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Patienten und Personal zogen auf den Heidenberg …

4. November 2017
Patienten und Personal zogen auf den Heidenberg Vor 50 Jahren wurde der Krankenhaus-Neubau in Betrieb genommen Marsberg. Es war ein Meilenstein in der Marsberger Krankenhausgeschichte. Vor genau 50 Jahren am 04.11.1967 wurde der Neubau des Niedermarsberger St.-Marien-Hospitals feierlich eingeweiht und Patienten sowie Personal bezogen die neuen Räumlichkeiten auf dem Heidenberg. Hierzu tauchen der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ mit Urkunden und geschichtlichen Quellen aus dem Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in die Zeit vor rund 50 Jahren ein. Der ursprüngliche Standort des seit 1860 bestehenden Marsberger Krankenhauses war bis zum Jahr 1967 in der oberen Hauptstraße in der Niedermarsberger Innenstadt. Dort konnte man sich allerdings nicht weiter vergrößern, sodass man sich bereits nach dem II. Weltkrieg mit der Standortfrage beschäftigte. An der Vorstandssitzung des Katholischen Krankenhausvereins am 10.05.1948 nahm der damalige Amtsbürgermeister Wilhelm Otto teil. Er teilte dem Vorstand unter dem Vorsitz von Propst Clemens Hellweg mit, dass eine Bodenforschungsgesellschaft (früher Kaiser-Wilhelms-Institut in Berlin-Dahlem) beabsichtige, ihre Tätigkeit auf einem Gut in der Nähe von Niedermarsberg aufzunehmen und in diesem Zusammenhang für Wohn- und Verwaltungszwecke ein großes Gebäude suche. Bürgermeister Otto hielt die Situation für geeignet, um das alte Krankenhaus vorteilhaft zu veräußern und einen Krankenhaus-Neubau „hinreichend groß genug und gut gelegen“ hinzubekommen. Er stellte weiter die Planungen für einen Neubau auf dem Heidenberg vor. Diese Planung wurde aber erstmal fallengelassen und erst Anfang der 1960er Jahre wieder aufgenommen. Das Land NRW änderte die Krankenhausförderung. Neubauten statt Erweiterungsbauten wurden gefördert. Daraufhin überließ die Stadt Niedermarsberg in einem Tauschvertrag am 09.10.1962 dem Krankenhausverein ein ca. 3 Hektar großes Waldstück auf dem Heidenberg und erhielt im Gegenzug vom Verein ein etwa gleichgroßes Grundstück am „Kesperbusch“ und die Zusicherung, dass das geschlagene Holz im Eigentum der Stadt bleibe. Das Thema Neubau des Krankenhauses beschäftigte über Monate die Marsberger Bevölkerung. Im Geschichtsaufarbeitungsgespräch zwischen Heinrich Lake, dem heutigen Hausoberen des St.-Marien-Hospitals Marsberg, mit Andreas Karl Böttcher, dem Vorsitzenden der „Marsberger Geschichten“ wurden viele Ideen, die aber damals nicht verwirklicht wurden, thematisiert. Beispielsweise sollte eine Zuwegung zum neuen Marsberger Krankenhaus über Essentho kommend zum Heidenberg führen. Fakt ist: Nach dem ersten Spatenstich durch Propst Hellweg am 26.09.1963 konnte mit dem Neubau des „Krankenhaus-Haupthauses“ mit dem Funktionsanbau (Operationssäle, Küche, usw.) und eines achtstöckigen Personalwohnheims sowie dem Schwesternwohnheim für die Vinzentinerinnen unter der Leitung der Oberin Schwester M. Aquinalis, selbstverständlich einschließlich einer Kapelle, begonnen werden. Architekt war Dipl.-Ing. Weiken aus Unna. Die Bauleitung hatte Bürgermeister a. D. Wilhelm Butz und Hilde Schake inne. Die Kosten beliefen sich auf rund 10 Millionen Deutsche Mark, die mit finanzieller Unterstützung des Arbeits- und Sozialministeriums NRW, dem Kreis Brilon, dem Amt Niedermarsberg und der Stadt Obermarsberg sowie Eigenmitteln geschultert wurden. Auf Veranlassung des damaligen Kreisarztes, Dr. Hubert Schumacher, wurden im Neubau eine Außenstelle des Kreisgesundheitsamtes sowie eine Rettungswache eingerichtet. Als Chefärzte wirkten Dr. Friedrich Kemper als Chirurg und Dr. Joseph Rörig als Internist. Am Krankenhaus waren damals 24 Ordensschwestern und 86 freie Krankenschwestern tätig. Das neue Marienhospital konnte nun 200 Patienten behandeln. Aber schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass weitere Investitionen erforderlich waren. So wurde das Personalwohnheim umgebaut und mit Bädern versehen. Anfang der 1990er Jahre wurde es als Übergangsheim für Spätaussiedler an die Stadt Marsberg vermietet. Das Schwesternwohnheim wurde umfunktioniert, in ihm wurde die Verwaltung untergebracht sowie die Schlafräume für die Nachtdienste. Die damaligen noch im Krankenhaus verbliebenen Ordensschwestern bezogen eine Abteilung im Personalwohnheim. Das alte Krankenhaus in der oberen Hauptstraße wurde von 1967 bis 1980 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vermietet, der es bis zur Errichtung eines eigenen Gebäudes als „Siechenheim“ nutzte. Daraufhin wurde das „alte“ Krankenhaus an einen privaten Investor verkauft, der es im Frühjahr 1983 abreißen ließ, um einen Neubau zu errichten. Fotos im Anhang: 01 Die Luftaufnahme zeigt den Neubau des Niedermarsberger Krankenhauses auf dem Heidenberg im Jahr 1967. Foto: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. 02 Schöner Blick in die Niedermarsberger Hauptstraße und auf das ehemalige Krankenhaus (Bildmitte) in den 1950er Jahren – Links ist Haus Kuhlmann (heute: Schröder) zu sehen, im Vordergrund rechts das alte Kriegerehrenmal. Foto: Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. #Marsberg #Niedermarsberg #Patienten #Personal #Krankenhaus #Heidenberg #1967 #2017 #50Jahre #Neubau #Krankenhausgeschichte #Marienhospital #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Urkunden #Quellen #Archiv #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #1860 #MarsbergerKrankenhaus #Hauptstrasse #Innenstadt #Katholisch #Krankenhausverein #Amtsbuergermeister #WilhelmOtto #Propst #ClemensHellweg #Bodenforschungsgesellschaft #KaiserWilhelmsInstitut #Berlin #Buergermeister #Otto #NRW #LandNRW #Kesperbusch #HeinrichLake #Hausoberer #AndreasKarlBoettcher #Essentho #Personalwohnheim #Schwesternwohnheim #Operationssaele #Kueche #Vinzentinerinnen #Oberin #Schwester #Aquinalis #Kapelle #Weiken #Unna #Bauleitung #WilhelmButz #HildeSchake #Arbeitsministerium #Sozialministerium #Brilon #KreisBrilon #Amt #Obermarsberg #Kreisarzt #HubertSchumacher #Aussenstelle #Kreisgesundheitsamt #Rettungswache #Chefarzt #FriedrichKemper #Chirurg #JosephRoerig #Internist #Ordensschwestern #Krankenschwestern #Uebergangsheim #Spaetaussiedler #LWL #Siechenheim #HausKuhlmann #Kriegerehrenmal #UnserMarsberg
Allgemein
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge

31. Oktober 2017
Reformation und Gegenreformation in Stadtberge Der katholischste „Urpunkt“ der Region war lange Zeit protestantisch geprägt Marsberg / Obermarsberg / Niedermarsberg. Sie gilt als Wiege des katholischen Christentums – die alte Stadt auf dem Berge, das historische Obermarsberg! Hier hatte einst Karl der Große die erste Kirche und das erste Kloster im heidnischen Sachsenland begründet. Fast unbekannt ist die Geschichte der Reformation und Gegenreformation in Marsberg. In keiner Stadt des Kurkölnischen Sauerlandes (Herzogtum Westfalen) hat die durch Martin Luther vor genau 500 Jahren von Wittenberg ausgehende Reformation eine so starke Aufnahme gefunden wie in Stadtberge (Ober- und Niedermarsberg). Die Gegenreformation hat im Laufe von über 250 Jahren nicht vermocht, das evangelische Leben in Stadtberge gänzlich auszurotten. Eine evangelische Gemeinde bestand in Niedermarsberg seit der Reformation. Auch nach der Gegenreformation blieben ganze, evangelisch geprägte Familien dort. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ besitzt hierzu im Archiv des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ interessante Urkunden, die von Friedrich Brune wissenschaftlich aufbereitet wurden. Eine alle Mittel einsetzende Gegenreformation hat also die um die Mitte des 16. Jahrhunderts fast ganz evangelisch gewordenen Städte Ober- und Niedermarsberg nicht voll rekatholisieren können. Nachdem alle Versuche des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Ernst von Bayern (1583-1612), der evangelischen Bewegung in Ober- und Niedermarsberg Herr zu werden, letztlich fehlgeschlagen waren, setzte sein Nachfolger Ferdinand von Bayern, der während des 30-jährigen Krieges Kurfürst und Erzbischof in Köln war, die ihm zu Gebote stehenden kirchlichen und staatlichen Machtmittel gegen die beiden abtrünnigen Städte ein. Am 04.11.1614 wurde von ihm die römisch-katholische Religion gewissermaßen zur Staatsreligion erklärt. Jede öffentliche Ausübung des evangelischen Glaubens in Marsberg war strengstens untersagt. Von allen Staatsämtern war der evangelisch gesinnte Bürger ausgeschlossen. In den Rat der Stadt durften nur noch gläubige Katholiken gewählt werden. In Obermarsberg fand sich aber zu jener Zeit nur ein evangelischer Bürger namens Koch, der für das Bürgermeisteramt geeignet war und nur weitere 7 katholische Bürger traten ihm als Ratsherren zur Seite. Mehr waren in Obermarsberg nicht aufzutreiben. Zum vollständigen Ratskollegium fehlten aber noch 6 Mitglieder. Sie waren in der Oberstadt nicht zu finden. Kurzerhand setzte der Kurfürst die alte Verfassung außer Kraft. Der strengkatholisch gesinnte Heinrich von Calenberg wurde aus dem Warburger Land (Hochstift) mit Sonderrechten und Vollmachten zum Amtmann über Marsberg eingesetzt. Zu diesen Gewaltmaßnahmen gesellte sich die unmittelbar kirchliche Gegenreformation. Doch der „Lutheranismus war in Marsberg nicht zu töten“, so die Urkunden. Der Propst des Stiftes hatte die Rezesse des Kurfürsten von der Kanzel zu predigen, um den „ketzerischen Protestantismus“ auszulöschen. Selbst die Schulmeister und Priester lehrten den evangelischen Glauben entgegen der Androhung von Geld-, Vollzugs- und teils sogar der Todesstrafe. Bei evangelischen Taufen sollten die Eltern 10 „Goldgülden“ und der Pastor 20 „Goldgülden“ Strafe zahlen. Weitere Strafen gab es bei Trauungen mit evangelischem Hintergrund, Kranken- oder Sterbesalbungen und bei evangelischen Begräbnissen auf dem katholisch geweihten Kirchhof. Ebenfalls wurde zu solchen Anlässen das Schweigen der katholischen Kirchenglocken befohlen, aber nicht befolgt. Im Laufe der Zeit, als die Maßnahmen in Stadtberge nicht fruchteten, wurden härtere Maßnahmen verkündet. Fremde „Visitatoren“ beispielsweise aus Werl hatten für die Durchführung zu sorgen und sollten noch drastischer vorgehen sowie evangelischen „Zierrath und Kleinodien“ einziehen. Die evangelischen Pfarrer und Gelehrten sollten direkt der Privilegien entbunden werden und Vermögen dieser Person beschlagnahmt werden. Den Schulmeistern wurden die mit „falschem Wortlaut“ geschriebenen Lehrbücher genommen. Selbst das kaputte Dachwerk der Kirchen in Ober- und Niedermarsberg bezeichnete man als evangelische Ketzerei. Dem Bürgermeister und dem Rat wurde auferlegt bei einer Strafe von 100 „Goldgülden“ die Kirchendächer zu reparieren, um den „göttlichen Zorn“ zu verhüten. All diese Maßnahmen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der evangelische Glaube hielt sich in Marsberg emsig über Jahrzehnte und Jahrhunderte sehr hartnäckig. Weitere Bestrebungen von der geistlichen und staatlichen Obrigkeit und der Landesherren brachten nicht den gewünschten Erfolg. Fotos im Anhang: 01 Die Luftaufnahme zeigt vordergründig die Stiftskirche Obermarsberg, das alte Benediktinerkloster, die Zehntscheune und den Obermarsberger Friedhof um das Jahr 1945. Im Tal befindet sich Niedermarsberg. 02 Diese Zeichnung spiegelt die Obermarsberger Stiftskirche samt Kloster im März 1829 wider. Auf dem Bildnis links neben dem Kloster befindet sich die Nikolaikirche. Beide Kirchen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch den historischen Zwiebelturm. 03 Ein „Kupferschlag-Bildnis“ der Stiftskirche Obermarsberg mit barocker Turmspitze zur Situation vor 1829 – Ein Exponat des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. #Marsberg #Obermarsberg #Niedermarsberg #Stadtberge #Reformation #Gegenreformation #Katholisch #Evangelisch #1517 #2017 #Protestantisch #Christen #Christentum #AlteStadtaufdemBerge #HistorischesObermarsberg #KarlderGrosse #Kirche #Kloster #Heiden #Sachsen #Sachsenland #Sauerland #Kurkoeln #Westfalen #Herzogtum #Luther #MartinLuther #Wittenberg #500Jahre #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Archiv #Museum #MuseumHausBoettcher #HausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #FriedrichBrune #Koelner #Kurfuerst #Erzbischof #ErnstvonBayern #FerdinandvonBayern #Koeln #Katholiken #Koch #Buergermeister #Ratsherr #Ratsherren #Oberstadt #Calenberg #HeinrichvonCalenberg #Warburg #WarburgerLand #Hochstift #Amtmann #Propst #Schulmeister #Priester #Geldstrafe #Vollzugsstrafe #Todesstrafe #Visitatoren #Werl #Strafe #Landesherren #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Benediktinerkloster #Zehntscheune #Friedhof #1829 #Nikolaikirche #Zwiebelturm #Kupferschlag #Turmspitze #UnserMarsberg
Wissensvermittlung in entspannter Natur …

25. Juni 2017
Wissensvermittlung in entspannter Natur Meerhofer Erlebnispfad im Radio Meerhof / Hochsauerlandkreis / Kreis Paderborn / Kreis Höxter. Ein neugierig machender Naturerlebnispfad besteht im Kreuzungsgebiet dreier Landkreise. Im Jahr 2000 wurde durch den damaligen Förster Ernst-Michael Fischer ein Walderlebnispfad ins Leben gerufen. Auf einer Länge von vier Kilometern kann man insgesamt 24 Stationen des Gemeinschaftsprojektes des Fördervereins Naturerlebnis Wald Meerhof, dem Regionalforstamt Hochstift und der Stadt Marsberg bzw. der Ortschaft Meerhof erleben. Zahlreiche weitere Partner, wie der Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge, der EGV, der Hammerhof oder Stadtmarketing Marsberg stehen hinter dem Projekt. Tolle Waldbilder, lehmiger Boden und Wasserstellen bieten einen besonderen Reiz, dieses einmalige Waldgebiet zu besuchen. Der Pfad für Jung und Alt ist Lern-, Erlebnis- und Erholungsort zugleich. In der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ gehen der Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Sonntag, dem 25.06.2017 von 19 bis 21 Uhr der Natur auf die Spur. In der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle stehen hierzu Frank-Florian Bitter (Regionalforstamt Hochstift, Hammerhof), Johannes Wüllner (stv. Bürgermeister der Stadt Marsberg), Hans-Josef Dülme (Ortsbürgermeister Meerhof), Bert Schulte (Geschäftsführer des Fördervereins Naturerlebnis Wald) und Joachim Leidinger (Vorsitzender des Fördervereins Naturerlebnis Wald) Rede und Antwort. Sie machen Lust auf ganz besondere Walderlebnisse. Die Zuhörer im Bürgerfunk von Radio Sauerland können sich am Sonntagabend auf eine naturverbundene Sendung freuen. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Guter Empfang ist im Waldecker Land über die 106,5 MhZ gewährleistet. Alternativ und weltweit kann die Sendung über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Frank-Florian Bitter (Regionalforstamt Hochstift, Hammerhof), Johannes Wüllner (stv. Bürgermeister der Stadt Marsberg), Hans-Josef Dülme (Ortsbürgermeister Meerhof), Bert Schulte (Geschäftsführer des Fördervereins Naturerlebnis Wald) und Joachim Leidinger (Vorsitzender des Fördervereins Naturerlebnis Wald) erkunden zusammen mit dem Moderator Markus Hiegemann Naturerlebnisse in Meerhof. Foto: Andreas Karl Böttcher. #Marsberg #Meerhof #Natur #Wissen #Erlebnispfad #Radio #RadioSauerland #Buergerfunk #Hochsauerlandwelle #Hochsauerlandkreis #Paderborn #KreisPaderborn #Hoexter #KreisHoexter #Naturerlebnispfad #Kreuzungsgebiet #Landkreise #Foerster #ErnstMichaelFischer #Walderlebnis #Walderlebnispfad #Foerderverein #NaturerlebnisWald #Regionalforstamt #Hochstift #StadtMarsberg #Naturpark #TeutoburgerWald #Eggegebirge #EGV #Hammerhof #Stadtmarketing #Projekt #Waldbilder #Waldgebiet #Pfad #JungundAlt #Lernort #Erholungsort #Erlebnisort #RadioReihe #Hiegemannunterwegs #Hiegemann #MarkusHiegemann #Moderator #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #MarsbergerGeschichte #NaturaufderSpur #Radiosendung #FrankFlorianBitter #JohannesWuellner #Buergermeister #HansJosefDuelme #Ortsbuergermeister #BertSchulte #Geschaeftsfuehrer #JoachimLeidinger #Vorsitzender #WaldeckerLand #Webradio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #Naturerlebnisse #AndreasKarlBoettcher #UnserMarsberg
Emotionen und Eindrücke des „Ersten Bürgers …

18. Juni 2017
Emotionen und Eindrücke des „Ersten Bürgers der Stadt“ Klaus Hülsenbeck spricht über das große Jubiläum und die Zukunft Marsberg / Lillers. 50 Jahre und kein bisschen leise… Über Pfingsten feierten Marsberger und Lillerois ihre Goldene Hochzeit. Die Partnerschaft wurde innerhalb des Jubiläumswochenendes bekräftigt bzw. gestärkt und sogar vertraglich durch die Bürgermeister erneuert. Viele neue Kontakte bzw. Freundschaften wurden im Privaten durch alle Gäste und Teilnehmer auf beiden Seiten geknüpft bzw. geschlossen. In der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers schaut Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck innerhalb eines Interviews abschließend auf die Feierlichkeiten zurück und spricht über die Zukunft der Städtepartner. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Herr Hülsenbeck, die Goldene Hochzeit zwischen Marsberg und Lillers war ein rauschendes Fest. Zahlreiche Aktionen, viele Höhepunkte und emotionale Momente konnten die Lillerois und Marsberger in unserer Stadt an der Diemel erleben. Was hat Sie besonders bewegt und was bleibt bei Ihnen in ganz besonderer Erinnerung? In ganz besonderer Erinnerung bleibt mir, bezogen auf die Deutsch-Französische Gesprächsrunde und unsere Stadt, die hohe gegenseitige Wertschätzung aller Beteiligten. Herausragend dabei waren der ökumenische Gottesdienst, die Kranzniederlegung, der Besuch des französischen Generalkonsuls Vincent Muller, der Besuch des Direktors des Deutsch-Französischen Kulturzentrums und Festredners David Babin, die freundliche Aufnahme durch die Bürgerschützen Bredelar in ihren Festzug sowie der Festakt selbst. Nicht zu vergessen die Ehrungen und netten Gespräche mit den Gründungsmitgliedern sowie den „Motoren“ der Partnerschaft zwischen Lillers und Marsberg. Gab es auch prekäre Situationen am Jubiläumswochenende oder bei den Vorbereitungen, die überwunden werden mussten und wo Sie vielleicht sagen würden, das sind schöne Anekdoten, die wir uns gerne beim nächsten Jubiläum an Pfingsten 2018 in Lillers oder zum 60-jährigen Bestehen der Partnerschaft im Jahr 2027 in Marsberg erzählen werden und an die wir uns gerne erinnern? Es war ein rundum gelungenes Jubiläum. Neben den oben genannten besonders bewegenden Highlights wird man sich zukünftig auch gern an die Kunstaustellung des Kunstkreises der Papengesellschaft, an die Vernissage in der Galerie No. 1 bei Herrn Elmar Beckers, dem Schachturnier der Jugend, den gemeinsamen geselligen Grillabend und die Sponsoren erinnern, die maßgeblich zur Finanzierung beigetragen haben. Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Baustein im vereinten Europa für Frieden in den Nationen und unter den Völkern. Wie werden Sie innerhalb der Verwaltung und der Stadt Marsberg diese Partnerschaften vorantreiben und zukunftsfähig machen? Gibt es im Marsberger Rathaus einen Generalplan oder eine Art „Agenda“ für die Zukunft zum Bündnis mit Lillers? Die Partnerschaft muss nicht zukunftsfähig gemacht werden, sie ist zukunftsfähig. Sie lebt von den Menschen und für die Menschen. Es sind die persönlichen Begegnungen und der individuelle Austausch, die eine Partnerschaft lebendig halten. Gerade am Pfingstwochenende konnten wir das wieder sehr deutlich spüren. Die Agenda steht ebenfalls und wurde durch die Unterschriften der Städte Lillers und Marsberg, jeweils vertreten durch ihre Bürgermeister, bekräftigt. Wie geht es mit der DFG Marsberg nach dem großen Jubiläum mit Vertragsunterzeichnung durch die beiden Bürgermeister Marsbergs und Lillers weiter? Werden Sie ganz persönlich die Gesprächsrunde aktiv in der Zukunft unterstützen und zur Chefsache machen? Ein Motto könnte ja lauten: „Back to the roots“? Immerhin hat nach der ersten Vertragsunterzeichnung im Jahr 1967 der damalige Bürgermeister Willi Ising bis 1990, also 23 Jahre, den Vorsitz ehrenhaft geführt… Natürlich werde ich die Partnerschaft der Städte auch persönlich weiter unterstützen. Und bei besonderen Veranstaltungen auch aktiv mit ins Rad packen. Die regelmäßigen Aktivitäten sollten aber nach wie vor der Ehrenamtlichkeit vorbehalten bleiben. Seit den 90er-Jahren hat sich übrigens auch viel geändert. Das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters und das des hauptamtlichen Stadtdirektors wurden vereint und haben eine ganz andere Ausrichtung gefunden. Selbst mit sehr viel gutem Willen ist es zeitlich nicht möglich, an den regelmäßigen, monatlichen Treffen teilzunehmen. Die Zeitungsserie findet mit dem Bürgermeister-Interview ihren Abschluss. An Pfingsten 2018 wird der zweite Teil des Städtepartnerschaftsjubiläums im nordfranzösischen Lillers gefeiert. Im Herbst diesen Jahres treffen sich zur Vorbereitung der dortigen Feierlichkeiten die DFG Marsberg und das französische „Comite de Jumelage“ in Lillers. Fotos im Anhang: 01 Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck, der französische Generalkonsul Vincent Muller, die Betreuer und Veranstalter des Turniers ehren die jugendlichen Schachspieler am Jubiläumswochenende. In der Mannschaftswertung gewannen die Marsberger. In der Einzelwertung setzten sich zwei Lillerois durch. Foto: Andreas Karl Böttcher. 02 Marsbergs Bürgermeister Klaus Hülsenbeck, Lillers Bürgermeister Pascal Barois und der Direktor des Deutsch-Französischen Kulturzentrums Essen, David Babin, der gleichzeitig der Stellvertreter des französischen Generalkonsuls ist, ehren verdiente Marsberger der deutsch-französischen Freundschaft. Foto: Markus Hiegemann. #Marsberg #Lillers #1967 #2017 #GoldeneHochzeit #Jubilaeum #50Jahre #Staedtejubilaeum #Partnerschaft #Staedtepartner #Partner #Marsberger #Lillerois #Emotionen #Eindruecke #StadtMarsberg #Pfingsten2017 #Buergermeister #KlausHuelsenbeck #PascalBarois #Freundschaft #DeutschFranzoesisch #Partnerstadt #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Sauerlandkurier #Interview #Feierlichkeiten #AndreasKarlBoettcher #Aktionen #Hoehepunkte #Momente #Diemel #OekumenischerGottesdienst #Kranzniederlegung #Besuch #Generalkonsul #VincentMuller #Direktor #DeutschFranzoesisches #Kulturzentrum #Festredner #DavidBabin #BuergerschuetzenBredelar #Festzug #Festakt #Ehrungen #Gruendungsmitglieder #Jubilaeumswochenende #Pfingsten2018 #Kunstausstellung #Kunstkreis #Papengesellschaft #Vernissage #GalerieNo1 #ElmarBeckers #Schachturnier #Grillabend #Sponsoren #Staedtepartnerschaften #Baustein #Europa #MarsbergerRathaus #Agenda #Generalplan #Begegnungen #Austausch #ComitedeJumelage #Schachspieler #Mannschaftswertung #Einzelwertung #MarkusHiegemann #UnserMarsberg
Die Franzosen kommen…

Marsberg / Lillers

2. Juni 2017
Die Franzosen kommen… Marsberg / Lillers. Bereits am heutigen Freitag startete in der französischen Partnerstadt Lillers um 8 Uhr in der Frühe der erste Bus in Richtung Marsberg zum großen Partnerschaftsjubiläum. Weitere Lillerois machten sich mit Bussen und Privat-PKWs im Verlauf des Freitags und am morgigen Samstag auf den Weg, um die Goldhochzeit der Städtepartner zu feiern. Verschiedenste Veranstaltungen locken Morgen nach Marsberg. Höhepunkt wird Morgen der Grillabend für jedermann ab 18 Uhr sein. Neben Freunden von französischer Musik durch die Musiker von Lillers von Harmonie Fanien und deutschem Tanz durch die Kindergruppe der Volkstanzgruppe Leitmar sind alle Marsberger zu diesem öffentlichen Freundschaftsabend bei zünftigem Grillgut, herzhaften Salaten und erfrischenden Getränken ganz besonders eingeladen. Hierzu hat sich bereits auch der französische Generalkonsul Vincent Muller angekündigt, um mit den Marsbergern und Lillerois zu feiern. Sonntag geht es in Bredelar weiter. Um 14:30 Uhr starten die deutsch-französischen Partner, Bürgermeister, Ratsherren, Ehrengäste, alle Aktiven, Gruppen, Gastgeber, die französische Musikkapelle „Harmonie Fanien“, uvm. – also Jung und Alt, die sich partnerschaftlich verbunden fühlen – ab dem Innenhof des Klosters Bredelar, um gemeinsam innerhalb des Bredelarer Schützenumzuges, der traditionell zum Schützenfest an Pfingsten in Bredelar stattfindet, mitzuwirken. Der Festakt im Kloster Bredelar findet für geladene Gäste ab 16:30 Uhr statt. Musikalisch umrahmt neben den Musikern aus Lillers wird der Festakt vom Schulorchester des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg sowie durch eine Tanz-Einlage der Volkstanzgruppe Leitmar begleitet. Zahlreiche Highlights sowie die Erneuerung der Partnerschaft warten auf die Gäste des reichhaltigen Programms, bevor David Babin, der Direktor des Deutsch-Französischen Zentrums in Essen, die Festrede hält. Für Montagmittag ist die Rückreise der Lillerois vorgesehen. Fotos im Anhang: 01 Der erste Bus startete am Freitag um 8.30 Uhr in der Frühe in Lillers. Foto: Christophe Vincent. #Marsberg #Lillers #50Jahre #1967 #2017 #Jubilaeum #Staedtepartner #Partner #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #GoldeneHochzeit #Frankreich #Deutschland #Franzosen #Deutsche #Marsberger #Lillerois #Franzosen #Partnerstadt #Bus #Partnerschaftsjubilaeum #Veranstaltungen #Grillabend #Musik #HarmonieFanien #Tanz #Kindergruppe #Volkstanz #Volkstanzgruppe #Leitmar #Freundschaftsabend #Grillgut #Generalkonsul #VincentMuller #Bredelar #Buergermeister #Ratsherren #Ehrengaeste #KlosterBredelar #Schuetzen #Schuetzenumzug #Schuetzenfest #Pfingsten #Pfingsten2017 #Festakt #Schulorchester #Gymnasium #CarolusMagnusGymnasium #Tanzeinlage #DavidBabin #Direktor #DeutschFranzoesischesZentrum #Essen #Festrede #ChristopheVincent #UnserMarsberg
Die Franzosen kommen… …

2. Juni 2017
Die Franzosen kommen… Marsberg / Lillers. Bereits am heutigen Freitag startete in der französischen Partnerstadt Lillers um 8 Uhr in der Frühe der erste Bus in Richtung Marsberg zum großen Partnerschaftsjubiläum. Weitere Lillerois machten sich mit Bussen und Privat-PKWs im Verlauf des Freitags und am morgigen Samstag auf den Weg, um die Goldhochzeit der Städtepartner zu feiern. Verschiedenste Veranstaltungen locken Morgen nach Marsberg. Höhepunkt wird Morgen der Grillabend für jedermann ab 18 Uhr sein. Neben Freunden von französischer Musik durch die Musiker von Lillers von Harmonie Fanien und deutschem Tanz durch die Kindergruppe der Volkstanzgruppe Leitmar sind alle Marsberger zu diesem öffentlichen Freundschaftsabend bei zünftigem Grillgut, herzhaften Salaten und erfrischenden Getränken ganz besonders eingeladen. Hierzu hat sich bereits auch der französische Generalkonsul Vincent Muller angekündigt, um mit den Marsbergern und Lillerois zu feiern. Sonntag geht es in Bredelar weiter. Um 14:30 Uhr starten die deutsch-französischen Partner, Bürgermeister, Ratsherren, Ehrengäste, alle Aktiven, Gruppen, Gastgeber, die französische Musikkapelle „Harmonie Fanien“, uvm. – also Jung und Alt, die sich partnerschaftlich verbunden fühlen – ab dem Innenhof des Klosters Bredelar, um gemeinsam innerhalb des Bredelarer Schützenumzuges, der traditionell zum Schützenfest an Pfingsten in Bredelar stattfindet, mitzuwirken. Der Festakt im Kloster Bredelar findet für geladene Gäste ab 16:30 Uhr statt. Musikalisch umrahmt neben den Musikern aus Lillers wird der Festakt vom Schulorchester des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg sowie durch eine Tanz-Einlage der Volkstanzgruppe Leitmar begleitet. Zahlreiche Highlights sowie die Erneuerung der Partnerschaft warten auf die Gäste des reichhaltigen Programms, bevor David Babin, der Direktor des Deutsch-Französischen Zentrums in Essen, die Festrede hält. Für Montagmittag ist die Rückreise der Lillerois vorgesehen. Fotos im Anhang: 01 Der erste Bus startete am Freitag um 8.30 Uhr in der Frühe in Lillers. Foto: Christophe Vincent. #Marsberg #Lillers #50Jahre #1967 #2017 #Jubilaeum #Staedtepartner #Partner #Partnerschaft #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #GoldeneHochzeit #Frankreich #Deutschland #Franzosen #Deutsche #Marsberger #Lillerois #Franzosen #Partnerstadt #Bus #Partnerschaftsjubilaeum #Veranstaltungen #Grillabend #Musik #HarmonieFanien #Tanz #Kindergruppe #Volkstanz #Volkstanzgruppe #Leitmar #Freundschaftsabend #Grillgut #Generalkonsul #VincentMuller #Bredelar #Buergermeister #Ratsherren #Ehrengaeste #KlosterBredelar #Schuetzen #Schuetzenumzug #Schuetzenfest #Pfingsten #Pfingsten2017 #Festakt #Schulorchester #Gymnasium #CarolusMagnusGymnasium #Tanzeinlage #DavidBabin #Direktor #DeutschFranzoesischesZentrum #Essen #Festrede #ChristopheVincent #UnserMarsberg
Allgemein
Ein Stück Marsberger Siedlungsgeschichte …

28. Mai 2017
Ein Stück Marsberger Siedlungsgeschichte Fundstück des Monats Mai ist eine 65 Jahre alte Urkunde Obermarsberg / Rennufer. Der zweite Weltkrieg brachte eine große Not hervor. Viele Vertriebene der deutschen Ostgebiete, wie West- und Ostpreußen, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland, usw. machten sich auf den Weg gen Westen. Im westlichen Deutschland angekommen, standen sie erstmal vor dem Nichts und suchten Unterkunft. Marsbergs Fundstück des Monats Mai 2017 ist die gedruckte Original-Urkunde der Gründung des Rennufers. Eine ganz spezielle Siedlung in der damaligen Stadt Obermarsberg. Die originale Urkunde wurde an den Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ übergeben und nun zum Fundstück des Monats prämiert. Die Gründungsurkunde des Rennufers wurde vor genau 65 Jahren am 28.05.1952 ausgestellt. Gedruckt wurde sie von der damaligen Marsberger Druckerei Schulte. Mit geschwungenen Lettern versehen unterzeichneten dieses Zeitdokument zur Grundsteinlegung der Siedlung der damalige Landrat des Kreises Brilon Lorenz Hoffmann; Oberkreisdirektor Robert Steineke; der Vorsitzende des Aufsichtsrates der gemeinnützigen Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises, Josef Schmidt-Diemel; der Geschäftsführer der Baugenossenschaft, Friedrich Böttcher; Obermarsbergs Pfarrer Otto Bramkamp; Bürgermeister Franz Siebers; die Stadtvertreter: Heinrich Fobbe, Robert Fiege, Anton Kehr, Heinrich Koch, Fritz Kroker, Anton Todt, Josef Volbracht, August Wiegelmann und Hubert Willmes und Stadtdirektor Josef Kloke. Außerdem die Herren: Karl Leiße, Franz Bartholme, J. Pennig, Hans-Walter Möhring, Karl Kümmel, Wilhelm Gaentzsch, Anton Fobbe, Josef Dinkelmann und Heinrich Prior. Die Siedlung trug fortan den Namen „Rennufer-Siedlung der Stadt Obermarsberg“, so die Original-Urkunde. Der Bebauungsplan wurde vom Kreishochbauamt Brilon in Verbindung mit der Landesplanungsgemeinschaft Westfalen, Bezirksstelle Arnsberg, aufgestellt. Die Entwürfe für den Tiefbau stammen vom Kreiskulturbauamt Brilon. Die Bebauung des Geländes wurde der gemeinnützigen Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises Brilon übertragen. Hans-Walter Möhring aus Niedermarsberg war als beratender Architekt für die Stadtverwaltung Obermarsberg tätig. Die Maurerarbeiten des ersten Bauabschnittes führte die Firma Heinrich Prior, Hoch-, Tief- und Eisenbetonbau aus Erlinghausen durch. Das Haus der Familie Owczarczak wurde als erstes fertiggestellt. In der Original-Gründungsurkunde heißt es: „Das Jahr 1952 ist das sechste nach Beendigung eines grauenhaften Krieges, in dessen Zeitgeschehen ganze Städte und Dörfer unseres deutschen Vaterlandes in Trümmer sanken, wodurch Millionen von Menschen obdachlos und weitere Millionen in den Auswirkungen dieses Krieges aus ihrer Heimat vertrieben und zu wohnungssuchenden Wanderern wurden, die auf die Hilfe ihrer Mitmenschen in den vom Kriege verschont gebliebenen Gebieten angewiesen waren. Durch die vielen Wohnungssuchenden wurde in diesen Gebieten eine Überbevölkerung herbeigeführt und trat ein Wohnraummangel ein, dem man nur im Laufe der Jahre durch umfangreiche Bau- und Siedlungsmaßnahmen erfolgreich begegnen konnte.“ Der Kreis Brilon hatte im Jahr 1939 insgesamt 51.128 Einwohner. Diese Zahl ist durch den Zustrom von Evakuierten und Flüchtlingen um 21.719 Personen gestiegen, sodass der Kreis Brilon im Jahr 1950 73.011 Einwohner hatte. Die Vertriebenen der ostdeutschen Gebiete brachten zumeist eine andere Religion (evangelisch) und Kultur mit sich. Sie waren somit damals erstmal „anders“ als die katholisch-geprägten Sauerländer. Auch in Brilon entstand eine neue Siedlung für Ost-Vertriebene: „Petersborn“. Die Rennufer-Urkunde weiter: „Durch die rege Bautätigkeit innerhalb des Kreises während der letzten Jahre, die durch wohlwollende Förderung der maßgeblichen Regierungsstellen gestützt und dank der tatkräftigen Mithilfe von Kreisvertretung und Kreisverwaltung und den Höchstleistungen der Gemeinden, konnte ein großer Teil der bestehenden Wohnungsnot beseitigt werden, deren vollkommene Lösung in der Verwirklichung des Siedlungsgedankens liegt, damit neben der Beseitigung der Wohnungsnot Familien wieder bodenständig gemacht und an die Scholle gebunden werden, die größtenteils in den Kriegsauswirkungen Haus und Heimat verloren haben.“ Um „dieses hohe Ziel verwirklichen zu helfen“, wurde durch Beschluss der Stadtvertretung von Obermarsberg vom 01.08.1950 das Gelände auf dem Rennufer im Gemarkungsbezirk Obermarsberg als Siedlungsgelände ausgewiesen. „Da die gemeinnützige Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises Brilon, deren Mitglied die Stadt Obermarsberg ist, der berufenste Träger in der Durchführung der Siedlungsmaßnahmen im Kreise Brilon ist, wurde die Bebauung dieses Siedlungsgeländes in ihre bewährten Hände gelegt.“ Zu Letzt wird in der Urkunde auf den Schutz Gottes gehofft. „Gottes gütiger Schutz hat fast das gesamte Kreisgebiet, insbesondere aber auch unsere Stadt vor der allzunahen und drohenden Zerstörung bewahret, sodaß die Türme unserer herrlichen und weitsichtbaren Kirchen auch weiterhin den Wanderer grüßen. Um einen wertvollen Beitrag in der Seßhaftmachung von wohnungssuchenden Menschen zu leisten, wird diese Siedlung errichtet und ihrer Bestimmung übergeben, sei es in Dankbarkeit gegen Gott der der Stadt und ihren Einwohnern in schwerster Zeit seinen Schutz verlieh, der aber auch weiterhin seinen Schutz und Segen geben möge allen zukünftigen Bewohnern dieser Siedlung der Stadt und ihren Einwohnern sowie unserem gesamten Volke und Vaterlande.“ Zeitzeugen erinnern sich, dass das Gebiet ursprünglich keine optimale Lösung war. Es gab anfangs kein fließendes Wasser, noch Strom. Man musste zu Fuß mit Eimern zum Pumpenhäuschen bei Mühlenbeins gehen, um an frisches Wasser zu gelangen. Es befand sich etwa dort, wo heute bei der Unterführung unter der B 7 die Teiche sind. Kerzen und Petroleumlampen spendeten das Licht in den Häusern. Die Kinder mussten beispielsweise einen erschwerlichen Fußweg nach Obermarsberg in Kauf nehmen. Die Art und die Entstehung des Rennufers, das heutzutage bereits mit der Niedermarsberger Kernstadt, dem Meisenberg, usw. zusammengewachsen ist, sind aber auch ein guter Beleg für gelebte Integration und das bis heute. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Rennufer Ende der 1950er Jahre – durch das Bild verläuft die Bundesstraße 7 / Bredelarer Straße. Oberhalb davon die ab 1952 bebaute Rennufersiedlung. Am rechten Bildrand ist schon das Firmengebäude von WIVO (Wilhelm Vorneweg, Eigentümer: Zernicke) zu sehen. Ursprünglich war die Firma in Obermarsberg im städtischen Haus, Hauptstraße 31 (heute: Museumsgaststätte Im Weißen Ross im LWL-Freilichtmuseum Detmold), beheimatet. Zu Letzt war WIVO unter dem Namen ITT in Bredelar an der Carl-Reinke-Straße bekannt. 02 Diese Aufnahme - mit Blick vom Rittersprung aus - entstand um 1920. Im Vordergrund das Diemeltal mit der Vinzenziusmühle, dahinter an der Bredelarer Straße gelegen die Alte Ziegelei. Bekannter Weise sind Rennufer und Meisenberg zu diesem Zeitpunkt noch nicht bebaut. 03 Das Foto zeigt den Gasthof Rosenkranz auf dem Rennufer. Er hatte den Beinamen – wie unschwer auf dem Foto zu erkennen ist – „Zum Kuckuck“. Das Gasthaus Zum Kuckuck wurde zu Letzt von der Familie Mette betrieben. Die Aufnahme entstand um 1960. 04 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 1. 05 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 2. 06 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 3. 07 Blick vom Rittersprung auf das Rennufer – Die Rennufer-Siedlung wurde ab 1952 bebaut. Im Vordergrund rechts ist die Vinzenziusmühle – dahinter die Alte Ziegelei – zu sehen. Die Aufnahme entstand ca. 1955. #Marsberg #Obermarsberg #Rennufer #Siedlung #Siedlungsgeschichte #Fundstueck #FundstueckdesMonats #Mai2017 #65Jahre #Urkunde #Weltkrieg #Not #Vertriebene #Ostgebiete #Westpreussen #Ostpreussen #Pommern #Schlesien #Sudetenland #MarsbergsFundstueck #OriginalUrkunde #Gruendung #StadtObermarsberg #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #MarsbergsHausderGeschichte #HausderGeschichte #Gruendungsurkunde #DruckereiSchulte #Grundsteinlegung #Landrat #Brilon #KreisBrilon #LorenzHoffmann #Oberkreisdirektor #RobertSteineke #Aufsichtsrat #Vorsitzender #Gemeinnuetzig #Siedlungsgenossenschaft #Baugenossenschaft #JosefSchmidtDiemel #Geschaeftsfuehrer #FriedrichBoettcher #Pfarrer #OttoBramkamp #Buergermeister #FranzSiebers #Stadtvertreter #HeinrichFobbe #RobertFiege #AntonKehr #HeinrichKoch #FritzKroker #AntonTodt #JosefVolbracht #AugustWiegelmann #HubertWillmes #Stadtdirektor #JosefKloke #KarlLeisse #FranzBartholme #JPennig #HansWalterMoehring #KarlKuemmel #WilhelmGaentzsch #AntonFobbe #JosefDinkelmann #HeinrichPrior #RennuferSiedlung #Bebauungsplan #Kreishochbauamt #Landesplanungsgemeinschaft #Westfalen #Bezirksstelle #Arnsberg #Tiefbau #Kreiskulturbauamt #Bebauung #Gelaende #Niedermarsberg #Architekt #Stadtverwaltung #Maurerarbeiten #Bauabschnitt #Hochbau #Eisenbetonbau #Erlinghausen #Haus #Owczarczak #1952 #Evakuierte #Fluechtlinge #Petersborn #RennuferUrkunde #Regierungsstelle #Kreisvertretung #Kreisverwaltung #Gemarkungsbezirk #Siedlungsgelaende #Wasser #Strom #Pumpenhaeuschen #Muehlenbeins #Unterfuehrung #B7 #Kerzen #Petroleumlampen #Meisenberg #Kernstadt #MarsbergerGeschichte #Integration #Bundesstrasse #BredelarerStrasse #Rennufersiedlung #WIVO #WilhelmVorneweg #Zernicke #StaedtischesHaus #Museumsgaststaette #WeissesRoss #LWL #Freilichtmuseum #Detmold #ITT #Bredelar #CarlReinkeStrasse #Rittersprung #Diemeltal #Vinzenziusmuehle #AlteZiegelei #GasthofRosenkranz #ZumKuckuck #Mette #UnserMarsberg
Ein Stück Marsberger Siedlungsgeschichte …

28. Mai 2017
Ein Stück Marsberger Siedlungsgeschichte Fundstück des Monats Mai ist eine 65 Jahre alte Urkunde Obermarsberg / Rennufer. Der zweite Weltkrieg brachte eine große Not hervor. Viele Vertriebene der deutschen Ostgebiete, wie West- und Ostpreußen, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland, usw. machten sich auf den Weg gen Westen. Im westlichen Deutschland angekommen, standen sie erstmal vor dem Nichts und suchten Unterkunft. Marsbergs Fundstück des Monats Mai 2017 ist die gedruckte Original-Urkunde der Gründung des Rennufers. Eine ganz spezielle Siedlung in der damaligen Stadt Obermarsberg. Die originale Urkunde wurde an den Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ übergeben und nun zum Fundstück des Monats prämiert. Die Gründungsurkunde des Rennufers wurde vor genau 65 Jahren am 28.05.1952 ausgestellt. Gedruckt wurde sie von der damaligen Marsberger Druckerei Schulte. Mit geschwungenen Lettern versehen unterzeichneten dieses Zeitdokument zur Grundsteinlegung der Siedlung der damalige Landrat des Kreises Brilon Lorenz Hoffmann; Oberkreisdirektor Robert Steineke; der Vorsitzende des Aufsichtsrates der gemeinnützigen Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises, Josef Schmidt-Diemel; der Geschäftsführer der Baugenossenschaft, Friedrich Böttcher; Obermarsbergs Pfarrer Otto Bramkamp; Bürgermeister Franz Siebers; die Stadtvertreter: Heinrich Fobbe, Robert Fiege, Anton Kehr, Heinrich Koch, Fritz Kroker, Anton Todt, Josef Volbracht, August Wiegelmann und Hubert Willmes und Stadtdirektor Josef Kloke. Außerdem die Herren: Karl Leiße, Franz Bartholme, J. Pennig, Hans-Walter Möhring, Karl Kümmel, Wilhelm Gaentzsch, Anton Fobbe, Josef Dinkelmann und Heinrich Prior. Die Siedlung trug fortan den Namen „Rennufer-Siedlung der Stadt Obermarsberg“, so die Original-Urkunde. Der Bebauungsplan wurde vom Kreishochbauamt Brilon in Verbindung mit der Landesplanungsgemeinschaft Westfalen, Bezirksstelle Arnsberg, aufgestellt. Die Entwürfe für den Tiefbau stammen vom Kreiskulturbauamt Brilon. Die Bebauung des Geländes wurde der gemeinnützigen Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises Brilon übertragen. Hans-Walter Möhring aus Niedermarsberg war als beratender Architekt für die Stadtverwaltung Obermarsberg tätig. Die Maurerarbeiten des ersten Bauabschnittes führte die Firma Heinrich Prior, Hoch-, Tief- und Eisenbetonbau aus Erlinghausen durch. Das Haus der Familie Owczarczak wurde als erstes fertiggestellt. In der Original-Gründungsurkunde heißt es: „Das Jahr 1952 ist das sechste nach Beendigung eines grauenhaften Krieges, in dessen Zeitgeschehen ganze Städte und Dörfer unseres deutschen Vaterlandes in Trümmer sanken, wodurch Millionen von Menschen obdachlos und weitere Millionen in den Auswirkungen dieses Krieges aus ihrer Heimat vertrieben und zu wohnungssuchenden Wanderern wurden, die auf die Hilfe ihrer Mitmenschen in den vom Kriege verschont gebliebenen Gebieten angewiesen waren. Durch die vielen Wohnungssuchenden wurde in diesen Gebieten eine Überbevölkerung herbeigeführt und trat ein Wohnraummangel ein, dem man nur im Laufe der Jahre durch umfangreiche Bau- und Siedlungsmaßnahmen erfolgreich begegnen konnte.“ Der Kreis Brilon hatte im Jahr 1939 insgesamt 51.128 Einwohner. Diese Zahl ist durch den Zustrom von Evakuierten und Flüchtlingen um 21.719 Personen gestiegen, sodass der Kreis Brilon im Jahr 1950 73.011 Einwohner hatte. Die Vertriebenen der ostdeutschen Gebiete brachten zumeist eine andere Religion (evangelisch) und Kultur mit sich. Sie waren somit damals erstmal „anders“ als die katholisch-geprägten Sauerländer. Auch in Brilon entstand eine neue Siedlung für Ost-Vertriebene: „Petersborn“. Die Rennufer-Urkunde weiter: „Durch die rege Bautätigkeit innerhalb des Kreises während der letzten Jahre, die durch wohlwollende Förderung der maßgeblichen Regierungsstellen gestützt und dank der tatkräftigen Mithilfe von Kreisvertretung und Kreisverwaltung und den Höchstleistungen der Gemeinden, konnte ein großer Teil der bestehenden Wohnungsnot beseitigt werden, deren vollkommene Lösung in der Verwirklichung des Siedlungsgedankens liegt, damit neben der Beseitigung der Wohnungsnot Familien wieder bodenständig gemacht und an die Scholle gebunden werden, die größtenteils in den Kriegsauswirkungen Haus und Heimat verloren haben.“ Um „dieses hohe Ziel verwirklichen zu helfen“, wurde durch Beschluss der Stadtvertretung von Obermarsberg vom 01.08.1950 das Gelände auf dem Rennufer im Gemarkungsbezirk Obermarsberg als Siedlungsgelände ausgewiesen. „Da die gemeinnützige Siedlungs- und Baugenossenschaft des Kreises Brilon, deren Mitglied die Stadt Obermarsberg ist, der berufenste Träger in der Durchführung der Siedlungsmaßnahmen im Kreise Brilon ist, wurde die Bebauung dieses Siedlungsgeländes in ihre bewährten Hände gelegt.“ Zu Letzt wird in der Urkunde auf den Schutz Gottes gehofft. „Gottes gütiger Schutz hat fast das gesamte Kreisgebiet, insbesondere aber auch unsere Stadt vor der allzunahen und drohenden Zerstörung bewahret, sodaß die Türme unserer herrlichen und weitsichtbaren Kirchen auch weiterhin den Wanderer grüßen. Um einen wertvollen Beitrag in der Seßhaftmachung von wohnungssuchenden Menschen zu leisten, wird diese Siedlung errichtet und ihrer Bestimmung übergeben, sei es in Dankbarkeit gegen Gott der der Stadt und ihren Einwohnern in schwerster Zeit seinen Schutz verlieh, der aber auch weiterhin seinen Schutz und Segen geben möge allen zukünftigen Bewohnern dieser Siedlung der Stadt und ihren Einwohnern sowie unserem gesamten Volke und Vaterlande.“ Zeitzeugen erinnern sich, dass das Gebiet ursprünglich keine optimale Lösung war. Es gab anfangs kein fließendes Wasser, noch Strom. Man musste zu Fuß mit Eimern zum Pumpenhäuschen bei Mühlenbeins gehen, um an frisches Wasser zu gelangen. Es befand sich etwa dort, wo heute bei der Unterführung unter der B 7 die Teiche sind. Kerzen und Petroleumlampen spendeten das Licht in den Häusern. Die Kinder mussten beispielsweise einen erschwerlichen Fußweg nach Obermarsberg in Kauf nehmen. Die Art und die Entstehung des Rennufers, das heutzutage bereits mit der Niedermarsberger Kernstadt, dem Meisenberg, usw. zusammengewachsen ist, sind aber auch ein guter Beleg für gelebte Integration und das bis heute. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Rennufer Ende der 1950er Jahre – durch das Bild verläuft die Bundesstraße 7 / Bredelarer Straße. Oberhalb davon die ab 1952 bebaute Rennufersiedlung. Am rechten Bildrand ist schon das Firmengebäude von WIVO (Wilhelm Vorneweg, Eigentümer: Zernicke) zu sehen. Ursprünglich war die Firma in Obermarsberg im städtischen Haus, Hauptstraße 31 (heute: Museumsgaststätte Im Weißen Ross im LWL-Freilichtmuseum Detmold), beheimatet. Zu Letzt war WIVO unter dem Namen ITT in Bredelar an der Carl-Reinke-Straße bekannt. 02 Diese Aufnahme - mit Blick vom Rittersprung aus - entstand um 1920. Im Vordergrund das Diemeltal mit der Vinzenziusmühle, dahinter an der Bredelarer Straße gelegen die Alte Ziegelei. Bekannter Weise sind Rennufer und Meisenberg zu diesem Zeitpunkt noch nicht bebaut. 03 Das Foto zeigt den Gasthof Rosenkranz auf dem Rennufer. Er hatte den Beinamen – wie unschwer auf dem Foto zu erkennen ist – „Zum Kuckuck“. Das Gasthaus Zum Kuckuck wurde zu Letzt von der Familie Mette betrieben. Die Aufnahme entstand um 1960. 04 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 1. 05 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 2. 06 Die Urkunde zur Gründung der Rennufer-Siedlung vom 28. Mai 1952, Seite 3. 07 Blick vom Rittersprung auf das Rennufer – Die Rennufer-Siedlung wurde ab 1952 bebaut. Im Vordergrund rechts ist die Vinzenziusmühle – dahinter die Alte Ziegelei – zu sehen. Die Aufnahme entstand ca. 1955. #Marsberg #Obermarsberg #Rennufer #Siedlung #Siedlungsgeschichte #Fundstueck #FundstueckdesMonats #Mai2017 #65Jahre #Urkunde #Weltkrieg #Not #Vertriebene #Ostgebiete #Westpreussen #Ostpreussen #Pommern #Schlesien #Sudetenland #MarsbergsFundstueck #OriginalUrkunde #Gruendung #StadtObermarsberg #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #MarsbergsHausderGeschichte #HausderGeschichte #Gruendungsurkunde #DruckereiSchulte #Grundsteinlegung #Landrat #Brilon #KreisBrilon #LorenzHoffmann #Oberkreisdirektor #RobertSteineke #Aufsichtsrat #Vorsitzender #Gemeinnuetzig #Siedlungsgenossenschaft #Baugenossenschaft #JosefSchmidtDiemel #Geschaeftsfuehrer #FriedrichBoettcher #Pfarrer #OttoBramkamp #Buergermeister #FranzSiebers #Stadtvertreter #HeinrichFobbe #RobertFiege #AntonKehr #HeinrichKoch #FritzKroker #AntonTodt #JosefVolbracht #AugustWiegelmann #HubertWillmes #Stadtdirektor #JosefKloke #KarlLeisse #FranzBartholme #JPennig #HansWalterMoehring #KarlKuemmel #WilhelmGaentzsch #AntonFobbe #JosefDinkelmann #HeinrichPrior #RennuferSiedlung #Bebauungsplan #Kreishochbauamt #Landesplanungsgemeinschaft #Westfalen #Bezirksstelle #Arnsberg #Tiefbau #Kreiskulturbauamt #Bebauung #Gelaende #Niedermarsberg #Architekt #Stadtverwaltung #Maurerarbeiten #Bauabschnitt #Hochbau #Eisenbetonbau #Erlinghausen #Haus #Owczarczak #1952 #Evakuierte #Fluechtlinge #Petersborn #RennuferUrkunde #Regierungsstelle #Kreisvertretung #Kreisverwaltung #Gemarkungsbezirk #Siedlungsgelaende #Wasser #Strom #Pumpenhaeuschen #Muehlenbeins #Unterfuehrung #B7 #Kerzen #Petroleumlampen #Meisenberg #Kernstadt #MarsbergerGeschichte #Integration #Bundesstrasse #BredelarerStrasse #Rennufersiedlung #WIVO #WilhelmVorneweg #Zernicke #StaedtischesHaus #Museumsgaststaette #WeissesRoss #LWL #Freilichtmuseum #Detmold #ITT #Bredelar #CarlReinkeStrasse #Rittersprung #Diemeltal #Vinzenziusmuehle #AlteZiegelei #GasthofRosenkranz #ZumKuckuck #Mette #UnserMarsberg
Allgemein
Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa …

28. Mai 2017
Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa Goldhochzeit zwischen Marsberg und Lillers im Radio Marsberg / Lillers. Zum goldenen Hochzeitstanz bitten die deutsch-französischen Partner aus Marsberg und Lillers am Pfingstwochenende nach Marsberg. Die Feierlichkeiten und der Festakt werden vom französischen Generalkonsul Vincent Müller und seinem Stellvertreter, dem Direktor des Deutsch-Französischen Zentrums aus Essen, David Babin besucht. 50 Jahre Partner bedeuten auch gleichzeitig 50 Jahre Freunde in einem vereinten Europa. Die Ereignisse und Geschehnisse der letzten 50 Jahre werden in der großen Jubiläumssendung hörbar. Der Moderator Markus Hiegemann hat zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ Zeitzeugen, Aussteller, das Organisationsteam und viele weitere Aktive für eine Sondersendung der Hochsauerlandwelle gewonnen. In der zweistündigen Radiosendung der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ stehen somit am Sonntag, dem 28.05.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland die Zeichen auf „Schwarz-Rot-Gold“ bzw. „Blau-Weiß-Rot“. Mit von der Partie sind: Klaus Hülsenbeck (Bürgermeister der Stadt Marsberg), Bernd Dinkelmann (stv. Bürgermeister der Stadt Marsberg), Karl-Heinz Berger (Ehrenvorsitzender der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg)), Bettina Guyon (DFG Marsberg), Andreas Karl Böttcher (Öffentlichkeitsarbeit, DFG Marsberg), Antonia Fester (Erlinghausen, Schülerin des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg, Siegerin des Logowettbewerbs), Dr. Knut Linsel (Lehrer und Europabeauftragter am Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg, DFG Marsberg), Elmar Beckers (Künstler und Inhaber der Galerie No1 in Marsberg), Jürgen Kuttig (VfB Marsberg, DFG Marsberg), Alfred Judith (ehem. Hausmeister der Hauptschule Marsberg), Erich Tack (Musiker, Ehrenvorsitzender Musikverein Marsberg), Alfons Scholle (Beringhausen, ehem. Marsberger Bürgermeister) und Irmgard Gerlach (Gastfamilie/Gastgeber, Frau ehem. stv. Bürgermeister). Wissenswertes zur Partnerschaft mit Lillers, zur DFG Marsberg, zu deren Partnern, Geschichtliches, Anekdoten und skurrile Vorfälle der letzten 50 Jahre, Schüleraustausche, sportliche und musikalische Aspekte, das Leben in den Gastfamilien sowie Ideen, Konzepte, die Ausstellungen, Aktionen und Programmpunkte am Jubiläumswochenende kommen ausgiebig zur Sprache. Europa, Deutschland und Frankreich sind bunt – genauso bunt wird die Sondersendung von „Hiegemann unterwegs…“. Die Radiosendung ist in Marsberg, Brilon und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Sprecher der Radiosendung „50 Jahre Marsberg-Lillers“ vor dem Marsberger Rathaus: Klaus Hülsenbeck, Dr. Knut Linsel, Elmar Beckers, Karl-Heinz Berger, Irmgard Gerlach, Bernd Dinkelmann, Wolfgang Kies, Erich Tack, Jürgen Kuttig, Alfons Scholle, Bettina Guyon, Alfred Judith und Antonia Fester. (Nicht auf dem Bild: Andreas Karl Böttcher). #Marsberg #Lillers #50Jahre #Goldhochzeit #Jubilaeum #Partner #Staedtepartnerschaft #Partnerschaft #Staedtepartner #1967 #2017 #Freunde #Deutschland #Europa #Frankreich #Radio #RadioSauerland #Hochsauerlandwelle #Hochzeitstanz #Deutsch #Franzoesisch #Pfingsten #Pfingstwochenende #Feier #Fest #Feierlichkeiten #Festakt #Generalkonsul #VincentMueller #Direktor #DeutschFranzoesischesZentrum #Essen #DavidBabin #Sendung #Radiosendung #Jubilaeumssendung #Moderator #MarkusHiegemann #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Zeitzeugen #MarsbergerGeschichte #Aussteller #Organisationsteam #Aktive #Sondersendung #RadioReihe #SchwarzRotGold #BlauWeissRot #Buergermeister #KlausHuelsenbeck #BerndDinkelmann #StadtMarsberg #KarlHeinzBerger #Ehrenvorsitzender #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #BettinaGuyon #AndreasKarlBoettcher #Oeffentlichkeitsarbeit #AntoniaFester #Erlinghausen #Schuelerin #CarolusMagnusGymnasium #Gymnasium #Siegerin #Logowettbewerb #DrKnutLinsel #KnutLinsel #Lehrer #Europabeauftragter #ElmarBeckers #Kuenstler #Inhaber #GalerieNo1 #JuergenKuttig #VfBMarsberg #AlfredJudith #Hausmeister #Hauptschule #ErichTack #Musiker #MusikvereinMarsberg #AlfonsScholle #Beringhausen #IrmgardGerlach #Gastfamilie #Gastgeber #Geschichtliches #Anekdoten #Schueleraustausche #Sport #Musik #Ausstellungen #Programm #Jubilaeumswochenende #Brilon #WaldeckerLand #WebRadio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #Sprecher #MarsbergerRathaus #WolfgangKies #UnserMarsberg
„König Fußball“ regierte die Partnerschaft …

13. Mai 2017
„König Fußball“ regierte die Partnerschaft mit Lillers Jürgen Kuttig spricht über die sportliche Verbindung Marsberg. „Fußball ist unser Leben…!“ – Ob in Deutschland oder Frankreich. Der Nationalsport „Nummer 1“ war in den vergangenen fünf Jahrzehnten immer eine starke Säule innerhalb der Städtepartnerschaft Marsbergs mit Lillers. Nun dauert es nicht mehr lange. Das goldene Städtejubiläum der beiden Partnerstädte steht vor der Tür und wird an Pfingsten groß gefeiert. In der exklusiven Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) und des Sauerlandkuriers auf dem Weg zu den 50-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten der Marsberger und Lillerois steht heute der 71-jährige Jürgen Kuttig innerhalb eines Interviews Rede und Antwort. Er selber war seit 1972 aktiver Spieler des VfB Marsberg, später im Jugendvorstand Vorsitzender und Betreuer. Seit Anfang der 1980er Jahre koordiniert er an vielen Stellen die Austausche mit den französischen Fußballern und bringt sich bis heute als Mitglied der DFG Marsberg im Zusammenspiel auf deutscher und französischer Seite regelrecht sportlich ein. Fußball – ein Sport, der schon sehr früh – also in jungen Jahren – Kontakte mit den Lillerois ermöglicht… Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) Herr Kuttig, wie kam es zu den Beziehungen des VfB Marsberg mit den Fußballern rund um Lillers? Berichten Sie uns einmal über die Anfänge bzw. aus der Chronik… Im Jahr 1969 – also 2 Jahre – nach der Partnerschaftsvertragsunterzeichnung von Marsberg und Lillers fand am 30. und 31. August 1969 in unserer Stadt ein deutsch-französisches Musikfest unter Mitwirkung der Musiker aus Lillers statt. Eine Fußballmannschaft aus Lillers begleitete die Musiker. Seitdem ist in den sportlichen Verbindungen der Partnerstädte auch Musik drin. Damals begegneten sich am Samstag, dem 30. August 1969 die 1. Mannschaften vom AS Lillers und unseres VfB Marsberg und unterstrichen die Wichtigkeit eines „fairen Kräftemessens bzw. Wettkampfes und eines freundlichen Aufeinandertreffens“ nach den schrecklichen Weltkriegen. Das Interesse war riesig. Unter der Regie unseres VfB-Vorsitzenden Reinhard Bickmann organisierte unser Verein ein Freundschaftsspiel. Eine große Anzahl an Zuschauern hatte sich auf unserem Sportgelände eingefunden. Die Mannschaften wurden von Niedermarsbergs Bürgermeister Willi Ising, dem Vorstandsmitglied Josef Bunse und Bürgermeister Vincent aus Lillers begrüßt. Der Musikverein ließ vor dem Spiel die beiden Nationalhymnen erklingen. Die sportliche Partie ging leistungsgerecht mit 2:2 zu Ende. Mit dem Versprechen, den Besuch der Franzosen im nächsten Jahr zu erwidern, wurden die französischen Spieler in ihre Heimat verabschiedet. Daraufhin fuhr eine 45-köpfige Delegation des VfB Marsberg samt Bürgermeister vom 12. bis 15.06.1970 nach Lillers. Die Jugendmannschaften der Partnerstädte spielten 1:1 und unsere 1. Mannschaft des VfB gewann damals ihre Begegnung mit 4:3. Das war praktisch der Startschuss zu den bis heute 24 fußballerischen Begegnungen mit den Lillerois. Die Lillerois wollten nach der Heimniederlage schließlich immer wieder eine sportliche Chance auf eine Revanche bekommen. (Jürgen Kuttig lacht.) Wie muss man sich diese Begegnungen vorstellen? Gibt es auch Anekdoten oder besondere Erinnerungen? Neben Freundschaftsspielen gab es auch kleinere Turniere mit weiteren örtlichen Vereinigungen. Anfangs spielten die Seniorenmannschaften gegeneinander. Wir merkten aber schnell, dass die Jugend von einer aktiven Partnerschaft und dem Austausch am Meisten profitiert, sodass fortan immer auch Jugendliche in den Genuss der Begegnungen mit französischen Gleichaltrigen aus Lillers und des US Gonnehem kamen und davon profitierten. Sie lernten in den Gastfamilien hüben wie drüben regelrecht Land, Leute, einfach das Leben und eine besondere Gastfreundschaft kennen. Eine besondere Aktion war das Fußballspiel unter erschwerten Bedingungen im Rahmen der Erinnerungen an den Ausbruch des I. Weltkrieges vor 100 Jahren. Es sollte an die damalige Einfachheit des Sports und die Armut der Familien erinnern, die trotz Krieg trotzdem Sport machen wollten. Die jugendlichen Fußballer spielten in kurzen Sequenzen somit 2014 barfuß bzw. mit Gummistiefeln, um zu erkennen wie schwierig es war, ohne richtiges Schuhwerk zu spielen. Ein spaßiger, aber nachdenklicher Fußballnachmittag! Als Anekdote fällt mir die Begegnung an Ostern 1986 ein… Unsere A-Jugend spielte an einem internationalen Turnier in Lillers gegen Mannschaften aus ausschließlich höheren Ligen. Kein Spiel konnte logischerweise gewonnen werden – Kein Siegerpodest und nur 2 Tore waren die Ausbeute. Alle Spieler waren sehr enttäuscht. Einen Tag später fand noch ein Freundschaftsspiel gegen Lillers statt. Nach dem Schlusspfiff überreichte der Vorsitzende vom AS Lillers unserem Spielführer spontan einen Pokal mit folgender Widmung: „Fairste Mannschaft des internationalen Turniers… – A-Jugend VfB Marsberg“! Das ist wahre französische Gastfreundschaft, die mit einem gemeinsamen Abend und frz. Wein – natürlich aus dem Pokal – besiegelt wurde. - Wir vom VfB Marsberg werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten, um die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen. - Fotos im Anhang: 01 Freundschaftsspiel zwischen dem VfB Marsberg und dem AS Lillers am 30.08.1969 in Marsberg – Die erste fußballerische Zusammenkunft von Marsbergern und Lillerois zeigt die beiden 1. Seniorenmannschaften. Die Marsberger Elf stehend von links nach rechts (helles Trikot): Tuschen, Wiegers, Meiswinkel H., Hengsbach, Kleinebrahm, Hammerschmidt, Mönninghoff W., Meiswinkel W., Flöter, Kupitz, Spieker und Mönninghoff F.. Foto: Jürgen Kuttig. 02 Einige Mitglieder des VfB Marsberg bummeln mit ihren Partnerinnen durch die Innenstadt von Lillers, 1970. Foto: Jürgen Kuttig. 03 Vor dem Freundschaftsspiel des Weltkriegsprojektes auf dem Marsberger Sportplatz im Jahr 2014 – Die Jugendlichen des VfB Marsberg spielten gegen US Gonnehem. Foto: Jürgen Kuttig. #Marsberg #Lillers #50Jahre #Staedtepartnerschaft #Jubilaeum #GoldeneHochzeit #Partner #Staedtepartner #Partnerschaft #Fussball #KoenigFussball #Marsberger #Lillerois #JuergenKuttig #Sport #Deutschland #Frankreich #Nationalsport #Staedtejubilaeum #Partnerstaedte #Pfingsten2017 #Zeitungsserie #Sauerlandkurier #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Feierlichkeiten #Interview #Spieler #VfB #VfBMarsberg #Jugendvorstand #Vorsitzender #Betreuer #Austausch #Fussballer #AndreasKarlBoettcher #Ansprechpartner #Oeffentlichkeitsarbeit #1967 #2017 #Beziehungen #Chronik #1969 #Musikfest #Musiker #Fussballmannschaft #Musik #Mannschaft #Mannschaften #ASLillers #VfBVorsitzender #ReinhardBickmann #Freundschaftsspiel #Zuschauer #Sportgelaende #Niedermarsberg #Buergermeister #WilliIsing #Vorstandsmitglied #JosefBunse #Vincent #Musikverein #Spiel #Nationalhymne #Partie #Jugendmannschaften #Begegnungen #Begegnung #Heimniederlage #Revanche #Anekdoten #Erinnerungen #Turnier #Seniorenmannschaft #Jugend #Jugendliche #Gonnehem #USGonnehem #Gastfamilien #Gastfreundschaft #Aktion #Fussballspiel #Weltkrieg #Krieg #Schuhwerk #Ostern1986 #AJugend #InternationalesTurnier #Ligen #Liga #Spiel #Siegerpodest #Ausbeute #Tore #Tor #Schlusspfiff #Spielfuehrer #Pokal #Widmung #MarsbergerElf #Trikot #Tuschen #Wiegers #Meiswinkel #Hengsbach #Kleinebrahm #Hammerschmidt #Mönninghoff #Floeter #Kupitz #Spieker #Innenstadt #Weltkriegsprojekt #Sportplatz #MarsbergerSportplatz #UnserMarsberg