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Gutes Kulturklima ist nachhaltig

1. Oktober 2017

Aus der Veranstaltungsreihe „Zukunft erhalten und gestalten“

„Gutes Kulturklima ist nachhaltig“

– Ideen, Ansätze, Konzepte und Anreize zur Kommunikation von Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung mit Kultur-

Dritte Informationsveranstaltung am Dienstag 10. Oktober 2017 von 15 bis 18.30 Uhr im Raum 136 des Kreishauses des Märkischen Kreises in Lüdenscheid

„Ich genieße die reichhaltige Natur […].Das viele Grün ist ein wahnsinniger Luxus!“ (O-Ton eines bildenden Künstlers aus Südwestfalen).

Die Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises und das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen laden zur 3. Informationsveranstaltung aus der Veranstaltungsreihe „Zukunft erhalten und gestalten“ am Dienstag 10. Oktober 2017 von 15.00 bis 18.30 Uhr ins Kreishaus in Lüdenscheid ein. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In den ersten beiden Informationsveranstaltungen aus der erfolgreichen Reihe „Zukunft erhalten und gestalten“ ging es um praktische Tipps rund um die nachhaltige Organisation von Kulturevents. Diesmal steht unter dem Motto „Gutes Kulturklima ist nachhaltig“ die Kommunikation von Umwelt- und Klimaschutz mit Mitteln der Kultur im Vordergrund.

Die Teilnehmer lernen Ideen und Ansätze kennen, wie mit Hilfe von Kulturtechniken der eigene Nachhaltigkeitsgedanke an das Publikum oder an potentielle Unterstützer transportiert werden kann. Dabei werden auch die kulturelle Identität und das ökologische Verantwortungsgefühl des „typischen“ Südwestfalen beleuchtet. Tobias Scheidt von der Universität Siegen führt mittels des Interviewprojektes „Region als Lebensgefühl“, aus dem das oben angeführte Zitat stammt, in die Frage der südwestfälischen Identität ein. Wie Fundraising als Form sozialer, kultureller und ökologischer Verantwortung von Unternehmen und Bürgern funktioniert, erläutert Maik Meid vom Fundraisingnetz Hattingen in seinem Vortrag. Jens von Heyden, Leiter Kultur!Büro. Siegen-Wittgenstein, und Detlef Lins, Geschäftsführer des Naturparkes Sauerland-Rothaargebirge, stellen zwei gute Beispiele aus der Praxis vor, die zeigen, wie nachhaltige Denk- und Kommunikationsansätze neue Zugänge zur Kultur eröffnen und Anreize für einfallsreiche Kulturkonzepte schaffen. Zum Abschluss erläutert Prof. Dr. Torsten Schäfer, Hochschule Darmstadt, wie „Klimageschichten“ als kulturelles Instrument zur Kommunikation von Nachhaltigkeit eingesetzt werden können.

Die fachkundigen Referenten aus diesen ganz verschiedenen Bereichen beleuchten das Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Gesichtspunkten und zeigen so dessen große Bandbreite auf.

Die Auseinandersetzung mit ökologischen Themen ist schon lange Bestandteil in der Kulturarbeit, denn Kultur und Nachhaltigkeit bilden eine gute Partnerschaft mit dem gemeinsamen Ziel, eine menschenwürdige und zukunftsfähige Gesellschaft zu bewahren. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Märkischen Kreises und der Kulturregion Südwestfalen.

Anmeldung bis zum 01.10.2017 unter den E-Mail-Adressen: p.schaller@maerkischer-kreis.de oder servicebuero@kulturregion-swf.de.

Das Programm können Sie unter www.kulturregion-swf.de herunterladen.

KP 2016 René Achenbach

Foto: René Achenbach, Festival KulturPur in Hilchenbach