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DO BISTE PLATT jubiliert …

13. August 2017
DO BISTE PLATT jubiliert Sprecher aus dem Sauerland und Waldecker Land feiern gemeinsam Marsberg / Brilon / Olsberg / Diemelsee / Diemelstadt / Eslohe / Sundern. – Hochsauerlandkreis / Waldeck-Frankenberg. Mundarten erleben allgemein eine Renaissance – Plattdeutsch ist Kult und nicht nur Trend in Redewendungen oder einzelnen Vokabeln! Die Radiosendung „DO BISTE PLATT“ mit Sprechern aus dem Sauerland und Waldecker Land belebt unsere plattdeutsche Mundart und kann jetzt ihr Jubiläum feiern. Bereits in den 1990er Jahren gab es plattdeutsche Beiträge im Lokal-Radio. Ende der 1990er Jahre allerdings wurde die „plattdeutsche Ecke“ (u. a. mit Paul Schulte aus Meschede und Johanna Balkenhol aus Brilon) aus dem Programm von Radio Sauerland genommen. Moderator Markus Hiegemann hatte noch guten Kontakt zu der im Sommer 2004 verstorbenen Johanna Balkenhol. Es entstand die Idee, eine eigene plattdeutsche Sendung im Bürgerfunk aus der Taufe zu heben. Am 06. Mai 2002 wurde dann um 18.04 Uhr die erste eigenständige „DO BISTE PLATT“-Sendung im Bürgerfunk ausgestrahlt. Hannchen Balkenhol holte Karl-Heinz Schreckenberg mit ins Boot und beide brachten über den Arbeitskreis Mundartpflege im Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V. weitere Sprecher ein. So auch den damaligen Leiter des Arbeitskreises, Dr. Fritz Reckling, dessen Nachfolger 2014 Brilons Altbürgermeister Franz Schrewe wurde. Von Anfang an sollte die Sendung allen Hörern, auch denen, die das Siuerlänner Platt nicht mehr verstehen, zugänglich sein. Durch die damals modernere Musik und hochdeutschen Übersetzungen wurden auch jüngere Leute angesprochen und man konnte somit weitere Hörerschichten gewinnen. Im Frühjahr 2004 klopften die Esloher an die „Platt-Tür“. Der heutige Leiter des Plattdeutschen Arbeitskreises der Kolpingfamilie Eslohe, Günter Schmidt, hatte die Idee, bei der einzigen regelmäßigen plattdeutschen Radiosendung in Westfalen „mië te maken“. Es entstand eine zweite monatliche Ausgabe auf Esseler Platt, plattdeutsch moderiert von Lore Schmidt und neben Markus Hiegemann aus Scharfenberg zeitweise auch hochdeutsch begleitet von Dominik Kräling aus Siedlinghausen. Seit 2013 gibt es eine dritte erfolgreiche Ausgabe aus Marsberg und seinen Ortsteilen vom Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Die Dörfer, die noch plattdeutsche Sprecher haben, präsentieren sich selbst. Mehrere Ausgaben gab es bereits mit den Padbergern aus dem Heimatstübchen von Ortsheimatpfleger Norbert Becker, aus Meerhof, Niedermarsberg, Erlinghausen, Giershagen, Essentho, Beringhausen und aus Oesdorf (Ausrichter des Plattdeutschen Tags des Sauerländer Heimatbundes 2015). Sehr erfreulich ist auch die Zusammenarbeit mit der Plattdeutsch-AG der katholischen Grundschule am Burghof in Marsberg von Barbara Meyer-Ramme. Dank der guten Beziehungen des Vorsitzenden der Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V., Andreas Karl Böttcher, entstand auch der grenzübergreifende Kontakt zum Waldeckischen Geschichtsverein mit den Bezirksgruppen Diemelsee und Diemelstadt in Adorf und Rhoden, die trotz der Landesgrenze im nördlichen Waldeck ebenfalls „Sauerländer-Platt“ sprechen. Die Nieder-Mitteldeutsche-Sprachgrenze verläuft quasi mitten durch das Fürstentum Waldeck. Ebenso zeigt man in Willingen im upländischen Sauerland großes Interesse an der Sendung. Mit von der Partie sind auch die Plattdeutsch-Sprecher des Heimatbundes der Stadt Olsberg e. V., die sich 2014 in die Riege der teilnehmenden plattdeutschen Arbeitskreise eingereiht haben. Ganz neu dabei – seit dem Fest zum 40 jährigen Bestehen des Plattdeutschen Arbeitskreises Eslohe – sind seit November 2016 „Dai Plattduitschken Frauluie iut Stockmen un Dörnholzen“ aus Sundern (Ausrichter des Plattdeutschen Tags des Sauerländer Heimatbundes 2016) und jüngst auch Sprecher aus Warstein. Die Hochsauerlandwelle sucht natürlich noch weitere Sprecher oder Arbeitskreise, insbesondere aus den bisher „unterrepräsentierten“ Gebieten des Hochsauerlandkreises, beispielsweise aus dem „Südkreis“, dem Raum Arnsberg oder Meschede, um in Zukunft noch bunter zu werden. Im nächsten Jahr läuft dann schon die 500. Sendung. Jetzt steht aber erstmal das Jubiläum an. Am Sonntag, dem 27.08.2017 soll dieses ab 15 Uhr groß in Brilon-Scharfenberg im Landgasthof Schnier gefeiert werden. Die HochSauerlandWelle möchte sich mit einer kleinen Feierstunde bei den vielen Sprecherinnen und Sprechern öit Breylen, iut Essel, Aulwer, out Stabierge, Róón, Odrup, iut Stockmen, Dörnholzen und Waosten bedanken und dabei auch den plattdeutschen Austausch mit weiteren Sprechern und Akteuren anregen. Beim Bühnenprogramm bey Kaffe, Kauken un Büters bis zum frühen Abend kann man der plattdeutschen Sprache frönen und in Erinnerungen schwelgen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 14. August 2017 unter 02961-4587 oder dobisteplatt@gmx.de gebeten. Fotos im Anhang: 01 Kleine Platt-Sprecher ganz groß während der Aufnahmen in der katholischen Grundschule am Burghof in Marsberg, 2015. 02 Marsberger, Briloner und Olsberger Plattdeutsch-Sprecher trafen sich 2014 im Heimatstübchen von Ortsheimatpfleger Norbert Becker in Marsberg-Padberg. 03 Marsberger und Briloner Platt-Sprecher reisten mit einem Bus zum Plattdeutschen Tag im Sauerland nach Eslohe-Cobbenrode, 2015. 04 Der plattdeutsche Arbeitskreis des Waldeckischen Geschichtsvereins aus Diemelstadt-Rhoden ist seit dem Jahr 2016 bei DO BISTE PLATT. #Marsberg #Brilon #Olsberg #Diemelsee #Diemelstadt #Eslohe #Sundern #Hochsauerlandkreis #Waldeck #WaldeckFrankenberg #DoBistePlatt #Jubilaeum #Sprecher #Sauerland #WaldeckerLand #Mundarten #Platt #Plattdeutsch #Radiosendung #Mundart #RadioSauerland #Lokalradio #Hochsauerlandwelle #PlattdeutscheEcke #PaulSchulte #Meschede #JohannaBalkenhol #Moderator #MarkusHiegemann #Buergerfunk #2002 #KarlHeinzSchreckenberg #Arbeitskreis #Mundartpflege #BrilonerHeimatbund #SemperIdem #FritzReckling #Altbuergermeister #FranzSchrewe #KolpingfamilieEslohe #GuenterSchmidt #EsselerPlatt #LoreSchmidt #DominikKraeling #Siedlinghausen #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Heimatstuebchen #Ortsheimatpfleger #NorbertBecker #Meerhof #Padberg #Niedermarsberg #Erlinghausen #Giershagen #Essentho #Beringhausen #Oesdorf #PlattdeutscherTag #SauerlaenderHeimatbund #PlattdeutschAG #KatholischeGrundschule #Burghof #BarbaraMeyerRamme #AndreasKarlBoettcher #WaldeckischerGeschichtsverein #Adorf #Rhoden #Landesgrenze #SauerlaenderPlatt #Willingen #Upland #HeimatbundOlsberg #Warstein #Suedkreis #Arnsberg #Scharfenberg #LandgasthofSchnier #Breylen #Essel #Aulwer #Stabierge #Roon #Odrup #Stockmen #Doernholzen #Waosten #Buehnenprogramm #Cobbenrode #UnserMarsberg
Sauerländer Blick über die Landesgrenze…

25. Juli 2017
Sauerländer Blick über die Landesgrenze... Unsere Hobby-Fotografin Vera Laake aus Padberg hat sich aufnahmetechnisch in der Großgemeinde Diemelsee umgeschaut. Sie präsentiert uns eine wunderbare Sommeraufnahme bei Wirmighausen. :-) Herzlichen Dank, Vera, für dieses tolle Foto! #Marsberg #Diemelsee #Wirmighausen #Sauerland #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Sauerlaender #Blick #Landesgrenze #Waldeck #WaldeckerLand #Hessen #HobbyFotografin #VeraLaake #Padberg #Grossgemeinde #Sommeraufnahme #Sommer #UnserMarsberg
Am Sonntag treffen sich diesmal die …

5. August 2016
Am Sonntag treffen sich diesmal die Hobby-Fotografen aus dem Marsberger und Waldecker Raum im Warburger Land Eigenständige Fotogruppe „Impressionen Grenzenlos“ durchleuchtete beim letzten Wettbewerb das bedeutende Naturschutzgebiet „Glockengrund“ in Udorf Udorf / Hardehausen. Grenzübergreifend fotografieren Marsberger und Waldecker gemeinsam in ihrer Freizeit die Schönheiten der Region. Die eigenständige Hobby-Fotografen-Gruppe „Impressionen Grenzenlos“ hat sich zuletzt in Marsberg-Udorf in dem bedeutenden Naturschutzgebiet „Glockengrund“ an der Waldeckischen Landesgrenze umgeschaut. Der ca. 2 km lange, biologische Rundweg führt dort im Glockengrund zu zehn ausgewählten Stationen, an denen es etwas Besonders zu sehen gibt. Die Landschaft um den Rundwanderweg im Naturschutzgebiet „Glockengrund“ ist einmalig. Sie ist Zeugnis alter bäuerlicher Wirtschaftsformen und die Heimat vieler Tiere und Pflanzen, die Schutz brauchen. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und das Land NRW haben es sich zum Ziel gesetzt, dieses Natur- und Kulturerbe zu erhalten. Es wird vom Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK (VNV) ehrenamtlich betreut. Seltene Blütenpflanzen bilden im Naturschutzgebiet Glockengrund einen dichten Blumenteppich – ideal für Insekten und Wildtiere. Die Grundlage für die Artenvielfalt in Udorf, dem Ortsteil südlich von Marsberg direkt an der Grenze zu Waldeck, bildet der Kalkmagerrasen. Vor rund 200 Millionen Jahren entstanden die Gesteine dieser Landschaft als Boden eines tropischen Meeres, in dem Muscheln und Schalentiere lebten. Aus ihren kalkhaltigen Gehäusen entwickelte sich unter großem Druck der Zechsteinkalkstein. Nach dem Austrocknen des Meeres verwitterte die Oberfläche zu steinigen, flachgründigen Braunerden, auf denen heute die Pflanzenwelt des Glockengrundes wächst. Durch die Landwirtschaft bildete sich eine besondere Graslandschaft: Vor über 1.000 Jahren rodeten Siedler für ihre Schaf- und Viehherden die Wälder, die auf den Hügeln herangewachsen waren. Später wurde an gleicher Stelle Getreide angebaut, bis die Erträge zurückgingen und der Acker Grasflächen wich. Auf Anregung des Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e. V. kauften die NRW-Stiftung und das Land NRW 80 Hektar Land in diesem Gebiet auf westfälischer Seite, um die Landschaft als Zeugnis alter bäuerlicher Wirtschaftsformen und als Heimat vieler Tiere und Pflanzen zu erhalten. Das Naturschutzgebiet wird heute vom Verein in Zusammenarbeit mit einer Schäferei betreut. Rund 800 Schafe einer seltenen Landschafrasse verhindern, dass die artenreichen Magerrasen mit Büschen und Bäumen zuwachsen. Somit finden mehr als 40 Pflanzenarten, die auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen verzeichnet sind, im Glockengrund einen Lebensraum. Weitere Hobby-Fotografen sind jederzeit willkommen und können sich unter: info@Unser-Marsberg.de melden. Der nächste Fotowettbewerb findet jetzt am Sonntag, dem 07.08.2016 im Hammerbachtal von Hardehausen statt. Im Fokus der Kameras stehen dann Wisente, Wildpferde, Wildschweine und Weiße Hirsche sowie die Naturschönheiten und Panoramablicke dieses Naturschutzgebietes. Alle Fotos: Impressionen Grenzenlos: Dirk Seehafer, Conny Hillebrand, Sabine Bunse und Torsten Wiegelmann #Marsberg #Udorf #Warburg #Hardehausen #Hammerhof #Impressionen #ImpressionenGrenzenlos #HobbyFotografen #Fotografen #Fotograf #Fotografie #Waldeck #WaldeckerLand #WarburgerLand #Fotogruppe #Wettbewerb #FotoWettbewerb #Natur #Naturschutz #Naturschutzgebiet #Glockengrund #Waldecker #Region #Landesgrenze #Rundweg #BiologischerRundweg #Rundwanderweg #Heimat #Tiere #Pflanzen #NRW #NRWStiftung #LandNRW #Naturerbe #Kulturerbe #HSK #VNVHSK #VNV #VereinfuerNaturundVogelschutz #Hochsauerlandkreis #Naturschutz #Vogelschutz #Blumen #Insekten #Wildtiere #Artenvielfalt #Kalkmagerrasen #Gesteine #Landschaft #TropischesMeer #Zechstein #Kalkstein #Zechsteinkalkstein #Meer #Braunerden #Pflanzenwelt #Landwirtschaft #Graslandschaft #Schafherden #Viehherden #Westfalen #Schaefer #Schaeferei #Schafe #Landschafe #Landschafrasse #Magerrasen #RoteListe #Hammerbachtal #Wisente #Wildpferde #Wildschweine #WeisseHirsche #Panoramablicke #DirkSeehafer #ConnyHillebrand #SabineBunse #TorstenWiegelmann #UnserMarsberg