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Alte Altarbilder der Obermarsberger Nikolaikirche

19. September 2017
Alte Altarbilder der Obermarsberger Nikolaikirche wurden restauriert Obermarsberg. Sie lagerten über Jahrzehnte auf dem Dachboden des Obermarsberger Pfarrhauses. Ursprünglich waren sie die Bilder der beiden Seitenaltäre der Nikolaikirche in Obermarsberg. Im barocken Stil, vermutlich in der Papen-Werkstatt in Giershagen erstellt, waren sie der Blickfang der vorherigen, alten Altäre, die es heutzutage leider nicht mehr gibt. Der Zahn der Zeit hatte an den alten Altarbildern, die nicht mehr benötigt wurden, genagt und diese Relikte aus vergangenen Zeiten fristeten ein Schattendasein auf dem Dachboden des Pfarrhauses. Vor kurzer Zeit hatte der Restaurierungsbetrieb Scholand aus Oesdorf auf diese einmaligen Bildnisse aufmerksam gemacht und daraufhin durch die Fachleute Uta Scholand und Hubertus Peez diese prunkvollen Altarbilder zum reinen Selbstkostenpreis mühevoll aufgearbeitet. Aufwändig restauriert wurden sie wieder in der Obermarsberger Nikolaikirche – über dem Eingang des Südportals sichtbar – aufgehangen und können von Besuchern des historischen Obermarsbergs begutachtet werden. Fotos: 01 Ein neuer Blickfang der Kirche – Zwei alte barocke Altarbilder der Nikolaikirche in Obermarsberg wurden durch die Fachfirma Scholand aus Oesdorf mühevoll restauriert. 02 Ursprünglich lagerten die alten Altarbilder der Nikolaikirche auf dem Dachboden des Obermarsberger Pfarrhauses. 03 Auf dem Dachboden des Obermarsberger Pfarrhauses – Das Foto zeigt eines der alten, barocken Bilder der Seitenaltäre der Nikolaikirche vor der Restaurierung. 04 Die Rückseite eines alten Altarbildes der Nikolaikirche Obermarsberg vor der Restaurierung. #Marsberg #Obermarsberg #Nikolaikirche #Altar #Altarbilder #NikolaikircheObermarsberg #ObermarsbergerNikolaikirche #Restaurierung #Dachboden #Pfarrhaus #Seitenaltaere #Barock #PapenWerkstatt #Giershagen #Scholand #ScholandRestaurierungen #Oesdorf #UtaScholand #HubertusPeez #Suedportal #HistorischesObermarsberg #UnserMarsberg
Sommerliche Schäfchen-Wolken…

18. August 2017
Sommerliche Schäfchen-Wolken... ...über dem historischen Obermarsberg. :-) Wir wissen, dass es genauso in den nächsten Tagen wieder wird. Also schnappt Euch den Picknick-Korb und geniesst die schönste Aussicht in und auf das Land der 1.000 Berge vom Obermarsberger Kalvarienberg aus... ;-) Unser "Sauerland" ist "natürlich schön"! Herzlichen Dank an Torsten Wiegelmann für diese einmalige Aufnahme! :-) #Marsberg #Obermarsberg #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Sommer #SchaefchenWolken #HistorischesObermarsberg #Picknick #Aussicht #LanddertausendBerge #Kalvarienberg #Sauerland #Sauerlandnatuerlichschoen #TorstenWiegelmann #UnserMarsberg
Der Herr des Rings… …

15. Januar 2017
Der Herr des Rings… Archäologischer Fund aus Obermarsberg stammt aus der Eisenzeit Obermarsberg. Als vor über drei Jahren ein Team der Archäologie-Experten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) den in Obermarsberg gefundenen, kupfernen Fingerring für Untersuchungen und zur Dokumentation vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ abholte, konnte niemand ahnen, lediglich vermuten, welche Geschichte bzw. welches Alter sich dahinter verbergen würde. Jetzt gibt es genaue Erkenntnisse. Die Eresburg galt als größte Volksburg der Sachsen. Sie befand sich auf dem Bergplateau des heutigen Obermarsberg. Der Ort ist seit dem 20.03.1991 in der Bodendenkmalliste B der Stadt Marsberg unter der laufenden Nummer 9 eingetragen. In der Denkmalbeschreibung der Akte 4 B ist zu lesen: „Das Bodendenkmal ist bedeutend für die Geschichte der Menschen. Es hat in der westfälischen und deutschen Geschichte eine ausschlaggebende Rolle gespielt.“ Alleine dieser Ausspruch der Denkmalakte zeigt die Bedeutung des größten Bodendenkmals Südwestfalens auf. Solche uralten Relikte und Funde, wie der Obermarsberger Kupferring, unterstreichen bzw. belegen die Geschichte des Eresberges umso mehr. Erste Vermutungen des damaligen Mitarbeiter-Teams der LWL-Archäologie um Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters wiesen schon klar auf die sächsische Vorzeit Obermarsbergs, also auf die Zeit vor Karl den Großen hin. Man war sich sicher, dass der geschichtlich wertvolle Kupferring also mindestens 1.250 Jahre alt sein muss. Der alte Kupferring gehört zu den reichhaltigen, archäologischen Sammlungen vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Er wurde vom damaligen Ortsvorsteher von Obermarsberg, Johannes Plemper, an das Museum „Haus Böttcher“ übergeben und ist im Eigentum des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Der kupferne Ring wurde vor Jahrzehnten in der Nähe des Stiftsbezirks in der oberen Eresburgstraße Obermarsbergs bei Grabungsarbeiten gefunden. Dieser Fund gilt als besonders spektakulär, da Obermarsberg in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder überbaut wurde und archäologische Funde meist nur sehr selten als Streufunde auftreten. Trotz bester Erhaltung und genauster Vermessungen, Zeichnungen und Fotografien durch den LWL gestaltete sich die zeitliche Eindatierung des Fingerrings in der Folgezeit als ziemlich schwierig. Die LWL-Archäologen waren sich in Besprechungen mit den Experten der Universität Trier zwar schnell einig, dass das Alter mindestens in die „Römerzeit“ zurückreichen würde, aber zeitlich haargenaue Feststellungen konnten sie nicht abgeben. Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“: „Nach dem wir den Ring erstmal sicher für unser Museum zurückerhalten hatten, klopfte dann im letzten Jahr „Kommissar Zufall“ an die Tür!“ Während einer Stadtführung durch das historische Obermarsberg mit einer Gruppe aus Regensburg zeigte Böttcher den Ring der geschichtsinteressierten Besucher-Gruppe. Unter ihnen ein Historiker, der den Kupferring an seiner Fakultät präsentierte. Aufgrund von europäischen Vergleichsstücken ist die zeitliche Eindatierung nun exakt gesichert. Der Fingerring stammt aus der Eisenzeit. Die Experten datieren ihn auf 500 vor Christus. Wem der 2.500 Jahre alte Ring einmal gehört haben muss, lässt sich nicht mehr nachweisen. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass er einem ranghöheren „Bewohner“ des Eresberges gehört haben muss. Denn die Fertigungsqualität und die germanischen Zeichen und Runen auf dem Siegel des Ringes deuten darauf hin, dass der Herr des Rings ein Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie gewesen sein muss. Originalzitat im Abschlussbericht: „…solche Ringe haben nur germanische Führungspersonen getragen…“ Der Ring selber hat im Obermarsberger Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ einen Ehrenplatz erhalten. Nähere Informationen zur Marsberger Geschichte unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Team der LWL steht mit dem kupfernen Fingerring aus Obermarsberg vor dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ v. l. n. r. Elvira Böttcher sowie die LWL-Archäologie-Mitarbeiter: Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters. 02 LWL-Mitarbeiterin Desiree Hammerschmidt trägt den alten Obermarsberger Kupferring, der jetzt in die Eisenzeit datiert wurde. Schön zu erkennen sind die germanischen Zeichen und Symbole auf dem Siegel des 2.500 Jahre alten Rings. 03 Der Fingerring aus Kupfer, der Bestandteil der Sammlung des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ist und in der Nähe des Stiftsbezirks von Obermarsberg gefunden wurde, ist 2.500 Jahre alt und gehörte einem Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie. Foto: LWL, Hermann Menne. 04 Eine Zeichnung des 2.500 Jahre alten Obermarsberger Fingerrings aus Kupfer, angefertigt vom LWL. #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Ring #Kupferring #Archaeologie #LWL #Eisenzeit #Fingerring #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Eresberg #Volksburg #Sachsen #Bodendenkmal #DeutscheGeschichte #Relikte #Funde #LWLArchaeologie #BerndSchneider #DesireeHammerschmidt #KarinPeters #KarlderGrosse #JohannesPlemper #MarsbergerGeschichten #Stiftsbezirk #Eresburgstrasse #UniversitaetTrier #Roemerzeit #AndreasKarlBoettcher #HistorischesObermarsberg #Regensburg #Germanen #Fuerst #HermannMenne #ElviraBoettcher #UnserMarsberg
Blick aus dem alten Obermarsberger Stiftsbezirk …

9. Juni 2016
Blick aus dem alten Obermarsberger Stiftsbezirk auf die Nikolaikirche, die "Perle der Frühgotik"... :-) Solche Ansichten erleben die Besucher des historischen Obermarsbergs während den zahlreichen Stadtführungen, die jetzt im Sommer stattfinden. Herzlichen Dank an Detlev Jokel für dieses Foto! #Marsberg #Obermarsberg #Stiftsbezirk #Nikolaikirche #PerlederFruehgotik #HistorischesObermarsberg #Stadtfuehrungen #DetlevJokel #UnserMarsberg
Pilgern ist Trend – …

24. Mai 2016
Pilgern ist Trend – Historische Route wird nun mit der gelben Muschel gekennzeichnet Obermarsberg / Padberg / Messinghausen / Brilon. Pilger aus der ganzen Welt besuchen als Ziel ihrer Reise das Grab des Apostels Jakobus in der Kathedrale der spanischen Stadt Santiago de Compostela. Sie folgen der gelben Muschel als Wanderzeichen. Auch Marsberger Pilger haben sich im Laufe der Jahrhunderte zu Fuß, per Pferd bzw. Esel oder Fahrrad auf den Pilgerweg begeben. In jeder Stadt gab und gibt es besondere Orte und Punkte, von wo aus sie zum Sammelpunkt in Köln gelangen. Die Mitglieder der „Geschichtswerkstatt Brilon – Olsberg – Marsberg“ haben in den vergangenen Jahren den Pilgerweg von dem historischen „Frankfurter Weg“ bei Obermarsberg über Padberg, Messinghausen, Plattenberg, dem „Römer- und Heerweg“ von Brilon bis nach Heringhausen erforscht. Jetzt liegt die Genehmigung vor, dass Annemarie und Herbert Schmoranzer aus Ostwig den Wanderweg von Paderborn über das Kloster Dalheim, dem „Historischen Obermarsberg“, Padberg, Brilon und weit darüber hinaus wandersicher mit der gelben Muschel kennzeichnen dürfen. Ein blaues Schild mit der gelben Muschel zeigt dann den Weg auf, der zu pilgern ist, um nach Santiago de Compostela zu gelangen. Pilger besuchten bereits in der Vergangenheit immer wieder das „Historische Obermarsberg“. Lediglich mit einem Rucksack ausgestattet und einer Jakobsmuschel um den Hals machten sie Station in der alten Stadt auf dem Berge. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ führt regelmäßig Pilger durch die imposanten Geschichtsstätten Obermarsbergs. Ein Bericht eines Jakobuspilgers liegt dem Heimatverein vor und gibt einen Eindruck, wie Auswärtige beispielsweise das alte Benediktinerstift und die Stiftskirche in Obermarsberg sehen. Übrigens sind dort auch an verschiedensten Stellen Jakobusmuscheln angebracht: Über dem Eingang des ehemaligen Klostergebäudes und an einem Beichtstuhl in der Stiftskirche. Die Muscheln zieren jeweils das Wappenschild des damaligen Propstes Ferdinand von Metternich, der nach den Zerstörungen im 30-jährigen Krieg, die das Stift erleiden musste, den Wiederaufbau voranbrachte. Im Pfarrheim Obermarsberg befindet sich noch das Totenschild samt Wappen des Propstes Ferdinand von Metternich mit den drei Jakobusmuscheln. Aus einem Bericht eines Pilgers, der als Ziel das „Historische Obermarsberg“ und die dortige Stiftskirche hatte: „… Das Innere der Kirche, das Mittelschiff mit Hauptaltar und Kanzel sowie die Kirchenbänke sind reich verziert mit prächtigen, barocken Schnitzereien. Auch die Seitenaltäre, die Orgel und der Beichtstuhl strahlen im Glanz des Barocks. Oberhalb des Beichtstuhls befindet sich das Wappen der Pröpste Ferdinand und Justin von Metternich. Im Wappen befinden sich drei Jakobsmuscheln, die auf eine Jakobusverehrung hindeuten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stiftskirche fast völlig zerstört, ab 1669 begann durch den Propst Ferdinand von Metternich der Wiederaufbau. Ausgestattet wurde die Kirche durch die Werkstatt der Bildhauer Heinrich und Christophel Papen. Beide waren die bedeutendsten Bildhauer des Barocks in Westfalen. Man muss sich wirklich Zeit nehmen, um die vielen Kunstwerke in der Kirche zu betrachten. Die wunderschönen Säulen und Kapitelle an den Chorpfeilern, alles ist reich verziert. Die schönen Glasmalereien der Kirchenfenster zeigen unter anderem den Hl. Sturmius, Heinrich von Marsberg, die Hl. Elisabeth und die Hl. Gertrud. Wir sind überwältigt von der Schönheit dieser Kirche. ...“ Fotos im Anhang: 01 Der Haupteingang des alten Benediktinerstiftes von Obermarsberg – Im Türbogen befindet sich der lateinische Spruch aus 1671. Darüber das Wappen des Propstes von Metternich mit den drei Jakobsmuscheln und das goldene Marsberger „A“. 02 Das Totenschild des „Ferdinand von Metternich“ im Pfarrheim Obermarsberg. #Marsberg #Obermarsberg #Pilgern #GelbeMuschel #Padberg #Messinghausen #Brilon #Pilger #ApostelJakobus #SantiagodeCompostela #GeschichtswerkstattBrilonOlsbergMarsberg #Pilgerweg #FrankfurterWeg #Plattenberg #Roemerweg #Heerweg #Heringhausen #AnnemarieSchmoranzer #HerbertSchmoranzer #Ostwig #Wanderweg #Paderborn #KlosterDalheim #HistorischesObermarsberg #Jakobsmuschel #Jakobusmuschel #DiealteStadtaufdemBerge #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Jakobspilger #Benediktinerstift #Stiftskirche #StiftskircheObermarsberg #Beichtstuhl #Wappenschild #Propst #PropstFerdinandvonMetternich #30jaehrigerKrieg #Stift #PfarrheimObermarsberg #Totentafel #Totenschild #MuseumMarsberg #MuseumObermarsberg #FerdinandvonMetternich #JustinvonMetternich #Jakobusverehrung #HlSturmius #HeinrichvonMarsberg #UnserMarsberg