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Weltkarten des Mittelalters im Kloster Flechtdorf …

23. April 2017
Weltkarten des Mittelalters im Kloster Flechtdorf Wenn wir uns heute ein umfassendes und genaues Bild von unserer Welt machen können, dann ist es interessant zu sehen, wie die Kartographen im Mittelalter die Welt dargestellt und gesehen haben. Im Kloster Flechtdorf zeigt Jörg Eicken eine Auswahl aus seiner Kartensammlung und ermöglicht dem Besucher interessante Einblicke in das mittelalterliche Weltbild. Schon die Philosophen der Antike hatten ein umfangreicheres Verständnis von der Welt als es durch die Mönche im Mittelalter mit ihren Mappae Mundi verbreitet wurde. TO-Karten und Radkarten, wie sie im Mittelalter gebräuchlich waren, haben die Vorstellung von der Erde als Scheibe verfestigt, obwohl schon in der Antike die Kugelgestalt der Erde bekannt war. Claudius Ptolemäus war wohl einer der Ersten, der die Probleme bei der Projektion der Erdkugel auf eine ebene Karte zu lösen versuchte. Leider sind seine Karten verloren gegangen, dafür enthält seine Beschreibung der Welt in der „Geographica“ über 8.000 Orte mit Koordinatenangaben. Dieses Wissen der Antike wurde erst in der Renaissance für die Kartographie wieder verwendet und hat die gesamte europäische Kartographie geprägt. Selbst das römische Weltreich mit seinen meisterhaften Agrimensoren hat wenig zur kartographischen Beschreibung der Welt beigetragen. Die Römer beschränkten sich auf Pläne und Straßenkarten, die eher an moderne U-Bahnkarten erinnern. Ein schönes Beispiel ist die Tabula Peutingeriana, die als Faksimile zu sehen ist. Kartographen sammelten Reiseberichte und Wegeschreibungen von Kaufleuten und Reisenden wie Marco Polo und stellen diese in Itineraren zusammen. Dass manche dieser Berichte erfunden oder übertrieben waren, störte offenbar wenig. Auf den zugehörigen Karten finden sich dann auch phantastische Fabelwesen. Der zunehmende Seehandel erforderte bessere Karten für die Navigation. Das Ergebnis waren Portulane mit ihren markanten Hilfslinien von denen einige besonders schön gestaltete Beispiele zu sehen sind. In den Portulanen wurden die Küstenlinien detailliert dargestellt, die Landmassen hingegen mit großen Ungenauigkeiten, weil hier keine Messungen vorlagen. Wichtige Landkarten wie die Pilgerkarten, die den Weg nach Rom (alle Wege führen nach Rom) oder Santiago wiesen, wurden weit verbreitet. Erst mit der großen Zeit der Entdeckungen durch Heinrich dem Seefahrer und Kolumbus weitete sich das Bild der Welt. Neu entdeckte Länder und Kontinente wurden kartographiert und aufgeteilt, um damit die Besitzansprüche zu dokumentieren. Auf der Waldseemüller Karte von 1507 taucht dann auch erstmals der Name America auf. Die interessante Ausstellung wird am 23. April 2017 um 14 Uhr eröffnet und dauert bis Ende Juli 2017. Das Klosterkaffee öffnet dann auch wieder regelmäßig jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. Öffentliche Klosterführungen beginnen an diesen Sonntagen um 14.30 Uhr. Veranstaltungen April - Mai 2017 im Kloster Flechtdorf: 09.04.2017 14.30 Uhr Öffentliche Klosterführung 23.04.2017 14.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Weltkarten des Mittelalters“ 14.30 Uhr Das Klosterkaffee öffnet jetzt wieder jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat 29.04.2017 18.00 Uhr Katharina von Bora, Schauspiel in der Klosterkirche, Karten: Blumen Engelhard, Bäckerei Lamm 02.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 09.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 20.05.2017 19.00 Uhr „Jauchzet dem Herrn“, Vokalkonzert mit dem Marburger Oktett in der Klosterkirche, Karten: Abendkasse 23.05.2017 18.30 Uhr VHS Kurs „Meditation im Kloster“ 28.05.2017 20.00 Uhr Kultursommer Nordhessen – Hohenloher Figurentheater mit dem Stück „Der Diener zweier Herren“ in der Klosterscheune, Karten: Bürgerbüro Korbach, WLZ Fotos: Ausschnitt Ebstorfer Karte und Ausschnitt Carta Marina #Marsberg #Diemelsee #Padberg #Flechtdorf #Kloster #KlosterFlechtdorf #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Weltkarten #Karten #Mittelalter #Welt #Kartographen #JoergEicken #Kartensammlung #Besucher #Einblicke #Weltbild #Mittelalterlich #Philosophen #Antike #Moenche #Mappae #Mundi #TOKarten #Radkarten #Erde #Scheibe #Kugelgestalt #ClaudiusPtolemaeus #Erdkugel #Karte #Geographica #Koordinaten #Koordinatenangaben #Renaissance #Kartographie #Weltreich #Roemer #Agrimensoren #Plaene #Strassenkarten #UBahnkarten #Tabula #Peutingeriana #Faksimile #Reiseberichte #Wegbeschreibungen #Kaufleute #Reisende #MarcoPolo #Itineraren #Phantasie #Fabelwesen #Seehandel #Navigation #Portulane #Kuestenlinien #Landmassen #Messungen #Landkarten #Pilgerkarten #Weg #Wege #Rom #Santiago #Entdeckungen #HeinrichderSeefahrer #Kolumbus #Laender #Kontinente #Besitzansprueche #WaldseemuellerKarte #1507 #America #Amerika #Ausstellung #Klosterkaffee #Klosterfuehrungen #Veranstaltungen #April #Mai #2017 #Ausstellungseroeffnung #WeltkartendesMittelalters #KatharinavonBora #Schauspiel #Klosterkirche #BlumenEngelhard #BaeckereiLamm #VHS #VHSKurs #MeditationimKloster #Meditation #JauchzetdemHerrn #Vokalkonzert #Marburger #Oktett #Kultursommer #Nordhessen #Hohenloher #Figurentheater #Klosterscheune #Buergerbuero #Korbach #WLZ #EbstorferKarte #CartaMarina #UnserMarsberg
Herzlichen Glückwunsch in die Waldecker …

9. März 2016
Herzlichen Glückwunsch in die Waldecker Nachbarschaft... ...Fürst Wittekind zu Waldeck und Pyrmont wird heute 80 Jahre alt. "Unser Marsberg - samt seiner Umgebung" gratuliert recht herzlich. :-) Herzlichen Dank an die WLZ / Waldeckische Landeszeitung für diesen Bericht: Salut für Fürst Waldeck Bad Arolsen. Die gehisste Flagge über dem Residenzschloss verrät, dass es heute im Waldecker Fürstenhaus etwas zu feiern gibt. Für eingefleischte Waldecker ist es beinah so etwas wie ein Nationalfeiertag: Fürst Wittekind begeht heute im Kreise der Familie und langjährigen Weggefährten seinen 80. Geburtstag. Weithin hörbar wird der donnernde Salut sein, den die Waldecker Kanoniere dem Schutzherrn der Historischen Schützengemeinschaft heute im Schlosshof böllern. Das Recht, im Residenzschloss wohnen zu dürfen, ist für die fürstliche Familie Privileg und Verpflichtung zugleich. Für das Oberhaupt der Familie ist Residenzpflicht in der Familiensatzung festgeschrieben. Fürst Waldeck hat seinen Schreibtisch im rechten Schlossflügel. Die Fürstliche Hauptverwaltung und das Fürstliche Forstamt verwalten rund 3200 Hektar Grundbesitz, vor allem Wald. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement als Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes wurde Fürst Wittekind vor 15 Jahren durch den damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Inzwischen hat Fürst Waldeck die meisten seiner überörtlichen Funktionen in jüngere Hände gelegt. Auch die Führung der Familienstiftung und der Fürstlichen Hauptverwaltung soll demnächst in die Verantwortung des ältesten Sohnes, Prinz Carl Anton (23) gelegt werden. Diplomarbeit fertig Der junge Mann ist seit einem Badeunfall im Main querschnittsgelähmt und hat in den vergangenen Jahren hart für seine bestmögliche Genesung gekämpft. Die Familie ist nach dem schweren Schicksalsschlag noch enger zusammengerückt. Prinz Carl Anton hat vor wenigen Tagen seine Diplomarbeit im Fach Betriebswirtschaft zum Thema „Zustand und Zukunft der Forstwirtschaft in Deutschland“ an der Financial School of Finance Management in Frankfurt eingereicht. Während seines Studiums hat er auch ein Auslandssemester in Washington absolviert. Seine beiden jüngeren Zwillingsbrüder Johannes und Josias (22) studieren Architektur in Weimar und Internationale Betriebswirtschaftslehre. #BadArolsen #Waldeck #FuerstWittekind #Wittekind #Waldecker #WaldeckundPyrmont #WLZ #Arolsen #Residenzschloss #Fuerstenhaus #Schloss #SchlossArolsen #WittekindzuWaldeck