Das Heimat-Portal für das Sauerland, Paderborner, Warburger und Waldecker Land
Sauerland, Paderborn, Höxter, Waldeck
Hauptschüler präsentieren Ergebnisse zur großen …

22. Januar 2017
Hauptschüler präsentieren Ergebnisse zur großen Umfrage – Der Ehe-TÜV von Marsberg und Lillers Marsberg. Jede Ehe und jede gute Partnerschaft müssen im Leben hin und wieder überprüft werden. Getreu diesem Motto haben die Marsberger Hauptschüler in den letzten Tagen und Wochen den Partnerschaftstest zum 50-jährigen „Ehe-Jubiläum“ von Marsberg mit Lillers in diesem Jahr gewagt. Die Schüler der Klasse 10 b der Hauptschule befragten an verschiedenen Tagen und Zeiten in der Marsberger Innenstadt die Passanten. Hierzu hatten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Lehrer Wolfgang Kleffner anlässlich der „Goldhochzeit“ im Schulunterricht eine Idee aufgegriffen und einen Fragebogen konzipiert. Man wollte testen, in wieweit fast 50 Jahre nach der Unterzeichnung der Urkunden im Jahr 1967 die französische Partnerstadt Lillers im heutigen, tagtäglichen Leben und im Bewusstsein der Marsberger verankert ist. Kennt die Allgemeinheit bzw. kennen die Bürgerinnen und Bürger überhaupt die Partnerschaft, die Stadt Lillers als Solches, die Begegnungen, die Austauschmöglichkeiten zwischen Marsbergern und Lillerois oder auch die Aktionen der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg)? Auf diese spannende Frage gibt es nach der Auswertung der Fragebögen durch die Schüler Antworten. Die Ergebnisse fassen Wolfgang Kleffner (projektführender Lehrer an der Hauptschule) und Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg) zusammen: Zuerst wurden die Passanten nach ihrem Wohnort befragt. Rund 90 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stammten aus Marsberg und seinen Ortschaften. Die Bewohner der Marsberger Kernstadt waren mit 35 Prozent der Teilnehmer am Stärksten befragt worden. Zum allgemeinen Teil über Partnerstädte und Partnerschaften Marsbergs wiesen die Marsberger natürlich überwiegend auf die französische Verbindung zur Schwesterstadt Lillers hin. Aber auch die Partnerschaft von Essentho mit der belgischen Stadt Ettelgem wurde thematisiert oder etwa Austausche der Marsberger Schulen mit Ungarn oder Polen. Der ganzgroße Teil der Befragten konnte natürlich die geographische Lage Lillers in Frankreich richtig einschätzen und zeigt, dass die Marsberger sich durchaus schon einmal mit ihrer französischen Partnerstadt beschäftigt haben. Viele Marsberger, die sich in den vergangenen 5 Jahrzehnten in die Partnerschaft mit Lillers eingebracht haben, sind über den Sport (z. B. Fußball oder Schwimmen), musikalischer Aktivitäten oder durch die kameradschaftlichen Feuerwehraustausche oder Schüleraustausche auf die Städteverbindung aufmerksam geworden. Allerdings bei der Frage, ob sie persönlich schon einmal in Lillers zu Besuch waren, besteht für die Marsberger größter Nachholbedarf. Nicht einmal 20 Prozent der Marsberger waren in der nordfranzösischen Stadt auf Stippvisite. Einig war man sich, dass die Deutsch-Französische Gesprächsrunde Marsberg federführend und in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und den Ratsvertretern die Partnerschaft aktiv mit Leben füllt. Nach Personen und Persönlichkeiten befragt, waren den Marsbergern ganz besonders die Männer der ersten Stunde um Bürgermeister Ising und Karl-Josef Gerlach ein Begriff. Auch der derzeitige Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Berger, Birgit Förster, Wolfgang Kies oder Andreas Karl Böttcher sind den Marsbergern im Meinungsbild als aktive Mitglieder präsent. Mit offenen Augen gehen die Marsberger durch ihre Stadt. Auf die Frage, ob es Spuren in Marsberg gibt, die auf Lillers aufmerksam machen, wussten weit über 40 Prozent, dass die Hauptzufahrtstraße in die Marsberger Innenstadt und die Straße, in der das Marsberger Rathaus beheimatet ist, die Lillers-Straße ist. Aber auch die Standorte der Partnerschaftsschilder waren genauso bekannt, wie das kilometrierte Entfernungsschild auf dem Schulhof des Gymnasiums oder die damalige französische Telefonzelle vor der Sparkasse. Viele weitere Antworten des Fragebogens geben dank dem Engagement der Schüler, also der Zukunft Marsbergs, hoffentlich neue Impulse zur Marsberger Partnerschaft mit Lillers in den nächsten 50 Jahren. Das Ergebnis dieses Projekts der Schüler kann bei der guten Umfrage-Teilnahme der Marsberger als ein repräsentatives Spiegelbild angesehen werden. Wolfgang Kleffner und Andreas Karl Böttcher: „Es gibt gute Aufschlüsse zur Arbeit der DFG Marsberg und der Stadt Marsberg im Zusammenspiel mit Lillers. An der ein oder anderen Stelle muss allerdings noch intensiver gearbeitet werden, um die Bürgerinnen und Bürger für die lohnenswerte, gemeinsame Sache zu gewinnen, um die Partnerschaft Marsbergs mit Lillers zu unterstreichen und um dauerhafte Freundschaft in einem vereinten Europa zu erreichen und sicherzustellen!“ Foto im Anhang: 01 Die Marsberger Hauptschüler der Klasse 10 b werteten jetzt zusammen mit ihrem Lehrer Wolfgang Kleffner und Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg) die große Umfrage zum Ehe-TÜV Marsbergs mit Lillers aus. Foto: Antillu – Marc Schnittker. #Marsberg #Hauptschule #Umfrage #EheTuev #Lillers #Partnerschaft #Partnerstadt #Hauptschueler #Partnerschaftstest #EheJubilaeum #Klasse10b #Lehrer #WolfgangKleffner #Goldhochzeit #Schulunterricht #Fragebogen #1967 #2017 #Begegnungen #Austausch #Austauschmoeglichkeiten #Marsberger #Lillerois #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #DFG #DFGMarsberg #AndreasKarlBoettcher #Schwesterstadt #Essentho #Belgien #Ettelgem #Ungarn #Polen #Frankreich #Sport #Fussball #Schwimmen #Musik #Feuerwehr #Schueleraustausche #Staedteverbindung #Buergermeister #Stadtrat #Ising #Gerlach #KarlHeinzBerger #BirgitFoerster #WolfgangKies #LillersStrasse #Partnerschaftsschilder #Schulhof #Gymnasium #Telefonzelle #Sparkasse #Antillu #MarcSchnittker #UnserMarsberg
Die Wassermühlen in Marsberg – …

21. Mai 2016
Die Wassermühlen in Marsberg – Müllersfamilien Bunse, Ising und Mühlenbein im Radio Bredelar / Niedermarsberg. Einst klapperten die Mühlen am rauschenden Bach… Auch im Marsberger Stadtgebiet wurden bis in die 1960er Jahre hinein zahlreiche Wassermühlen an der Diemel, Glinde, Rummeke, Hoppecke und Orpe betrieben. Dann trat allgemein das große Mühlensterben ein. Lediglich der Name „Mühlenstraße“ erinnert in Niedermarsberg noch heutzutage an die glanzvollen Zeiten der meist mit Wasserkraft bespeisten Anlagen. Der Pfingstmontag ist der „Deutsche Mühlentag“. Im Nachgang hierzu präsentiert die Hochsauerlandwelle in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Sonntag, dem 22.05.2016 von 19 bis 21 Uhr eine zweistündige Radiosendung zu den Wassermühlen im Raum Marsberg auf Radio Sauerland. Moderator Markus Hiegemann interviewt in der Bredelarer Klostermühle der Familie Mühlenbein: Alfons und Josef Bunse, Erika und Hubertus Ising sowie Heinrich Mühlenbein. Diese drei alteingesessenen Marsberger Familien sind teils über Jahrhunderte im Marsberger Stadtgebiet als Müller nachweisbar. Während der Sendung werden natürlich die verschiedensten Arten von Mühlen und Turbinen als Gipspoche, Korn-, Säge-, Stein-, Öl-, Walke- bzw. Lohmühle sowie deren Antriebsarten durchleuchtet. Eine noch heute voll ausgestattete Mühle ist die Klostermühle in Bredelar, die vom Besitzer Heinrich Mühlenbein während der Sendung mit all ihren einzelnen Mahlgängen ausgiebig vorgestellt wird. Angesprochen werden auch geschichtliche Hintergründe zur Klostermühle in Bredelar, Wasserrechte oder Wissenswertes zu den Zuläufen und dem Klosterteich. In Niedermarsberg waren die „Ising-Mühle“ und die „Bunse-Mühle“ Bestandteile der ehemaligen „Mühlenstraße“ an der Glinde. Die Ising-Mühle wurde später in die „Masch“ verlegt. Die „Bunse-Mühle“ war die größte Mühle im Stadtgebiet. Josef Bunse arbeitete als junger Mensch noch im elterlichen Betrieb und kann die eine oder andere Begebenheit, die Arbeitsprozesse, die Funktionen und die Bedeutung der Mühle erläutern sowie Anekdoten hierzu von anno dazumal zusammen mit seinem Bruder Alfons Bunse zum Besten geben. Die zweistündige Radiosendung am Sonntag von 19 bis 21 Uhr im Bürgerfunk von Radio Sauerland ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Foto im Anhang: 01 Josef Bunse, Markus Hiegemann, Erika Ising, Alfons Bunse, Heinrich Mühlenbein und Hubertus Ising während den Vorbesprechungen zur Sendung in Bredelar vor dem Gebäude der Klostermühle. Alle anderen Bilder sind in der Bredelarer Klostermühle erstellt worden. #Marsberg #Bredelar #Niedermarsberg #Wassermuehlen #Muellersfamilien #Bunse #Ising #Muehlenbein #Radio #Diemel #Glinde #Rummeke #Hoppecke #Orpe #Muehlensterben #Muehlenstrasse #Wasserkraft #Pfingstmontag #DeutscherMuehlentag #Hochsauerlandwelle #Hiegemannunterwegs #MarsbergerGeschichten #Radiosendung #RadioSauerland #MarkusHiegemann #KlostermuehleBredelar #Klostermuehle #BredelarerKlostermuehle #Mueller #Turbinen #HeinrichMuehlenbein #Wasserrechte #Klosterteich #IsingMuehle #BunseMuehle #Masch #JosefBunse #AlfonsBunse #ErikaIsing #HubertusIsing #Buergerfunk #UnserMarsberg