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Lampenfieber und Ur-Aufführungen …

31. Juli 2016
Lampenfieber und Ur-Aufführungen Marsbergs Fundstück des Monats beschäftigt sich mit dem Theaterspiel Niedermarsberg. „Gespielt“ hat die Menschheit schon immer! – Bereits in der Frühzeit der Zivilisation führte man „Theater“ auf! Eine frühe Form des Theaterspiels fand schon in den Steinzeitkulturen in Form von Tänzen statt. Aber erst in der griechischen Antike wurden neue Grundsätze erfunden, die das Theater – so wie wir es kennen – erschufen. Mit dem „Theatron“, dem Zuschauerraum, wurde einerseits die Möglichkeit zu Diskussionen der griechischen Demokratie ermöglicht, aber auch die religiösen Feste, vor allem die Dionysien, abgehalten; in dieser Zeit bildeten Politik und Religion eine untrennbare Einheit. Aristoteles Abhandlungen begründeten auch die Theaterwissenschaft, vor allem verlangte er die Einheit von Handlung, Ort und Zeit im Drama. Erst im Zeitalter des „Barock“ entwickelte sich in Deutschland das Theater zum Element des prunkvollen Hoflebens. Marsbergs Fundstück des Monats Juli 2016 beschäftigt sich mit dem „Theaterspielen“ und Theater-Aufführungen in Niedermarsberg. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ in den letzten Tagen umfangreiche Aufzeichnungen aus Kaisers Zeiten erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Auf den Märkten und vor den Rathausplätzen in den ehemals eigenständigen Städten Nieder- und Obermarsberg traten urkundlich nachweisbar zu Marktzeiten sicherlich schon viele hundert Jahre zuvor Gaukler und Komödianten auf und boten ihre „Theaterkünste“ an. Die jetzt an das Museum „Haus Böttcher“ übergebenen Urkunden belegen die Gründung eines eigenen Theatervereins für Niedermarsberg. Initiator der neugegründeten Theatergruppe war der damalige Kriegerverein. Am 29. Juli 1908 beschlossen unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Rubarth, der Rendant Heide, Dr. Herwig, Dr. Haase, A. Fischer, Dr. Schmidt, Direktor Meurer, F. Zieren, F. Oberliesen, G. Guhen, F. Wagner, A. Göpfert, F. Kuhlmann, A. Linnekugel, F. Becker, A. Riedel und A. Hoffmann „kameradschaftlich eine Neukonstituierung“ einer solchen Spieltruppe. Das Ganze fand im Stadtberger Hof des Gastwirts Ferdinand Didam in der damaligen Wilhelmstraße 77 (heute Hauptstraße: Bei Bolte) statt. Der „1849 giebelständig zur Hauptstraße erbaute Stadtberger Hof“ war laut Meinung des Vereins der ideale Ort für Proben und Aufführungen, da dort das „einheimische städtische Publikum, vornehmlich Handelsleute verkehren“ würden. Neben dem Wohnzimmer des Gasthauses, was als „Clubzimmer“ für Proben ausgewiesen wurde, sollten die „Gastzimmer“ als Bühne für Aufführungen dienen. Zur Aufführung sollten überwiegend „patriotische Stücke“ kommen. Als Rezitator wurde Johs. Gloystein aus Hannover engagiert. In seinem Repertoire waren neben der „Übernahme patriotischer Vorträge mit Darstellung von Kolossaltextlichtbildern und Vorführung lebender Photographien in künstlerischer Ausführung, Darbietungsstücke „Aus grosser Zeit“, „Der deutsch-franz. – Krieg 1870 – 71 incl. 75 fein col. hist. Schlachtenbilder“, „Unsere Marine“, „Das Leben an Bord“, „Land- und Seemanöver“ und „Unsere Kolonien“.“ Diese kaiserlich angehauchten Aufführungen von Rezitator Gloystein wurden allesamt vom Niedermarsberger Theaterverein auf die Dauer von 5 Jahren gebucht. Der Spielplan und die Manuskripte wurden in der Folgezeit akribisch ausgearbeitet. Das erste Stück, was der Marsberger Bevölkerung „dargeboten“ werden sollte war der „Deutsch-Französische Krieg“ von 1870/71. Der Niedermarsberger Propst sollte den „imposant siegreichen Kaiser Wilhelm“ spielen. Die Proben für das Stück dauerten den gesamten Herbst 1908. Im November kam es dann zur Uraufführung im „übermannten“ Stadtberger Hof, sodass man kurzerhand beschloss für weitere Aufführungen in der Winterzeit in den Saal mit „Auftrittsbühne“ des Gastwirts Kesting überzuwechseln. „Am Samstag, 05. Dezember, abends 8 Uhr“ war es dann mit neuen Requisiten soweit: Die „Eröffnungs-Vorstellung“ konnte stattfinden. 60 Personen aus Niedermarsberg wirkten in „verbindender Dichtung und Musik“ mit. Hinzu wurden „26 lebende Bilder in vier Abteilungen“ in „glänzender Ausstattung“ und „fesselnder Darstellung“ gezeigt. Die Preise der Plätze lagen vom „1. Platz für 1 Mark“ bis zum „Stehplatz für 30 Pfennig“. Der Vorverkauf fand bei der Buchhandlung Heinrich Boxberger unter der Buchungs-Telefonnummer „26“ statt. Die „Schüler- und Fremden-Vorstellung“ begann am „Sonntag-Nachmittag um 4 Uhr“. Der „Kinder-Preis“ betrug „20 Pfennig“. Familienaufführungen wurden immer „abends um 8 Uhr“ abgehalten. In den Unterlagen ist vermerkt, dass bis einschließlich des I. Weltkrieges nur das „Theater-Potential auf kaiserlich, kolonialistischer und kriegerischer Stücke“ ausgelegt war. Nach dem verlorenen Weltkrieg von 1918 startete man im Jahr 1922 erneut mit dem Theaterspiel. Allerdings kamen hier mehr weltliche Stücke zum Tragen. F. Kuhlmann vom Theaterverein Niedermarsberg stellte innerhalb einer Versammlung fest, dass das Theaterspielen sich grundlegend nach dem Krieg geändert hätte: „Ein neuer Schlag Mensch“ sei geboren worden. Auch dem neuen Trend des „aus Amerika überschwappenden Musicals“ wollte man sich im Jahr 1929 beteiligen. Besondere heimische Stücke wurden eigens zu „lokalen Größen und Begebenheiten“ geschrieben. Das Manuskript „Der Schwedenstein“ befasste sich mit der Belagerung und Zerstörung Obermarsbergs im 30-jährigen Krieg. Im Mittelpunkt des Spielstücks stand der von den Hessen und Schweden erschossene Reinhard Kloke. Das Theaterstück zum Wildschütz Klostermann plante und übte man in den Jahren 1931 und 1932. „Der Robin Hood der Egge“ zog auch in den Folge-Jahrzehnten die Publikumsmassen von Laienspielern der Region Marsbergs immer wieder in den Bann. Beide Stücke wurden übrigens in den 1930er Jahren als Roman von der Druckerei Boxberger herausgegeben. Die Unterlagen zum Niedermarsberger Verein sind bis zum Jahr 1942 geführt worden. Danach wurde der Spielbetrieb aufgrund des II. Weltkrieges eingestellt. In den 1950er Jahren ist mit einem Hinweis-Plakat für Marsberg das „Wildschütz-Klostermann-Stück“ mit Aufführungen im Saal der Anstalt nochmals belegt. Wer dieses Stück seinerseits allerdings aufgeführt hat, lässt sich aus den Urkunden nicht ersehen. Denn der Theaterverein Niedermarsberg war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktiv. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Der „Theaterverein zu Niedermarsberg“ bei einer Aufführung im Stadtberger Hof im Jahr 1907. 02 Die Gastwirtschaft Didam (Stadtberger Hof) in Niedermarsberg um 1900 – Das Gasthaus gilt als „Keimzelle“ des Theaterspiels in Marsberg. Hier wurde der „Theaterverein“ vom Kriegerverein Niedermarsberg gegründet und es fanden dort auch erste Aufführungen statt. 03 Das Theaterstück: „Der Wildschütz Klostermann“ wurde in den 1950er Jahren im Saal der „Anstalt“ in Niedermarsberg gespielt. 04 Die Ansichtskarte aus den 1930er Jahren zeigt links oben einen Blick auf das Gasthaus „Stadtberger Hof“ (Bei Bolte), rechts oben eine Totalansicht auf Niedermarsberg und unten das Gesellschafts- sowie das Gastzimmer der Wirtschaft. 05 Der „Marsberger Notgeldschein“ aus dem Jahr 1921 wurde von 5 heimischen Gastwirtschaften herausgegeben. Neben dem Deutschen Haus sind die „Bahnhof-Gaststätte“, die „Eresburg“, der „Westfälische Hof“ sowie der „Stadtberger Hof“ die Emittenten. 06 Das Plakat zur Theater-Aufführung „Der deutsch-französische Krieg von 1870/71“ aus dem Jahr 1908 – In Niedermarsberg fand am 05. Dezember im „Saale des Herrn Kesting“ die „Eröffnungs-Vorstellung“ statt. Etwa 60 Personen hatten daran mitgewirkt. #Marsberg #Niedermarsberg #Lampenfieber #Auffuehrung #Auffuehrungen #Fundstueck #FuendstueckdesMonats #MarsbergsFundstueck #Theater #Theaterspiel #Spiel #Steinzeit #Steinzeitkulturen #Antike #GriechischeAntike #Theatron #Dionysien #Aristoteles #Drama #Barock #Deutschland #Hofleben #Theaterspielen #TheaterAuffuehrungen #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #MuseumMarsberg #MuseumObermarsberg #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #KaisersZeit #Markt #Rathausplatz #Obermarsberg #Marktzeiten #Gaukler #Komoedianten #Theaterkuenste #Urkunden #Theaterverein #TheatervereinNiedermarsberg #Theatergruppe #Kriegerverein #KriegervereinNiedermarsberg #1908 #Rubarth #Heide #RendantHeide #Herwig #DrHerwig #Haase #DrHaase #Fischer #Schmidt #Meurer #Zieren #Oberliesen #Guhen #Wagner #Goepfert #Kuhlmann #Linnekugel #Becker #Riedel #Hoffmann #Spieltruppe #StadtbergerHof #Gasthaus #Gastwirt #Didam #FerdinandDidam #Wilhelmstrasse #Hauptstrasse #BeiBolte #Proben #Publikum #Handelsleute #Clubzimmer #Wohnzimmer #Gastzimmer #Buehne #PatriotischeStuecke #Rezitator #JohsGloystein #Hannover #PatriotischeVortraege #Kolossaltextlichtbilder #Vorfuehrung #AusgrosserZeit #DeutschFranzoesischerKrieg #Schlachtenbilder #UnsereMarine #DasLebenanBord #LandundSeemanoever #UnsereKolonien #Kaiser #RezitatorGloystein #NiedermarsbergerTheaterverein #Spielplan #Manuskript #MarsbergerBevoelkerung #Propst #NiedermarsbergerPropst #KaiserWilhelm #Winterzeit #Auftrittsbuehne #Kesting #GastwirtKesting #Requisiten #Vorstellung #EroeffnungsVorstellung #Dichtung #Musik #Ausstattung #Darstellung #Stehplatz #Vorverkauf #Buchhandlung #HeinrichBoxberger #Boxberger #SchuelerVorstellung #FremdenVorstellung #FamilienAuffuehrungen #Weltkrieg #IWeltkrieg #WeltlicheStuecke #Versammlung #Musical #HeimischeStuecke #Schwedenstein #DerSchwedenstein #30jaehrigerKrieg #Hessen #Schweden #ReinhardKloke #WildschuetzKlostermann #Klostermann #Wildschuetz #RobinHood #Egge #RobinHoodderEgge #Laienspiel #Laienspieler #Roman #DruckereiBoxberger #Spielbetrieb #IIWeltkrieg #HinweisPlakat #Anstalt #Notgeld #Notgeldschein #Gastwirtschaften #DeutschesHaus #Bahnhof #BahnhofsGaststaette #Eresburg #WestfaelischerHof #Plakat #UnserMarsberg
160 Einwohner stark ist die Ortschaft Benkhausen …

29. Juli 2016
160 Einwohner stark ist die Ortschaft Benkhausen in der Großgemeinde Diemelsee... Außerdem sind auch der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker und der Diemelwalker in diesem Ortsteil zu Hause. Benkhausen wurde im Jahr 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Durch Benkhausen führt der europäische Fernwanderweg "Nordsee-Bodensee-Mittelmeer". Diemelwalker Jürgen Friebel fertigte diese Aufnahme von seinem Heimatort im Naturpark Diemelsee an. Hierfür herzlichen Dank! #Diemelsee #Benkhausen #GemeindeDiemelsee #Naturpark #NaturparkDiemelsee #GroßgemeindeDiemelsee #VolkerBecker #BuergermeisterDiemelsee #Diemelwalker #1072 #Fernwanderweg #NordseeBodenseeMittelmeer #Nordsee #Bodensee #Mittelmeer #JuergenFriebel #Heimat #UnsereRegion
Heute vor 1

28. Juli 2016
Heute vor 1.078 Jahren fand in der Obermarsberger Kirche der "Mord" an Thankmar, dem Halbbruder König Otto I., statt... In Obermarsberg, der ehemaligen Sachsenfeste Eresburg, residierten in den vorangegangenen Jahrhunderten Kaiser und Könige. Auch ein Papst war im Jahr 799 persönlich in Obermarsberg und weihte die dortige Basilika, die von Karl dem Großen erbaut wurde. In Obermarsberg wurde nicht nur deutsche Geschichte geschrieben, sondern auch europäische Geschichte. Heute widmen wir uns einem Ereignis, das am 28.07.938 - also vor 1.078 Jahren - stattfand und den Geschichtsverlauf Deutschlands maßgebend geprägt hat: Der Aufstand Thankmars gegen seinen Halbbruder: König, später Kaiser, Otto der I. Thankmar stammte aus der Familie der Liudolfinger und war der einzige Sohn des deutschen Königs Heinrich I. und dessen erster Ehefrau Hatheburg. Thankmar, dem von seinem Vater das mütterliche Erbe vorenthalten worden war, erhob sich gegen den neuen König, Otto I., seinen Halbbruder, als dieser den Grafen Gero mit der Markgrafschaft an der Saale und der mittleren Elbe betraute, die er für sich erwartet hatte. Thankmar wiegelte die sächsischen Fürsten gegeneinander auf. Sie waren insbesondere mit der Personalpolitik des Königs unzufrieden. Seine Mitstreiter waren u. a. Eberhard von Franken, der Schwabenherzog Hermann I. und Wichmann Billung. Man nannte dieses „Lager“: die Konradiner. Thankmar belagerte die Festung Belecke, in der sich Heinrich aufhielt. Er wurde von ihnen verschleppt. Da aber beim Kampf um Belecke Gebhard, der Neffe des Schwabenherzogs Hermann I. gefallen war, stellte sich Hermann I. nun hinter König Otto I. und spaltete damit das Lager der Konradiner. Das nächste Ziel war die Eresburg (Obermarsberg), die zu Thankmars Stützpunkt für Raubzüge wurde. Hier trennte sich Eberhard von Franken von Thankmar und nahm Heinrich mit. Er ging nach Laer. Der Wettiner Dedi starb bei der Belagerung Eberhards von Franken vor den Toren. Dieses war der Grund für Wichmann Billung, von den Verschwörern abzufallen und zum König zurückzukehren. Der König, Otto I., war über das Geschehen nicht erfreut und zog laut Widukind unwillig im Juli 938 zur Eresburg (Obermarsberg). Als Thankmar seinen Bruder mit dem Heer sah, zog er sich bestürzt in die Festung zurück. Die Besatzer sahen das Heer und öffneten am 28. Juli 938 die Tore. Thankmar flüchtete in die Kirche. Die in die Festung einziehenden Männer folgten ihm. Thankmar stand vor dem Altar und legte seine Waffen und seine goldene Halskette dort nieder, was ein Zeichen für den Verzicht auf alle Ansprüche darstellte. Thiatbold, einer der Angreifer, verletzte ihn, was Thankmar ihm zurückgab. Er starb in Raserei. Ein Vasall namens Maincia tötete Thankmar durch das Fenster mit einem Speer und raubte die Kette und die Waffen. Als König Otto I. dieses hörte, „war er bestürzt und trauerte bitterlich um Thankmar“. Dessen Getreue allerdings bestrafte er mit dem Tod. Eberhard von Franken war nun einziger Aufständischer und isoliert. Er warf sich zu Heinrichs Füßen und bat um Verzeihung. Heinrich vergab ihm unter der Bedingung, dass er ihm die Königskrone auf schändliche Weise beschaffen solle. Heinrich legte bei König Otto I. ein Wort für Eberhard von Franken ein: dieser wurde für einen Monat auf die Burg Hildesheim verbannt und schnell rehabilitiert. Seinen Schwur löste er im Aufstand Heinrichs gegen König Otto I. ein. König Otto der I. vergab später im Jahr 962 die Stadtrechte an Marsberg. Fotos im Anhang: 1. Gemälde: Ermordung Thankmars in der Stiftskirche Obermarsberg am 28.07.938: Dieses Gemälde zeigt König Otto I. und seine Mannen vor seinem getöteten Bruder Thankmar in der Kirche der Eresburg. 2. Zeichnung: Thankmar wird in der Burgkirche der Eresburg erschlagen, 938: Auf dieser Zeichnung sind die kämpferischen Handlungen in der Burgkirche der Eresburg im Jahr 938 zu sehen. Vor dem Altar verteidigt sich Thankmar gegen seine Angreifer. Im Vordergrund liegt schon der getötete Thiatbold. Diese Zeichnung ist aus dem Jahr 1895. 3. Die Totenmaske von Thankmar in der Stiftskirche Obermarsberg: An einem Pfeiler, der sich zum linken Kirchenschiff hin befindet, ist der „gekrönte“ Thankmar wiederzufinden. Diese erinnert an die Ereignisse des Jahres 938. Weitere Bilder: - historisches Foto von der Stiftskirche Obermarsberg; - historisch Aufnahme der Totenmaske Thankmars in der Stiftskirche Obermarsberg; - einen Denar König Otto I., der in Obermarsberg gefunden wurde; - einen Stich vom Einzug König Otto I. in Magdeburg; #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Kirche #Stiftskirche #Mord #Thankmar #Halbbruder #Otto #Koenig #KoenigOttoI #Brudermord #Koenigsmord #DeutscheGeschichte #Geschichte #Deutschland #Europa #938 #Sachsen #Sachsenfeste #Kaiser #Koenige #Papst #Leo #LeoIII #799 #Basilika #KarlderGrosse #EuropaeischeGeschichte #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Aufstand #Liudolfinger #Heinrich #HeinrichI #KoenigHeinrich #Hatheburg #Erbstreit #GrafGero #Markgrafschaft #Saale #Elbe #Fuersten #EberhardvonFranken #Schwabenherzog #Schwaben #HermannI #WichmannBillung #Lager #Konradiner #Belecke #Hermann #Gebhard #Raubzug #Laer #WettinerDedi #Verschwoerung #Widukind #KaiserOtto #Festung #Burgkirche #Altar #Waffen #Halskette #GoldeneHalskette #Thiatbold #Raserei #Vasall #Maincia #Speerwurf #Hildesheim #BurgHildesheim #Schwur #962 #Stadtrechte #Totenmaske #StiftskircheObermarsberg #Kirchenschiff #Denar #Magdeburg #EinzugMagdeburg #UnserMarsberg
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27. Juli 2016
500. Adorfer Kram- und Viehmarkt Party, Familien-Aktionsprogramm, Diemelsee-Abend, Festzug und vieles mehr Das große Jubiläum, der 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt (29.07. – 31.07.2016), wirft seine Schatten voraus. Viele Programmpunkte und Aktionen begleiten das besondere Jubiläum. Los geht es am 29.07.2016 mit dem Kinderfest. Von 16:00 – 17:30 Uhr warten wieder viele spannende und lustige Spiele auf euch Kinder. Um 18:00 Uhr erfolgt dann die offizielle Eröffnung. Diesmal musikalisch unterstützt von den Rhenegger Jagdhornbläsern. Die vielen erfolgreichen Sportler der Gemeinde Diemelsee werden ab 19:30 Uhr geehrt. Anschließend geht es ab 21:00 Uhr mit der Band „Donaupower“ heiß her, insbesondere wenn von 22:00 – 22:30 Uhr „Feuerflut“ eine mystische und mitreißende Feuershow bieten. Die Tierschau am Samstagmorgen von 8:30 – 12:30 Uhr wird wieder die Schönsten aller Kühe und Pferde prämieren und mit der stets hohen Qualität der vorgeführten Tiere beeindrucken. Dieses Jahr kann sogar ein Kälbchen gewonnen werden! An dem Morgen ein Los kaufen und Daumen drücken. Und keine Sorge, wenn der Gewinner ein Nichtlandwirt ist, findet das Kälbchen bei einem Milchbauern sein neues zu Hause. Das Finktastico Team wird die kleinen Besucher mit Kinderschminken und Ballonfiguren unterhalten. Musikalische Unterhaltung bieten zwei Drehorgelspieler. Von 12:00 – 12:30 Uhr werden vier Reiterinnen bei einer Quadrille die Eleganz der Pferde zur Show stellen. Um 13:30 Uhr startet das Familienaktionsprogramm. Witzig und charmant werden auf einer Aktionsbühne die Märchen „Rotkäppchen“ und um 15:30 Uhr „Der Froschkönig“ gezeigt. Für die Erwachsenen gilt hier, Märchen sind nicht nur etwas für Kinder! Dazwischen singen zwei Diemelseer Chöre. Auch an die Senioren wird gedacht. Ab 15:00 Uhr wird gemeinsam gelacht, geklönt und geschunkelt. Um 16:00 Uhr folgt dann schon ein traditionelles Highlight: Der Gemeindewettkampf. Teams aus den Ortsteilen Diemelsees versuchen den Pokal zu erobern. Der Diemelsee-Abend ist bei diesem Jubiläum eine Besonderheit. Ein buntes Programm aus Siegerehrung Gemeindewettkampf, Sketchen, plattdeutschen Dönekes und musikalischer Unterhaltung bringt die ganze Kreativität Diemelsees auf die Bühne. Im Abschluss heißt es feiern: Die Band „Nightfire“ lässt es krachen. Besinnlich beginnt um 10:30 Uhr der Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst auf Plattdeutsch. Ab 13:30 Uhr wird Adorf wieder bunt, kreativ und ausgefallen. Der Festzug mit dem diesjährigen Motto „500 Jahre Adorfer Kram- und Viehmarkt – ein Streifzug durch die Historie“ zieht durch das Dorf hoch zum Festgelände auf dem Dansenberg. Auf dem Dansenberg zeigen die teilnehmenden Spielmannszüge und die Sambagruppe „Musikexpress Volkmarsen“ bei einem Platzkonzert ihre weiteren musikalischen Leckerbissen. Anschließend erfolgt die Krönung mit der Auszeichnung der kreativsten und aufwändigsten Festzugwagen. Um 17:00 Uhr kann gemütlich zum Ausklang des Jubiläumsviehmarktes bei der Band „Spassrebellen“ getanzt, mitgesungen und geschunkelt werden. An allen drei Tagen lädt der Biergarten sowie die Karussells, Essensstände und Buden zum Spaß haben, schauen und genießen ein. Insbesondere den Genuss des Jubiläumsbieres zum 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt sollten Sie nicht verpassen! 500. Adorfer Kram- und Viehmarkt 29.-31.07.2016 Dansenberg in Diemelsee-Adorf www.diemelsee.de #Diemelsee #Adorf #Krammarkt #Viehmarkt #500JahreKramundViehmarktAdorf #AdorferMarkt #AdorferViehmarkt #AdorferKrammarkt #Party #DiemelseeAbend #Aktionen #Aktionsprogramm #Festzug #Jubilaeum #Programm #Kinderfest #Spiele #Kinder #Eroeffnung #Rhenegge #Jagdhornblaeser #RheneggerJagdhornblaeser #Sport #Sportler #Gemeinde #GemeindeDiemelsee #Band #Donaupower #Feuerflut #Feuershow #Tierschau #Kuehe #Pferde #Tiere #Kaelbchen #Milchbauern #Finktastico #FinktasticoTeam #Kinderschminken #Ballonfiguren #Unterhaltung #MusikalischeUnterhaltung #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Drehorgelspieler #Reiter #Reiterinnen #Quadrille #Familie #Familien #FamilienAktionsprogramm #Aktionsbuehne #Maerchen #Rotkaeppchen #Froschkoenig #Erwachsene #Choere #DiemelseerChoere #Senioren #Tradition #Gemeindewettkampf #Ortsteile #Pokal #Siegerehrung #Sketche #Doenekes #Plattdeutsch #PlattdeutscheDoenekes #Musik #Buehne #Band #Nightfire #Gottesdienst #Oekumene #Streifzug #Historie #Festgelaende #Dansenberg #Spielmannszug #Spielmannszuege #Samba #Sambagruppe #Volkmarsen #Musikexpress #MusikexpressVolkmarsen #Platzkonzert #Festzugwagen #Spassrebellen #Karussell #Essen #Essensstaende #Jubilaeumsbier #UnsereRegion
Heute war der weltbekannte “Knochenbrecher” aus …

26. Juli 2016
Heute war der weltbekannte "Knochenbrecher" aus Ostfriesland im Hunde-Vitalzentrum Bredelar... ;-) Tamme Hanken ist der XXL-Ostfriese aus dem Fernsehen. Sonst beim NDR, Sat 1, Kabel 1 oder RTL II aktiv besuchte er heute den Marsberger Ortsteil Bredelar. Im Hunde-Vitalzentrum Ludwig behandelte er rund 50 Hunde. Der XXL-Ostfriese ist immer dann zur Stelle, wenn Tiere Hilfe brauchen. Der gelernte Landwirt ist Knochenbrecher und hat nicht nur Rat, sondern stets auch einen flotten Spruch parat. (Knochenbrecher ist in Ostfriesland die volkstümliche Bezeichnung für einen alternativen Heilkundler.) Fotos: NDR und Hunde-Vitalzentrum Ludwig, Bredelar #Marsberg #Bredelar #Weltbekannt #Knochenbrecher #Ostfriesland #HundeVitalZentrum #HundeVitalZentrumLudwig #HundeVitalZentrumBredelar #TammeHanken #XXLOstfriese #Fernsehen #NDR #Sat1 #Kabel1 #RTLII #Hund #Hunde #Tier #Tiere #Hilfe #Tierhilfe #Landwirt #Rat #Heilkunde #Heilkundler #AlternativeHeilkunde #AlternativerHeilkundler #SabineLudwig #JuliaLudwig #ErnstLeanderLudwig #UnserMarsberg
Eine wundervolle Impression aus dem Diemeltal

25. Juli 2016
Eine wundervolle Impression aus dem Diemeltal... ...präsentiert uns Gerhard Reins mit seiner Aufnahme! :-) Herzlichen Dank hierfür. Anmutend mystisch schlängelt und sucht sich die Diemel ihren Wasserlauf durch das Flussbett. Gerry ist da, wo die Diemel ist, regelrecht zu Hause. Tolle weitere Aufnahmen gibt es auf seiner Facebook-Fan-Seite: Gerry´s Fotos aus dem Diemeltal. Schaut doch dort einfach mal vorbei! #Marsberg #Diemel #Diemeltal #Impression #GerhardReins #Wasserlauf #Flussbett #GerrysFotosausdemDiemeltal #Wrexen #Diemelstadt #Scherfede #Warburg #UnserMarsberg
Eintauchen in die Geschichte …

24. Juli 2016
Eintauchen in die Geschichte Öffentliche Führungen im Kloster Flechtdorf in Verbindung mit einer Ausstellung zum Waldecker Maler der Romantik Diemelsee-Flechtdorf. Der Förderverein fürs Flechtdorfer Kloster zeigt am Sonntag, dem 24. Juli 2016, eine kleine Ausstellung über „Ludwig Waldschmidt – Waldecker Maler der Romantik“. Sie wird um 14 Uhr mit einem Kurzvortrag im „Klosterforum“ eröffnet. Interessierte Besucher können anschließend das Klostercafé besuchen oder an einer Klosterführung teilnehmen. Die Maler der Romantik haben mit ihren Bildern von Landschaften, Burgen und Städten das Bild der „guten alten Zeit“ festgehalten. Sie zeigen mit teils detailgetreuen Zeichnungen zahlreiche noch mittelalterlich anmutende Bauwerke, von denen kaum Abbildungen existieren und die längst abgerissen wurden. Der Start der Ausstellung ist heute. An jedem weiteren zweiten und vierten Sonntag im Monat können Sie bis Ende Oktober um jeweils 14:30 Uhr bei einer öffentlichen Führung einer der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Waldeck-Frankenberg besichtigen und erleben: die doppeltürmige, romanische Klosteranlage: Kloster Flechtdorf. Blicken Sie hinter die meterhohen Mauern, in verwunschene Winkel sowie versteckte Räume und lauschen bzw. erfahren Sie mehr von der wechselvollen Geschichte, die das Bauwerk zu erzählen hat. Im angeschlossenen Kloster-Café kann anschließend gemütlich bei Kaffee und Kuchen geklönt und die besondere Atmosphäre des Ortes genossen werden. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat: Kloster Flechtdorf Klosterstr. 5 34519 Diemelsee-Flechtdorf www.diemelsee.de www.kloster-flechtdorf.de Tel. 05633–91133 Bitte beachten Sie, dass Sie trotz der Baustellenumleitung das Kloster Flechtdorf normal erreichen können. #Diemelsee #Flechtdorf #KlosterFlechtdorf #Geschichte #Fuehrungen #OeffentlicheFuehrungen #Ausstellung #Waldeck #WaldeckerLand #Maler #Romantik #WaldeckerMaler #Foerderverein #FoerdervereinKlosterFlechtdorf #FlechtdorferKloster #LudwigWaldschmidt #Kurzvortrag #Klosterforum #Besucher #Klostercafe #Klosterfuehrung #Bilder #Landschaften #Burgen #Staedte #Zeichnungen #Mittelalter #Bauwerke #Abbildungen #Fuehrung #OeffentlicheFuehrung #Romanik #Bauwerk #RomanischesBauwerk #WaldeckFrankenberg #Klosteranlage #Kloster #Doppelturm #Kaffee #Kuchen #Klosterstrasse #UnsereRegion
Radiosendung zur Tradition und zum Brauchtum von …

23. Juli 2016
Radiosendung zur Tradition und zum Brauchtum von Kram- und Viehmärkten „500 Jahre Adorfer Viehmarkt“ wird vom 29. bis 31.07.2016 gefeiert Marsberg / Diemelsee / Adorf. Die Saison der Jahrmärkte beginnt! Die Tradition der heimischen Kram- und Viehmärkte unserer Region auf westfälischer und Waldecker Landesseite ist sehr alt. Als lebendige Volksfest-Veranstaltungen sind sie bis heute eine fröhliche Zusammenkunft für Jung und Alt. Mit dem Brauchtum rund um diese Feste beschäftigt sich auch die Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ im Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle. Moderator Markus Hiegemann interviewt hierzu in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ Hans Hiemer (Mitglied der Viehmarkt-Kommission), Günter Siebert (jahrelanger Marktmeister), Jürgen Löchner, Kurt Biederbick (Landwirt), Erwin Brüne (Waldeckischer Geschichtsverein) und Maike Breuker (TID Diemelsee und Marktmeisterin) in der Radiosendung am Sonntag, dem 24.07.2016 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland. Sie durchleuchten innerhalb der zweistündigen Sendung die Historie der Kram- und Viehmärkte und blicken auf das große Jubiläum „500 Jahre Adorfer Viehmarkt“, das vom 29. bis 31.07.2016 gefeiert wird. Sie wissen über Traditionen, Emotionen und Anekdoten des Markttreibens von anno dazumal zu berichten. Hans Hiemer, Erwin Brüne, Jürgen Löchner und Kurt Biederbick erinnern und stellen innerhalb ihrer Ausführungen die großen Viehauftriebe von einst und heute ausgiebig vor. Interessante „Kindheitserinnerungen“ kommen da mitunter zum Vorschein. Das Marktleben, Berichte über Schaubetriebe und Schausteller, die Organisation und Koordination von Jahrmärkten sowie das aktuelle Programm des Adorfer „Kram- und Viehmarktes“ zeigen Maike Breuker, Hans Hiemer, Jürgen Löchner und Günter Siebert auf. Die Radiosendung ist in Marsberg und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Hans Hiemer, Moderator Markus Hiegemann, Maike Breuker, Günter Siebert, Kurt Biederbick, Jürgen Löchner und Erwin Brüne während den Vorbesprechungen zur Radiosendung „Hiegemann unterwegs…“. #Marsberg #Diemelsee #Adorf #Radiosendung #Radio #Tradition #Brauchtum #Krammarkt #Viehmarkt #KramundViehmarkt #500JahreAdorferMarkt #Jahrmarkt #Westfalen #Waldeck #WaldeckerLand #Volksfest #Veranstaltung #Zusammenkunft #Fest #Feier #RadioSauerland #RadioReihe #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Buergerfunk #Hochsauerlandwelle #Moderator #MarkusHiegemann #MarsbergerGeschichten #Heimatverein #Geschichtsverein #HansHiemer #ViehmarktKommission #GuenterSiebert #Marktmeister #JuergenLoechner #GemeindeDiemelsee #Naturpark #NaturparkDiemelsee #KurtBiederbick #Landwirt #Landwirtschaft #ErwinBruene #WaldeckischerGeschichtsverein #MaikeBreuker #TID #TIDDiemelsee #Marktmeisterin #Sendung #Historie #Krammaerkte #Viehmaerkte #Jubilaeum #Traditionen #Emotion #Emotionen #Anekdoten #Anekdote #Marktbetrieb #Markttreiben #Viehauftrieb #Viehauftriebe #Kindheitserinnerung #Kindheitserinnerungen #Marktleben #Schaubetrieb #Schaubetriebe #Schausteller #Jahrmaerkte #AdorferMarkt #Webradio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #MarsbergerGeschichte #UnserMarsberg
Elfen, Ritter, Magier, Piraten und böse Orks …

22. Juli 2016
Elfen, Ritter, Magier, Piraten und böse Orks zieht es wieder nach Diemelstadt „Wenn tausende Männer und Frauen tapfer ausziehen, um die Klingen mit all Jenen zu kreuzen, die dem Weg des Bösen folgen, um Ruhm und Ehre zu ernten und goldene Münzen zu verdienen, dann ist sie wieder gekommen: Die Zeit der Drachen!“ Diemelstadt. Über 4.000 edle Ritter, magische Heilerinnen, lustige Gaukler, geheimnisvolle Elfen, starke Nordmänner, trinkfeste Piraten und böse Orks bevölkern vom 26. bis 31. Juli 2016 nunmehr im 10. Jahr in Folge den „Quast“ bei Diemelstadt-Rhoden und tauchen ein in eine mittelalterliche Fantasiewelt. Aus ganz Deutschland, dem europäischen Ausland und sogar aus Übersee treffen sich wieder die Fantasy-Fans um ihrem Hobby zu frönen. Das „Drachenfest“ ist damit eine der größten Veranstaltungen dieser Art in ganz Europa. Die Teilnehmer reisen u. a. aus Israel, Brasilien, den USA, Australien und Neuseeland nach Nordwaldeck. „LARPer“ nennen sie sich selbst, „LARP“ steht dabei für „Live Action Role Play“, ein gigantisches Freilufttheater im Fantasy-Stile, angelehnt z. B. an Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ oder auch Historien- und Fantasyfilme wie „Fluch der Karibik“ oder „Game of Thrones“. Es eröffnet die Möglichkeit, einfach einmal die Realität zu verlassen und selbst in die Rolle eines tollkühnen Fantasy-Helden oder auch nur einer Bauernmagd im späten Mittelalter zu schlüpfen. Sie leben in Burgen, großen Heerlagern und Holzverschlägen, in Lagern mitten im Wald. Allein ihre Kostüme sind handgearbeitete Kunstwerke. Der Erfolg basiert auf dem Prinzip, selbst als „Spielfigur“ interaktiv ein Abenteuer zu erleben und eine Geschichte zu lösen. Beim LARP geht es eigentlich um genau das gleiche wie z. B. bei einem Computerspiel – nur, dass man nicht auf seinem Sofa vor einem Bildschirm sitzt, sondern selbst als Abenteurer durch enge Gänge einer Burg krabbelt, als tapferer Krieger gegen ein Heer aus Orks antritt oder als Ritter eine Dame zum Tanze führt. Sie suchen nach dem goldenen Gral oder nach dem Auge des Drachen. Sie kämpfen in epischen Schlachten und erzählen gemeinsam viele kleine Episoden, die letztlich zu einer großen fantastischen Geschichte verschmelzen. Jede Zunft, Gilde oder Gattung, wie die Nordmänner, das Elbenvolk, die Landsknechte, die Zwerge, die Piraten oder auch die bösen Orks haben dabei ein eigenes Lager, die rund um die eigentliche „Stadt“, wo das hauptsächliche Spiel in Tavernen, Badehäusern oder Handwerker- und Händlergassen stattfindet, angelegt werden. In „Aldararch“, wie die Spielstadt genannt wird, warten zudem viele Attraktionen, Gaukler und Erlebnisse auf die Spieler – so gibt es ein eigenes Casino, ein Badehaus und in der Händlergasse wird allerlei Handel mit Waren aller Art getrieben. Auch eine Herberge für heimatlose Wanderer darf nicht fehlen. Während des sechstägigen Spektakels wird dabei in eigener Zeitrechnung, der sogenannten „In-Time“ in diesem Lagern gelebt. Den Hintergrund des Drachenfestes bildet der „Wettstreit der Drachen“. Jeder „Drache“ steht für unterschiedliche Aspekte und hat seine eigenen Anhänger. Jeder Spieler kann sich dabei dem Avatar anschließen, mit dem sich sein Spiel-Charakter am ehesten verbunden fühlt. Die freiheitsliebenden Seefahrer und Piraten folgen beispielsweise dem Weg des „Blauen Avatars“, während Spieler, deren Charaktere vor allem griechische oder römische Vorbilder haben, mehr im „Goldenen Lager“ anzutreffen sind. Das „Rote Lager“ wiederum steht für Tat, Ehre und Kampf; unter seinem Banner versammeln sich alle möglichen Arten von Kriegerinnen und Kriegern. Das „Grüne Lager“ ist so vielfältig wie seine Lageristen und die Natur selbst; egal ob Krieger, Nordmann, Waldläufer, Barbar, Alchimist, Kräutersammler, Magier oder Druide, egal ob Mensch, Elf, Dryade, Tierwesen oder Ork, alle sind im Grünen Lager zu finden, es spielt keine Rolle ob erfahrener Larper oder blutiger Anfänger - jeder findet seinen Platz in der Welt der Drachen. In den „Drachenlagern“ erleben dann die Spieler mit den vielen gleichgesinnten Charakteren zahlreiche Abenteuer. Doch was wäre das Drachenfest ohne die legendären Kämpfe auf dem „Schlachtfeld der Ehre“. Höhepunkt der Veranstaltung ist zweifellos die große „Endschlacht“, wo die mehrere tausend Mann (und Frau) starken Heere der einzelnen Drachen gegeneinander antreten, um den Sieg für sich zu erringen. Das Ganze wird durch eine Spielleitung koordiniert. Die Spielleiter überwachen dabei nicht nur das Einhalten der Regeln, sondern stehen auch für Fragen der Spieler bereit. LARP ist ein Rollenspiel, in dem der Teilnehmer eine erdachte Person in einer Fantasiewelt darstellt. Dabei trifft man auf andere Spieler, die genau dasselbe tun. Es ist also wie ein Improvisationstheater - nur ohne Zuschauer. Das Ganze wird durch eine Spielleitung koordiniert. Die Spielleiter überwachen dabei nicht nur das Einhalten der Regeln, sondern stehen auch für Fragen der Spieler bereit. Live-Rollenspiel ist mittlerweile eine weltweite Bewegung mit Millionen Anhängern. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 500 bis 600 Liverollenspiel-Veranstaltungen pro Jahr. Die Teilnehmerzahlen der einzelnen Veranstaltungen variieren von einer Handvoll bis hin zu mehreren tausend Personen, wie beim Drachenfest. Als internationale Veranstaltung hat das Drachenfest ein spezielles Regelsystem. Dieses ermöglicht auch LARP-Einsteigern den unkomplizierten Einstieg ins Spiel. Um die Fantasy-Welt des „Drachenfestes“ zum Leben zu erwecken, arbeitet ein erfahrenes Team hinter den Kulissen an den organisatorischen Abläufen: Hunderte von Spielleitern, professionelle Eventfachleute und Hilfskräfte kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf vor Ort. Für die Sicherheit der Teilnehmer ist beispielsweise während des „Drachenfestes“ ein kompletter Sanitätszug des Malteser Hilfsdienstes, ausgestattet mit Notärzten, Sanitätszelt, Rettungswagen und Funkleitzentrale, vor Ort. Bereits seit 2006 wird der „Quast“ bei Diemelstadt-Rhoden, eine ehemals militärisch genutzte Raketenstellung, umgeben von weitläufigen, fast 40 Hektar großen Wiesenflächen inmitten eines Waldgebietes als Veranstaltungsort für das „Drachenfest“ genutzt. Dank seiner Größe und abgeschiedenen Lage, der vorhandenen Infrastrukturanlagen der ehemaligen Raketenstellung, der riesigen Wiesenflächen und dem tollen Ambiente erwies sich der „Quast“ als der ideale Standort für das Drachenfest. Aufgrund neuer Rahmenbedingungen wurden von Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder die Weichen für eine vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Drachenfestes geschaffen. So wurde beispielsweise die ehemalige Kleinkläranlage aus der Zeit der militärischen Nutzung des Quastes von den Veranstaltern wieder in Betrieb gesetzt, um die Kläranlage Wrexen von den Abwässern der Veranstaltung zu entlasten. Darüber hinaus wurde eine Regelung für die Wasserlieferung zum Quast getroffen, damit das Leitungsnetz der Stadt Diemelstadt nicht an seine Grenzen stößt. Die regionale Geschäftswelt profitiert nicht unerheblich von der Großveranstaltung. So wollen doch über 4.000 Teilnehmer z. B. mit Lebensmitteln und Getränken versorgt werden. Aber auch für die phantasievollen und imposanten „Zeltstädte“ und Bauwerke wird so einiges an Material gebraucht, was in den Baumärkten der Region beschafft wird. Zudem sind an den Aufbauarbeiten auch die örtlichen Handwerker beteiligt. Die Diemelstädter Bevölkerung ist es daher von den letzten Veranstaltungen schon gewöhnt, wenn beim Einkauf im Lebensmittel- oder Baumarkt ein böser Ork oder ein edler Ritter mit an der Kasse ansteht. Neben dem Handel profitieren aber auch die umliegenden Taxiunternehmen, Autowerkstätten, Gaststätten, Hotels und Pensionen von der Großveranstaltung. „Die touristischen und wirtschaftlichen Aspekte des „Drachenfestes“ für die Stadt Diemelstadt und die umliegenden Region sind nicht unerhebliche Faktoren. Ich freue mich daher sehr, dass dieses wunderbare Spektakel weiterhin bei uns im Stadtgebiet stattfindet und die Stadtkasse nicht belastet wird. Das Event ist ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal mit enormer Außenwirkung“, so Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder. Wie Veranstalterin Sandra Wolter von der Firma Wyvern e. K. aus Köln erklärt, handelt es sich bei dem Drachenfest um eine nichtöffentliche Veranstaltung. Heerscharen von Besuchern stören den eigentlichen Ablauf der Veranstaltung und daher kann nicht Jedermann ungehindert Zutritt zum Gelände gewährt werden. Das „Drachenfest“ ist aber nicht nur eine Veranstaltung für eine kleine Minderheit oder ausschließlich erfahrene LARPer. Auch Neulinge sind jederzeit herzlich willkommen. Selbstverständlich muss nicht jeder gleich in die Schlacht ziehen. Man kann auch einfach nur am mittelalterlichen Lagerleben teilhaben. Teilweise verbringen ganze Familien, angefangen vom Kleinkind bis ins Seniorenalter, ihren Urlaub in der „Fantasy-Welt“. So wird beispielsweise während des Drachenfestes auch eine ambientegerechte Kinderbetreuung angeboten. Man bemerkt dabei schnell, dass sich die Teilnehmer und Mitspieler als tolerant, geduldig und hilfsbereit herausstellen und der Spaß am gemeinsamen Spiel im Vordergrund steht. Wer am Drachenfest teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage www.drachenfest.info ausführlich informieren. Dort sind auch detaillierte Informationen über den Spielhintergrund vorhanden – und wie Veranstalterin Sandra Wolter erklärt, sind Anmeldungen zur Teilnahme auch kurzfristig noch möglich. 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Das große Urlauberfestival steigt am Samstag

21. Juli 2016
Das große Urlauberfestival steigt am Samstag... Diemelsee in Flammen am 23.07.2016 Natürlich ist dies aber nicht nur ein Fest für Urlauber, sondern für jeden, der gerne mitfeiert! Los geht es am Samstag, dem 23.07.2016 um 14 Uhr auf dem Parkplatz am DLRG-Haus oberhalb des Strandbades in Heringhausen mit Spielen für Kinder, Tombola und Verkaufsständen zum Stöbern. Eine Riesenrutsche, Hüpfburg und Bullriding stehen ebenfalls zur Eroberung parat. Für die Bekämpfung des kleinen und großen Hungers ist natürlich genauso gesorgt: viele leckere Schlemmereien und selbstgebackene Kuchen und Kaffee lassen kein Loch im Magen aufkommen und verwöhnen zugleich den Gaumen. Ab 15 Uhr wird musikalischer Genuss geboten: der Spielmanns- und Musikzug Adorf lädt zum Mitklatschen und Mitschunkeln ein, bevor es ab 20 Uhr die Partyband „Wild Boys“ schön krachen lässt. Ein ganz besonderes Erlebnis startet mit dem Einbruch der Dunkelheit, wenn der beleuchtete Bootskorso, Fackeln am Strand und das abschließende WasserFarbenSpektakel den Diemelsee wieder in Flammen erglühen lassen. Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit und lassen Sie sich verzaubern! Alle Fotos: Stefan Pohlmann #Marsberg #Helminghausen #Diemelsee #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Urlauberfestival #DiemelseeinFlammen #Fest #Urlaub #Urlauber #Feier #Feiern #DLRG #DLRGHaus #Strandbad #StrandbadHeringhausen #Spiele #Kinder #Tombola #Verkaufsstaende #Riesenrutsche #Huepfburg #Bullriding #Schlemmereien #Kuchen #Kaffee #Musik #Adorf #Spielmannszug #Musikzug #SpielmannszugAdorf #MusikzugAdorf #Party #Partyband #WildBoys #PartybandWildboys #Dunkelheit #Bootskorso #Strand #WasserFarbenSpektakel #Flammen #TID #TIDDiemelsee #StefanPohlmann #UnserMarsberg