseiten #HeinrichHuckentreiber #Haspecke #Gerhenhoecke #Eilhausen #GrueneWanne #Wenbusch #HelkenhaeuserLand #Propstei #EliasBoeke #Landschnade #Hennengrund #Canstein #Schnadeverlauf #Grenzfreunde #Sommerfest #UnserMarsberg #Waeschen #Weschen #Festgesellschaft #Jagdgesellschaft #Jaeger #Treibjagd #Flurschuetze #UnserMarsberg
20 Jahre “Dalheimer Sommer”

15. Juni 2016
20 Jahre "Dalheimer Sommer"... Der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Klosters Dalheim e. V. Hans-Dieter Seidensticker, Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky und Intendant Arno Paduch stoßen auf die Jubiläumssaison des Kulturfestivals im Kloster Dalheim an. Auf dem Spielplan steht 2016 auch wieder ein Picknick-Konzert im Konventgarten. Der Vorverkauf für das Kulturfestival vom 29. Juli bis 21. August läuft! Hier geht’s zur Festival-Seite: www.dalheimer-sommer.de #Lichtenau #Dalheim #DalheimerSommer #KlosterDalheim #HansDieterSeidensticker #IngoGrabowsky #ArnoPaduch #Kulturfestival #PicknickKonzert #Konventgarten #StiftungKlosterDalheim #LWL #Landesmuseum #LWLLandesmuseum #Klosterkultur #LWLLandesmuseumKlosterkultur #LWLMuseum
Morgen dann die letzte Chance

11. Juni 2016
Morgen dann die letzte Chance... :-) Hereinspaziert ins Gartenglück - Am Tag der Gärten und Parks ist im Kloster Dalheim der Eintritt frei Lichtenau-Dalheim (lwl). Beim westfalenweiten Tag der Gärten und Parks am Wochenende, 11. und 12. Juni 2016, bietet das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Dalheim unter dem Motto "Hereinspaziert" ein Programm rund um die Klostergärten an - dazu gehören Gärtnerführungen, historische Spiele und Musik. Der Eintritt ist frei. Botanische Schatzkarte Ausgerüstet mit einer kleinen botanischen Schatzkarte geht es für wissbegierige Kinder und neugierige Erwachsene an beiden Tagen durch die rund zwei Hektar großen Gärten des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts. Auf dem großen Parterre im Konventgarten lädt von 14 bis 17 Uhr eine Sammlung historischer Spielgeräte zu einer Pause mit Stelzen, Murmeln, Springseil und Kegeln ein. Pflück‘ Dein Glück Inmitten der Blütenpracht warten vierblättrige Kleeblätter von 14 bis 17 Uhr auf ihre Entdecker. Getrocknet und gepresst begleitet der Glücksbringer seinen Finder nach Hause - getreu einer Inschrift aus dem Dalheimer Barock: "Mit Gott als Beschützer, mit dem Glück als Begleiter". Gärtnerführung Um 16 Uhr nimmt Gärtner Andreas Bogel unter dem Motto "Eingewandert" mit zu den außereuropäischen Pflanzen im Dalheimer Garten, die ihren Weg in heimische Klostergärten fanden. Das Klosterwirtshaus lädt von 11 bis 17 Uhr zu einer Brotzeit ein. Sonntag zusätzlich: Am Sonntag erleben Besucher von 11 bis 15 Uhr beim Boule-Aktionstag des DJK Sportverbands DV Paderborn e. V. Boule inmitten der Dalheimer Klostergärten: Der DJK-Diözesanverband Paderborn bietet die Möglichkeit, diesen Klassiker der Kugelsportarten kennenzulernen. Bei der Variante des Cross-Boccia verlässt das Spiel das klassische Sandfeld: Dank flexibler Spielbälle gibt es keine Hindernisse mehr. Boule- und Cross-Bocciasets sind vorhanden. Die Teilnahme ist kostenlos und auch für Nichtmitglieder möglich. Die Gärtnerführung findet am Sonntag um 14 und um 16 Uhr statt, und von 14 bis 17 Uhr sorgt die Saxophon-Formation "Saxaholics" für Musik im Klostergarten mit Liedern von "Von Gartenglück und Wanderlust". Klosterschmiede und -brauerei sind von 10 bis 17 Uhr in Betrieb. Eintritt und Kosten Der Eintritt am Wochenende zum Tag der Gärten und Parks ist frei. Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung kostet 3 Euro pro Erwachsenem. Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Am Kloster 9 33165 Lichtenau www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org Fotos im Anhang: Pflück‘ Dein Glück: Museumsdirektor Dr. Ingo Grabowsky, die museumspädogogische Referentin Dr. Christiane Wabinski und Gärtner Andreas Bogel (v. r.) laden am Wochenende des Tags der Gärten und Parks in die Dalheimer Klostergärten ein. Der Eintritt ist frei. Foto: LWL/Maria Tillmann Wunderbaum und Teufelskraut: In den Dalheimer Klostergärten gibt es viel zu entdecken. Der Eintritt ist am Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe frei. Foto: LWL/Axel Thünker #Lichtenau #Dalheim #KlosterDalheim #LWL #Gartenglueck #TagderGaerten #TagderParks #LWLLandesmuseum #LWLLandesmuseumKlosterkultur #Klosterkultur #Klostergarten #Konventgarten #AndreasBogel #DalheimerGarten #StiftungKlosterDalheim #IngoGrabowsky #ChristianeWabinski