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Die Obermarsberger Stiftskirche

7. September 2017
Die Obermarsberger Stiftskirche... Bereits im Jahr 785 erbaute Karl der Große eine erste steinerne Basilika an dieser exponierten Stelle Obermarsbergs. Nach den Wirren des 30-jährigen Krieges entstand der heutige Blick auf die Kirche. 1829 gab es eine erneute Veränderung des Erscheinungsbildes. Der Turm wurde erneuert und zeigt eine achteckige Pyramide an Stelle des barocken Zwiebelturms. Herzlichen Dank an die Obermarsberger Hobby-Fotografin Sabine Bunse, die "Foto-Biene", für diese tolle Aufnahme! #Marsberg #Obermarsberg #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Stiftskirche #Obermarsberger #785 #KarlderGrosse #Basilika #30jaehrigerKrieg #Kirche #1829 #Turm #Pyramide #Barock #Zwiebelturm #HobbyFotografin #SabineBunse #FotoBiene #UnserMarsberg
Der Heilige Benedikt

24. August 2017
Der Heilige Benedikt... ...begrüßt den Besucher Obermarsbergs am Eingangstor zum Stiftsbezirk :-) Dieser Benediktusbogen stammt aus dem Jahr 1753 und wurde von Propst Kaspar Reusche nach den Wirren des 30-jährigen Krieges unter dem Motto "Ora et labora" neu erbaut. Das wunderbare Foto mit dem Roland und der Spitze der Stiftskirche hinter dem mächtigen Kastanienbaum ist von der Foto Biene Sabine Bunse. Herzlichen Dank, Sabine, für diese Aufnahme! :-) #Marsberg #Obermarsberg #Benedikt #Heilig #Besucher #Eingangstor #Stift #Stiftsbezirk #Benediktusbogen #1753 #Propst #KasparReusche #30jaehrigerKrieg #Oraetlabora #Roland #Stiftskirche #Kastanienbaum #FotoBiene #SabineBunse #Naturpark #NaturparkDiemelsee #UnserMarsberg
Schützengesellschaft 1560 Rhoden e

18. August 2016
Schützengesellschaft 1560 Rhoden e. V. feiert im Rhoder Schlossgarten 50jähriges Landsknechts-Jubiläum Diemelstadt-Rhoden (cw). Die Schützengesellschaft 1560 Rhoden e. V. hat sich wie alle Mitglieder der Historischen Schützengemeinschaft Waldeck besonders der Tradition, der Pflege und der Erhaltung des heimatlichen Brauchtums verschrieben. Dazu wurde bereits in der Generalversammlung der Schützengesellschaft Rhoden am 23. Januar 1966, also vor 50 Jahren, beschlossen, für einzelne Gruppen historische Landsknechtsuniformen anzuschaffen. Dieses Jubiläum soll jetzt gebührend gefeiert werden. Heute bestehen die historischen Gruppen der Schützengesellschaft Rhoden aus der Lanzengarde, der Patroni Radi, den Sappeuren, der Kanonengruppe „Blücher“, den Torwachen sowie der „Burschenkompanie“ und den Marketenderinnen, die beide zum Schützenfest 2010 gegründet worden sind. Die Landsknechte sehen sich jedoch nicht als eigenständige Abteilung der Schützengesellschaft Rhoden, sondern legen großen Wert darauf, das jedes Mitglied einer historischen Gruppe vorrangig Mitglied einer Kompanie ist. Die Teilnahme und Mithilfe bei Aktivitäten der Kompanie ist für jeden Landsknecht daher selbstverständlich. Das Grundkonzept der Schützengesellschaft 1560 Rhoden e. V. für die Uniformierung der historischen Gruppen sieht vor, dass alle Uniformen zeitgeschichtlich in die Gründerzeit der Schützengesellschaft im 16. Jahrhundert bis zum 30-jährigen Krieg passen. Das gilt ebenso für die Bewaffnung der Gruppen. Die historischen Gruppen stellen dabei ein Bild von der Wehrhaftigkeit der Bürger in dieser Epoche dar und zeigen historisch auf, wie und mit welchen Mitteln die Dörfer und Städte in den Gründerjahren der Schützengesellschaft und den darauf folgenden kriegerischen Jahrzehnten verteidigt wurden. Aus diesem Grund werden auch für die Lanzengarde, die Sappeure, die Torwachen und die Kanoniere zum Schützenfest 2015 neue Uniformen angeschafft. Die Patroni Radi wurde bereits zum Schützenfest 2010 mit neuen Uniformen ausgestattet. Für die Anschaffung neuer Uniformen ist der Zeugwart der Schützengesellschaft Rhoden zuständig, der auch verantwortlich für die Umsetzung dieses Konzeptes ist. Sämtliche Kosten für die Anschaffung der historischen Uniformen für alle Gruppen werden von den jeweiligen Landsknechten selbst getragen. Die historischen Gruppen repräsentieren die Schützengesellschaft 1560 Rhoden regelmäßig auch bei auswärtigen Schützenfesten. Landsknechte müssen Männer mit Bärten sein Wie ernst die einzelnen Landsknechte ihre Aufgabe nehmen, kann man auch daran erkennen, dass sie sich einem Verhaltenskodex unterworfen haben, der im Basiskonzept der historischen Gruppen schriftlich festgehalten wurde. Für die Männer in den historischen Gruppen ist es daher auch selbstverständlich, dass sie sich zu jedem Schützenfest stilecht einen Bart wachsen lassen. Die historischen Gruppen sehen sich zudem als ein Aushängeschild der Schützengesellschaft 1560 Rhoden e. V. und dementsprechend wird von den Mitgliedern ein entsprechendes angemessenes und würdiges Verhalten und repräsentatives Auftreten erwartet. Jeder einzelne Landsknecht hat zudem darauf zu achten, dass bei öffentlichen Auftritten nur Ausstattungsgegenstände und Waffen zu den Uniformen getragen werden, die historisch korrekt sind und in die festgelegte Epoche passen. Die Verwendung moderner Taschen, Kleidungsstücke, Regenschirme usw. ist bei den Landsknechten verpönt. Im Festzug wird der Landsknechtstross mit der eigenen Landknechtsstandarte angeführt. Mit Übergabe der Landsknechtsstandarte zum Schützenfest 2005 wurde festgelegt, dass die Standarte von Schützenfest zu Schützenfest innerhalb der Gruppen wechseln soll. Die Gruppe, von der die Standarte beim Schützenfest getragen wird, übernimmt diese Verpflichtung dann für die folgenden 5 Jahre bis zum nächsten Schützenfest. Mittelaltermarkt und Heerlager im Rhoder Schlossgarten zum Landsknechtsjubiläum Das in diesem Jahr anstehende 50-jährige Bestehen ihrer Landsknechtsgruppen wird die Schützengesellschaft 1560 Rhoden am Wochenende 20. und 21. August 2016 mit einem großen mittelalterlichen historischen Markt und einem Heerlager im einzigartigen Ambiente des Schlossgartens am Rhoder Schloss gebührend feiern. Die Veranstaltung beginnt am 20. August 2016 am späten Vormittag mit der Eröffnung des historischen Marktes. Neben allerlei Händlern, die ihre Waren feilbieten, wird in Schanktavernen und mit wohlschmeckenden Speisen für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein. Für die Unterhaltung werden Gaukler, Barden und Spielleute sorgen. Auch für die Kleinsten wird etwas dabei sein. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Höhepunkt des Landsknechtsjubiläums wird der Festzug in Form eines großen historischen Landsknechtstrosses mit mehreren hundert Landsknechten in historischen Uniformen am Sonntag, dem 21. August 2016 um 13.30 Uhr sein, zu dem die historischen Gruppen der Historischen Schützengemeinschaft Waldeck und weitere historischen Gruppen aus dem Waldecker Land und dem benachbarten westfälischen Umkreis erwartet werden. Die Veranstaltung ist selbstverständlich öffentlich. Neben historischen Gruppen sind natürlich auch alle "Zivilisten" herzlich willkommen, um sich am Markttreiben und Lagerleben mit allerlei Speisen und Getränken zu erfreuen. #Diemelstadt #Rhoden #Schuetzengesellschaft #SchuetzengesellschaftRhoden #Schlossgarten #RhoderSchlossgarten #Landsknecht #Landsknechte #Jubilaeum #Waldeck #HistorischeSchuetzengemeinschaftWaldeck #Schuetzengemeinschaft #Historisch #Tradition #Brauchtum #Lanzengarde #PatroniRadi #Sappeure #Kanonengruppe #KanonengruppeBluecher #Torwachen #Burschenkompanie #Marketenderinnen #Schuetzenfest #Kompanie #Uniform #Uniformen #30jaehrigerKrieg #Bewaffnung #Kanoniere #Zeugwart #Verhaltenskodex #Baerte #Waffen #Standarte #Tross #Mittelaltermarkt #Heerlager #HistorischerMarkt #RhoderSchloss #Haendler #Schanktavernen #Tavernen #Gaukler #Barden #Spielleute #Landsknechtjubilaeum #Landsknechttross #WaldeckerLand #Westfalen #Markttreiben #Lagerleben #UnsereRegion
Lampenfieber und Ur-Aufführungen …

31. Juli 2016
Lampenfieber und Ur-Aufführungen Marsbergs Fundstück des Monats beschäftigt sich mit dem Theaterspiel Niedermarsberg. „Gespielt“ hat die Menschheit schon immer! – Bereits in der Frühzeit der Zivilisation führte man „Theater“ auf! Eine frühe Form des Theaterspiels fand schon in den Steinzeitkulturen in Form von Tänzen statt. Aber erst in der griechischen Antike wurden neue Grundsätze erfunden, die das Theater – so wie wir es kennen – erschufen. Mit dem „Theatron“, dem Zuschauerraum, wurde einerseits die Möglichkeit zu Diskussionen der griechischen Demokratie ermöglicht, aber auch die religiösen Feste, vor allem die Dionysien, abgehalten; in dieser Zeit bildeten Politik und Religion eine untrennbare Einheit. Aristoteles Abhandlungen begründeten auch die Theaterwissenschaft, vor allem verlangte er die Einheit von Handlung, Ort und Zeit im Drama. Erst im Zeitalter des „Barock“ entwickelte sich in Deutschland das Theater zum Element des prunkvollen Hoflebens. Marsbergs Fundstück des Monats Juli 2016 beschäftigt sich mit dem „Theaterspielen“ und Theater-Aufführungen in Niedermarsberg. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen umfangreiche Aufzeichnungen aus Kaisers Zeiten erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Auf den Märkten und vor den Rathausplätzen in den ehemals eigenständigen Städten Nieder- und Obermarsberg traten urkundlich nachweisbar zu Marktzeiten sicherlich schon viele hundert Jahre zuvor Gaukler und Komödianten auf und boten ihre „Theaterkünste“ an. Die jetzt an das Museum „Haus Böttcher“ übergebenen Urkunden belegen die Gründung eines eigenen Theatervereins für Niedermarsberg. Initiator der neugegründeten Theatergruppe war der damalige Kriegerverein. Am 29. Juli 1908 beschlossen unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Rubarth, der Rendant Heide, Dr. Herwig, Dr. Haase, A. Fischer, Dr. Schmidt, Direktor Meurer, F. Zieren, F. Oberliesen, G. Guhen, F. Wagner, A. Göpfert, F. Kuhlmann, A. Linnekugel, F. Becker, A. Riedel und A. Hoffmann „kameradschaftlich eine Neukonstituierung“ einer solchen Spieltruppe. Das Ganze fand im Stadtberger Hof des Gastwirts Ferdinand Didam in der damaligen Wilhelmstraße 77 (heute Hauptstraße: Bei Bolte) statt. Der „1849 giebelständig zur Hauptstraße erbaute Stadtberger Hof“ war laut Meinung des Vereins der ideale Ort für Proben und Aufführungen, da dort das „einheimische städtische Publikum, vornehmlich Handelsleute verkehren“ würden. Neben dem Wohnzimmer des Gasthauses, was als „Clubzimmer“ für Proben ausgewiesen wurde, sollten die „Gastzimmer“ als Bühne für Aufführungen dienen. Zur Aufführung sollten überwiegend „patriotische Stücke“ kommen. Als Rezitator wurde Johs. Gloystein aus Hannover engagiert. In seinem Repertoire waren neben der „Übernahme patriotischer Vorträge mit Darstellung von Kolossaltextlichtbildern und Vorführung lebender Photographien in künstlerischer Ausführung, Darbietungsstücke „Aus grosser Zeit“, „Der deutsch-franz. – Krieg 1870 – 71 incl. 75 fein col. hist. Schlachtenbilder“, „Unsere Marine“, „Das Leben an Bord“, „Land- und Seemanöver“ und „Unsere Kolonien“.“ Diese kaiserlich angehauchten Aufführungen von Rezitator Gloystein wurden allesamt vom Niedermarsberger Theaterverein auf die Dauer von 5 Jahren gebucht. Der Spielplan und die Manuskripte wurden in der Folgezeit akribisch ausgearbeitet. Das erste Stück, was der Marsberger Bevölkerung „dargeboten“ werden sollte war der „Deutsch-Französische Krieg“ von 1870/71. Der Niedermarsberger Propst sollte den „imposant siegreichen Kaiser Wilhelm“ spielen. Die Proben für das Stück dauerten den gesamten Herbst 1908. Im November kam es dann zur Uraufführung im „übermannten“ Stadtberger Hof, sodass man kurzerhand beschloss für weitere Aufführungen in der Winterzeit in den Saal mit „Auftrittsbühne“ des Gastwirts Kesting überzuwechseln. „Am Samstag, 05. Dezember, abends 8 Uhr“ war es dann mit neuen Requisiten soweit: Die „Eröffnungs-Vorstellung“ konnte stattfinden. 60 Personen aus Niedermarsberg wirkten in „verbindender Dichtung und Musik“ mit. Hinzu wurden „26 lebende Bilder in vier Abteilungen“ in „glänzender Ausstattung“ und „fesselnder Darstellung“ gezeigt. Die Preise der Plätze lagen vom „1. Platz für 1 Mark“ bis zum „Stehplatz für 30 Pfennig“. Der Vorverkauf fand bei der Buchhandlung Heinrich Boxberger unter der Buchungs-Telefonnummer „26“ statt. Die „Schüler- und Fremden-Vorstellung“ begann am „Sonntag-Nachmittag um 4 Uhr“. Der „Kinder-Preis“ betrug „20 Pfennig“. Familienaufführungen wurden immer „abends um 8 Uhr“ abgehalten. In den Unterlagen ist vermerkt, dass bis einschließlich des I. Weltkrieges nur das „Theater-Potential auf kaiserlich, kolonialistischer und kriegerischer Stücke“ ausgelegt war. Nach dem verlorenen Weltkrieg von 1918 startete man im Jahr 1922 erneut mit dem Theaterspiel. Allerdings kamen hier mehr weltliche Stücke zum Tragen. F. Kuhlmann vom Theaterverein Niedermarsberg stellte innerhalb einer Versammlung fest, dass das Theaterspielen sich grundlegend nach dem Krieg geändert hätte: „Ein neuer Schlag Mensch“ sei geboren worden. Auch dem neuen Trend des „aus Amerika überschwappenden Musicals“ wollte man sich im Jahr 1929 beteiligen. Besondere heimische Stücke wurden eigens zu „lokalen Größen und Begebenheiten“ geschrieben. Das Manuskript „Der Schwedenstein“ befasste sich mit der Belagerung und Zerstörung Obermarsbergs im 30-jährigen Krieg. Im Mittelpunkt des Spielstücks stand der von den Hessen und Schweden erschossene Reinhard Kloke. Das Theaterstück zum Wildschütz Klostermann plante und übte man in den Jahren 1931 und 1932. „Der Robin Hood der Egge“ zog auch in den Folge-Jahrzehnten die Publikumsmassen von Laienspielern der Region Marsbergs immer wieder in den Bann. Beide Stücke wurden übrigens in den 1930er Jahren als Roman von der Druckerei Boxberger herausgegeben. Die Unterlagen zum Niedermarsberger Verein sind bis zum Jahr 1942 geführt worden. Danach wurde der Spielbetrieb aufgrund des II. Weltkrieges eingestellt. In den 1950er Jahren ist mit einem Hinweis-Plakat für Marsberg das „Wildschütz-Klostermann-Stück“ mit Aufführungen im Saal der Anstalt nochmals belegt. Wer dieses Stück seinerseits allerdings aufgeführt hat, lässt sich aus den Urkunden nicht ersehen. Denn der Theaterverein Niedermarsberg war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktiv. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Der „Theaterverein zu Niedermarsberg“ bei einer Aufführung im Stadtberger Hof im Jahr 1907. 02 Die Gastwirtschaft Didam (Stadtberger Hof) in Niedermarsberg um 1900 – Das Gasthaus gilt als „Keimzelle“ des Theaterspiels in Marsberg. Hier wurde der „Theaterverein“ vom Kriegerverein Niedermarsberg gegründet und es fanden dort auch erste Aufführungen statt. 03 Das Theaterstück: „Der Wildschütz Klostermann“ wurde in den 1950er Jahren im Saal der „Anstalt“ in Niedermarsberg gespielt. 04 Die Ansichtskarte aus den 1930er Jahren zeigt links oben einen Blick auf das Gasthaus „Stadtberger Hof“ (Bei Bolte), rechts oben eine Totalansicht auf Niedermarsberg und unten das Gesellschafts- sowie das Gastzimmer der Wirtschaft. 05 Der „Marsberger Notgeldschein“ aus dem Jahr 1921 wurde von 5 heimischen Gastwirtschaften herausgegeben. Neben dem Deutschen Haus sind die „Bahnhof-Gaststätte“, die „Eresburg“, der „Westfälische Hof“ sowie der „Stadtberger Hof“ die Emittenten. 06 Das Plakat zur Theater-Aufführung „Der deutsch-französische Krieg von 1870/71“ aus dem Jahr 1908 – In Niedermarsberg fand am 05. Dezember im „Saale des Herrn Kesting“ die „Eröffnungs-Vorstellung“ statt. Etwa 60 Personen hatten daran mitgewirkt. #Marsberg #Niedermarsberg #Lampenfieber #Auffuehrung #Auffuehrungen #Fundstueck #FuendstueckdesMonats #MarsbergsFundstueck #Theater #Theaterspiel #Spiel #Steinzeit #Steinzeitkulturen #Antike #GriechischeAntike #Theatron #Dionysien #Aristoteles #Drama #Barock #Deutschland #Hofleben #Theaterspielen #TheaterAuffuehrungen #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumMarsberg #MuseumObermarsberg #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #KaisersZeit #Markt #Rathausplatz #Obermarsberg #Marktzeiten #Gaukler #Komoedianten #Theaterkuenste #Urkunden #Theaterverein #TheatervereinNiedermarsberg #Theatergruppe #Kriegerverein #KriegervereinNiedermarsberg #1908 #Rubarth #Heide #RendantHeide #Herwig #DrHerwig #Haase #DrHaase #Fischer #Schmidt #Meurer #Zieren #Oberliesen #Guhen #Wagner #Goepfert #Kuhlmann #Linnekugel #Becker #Riedel #Hoffmann #Spieltruppe #StadtbergerHof #Gasthaus #Gastwirt #Didam #FerdinandDidam #Wilhelmstrasse #Hauptstrasse #BeiBolte #Proben #Publikum #Handelsleute #Clubzimmer #Wohnzimmer #Gastzimmer #Buehne #PatriotischeStuecke #Rezitator #JohsGloystein #Hannover #PatriotischeVortraege #Kolossaltextlichtbilder #Vorfuehrung #AusgrosserZeit #DeutschFranzoesischerKrieg #Schlachtenbilder #UnsereMarine #DasLebenanBord #LandundSeemanoever #UnsereKolonien #Kaiser #RezitatorGloystein #NiedermarsbergerTheaterverein #Spielplan #Manuskript #MarsbergerBevoelkerung #Propst #NiedermarsbergerPropst #KaiserWilhelm #Winterzeit #Auftrittsbuehne #Kesting #GastwirtKesting #Requisiten #Vorstellung #EroeffnungsVorstellung #Dichtung #Musik #Ausstattung #Darstellung #Stehplatz #Vorverkauf #Buchhandlung #HeinrichBoxberger #Boxberger #SchuelerVorstellung #FremdenVorstellung #FamilienAuffuehrungen #Weltkrieg #IWeltkrieg #WeltlicheStuecke #Versammlung #Musical #HeimischeStuecke #Schwedenstein #DerSchwedenstein #30jaehrigerKrieg #Hessen #Schweden #ReinhardKloke #WildschuetzKlostermann #Klostermann #Wildschuetz #RobinHood #Egge #RobinHoodderEgge #Laienspiel #Laienspieler #Roman #DruckereiBoxberger #Spielbetrieb #IIWeltkrieg #HinweisPlakat #Anstalt #Notgeld #Notgeldschein #Gastwirtschaften #DeutschesHaus #Bahnhof #BahnhofsGaststaette #Eresburg #WestfaelischerHof #Plakat #UnserMarsberg
Pilgern ist Trend – …

24. Mai 2016
Pilgern ist Trend – Historische Route wird nun mit der gelben Muschel gekennzeichnet Obermarsberg / Padberg / Messinghausen / Brilon. Pilger aus der ganzen Welt besuchen als Ziel ihrer Reise das Grab des Apostels Jakobus in der Kathedrale der spanischen Stadt Santiago de Compostela. Sie folgen der gelben Muschel als Wanderzeichen. Auch Marsberger Pilger haben sich im Laufe der Jahrhunderte zu Fuß, per Pferd bzw. Esel oder Fahrrad auf den Pilgerweg begeben. In jeder Stadt gab und gibt es besondere Orte und Punkte, von wo aus sie zum Sammelpunkt in Köln gelangen. Die Mitglieder der „Geschichtswerkstatt Brilon – Olsberg – Marsberg“ haben in den vergangenen Jahren den Pilgerweg von dem historischen „Frankfurter Weg“ bei Obermarsberg über Padberg, Messinghausen, Plattenberg, dem „Römer- und Heerweg“ von Brilon bis nach Heringhausen erforscht. Jetzt liegt die Genehmigung vor, dass Annemarie und Herbert Schmoranzer aus Ostwig den Wanderweg von Paderborn über das Kloster Dalheim, dem „Historischen Obermarsberg“, Padberg, Brilon und weit darüber hinaus wandersicher mit der gelben Muschel kennzeichnen dürfen. Ein blaues Schild mit der gelben Muschel zeigt dann den Weg auf, der zu pilgern ist, um nach Santiago de Compostela zu gelangen. Pilger besuchten bereits in der Vergangenheit immer wieder das „Historische Obermarsberg“. Lediglich mit einem Rucksack ausgestattet und einer Jakobsmuschel um den Hals machten sie Station in der alten Stadt auf dem Berge. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ führt regelmäßig Pilger durch die imposanten Geschichtsstätten Obermarsbergs. Ein Bericht eines Jakobuspilgers liegt dem Heimatverein vor und gibt einen Eindruck, wie Auswärtige beispielsweise das alte Benediktinerstift und die Stiftskirche in Obermarsberg sehen. Übrigens sind dort auch an verschiedensten Stellen Jakobusmuscheln angebracht: Über dem Eingang des ehemaligen Klostergebäudes und an einem Beichtstuhl in der Stiftskirche. Die Muscheln zieren jeweils das Wappenschild des damaligen Propstes Ferdinand von Metternich, der nach den Zerstörungen im 30-jährigen Krieg, die das Stift erleiden musste, den Wiederaufbau voranbrachte. Im Pfarrheim Obermarsberg befindet sich noch das Totenschild samt Wappen des Propstes Ferdinand von Metternich mit den drei Jakobusmuscheln. Aus einem Bericht eines Pilgers, der als Ziel das „Historische Obermarsberg“ und die dortige Stiftskirche hatte: „… Das Innere der Kirche, das Mittelschiff mit Hauptaltar und Kanzel sowie die Kirchenbänke sind reich verziert mit prächtigen, barocken Schnitzereien. Auch die Seitenaltäre, die Orgel und der Beichtstuhl strahlen im Glanz des Barocks. Oberhalb des Beichtstuhls befindet sich das Wappen der Pröpste Ferdinand und Justin von Metternich. Im Wappen befinden sich drei Jakobsmuscheln, die auf eine Jakobusverehrung hindeuten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stiftskirche fast völlig zerstört, ab 1669 begann durch den Propst Ferdinand von Metternich der Wiederaufbau. Ausgestattet wurde die Kirche durch die Werkstatt der Bildhauer Heinrich und Christophel Papen. Beide waren die bedeutendsten Bildhauer des Barocks in Westfalen. Man muss sich wirklich Zeit nehmen, um die vielen Kunstwerke in der Kirche zu betrachten. Die wunderschönen Säulen und Kapitelle an den Chorpfeilern, alles ist reich verziert. Die schönen Glasmalereien der Kirchenfenster zeigen unter anderem den Hl. Sturmius, Heinrich von Marsberg, die Hl. Elisabeth und die Hl. Gertrud. Wir sind überwältigt von der Schönheit dieser Kirche. ...“ Fotos im Anhang: 01 Der Haupteingang des alten Benediktinerstiftes von Obermarsberg – Im Türbogen befindet sich der lateinische Spruch aus 1671. Darüber das Wappen des Propstes von Metternich mit den drei Jakobsmuscheln und das goldene Marsberger „A“. 02 Das Totenschild des „Ferdinand von Metternich“ im Pfarrheim Obermarsberg. #Marsberg #Obermarsberg #Pilgern #GelbeMuschel #Padberg #Messinghausen #Brilon #Pilger #ApostelJakobus #SantiagodeCompostela #GeschichtswerkstattBrilonOlsbergMarsberg #Pilgerweg #FrankfurterWeg #Plattenberg #Roemerweg #Heerweg #Heringhausen #AnnemarieSchmoranzer #HerbertSchmoranzer #Ostwig #Wanderweg #Paderborn #KlosterDalheim #HistorischesObermarsberg #Jakobsmuschel #Jakobusmuschel #DiealteStadtaufdemBerge #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Jakobspilger #Benediktinerstift #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Beichtstuhl #Wappenschild #Propst #PropstFerdinandvonMetternich #30jaehrigerKrieg #Stift #PfarrheimObermarsberg #Totentafel #Totenschild #MuseumMarsberg #MuseumObermarsberg #FerdinandvonMetternich #JustinvonMetternich #Jakobusverehrung #HlSturmius #HeinrichvonMarsberg #UnserMarsberg