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Heute fand der große Schulausflug des …

5. Juli 2016
Heute fand der große Schulausflug des Carolus-Magnus-Gymnasiums statt... :-) Die Klasse 5b mit ihren Lehrern Ann-Kathrin van der Minde, Martin Hiddemann und Dr. Knut Linsel wanderten zusammen mit Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der "Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V." ins historische Obermarsberg. Gestartet wurde am Marsberger Gymnasium. Von dort führte der erste Weg über die Diemelbrücke in Niedermarsberg zur Josephskapelle und zu den Bleichwiesen. Immer der Diemel entlang folgte die Gruppe mit 27 Schülern den Wanderwegen im Diemeltal und bemerkte schon auf Höhe der Brodwiesen den ersten Grenzstein der ehemaligen Stadt Obermarsberg und dass sie sich schon auf Obermarsberger Gebiet befanden. An der Vinzenziusmühle angekommen, begrüßte Raymund Nölke die insgesamt 31 Personen starke Wandergruppe. Neben seinen geschichtlichen Ausführungen öffnete er auch die Türen der alten Korn- und Sägemühle und zeigte den Schülern z. B. den alten Mahlstein der Wassermühle. Von dort aus zog die Gruppe durch die Diemelwiesen zur Langen Ricke. Am Königsborn lauschten sie den Ausführungen zum Quellwunder des Pferdes von Karl dem Großen, um später am Schwedenstein von Obermarsberg eine erste Rast einzulegen. Vom Kalvarienberg erschloss sich der Gruppe ein herrlicher Blick ins Diemeltal und in das Land der 1000 Berge. Der Rittersprung, die Drakenhöhlen, der Buttenturm, die Stiftskirche, die ehemalige Münzprägestätte, die Nikolaikirche, das Museum "Haus Böttcher - Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589", der Wasserturm und der Judenfriedhof waren weitere Stationen in Obermarsberg. Durch den ehemaligen Tagebau von Obermarsberg ging es für die Schüler durch den Wäschen und über den Kattwinkel zurück in die Stadt zum Gymnasium. #Marsberg #Obermarsberg #Schulausflug #CarolusMagnusGymnasium #CMG #Klasse5b #AnnKathrinvanderMinde #MartinHiddemann #AndreasKarlBoettcher #KnutLinsel #MarsbergerGeschichten #Gymnasium #GymnasiumMarsberg #Diemelbruecke #Niedermarsberg #Josephskapelle #Bleichwiesen #Diemel #Wanderwege #Diemeltal #Brodwiesen #Grenzstein #StadtObermarsberg #Vinzenziusmuehle #RaymundNoelke #Wandergruppe #Kornmuehle #Saegemuehle #Mahlstein #Wassermuehle #Diemelwiesen #LangeRicke #Koenigsborn #Quellwunder #KarlderGrosse #Schwedenstein #Kalvarienberg #Landder1000Berge #Sauerland #Rittersprung #Drakenhoehlen #Buttenturm #Stiftskirche #Muenze #Muenzpraegestaette #Nikolaikirche #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #Wasserturm #Judenfriedhof #Tagebau #Bergbau #Waeschen #Kattwinkel #Stadt #UnserMarsberg
Wir wünschen allen schöne Pfingsttage mit …

15. Mai 2016
Wir wünschen allen schöne Pfingsttage mit unserer kleinen Geschichte… Morgen ist „Deutscher Mühlentag“! :-) Mühlen galten als Orte, an denen Spukgestalten ihr Unwesen trieben – Pfingstmontag ist „Deutscher Mühlentag“ Marsberg. In „Großvaters Zeiten“ klapperten sie noch, die Mehl-, Öl- und Sägemühlen im Marsberger Stadtgebiet. Neben den Schmieden übten die Mühlen auf die Kinder eine besondere Faszination aus. Trotz eindringlicher Verbote besuchten sie die weit vor der Stadt gelegenen Mühlengehöfte, badeten im Mühlenteich und spielten mit den Müllerskindern. Einmal in der Woche kam der Mühlenknecht mit dem Mühlenwagen, den zwei gut genährte Ackergäule zogen und brachte den Selbstversorgern das Mehl zum Brotbacken und das geschrotete Getreide für das Vieh. Gleichzeitig wurde das Korn für die nächste Lieferung mitgenommen. Manchmal durften die Kinder auf dem Wagen mitfahren, dann saßen sie auf den Mehlsäcken und waren nachher weiß wie die Müller. Marsberg mit seinen größeren und kleineren Fließgewässern und dem oft großen Gefälle war einst ein „Land der Wassermühlen“. Wassermühlen kannten schon die Römer. Aber erst seit dem 12. Jahrhundert breiteten sie sich überall an Flüssen und Bächen aus. Nach dem letzten Krieg begann das große Mühlensterben. Im Stadtgebiet Marsberg arbeiteten an Diemel und Hoppecke, Glinde, Orpe und Rummecke einst 29 Mühlen, von denen heute keine mehr mahlt. Manche ehemalige Müller erzeugen mit ihren Turbinen neuerdings umweltfreundlichen Strom. Mit den Mühlen ist nicht nur ein Stück Technik-Geschichte verloren gegangen, auch der Wortschatz rund um die Müllerei gehört der Vergangenheit an. Wer weiß heute noch was eine Bann- oder Zwangsmühle war? Die Mühlenrechte waren ursprünglich im Besitz der geistlichen und weltlichen Obrigkeit. Ihre Untertanen waren verpflichtet, nur in der Mühle der Herrschaft mahlen zu lassen. Ein Begriff der ebenfalls kaum noch verstanden wird ist das „Multern“. Das war der Lohn des Müllers. Schon im Mühlenrecht des Heiligen Römischen Reiches war mit der „Metze“ vorgeschrieben, welchen Anteil vom gemahlenen Getreide der Müller als Naturallohn erhielt. In Gedichten und Liedern, Sagen und Gruselgeschichten lebt die Mühlenromantik bis heute fort. Bis ins 16. Jahrhundert hinein galt der Beruf des Müllers als unehrenhaft. Wer in der Einsamkeit fern abgeschiedener Täler bei Tag und Nacht in der Mühle oft geheimnisvolle Handlungen verrichtete, musste nach des Volkes Meinung mit dem Teufel in Verbindung stehen. So waren die Mühlen oft Orte, an denen Spukgestalten ihr Unwesen trieben. Damit heutzutage unsere Kinder die spannende Welt der Wassermühlen in guter Erinnerung behalten, hat die Denkmalpflege die alten Mühlen entdeckt. So drehen sich auch im Land der tausend Berge hier und dort die Wasserräder wieder und am jährlichen „Deutschen Mühlentag“ kann der Mahlvorgang anschaulich erlebt werden. Nähere Informationen zur Geschichte von Pfingsten in Marsberg und dem „Deutschen Mühlentag“ finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Aufnahme von der Herren- bzw. Thielenmühle im Glindegrund von Obermarsberg stammt aus der Zeit um 1925. Die Mühle ist im Vordergrund zu sehen. Hinten befindet sich die Leitmarer Straße mit dem Hasental und dem Höling. Das restliche Glindegrund ist noch nicht bebaut. Dieses geschah erst nach dem II. Weltkrieg. 02 Vor dem Eingang der Herrenmühle mit der Haus-Nr. 1 des Glindegrunds von Obermarsberg, ca. 1914 – Das Foto zeigt von rechts nach links: Mühlenbesitzer August Thiele; seine Frau Elisabeth Thiele, geb. Uhrhan; Müllergehilfe Joseph Uhrhan; Agatha Thiele; Müller Anton Thiele mit Hund; unbekannt; Maria Kleffner; unbekannt und Aloys Thiele. 03 Die Vinzenziusmühle von Obermarsberg um 1925 – Die Arbeiter der Vinzenziusmühle stehen für die Foto-Aufnahme bereit. Die Mühlwerke wurden als Sägemühle benutzt. 04 Blick auf den Mühlenboden der Vinzenziusmühle Obermarsberg 05 Der Mühlenboden der Vinzenziusmühle in Obermarsberg 06 In der Vinzenziusmühle Obermarsberg - Der Mühlenboden #Marsberg #Pfingsten #DeutscherMuehlentag #Muehlen #Pfingstmontag #Mueller #Obermarsberg #Niedermarsberg #Diemel #Hoppecke #Glinde #Orpe #Rummecke #Bannmuehle #Zwangmuehle #Oelmuehle #Mehlmuehle #Saegemuehle #Muehlenrechte #Multern #Metze #Wassermuehlen #MarsbergerGeschichten #Herrenmuehle #Thielenmuehle #Glindegrund #LeitmarerStrasse #Hasental #Hoeling #AugustThiele #ElisabethThiele #JosephUhrhan #AgathaThiele #AntonThiele #MariaKleffner #AloysThiele #Vinzenziusmuehle #UnserMarsberg