samt seiner Umgebung
Atemberaubende Blicke…

11. September 2017
Atemberaubende Blicke... ...hoch oben über dem Diemelsee. :-) Oliver Koch aus Beringhausen schaut heute mit einem fulminanten Panorama-Blick von der St.-Muffert-Klippe über den Diemelsee, Heringhausen bis ins tiefste Waldecker Land. Herzlichen Dank, Oliver, für diesen tollen Schnappschuss im Naturpark Diemelsee! :-) #Marsberg #Diemelsee #Helminghausen #Heringhausen #Stormbruch #Atemberaubend #OliverKoch #Beringhausen #Panorama #StMuffert #Muffert #StMuffertKlippe #WaldeckerLand #Sauerland #Schnappschuss #Naturpark #NaturparkDiemelsee #UnserMarsberg
DO BISTE PLATT jubiliert …

13. August 2017
DO BISTE PLATT jubiliert Sprecher aus dem Sauerland und Waldecker Land feiern gemeinsam Marsberg / Brilon / Olsberg / Diemelsee / Diemelstadt / Eslohe / Sundern. – Hochsauerlandkreis / Waldeck-Frankenberg. Mundarten erleben allgemein eine Renaissance – Plattdeutsch ist Kult und nicht nur Trend in Redewendungen oder einzelnen Vokabeln! Die Radiosendung „DO BISTE PLATT“ mit Sprechern aus dem Sauerland und Waldecker Land belebt unsere plattdeutsche Mundart und kann jetzt ihr Jubiläum feiern. Bereits in den 1990er Jahren gab es plattdeutsche Beiträge im Lokal-Radio. Ende der 1990er Jahre allerdings wurde die „plattdeutsche Ecke“ (u. a. mit Paul Schulte aus Meschede und Johanna Balkenhol aus Brilon) aus dem Programm von Radio Sauerland genommen. Moderator Markus Hiegemann hatte noch guten Kontakt zu der im Sommer 2004 verstorbenen Johanna Balkenhol. Es entstand die Idee, eine eigene plattdeutsche Sendung im Bürgerfunk aus der Taufe zu heben. Am 06. Mai 2002 wurde dann um 18.04 Uhr die erste eigenständige „DO BISTE PLATT“-Sendung im Bürgerfunk ausgestrahlt. Hannchen Balkenhol holte Karl-Heinz Schreckenberg mit ins Boot und beide brachten über den Arbeitskreis Mundartpflege im Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V. weitere Sprecher ein. So auch den damaligen Leiter des Arbeitskreises, Dr. Fritz Reckling, dessen Nachfolger 2014 Brilons Altbürgermeister Franz Schrewe wurde. Von Anfang an sollte die Sendung allen Hörern, auch denen, die das Siuerlänner Platt nicht mehr verstehen, zugänglich sein. Durch die damals modernere Musik und hochdeutschen Übersetzungen wurden auch jüngere Leute angesprochen und man konnte somit weitere Hörerschichten gewinnen. Im Frühjahr 2004 klopften die Esloher an die „Platt-Tür“. Der heutige Leiter des Plattdeutschen Arbeitskreises der Kolpingfamilie Eslohe, Günter Schmidt, hatte die Idee, bei der einzigen regelmäßigen plattdeutschen Radiosendung in Westfalen „mië te maken“. Es entstand eine zweite monatliche Ausgabe auf Esseler Platt, plattdeutsch moderiert von Lore Schmidt und neben Markus Hiegemann aus Scharfenberg zeitweise auch hochdeutsch begleitet von Dominik Kräling aus Siedlinghausen. Seit 2013 gibt es eine dritte erfolgreiche Ausgabe aus Marsberg und seinen Ortsteilen vom Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Die Dörfer, die noch plattdeutsche Sprecher haben, präsentieren sich selbst. Mehrere Ausgaben gab es bereits mit den Padbergern aus dem Heimatstübchen von Ortsheimatpfleger Norbert Becker, aus Meerhof, Niedermarsberg, Erlinghausen, Giershagen, Essentho, Beringhausen und aus Oesdorf (Ausrichter des Plattdeutschen Tags des Sauerländer Heimatbundes 2015). Sehr erfreulich ist auch die Zusammenarbeit mit der Plattdeutsch-AG der katholischen Grundschule am Burghof in Marsberg von Barbara Meyer-Ramme. Dank der guten Beziehungen des Vorsitzenden der Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V., Andreas Karl Böttcher, entstand auch der grenzübergreifende Kontakt zum Waldeckischen Geschichtsverein mit den Bezirksgruppen Diemelsee und Diemelstadt in Adorf und Rhoden, die trotz der Landesgrenze im nördlichen Waldeck ebenfalls „Sauerländer-Platt“ sprechen. Die Nieder-Mitteldeutsche-Sprachgrenze verläuft quasi mitten durch das Fürstentum Waldeck. Ebenso zeigt man in Willingen im upländischen Sauerland großes Interesse an der Sendung. Mit von der Partie sind auch die Plattdeutsch-Sprecher des Heimatbundes der Stadt Olsberg e. V., die sich 2014 in die Riege der teilnehmenden plattdeutschen Arbeitskreise eingereiht haben. Ganz neu dabei – seit dem Fest zum 40 jährigen Bestehen des Plattdeutschen Arbeitskreises Eslohe – sind seit November 2016 „Dai Plattduitschken Frauluie iut Stockmen un Dörnholzen“ aus Sundern (Ausrichter des Plattdeutschen Tags des Sauerländer Heimatbundes 2016) und jüngst auch Sprecher aus Warstein. Die Hochsauerlandwelle sucht natürlich noch weitere Sprecher oder Arbeitskreise, insbesondere aus den bisher „unterrepräsentierten“ Gebieten des Hochsauerlandkreises, beispielsweise aus dem „Südkreis“, dem Raum Arnsberg oder Meschede, um in Zukunft noch bunter zu werden. Im nächsten Jahr läuft dann schon die 500. Sendung. Jetzt steht aber erstmal das Jubiläum an. Am Sonntag, dem 27.08.2017 soll dieses ab 15 Uhr groß in Brilon-Scharfenberg im Landgasthof Schnier gefeiert werden. Die HochSauerlandWelle möchte sich mit einer kleinen Feierstunde bei den vielen Sprecherinnen und Sprechern öit Breylen, iut Essel, Aulwer, out Stabierge, Róón, Odrup, iut Stockmen, Dörnholzen und Waosten bedanken und dabei auch den plattdeutschen Austausch mit weiteren Sprechern und Akteuren anregen. Beim Bühnenprogramm bey Kaffe, Kauken un Büters bis zum frühen Abend kann man der plattdeutschen Sprache frönen und in Erinnerungen schwelgen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 14. August 2017 unter 02961-4587 oder dobisteplatt@gmx.de gebeten. Fotos im Anhang: 01 Kleine Platt-Sprecher ganz groß während der Aufnahmen in der katholischen Grundschule am Burghof in Marsberg, 2015. 02 Marsberger, Briloner und Olsberger Plattdeutsch-Sprecher trafen sich 2014 im Heimatstübchen von Ortsheimatpfleger Norbert Becker in Marsberg-Padberg. 03 Marsberger und Briloner Platt-Sprecher reisten mit einem Bus zum Plattdeutschen Tag im Sauerland nach Eslohe-Cobbenrode, 2015. 04 Der plattdeutsche Arbeitskreis des Waldeckischen Geschichtsvereins aus Diemelstadt-Rhoden ist seit dem Jahr 2016 bei DO BISTE PLATT. #Marsberg #Brilon #Olsberg #Diemelsee #Diemelstadt #Eslohe #Sundern #Hochsauerlandkreis #Waldeck #WaldeckFrankenberg #DoBistePlatt #Jubilaeum #Sprecher #Sauerland #WaldeckerLand #Mundarten #Platt #Plattdeutsch #Radiosendung #Mundart #RadioSauerland #Lokalradio #Hochsauerlandwelle #PlattdeutscheEcke #PaulSchulte #Meschede #JohannaBalkenhol #Moderator #MarkusHiegemann #Buergerfunk #2002 #KarlHeinzSchreckenberg #Arbeitskreis #Mundartpflege #BrilonerHeimatbund #SemperIdem #FritzReckling #Altbuergermeister #FranzSchrewe #KolpingfamilieEslohe #GuenterSchmidt #EsselerPlatt #LoreSchmidt #DominikKraeling #Siedlinghausen #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichte #MarsbergerGeschichten #Heimatstuebchen #Ortsheimatpfleger #NorbertBecker #Meerhof #Padberg #Niedermarsberg #Erlinghausen #Giershagen #Essentho #Beringhausen #Oesdorf #PlattdeutscherTag #SauerlaenderHeimatbund #PlattdeutschAG #KatholischeGrundschule #Burghof #BarbaraMeyerRamme #AndreasKarlBoettcher #WaldeckischerGeschichtsverein #Adorf #Rhoden #Landesgrenze #SauerlaenderPlatt #Willingen #Upland #HeimatbundOlsberg #Warstein #Suedkreis #Arnsberg #Scharfenberg #LandgasthofSchnier #Breylen #Essel #Aulwer #Stabierge #Roon #Odrup #Stockmen #Doernholzen #Waosten #Buehnenprogramm #Cobbenrode #UnserMarsberg
Wunderbare Stimmungsbilder…

31. Juli 2017
Wunderbare Stimmungsbilder... ...können Besucher und Einheimische im Naturpark Diemelsee erleben, wenn der Tag erwacht. :-) Die bevorstehende Erntezeit bietet nicht nur am Himmel, sondern auch auf der Erde, Furchen und farblich kontrastreiche Fotos zu Luft und zu Lande. ;-) Diese Aufnahme präsentiert uns Hobby-Fotograf Oliver Koch aus Beringhausen. Herzlichen Dank hierfür! #Marsberg #Diemelsee #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Stimmung #Stimmungsbilder #Besucher #Einheimische #Erntezeit #Himmel #Erde #Furchen #Kontrast #Luft #Land #HobbyFotograf #OliverKoch #Beringhausen #UnserMarsberg
Ein Segeltörn auf dem Diemelsee

21. Juli 2017
Ein Segeltörn auf dem Diemelsee... ...das wäre eine wunderbare Freizeit-Möglichkeit an diesem Ferienwochenende für Jung und Alt. :-) Viele weitere Veranstaltungen locken Einheimische und Touristen an unseren Sauerland-See. Dieses tolle Sommerfoto aus dem Naturpark Diemelsee ist von Oliver Koch aus Beringhausen. Herzlichen Dank hierfür! :-) #Marsberg #Helminghausen #Diemelsee #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Segeln #Segeltoern #Freizeit #Freizeitmoeglichkeit #Ferien #Ferienwochenende #JungundAlt #Veranstaltungen #Einheimische #Touristen #Sauerland #SauerlandSee #Sommer #Sommerfoto #OliverKoch #Beringhausen #UnserMarsberg
Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa …

28. Mai 2017
Seit 50 Jahren Freunde im vereinten Europa Goldhochzeit zwischen Marsberg und Lillers im Radio Marsberg / Lillers. Zum goldenen Hochzeitstanz bitten die deutsch-französischen Partner aus Marsberg und Lillers am Pfingstwochenende nach Marsberg. Die Feierlichkeiten und der Festakt werden vom französischen Generalkonsul Vincent Müller und seinem Stellvertreter, dem Direktor des Deutsch-Französischen Zentrums aus Essen, David Babin besucht. 50 Jahre Partner bedeuten auch gleichzeitig 50 Jahre Freunde in einem vereinten Europa. Die Ereignisse und Geschehnisse der letzten 50 Jahre werden in der großen Jubiläumssendung hörbar. Der Moderator Markus Hiegemann hat zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ Zeitzeugen, Aussteller, das Organisationsteam und viele weitere Aktive für eine Sondersendung der Hochsauerlandwelle gewonnen. In der zweistündigen Radiosendung der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ stehen somit am Sonntag, dem 28.05.2017 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland die Zeichen auf „Schwarz-Rot-Gold“ bzw. „Blau-Weiß-Rot“. Mit von der Partie sind: Klaus Hülsenbeck (Bürgermeister der Stadt Marsberg), Bernd Dinkelmann (stv. Bürgermeister der Stadt Marsberg), Karl-Heinz Berger (Ehrenvorsitzender der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg)), Bettina Guyon (DFG Marsberg), Andreas Karl Böttcher (Öffentlichkeitsarbeit, DFG Marsberg), Antonia Fester (Erlinghausen, Schülerin des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg, Siegerin des Logowettbewerbs), Dr. Knut Linsel (Lehrer und Europabeauftragter am Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg, DFG Marsberg), Elmar Beckers (Künstler und Inhaber der Galerie No1 in Marsberg), Jürgen Kuttig (VfB Marsberg, DFG Marsberg), Alfred Judith (ehem. Hausmeister der Hauptschule Marsberg), Erich Tack (Musiker, Ehrenvorsitzender Musikverein Marsberg), Alfons Scholle (Beringhausen, ehem. Marsberger Bürgermeister) und Irmgard Gerlach (Gastfamilie/Gastgeber, Frau ehem. stv. Bürgermeister). Wissenswertes zur Partnerschaft mit Lillers, zur DFG Marsberg, zu deren Partnern, Geschichtliches, Anekdoten und skurrile Vorfälle der letzten 50 Jahre, Schüleraustausche, sportliche und musikalische Aspekte, das Leben in den Gastfamilien sowie Ideen, Konzepte, die Ausstellungen, Aktionen und Programmpunkte am Jubiläumswochenende kommen ausgiebig zur Sprache. Europa, Deutschland und Frankreich sind bunt – genauso bunt wird die Sondersendung von „Hiegemann unterwegs…“. Die Radiosendung ist in Marsberg, Brilon und Umgebung sowie im Waldecker Land am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Die Sprecher der Radiosendung „50 Jahre Marsberg-Lillers“ vor dem Marsberger Rathaus: Klaus Hülsenbeck, Dr. Knut Linsel, Elmar Beckers, Karl-Heinz Berger, Irmgard Gerlach, Bernd Dinkelmann, Wolfgang Kies, Erich Tack, Jürgen Kuttig, Alfons Scholle, Bettina Guyon, Alfred Judith und Antonia Fester. (Nicht auf dem Bild: Andreas Karl Böttcher). #Marsberg #Lillers #50Jahre #Goldhochzeit #Jubilaeum #Partner #Staedtepartnerschaft #Partnerschaft #Staedtepartner #1967 #2017 #Freunde #Deutschland #Europa #Frankreich #Radio #RadioSauerland #Hochsauerlandwelle #Hochzeitstanz #Deutsch #Franzoesisch #Pfingsten #Pfingstwochenende #Feier #Fest #Feierlichkeiten #Festakt #Generalkonsul #VincentMueller #Direktor #DeutschFranzoesischesZentrum #Essen #DavidBabin #Sendung #Radiosendung #Jubilaeumssendung #Moderator #MarkusHiegemann #Hiegemann #Hiegemannunterwegs #Geschichtsverein #Heimatverein #MarsbergerGeschichten #Zeitzeugen #MarsbergerGeschichte #Aussteller #Organisationsteam #Aktive #Sondersendung #RadioReihe #SchwarzRotGold #BlauWeissRot #Buergermeister #KlausHuelsenbeck #BerndDinkelmann #StadtMarsberg #KarlHeinzBerger #Ehrenvorsitzender #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #BettinaGuyon #AndreasKarlBoettcher #Oeffentlichkeitsarbeit #AntoniaFester #Erlinghausen #Schuelerin #CarolusMagnusGymnasium #Gymnasium #Siegerin #Logowettbewerb #DrKnutLinsel #KnutLinsel #Lehrer #Europabeauftragter #ElmarBeckers #Kuenstler #Inhaber #GalerieNo1 #JuergenKuttig #VfBMarsberg #AlfredJudith #Hausmeister #Hauptschule #ErichTack #Musiker #MusikvereinMarsberg #AlfonsScholle #Beringhausen #IrmgardGerlach #Gastfamilie #Gastgeber #Geschichtliches #Anekdoten #Schueleraustausche #Sport #Musik #Ausstellungen #Programm #Jubilaeumswochenende #Brilon #WaldeckerLand #WebRadio #Radiokalender #Veranstaltungskalender #Sprecher #MarsbergerRathaus #WolfgangKies #UnserMarsberg
Blick vom Enkenberg

15. Mai 2017
Blick vom Enkenberg... Diese Beringhäuser Idylle präsentiert uns zu seinem Heimatort Oliver Koch. Aufgenommen wurde das Bildnis vom Enkenberg (492 Meter über NN). Zu sehen ist ein Teil der Josefstadt in der Ferne. Herzlichen Dank, Oliver, für diese Foto-Impression aus dem beliebten Naturpark Diemelsee! :-) #Marsberg #Beringhausen #Enkenberg #Beringhaeuser #Idylle #Heimat #OliverKoch #Josefstadt #Impression #Naturpark #NaturparkDiemelsee #UnserMarsberg
Die bergige Kulisse von Padberg

22. März 2017
Die bergige Kulisse von Padberg... Eine wunderbare Heimat-Impression mitten aus dem Naturpark Diemelsee schickte uns Oliver Koch aus Beringhausen. Von einer Felsklippe aus fertigte er diesen Fernblick auf das alte "Raubritter-Nest" Padberg an. Herzlichen Dank, Oliver, für diese tolle Aufnahme! #Marsberg #Padberg #Bergig #Kulisse #Heimat #Impression #Naturpark #NaturparkDiemelsee #OliverKoch #Beringhausen #Felsklippe #Fernblick #Raubritter #RaubritterNest #UnserMarsberg
Von Einreiseschwierigkeiten bis zur französischen …

6. März 2017
Von Einreiseschwierigkeiten bis zur französischen Telefonzelle Marsbergs ehemaliger Bürgermeister Alfons Scholle erinnert sich Marsberg / Beringhausen. Kleine Interviews, Geschichten, Emotionen, skurrile Vorfälle und Anekdoten von Jubiläen, Besuchen der Bürgerinnen und Bürger, Schüleraustauschen und Vereinstreffen der Marsberger und Lillerois werden in der Zeitungsserie der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg) auf dem Weg zur Goldenen Hochzeit der beiden Städte bis zum Jubiläum an Pfingsten 2017 präsentiert. Der Sauerlandkurier durchleuchtet und stellt alle zwei Wochen diese besonderen Eindrücke der 50 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft vor. Heute erinnert sich der inzwischen 79 jährige Beringhäuser Alfons Scholle, der innerhalb von zwei Amtsperioden in den 1970er und 1980er Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Marsberg war und somit innerhalb von zwei Jahrzehnten das Städtebündnis mitgeprägt hat. Viele tolle Erinnerungen daran sind bei ihm bis heute im Gedächtnis geblieben. Innerhalb eines Interviews gibt er einen kleinen Einblick. - Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg – Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit „50 Jahre – Marsberg-Lillers“) - Herr Scholle, ab wann und wie haben Sie sich aktiv in die Städtepartnerschaft von Marsberg und Lillers eingebracht? In den Jahren von 1979 bis 1989 war ich ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Marsberg. Selbstverständlich habe ich auch schon vorher aktiv den Partnerschaftsgedanken und die Bemühungen und Aktionen von Marsbergern und Lillerois verfolgt. Aber zu meinem Amtsantritt 1979 war es eine Selbstverständlichkeit, dass eines meiner ersten Amtshandlungen ein Besuch in Lillers war. Ab diesem Zeitpunkt war ich praktisch jährlich mit vielen Marsbergern – mit beispielsweise Musikern, Fußballern, Turnern, Schülern oder weiteren Privatpersonen – in unserer Partnerstadt. Auch nach meiner Bürgermeisterzeit war ich dabei und es bestehen Kontakte nach Nordfrankreich bis heute. Wie waren Ihre ersten Eindrücke? Gab es Verständigungsprobleme? Was haben Sie innerhalb Ihrer Amtszeit angestoßen? Frankreich und Lillers sind tolle Gastgeber. Gastfreundschaft wird regelrecht großgeschrieben. Sicherlich gab es aufgrund der Weltkriegsgeschehnisse auf beiden Seiten anfangs Vorbehalte. Diese waren aber meist schnell verflogen. Wir haben auf französischer Seite viele Freunde gefunden. Ich erinnere mich an einen Lillerois, der partout mit uns „Deutschen“ nichts zu tun haben wollte und sehr distanziert uns in Lillers entgegen getreten ist und niemals Deutschland besuchen wollte. Nach einigen Gesprächen taute er auf. Später war er total begeistert und sagte: „Jetzt sind wir ab sofort wahre Freunde!“. Er besuchte uns fortan regelmäßig. So etwas bleibt ewig im Gedächtnis. Klar gab es auch bei mir Verständigungs- und Sprachprobleme. Aber wo ein Wille da ist auch ein Weg. Da ich kein Französisch spreche, haben wir uns in den Gastfamilien immer mit „Händen und Füßen“ unterhalten. Alfons Scholle lachend: Als guter Gast war ich manchmal auch etwas übereifrig. Bei meinem ersten Besuch im Schlosshotel kannte ich noch nicht die französischen Gepflogenheiten. Verschiedene Essensgänge wurden serviert. Ich wollte auf keinen Fall einen schlechten Eindruck hinterlassen und aß alle servierten Portionen ratzekahl auf. Bis mich meine Amtskollegen Lucien Andriès (Bürgermeister) und Jean-Claude Cazalot (stv. Bürgermeister und Vorsitzender des Komitees) aufmerksam machten und einen „gewölbten Bauch“ aufzeigten. Ich wusste damals nicht, dass es bei den über Stunden andauernden Essen zur französischen Mentalität gehörte, die jeweiligen Portionen nur zu probieren und nicht vollständig aufzuessen. Die französischen Bürgermeister hatten ernsthafte Sorgen um mein Gewicht auf Dauer. Nach dem ca. Mitte der 1970er Jahre die Partnerschaft einen „kleinen Abschwung“ erlitten hatte und man Bestrebungen von Marsberger Seite hatte, eine Partnerschaft mit dem belgischen Worringen aufzubauen, galt es für mich die Freundschaft mit Lillers zu festigen und verschiedenste Gruppen zu animieren, mitzumachen. Auch aus meinem Heimatort Beringhausen waren Vereine – wie z. B. die „Alte Herren Mannschaft“ bereit, sich zu beteiligen oder Privatpersonen boten Unterkünfte für die Lillerois an. Die SG Hoppecketal war besonders kreativ. Von französischer Seite hatten sich Bogenschützen angesagt. In Marsberg fanden wir aber keinen Partnerverein hierzu. Kurzerhand haben unsere Sportler der SG sich als Bogenschützen versucht. (Alfons Scholle grinst) Gab es weitere interessante Aktionen oder Anekdoten, an die Sie Sich erinnern? Eine der spektakulärsten Aktionen war der Transport und der Austausch der Telefonzellen. Mit dem städtischen Bulli haben Karl-Josef Gerlach (stv. Marsberger Bürgermeister), mein Schwager Johannes Wagener und ich eine deutsche Telefonzelle innerhalb einer fast zwölf Stunden Fahrt nach Lillers gebracht. Sie steht dort bis heute auf dem Rathausvorplatz. Gleichzeitig haben wir eine französische Telefonzelle erhalten und auf dem Rückweg mit nach Marsberg genommen. Nach dem sie von Francs auf DM umgemodelt war, wurde sie auf dem Sparkassenvorplatz in Marsberg aufgestellt und von der Deutschen Post angeschlossen. Ich habe aber auch noch einen Austausch mit Schülern und Turnern in besonderer Erinnerung. Vor der Abfahrt hatte ich immer wieder allen gepredigt, dass sie gültige Ausweispapiere benötigen würden. Auch während der Fahrt mit dem PKW der Stadt fragte ich jeden Einzelnen nochmals. Dann an der Grenze das Malheur. Alle hatten gültige Pässe, nur ich der Bürgermeister hatte voll ins Fettnäpfchen getreten. Mein Pass war abgelaufen. Nach einem längeren Grenzstopp und etlichen Telefonaten mit dem Marsberger Rathaus bekam ich ein Ersatzdokument und wir konnten endlich einreisen. Gut, dass wir nur drei Tage nach Lillers wollten. Länger war der Ersatzausweis auch nicht gültig… Eine Geschichte habe ich noch… Bei den Jubiläen und Treffen gab es auch immer festliche Umzüge unter Beteiligung aller Gruppen, Einheimischer und Gäste. Auch der Marsberger Musikverein war mit von der Partie. Die Truppe um Erich Tack war bester Stimmung. Ich hatte aufgrund der Weltkriegsgeschehnisse darum gebeten, da ich nicht wusste wie es ankommen würde, auf deutsche Märsche zu verzichten. Ich stehe mit meinen Rats- und Amtskollegen von Lillers auf der Ehrentribüne. Dann kamen unsere Marsberger am Ende des Umzuges. Was machten sie? Sie spielten voller Inbrunst „Preußens Gloria“. Mir wurde leicht schwindelig bei einem Moment der Stille an der Ehrentribüne. Nach dem aber mein Amtskollege aus Lillers, der der kommunistischen Partei angehörte, anfing zu klatschen, haben unsere Marsberger Musiker von allen Seiten tosenden Beifall geerntet. Nach dem mir zwischenzeitlich das Herz in die Hose gerutscht war, fiel mir da ein Stein vom Herz. Ein Schlusswort: Abschließend möchte ich alle motivieren, sich an der Freundschaft mit Lillers, die an Personen hängt, zu beteiligen. So etwas Tolles in einem vereinten Europa darf nicht einschlafen und muss aufrecht erhalten bleiben. Über viele neue Aktive und neue Freunde dieser Partnerschaft in den nächsten 50 Jahren würde ich mich sehr freuen. Fotos im Anhang: 01 Vor dem Rathaus in Lillers in den 1980er Jahren – In der vorderen Reihe v. r. Else Scholle, Lillers Bürgermeister Lucien Andriès mit Frau Danielle, Marsbergs Bürgermeister Alfons Scholle und Lillers stv. Bürgermeisterin. Foto: Karl-Heinz Berger 02 Sitzung der DFG Marsberg um 1980 – v. r. Karl-Heinz Berger, Willi Ising (ehem. Bürgermeister Marsbergs), Alfons Scholle (Bürgermeister Marsberg) und Helmut Schmitz. Foto: Karl-Heinz Berger 03 Treffen der DFG Marsberg in den 1980er Jahren – v. l. Paula und Franz Koch sowie Alfons Scholle (Bürgermeister Marsberg). Foto: Karl-Heinz Berger #Marsberg #Lillers #50Jahre #GoldeneHochzeit #Marsberger #Lillerois #Einreise #Einreiseschwierigkeiten #Telefonzelle #Buergermeister #AlfonsScholle #Beringhausen #Jubilaeum #Besuche #Austausche #Austausch #Schueleraustausch #Vereinstreffen #Zeitungsserie #DFG #DFGMarsberg #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #Pfingsten2017 #Sauerlandkurier #Eindruecke #Staedtepartner #Staedtepartnerschaft #StadtMarsberg #Staedtebuendnis #Interview #AndreasKarlBoettcher #1967 #2017 #Besuch #Musiker #Fussballer #Turner #Schueler #Partnerstadt #Nordfrankreich #Frankreich #Gastfreundschaft #Weltkrieg #Weltkriegsgeschehnisse #Freunde #Sprachprobleme #Franzoesisch #Gastfamilien #Essen #LucienAndries #JeanClaudeCazalot #Vorsitzender #Komitee #Partnerschaft #Belgien #Worringen #Freundschaft #AlteHerren #Unterkuenfte #SGHoppecketal #Padberg #Bogenschuetzen #Sportler #Aktionen #Anekdoten #Transport #KarlJosefGerlach #JohannesWagener #Rathaus #FranzoesischeTelefonzelle #Francs #DM #Sparkasse #Sparkassenvorplatz #DeutschePost #Ausweis #Ausweispapiere #Grenze #Malheur #Paesse #Pass #Grenzstopp #MarsbergerRathaus #Ersatzausweis #Umzug #Feste #Gruppen #Einheimische #Gaeste #MusikvereinMarsberg #ErichTack #Maersche #Ehrentribuene #PreussensGloria #MarsbergerMusiker #ElseScholle #DanielleAndries #KarlHeinzBerger #WilliIsing #HelmutSchmitz #PaulaKoch #FranzKoch #UnserMarsberg
Die Lebensgeschichte eines Beringhäuser im …

2. März 2017
Die Lebensgeschichte eines Beringhäuser im Dritten Reich Marsbergs Fundstück des Monats erinnert an einen Bibelforscher Beringhausen. Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) konnte nach der Machtergreifung durch Hitler in 1933, kaum eingeschränkt von gesetzlichen Regelungen, jede Form staatsfeindlicher Tätigkeit rigoros verfolgen. Sie schlug vor, wer in Schutzhaft und ggfls. in ein Konzentrationslager (KZ) eingewiesen wurde. Das konnte die verschiedensten Personenkreise treffen: - bekanntlich Juden -, aber auch politische Gegner genauso wie diejenigen, die den Führerstaat aufgrund religiöser Überzeugung ablehnten, z. B. engagierte Christen, aber auch Zeugen Jehovas (Bibelforscher) oder Mitglieder von Sekten. Alle diese Gruppen wurden verfolgt. Marsbergs Fundstück des Monats Februar 2017 erinnert an einen Bibelforscher aus Beringhausen. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ verschiedene Urkunden und Aufzeichnungen erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Viele Bürgerinnen und Bürger kamen während der Zeit des Dritten Reiches ins Gefängnis oder ins KZ. Sie verloren dabei meist ihr Leben. Einer von ihnen war der gebürtige Beringhäuser Christian Schalk. Christian Johannes Schalk wurde am 11. Oktober 1906 in Haus-Nr. 51 des Bauern Bödefeld in der Gemeinde Beringhausen geboren. Er war der Sohn des Jagdführers Christian Schalk und seiner Ehefrau Gertrud Schalk, geb. Lokonski. Familie Schalk war evangelischer Religion. Bis 1935 lebte Christian Schalk in Beringhausen. Dann zog er nach Künsebeck, im damaligen Kreis Halle in Westfalen gelegen. Er wohnte in der damaligen Haus-Nr. 96. Dort heiratete der Arbeiter auch am 02.10.1936. Christian Schalk wurde Bibelforscher, also zum „Zeugen Jehovas“. Immer sonntags kamen Jehovas Zeugen in ihren Privatwohnungen zusammen, um ihre Bibelarbeit zu leisten. Viele Freunde und Verwandte erinnern sich daran. Aber es sei nicht gern gesehen gewesen, weil alle Beteiligten sich fürchteten, dass es auffiel. Der Arbeiter Christian Schalk wurde überwacht: „Der Zeuge Jehovas (Bibelforscher) verweigerte den „Deutschen Gruß“ und ging nicht wählen.“ Er leistete zwar keinen Widerstand im klassischen Sinne, aber widersprach den Strukturen des Dritten Reiches in Form von Ablehnung. Versuche der örtlichen Parteigliederungen, ihn zum Eintritt in die NSDAP zu bewegen, scheiterten. Der Ortsgruppenleiter schrieb dazu am 06. März 1939: „Es liegt hier auch im allgemeinen Interesse, daß Schalk einmal ins Lager käme.“ Diesen Satz strich Amtsbürgermeister Meyer zu Hoberge aus seinem Bericht und schlug vor, weiter zu versuchen, Christian Schalk „in die Volksgemeinschaft einzufügen“ und sich seiner dabei „verstehend anzunehmen“. Im Verlauf des Jahres 1940 murrten einzelne Bürger, weil Schalk sich mit Erfolg von der Wehrmacht zurückstellen ließ. Er verweigerte aus Glaubensgründen strikt jeden Kriegsdienst. Hinzu lieferten „die Bürger“ „Auskünfte“ aus Schalks alter Heimat Beringhausen. Diese seien über sein „stures Wesen“ gegenüber der „rechtschaffenden Bürger“ schon damals informiert gewesen und sie ahnten bereits, dass er zum Bibelforscher überwechseln würde. Weiter wurde angeführt: „Solchen muß Einheit gewährt werden. … Es kann dem deutschen Volke nur so geholfen werden. … „Christenverräter und Hasadeure höret uns: Ihr gehört auf den Schaffott! Dort kommt Ihr zur klaren Auffassung!“ … und wir schließen uns Ihren Bestrebungen wohlwollend an. Mit deutschem Gruß Heil Hitler … .“ Christian Schalk wurde schließlich im April 1940 wegen Kriegsdienstverweigerung in Bielefeld inhaftiert. Das Reichskriegsgericht in Berlin verurteilte ihn wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode. Am 12. Juli 1940 wurde Christian Schalk durch das Fallbeil hingerichtet. Außer dem Abschiedsbrief hatte seine Frau Elisabeth seine Karten aus der Haft in Bielefeld und Berlin nicht erhalten, so konnte sie ihm seine bescheidenen Wünsche wie Essbesteck, Schuhputzzeug, usw. nicht erfüllen. Sie durften sich auch nicht mehr sehen. Nachdem sie einen Besuchsschein erhalten hatte, fuhr sie sofort nach Berlin. Sie sprach am 14. Juli 1940 in Berlin mit dem Wunsch vor, ihren Mann zu sprechen. Man sagte ihr, dass man ihn zwei Tage zuvor hingerichtet habe. Sie durfte auch sein Grab nicht besuchen. Sein Körper war der Medizin zur Verfügung gestellt worden. Seine Frau Elisabeth kehrte „am Boden zerstört“ nach Künsebeck zurück. Eine schwere Drüsenentzündung und ihr früher Tod waren die Folge. Als Witwe kämpfte sie nach dem Krieg um Anerkennung als Hinterbliebene eines religiös Verfolgten. Ein Schriftwechsel der Kreisverwaltung mit dem Sonderdezernat für politisch, rassisch und religiöse Verfolgte beim Detmolder Regierungspräsidium aus dem Jahr 1950 ist dokumentiert. Der Ausgang des Verfahrens ist in der Akte nicht enthalten. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Der „letzte Briefwechsel“ zwischen den Eheleuten Schalk: Abschrift: (Originalwortlaut) Künsebeck den 08.07.1940 Lieber Christian! Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolget werden; denn das Himmelreich ist ihr, denn das ist die Liebe zu Gott, das wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. Lieber Chr. wie geth es dir, hoffentlich gut? Da ich bis jetzt von dir noch kein Schreiben erhalten habe, fühle ich mich genötigt dich in der nächsten Woche zu besuchen. Da ich schon einen Besuchsschein beantragt habe, hoffe ich so Gott will am Dienstag den 16.7. bei dir zu sein. Lieber Christian diese Woche will ich noch Waldbeeren suchen. Tante Wagner ist auch schon 3 Wochen bei uns, die will auch gern noch 20 Pfd haben für nach Essen, 70 Pfd habe ich schon gepflückt 20 Pfd haben wir für Most machen lassen ist sehr schön. Heute haben wir Marmelade gekocht, von Dickbeeren Nachtbeeren u. Himmbeeren (ist sch.) haben 30 Gläschen bekommen, hoffentlich kannst du L. Chr. auch noch davon essen, schreibe mir doch bitte, ob dir etwas fehlt an Wäsche, oder sonst etwas, könnte ich dir dann schon mitbringen. L. Chr. in Gedanken bin ich doch stetz bei dir, wenn wir auch weit getrennt sind, denn was Gott zusammen geführt hat, das soll der Mensch nicht scheiden, es scheide uns dann der lebendige Gott. Ein jeglicher sei gesünet, wie Jesus Christus auch war. Er würdigt sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. L. Christian. Wir (mich) wihssen uns auch der Trübsale, diesweil wir wissen, das Trübsal Geduld bringet; Geduld aber bringet Erfahrung. Erfahrung aber bringet Hoffnung; Hoffnung aber läßt nicht zu Schanden werden. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. L. Chr. ich will nun schließen mit der Hoffnung auf ein frohes und gesundes Wiedersehn verbleibe ich bis dahin deine treue und in Liebe verbundene Elisabeth Viele Grüße auch von Vater u. Mutter und allen Lieben Abschrift: (Originalwortlaut) R. K. G. II 596/40 St. P. K. Berlin-Charlottenburg, 09.07.1940 Porto zahlt Empfänger Frau Elisabeth Schalk Künsebeck 96 Kr. Halle i. Westf. Meine liebe Elisabeth Im Namen unsers grohsen Gottes und Heilands Jesu Christi, sende ich dir die allerletzten Zeilen von hier, auf dieser Welt. Ich hätte gern gesehen, wenn du mich noch besucht hättest aber es hat nicht sollen sein, du hast dich unnütz abgemüht wirst mich nicht mehr unter den lebenden treffen. Liebe Elisabeth ich habe den guten Kampf gekämpft und den Glauben bewahrt. Und wenn die Welt voll Teufel währ und wollt uns ja verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen, In diesem Sinne werden wir Abschied nehmen. Liebe Elisabeth ich danke dir für alles was du mir geschenkt hast, du hast es gut gemeint, hast es nur nicht mehr alles ausführen können. Wenn du mich jetzt besuchst, dann kannst du mich auch mitnehmen nach dort, dann brauchst du nicht mehr nach Berlin zu reisen. Die Reise war dir doch zu weit, Liebe Elisabeth ich will ausruhen von meiner Arbeit, hab genug gekämpft diese Zeit, bin Ruhbedürftig. Aber wir wollen hoffen, das es nicht mehr allzulange dauert, bis Jehova eingreifen wird, sonst wird kein Fleisch errettet werden. Es ist eine böse Zeit. Der Teufel sucht umher, welchen er noch kann verschlingen. Er wird uns nichts mehr abhaben können, wir sind geborgen in Gottes Hand. Liebe Elisabeth sei tapfer und bleibe fest, du wustest ja schon wie mein Schicksal ausfiel, darum wird es dir nicht schwer fallen, darüber hinweg zukommen. Wende dich an Berta, die hat immer einen guten Trost, sag ihr meinen herzlichen Dank, für ihren schönen Brief, er hat mich völlig beruhigt, wo ich den zu lesen bekam. Liebe Elisabeth ich will jetzt schliehsen in der Hoffnung, dass wir uns dermaleinst in einer besseren Welt wiedersehn. Sei vielmals gegrühst von deinem nur dich liebenden Christian Sachen mühsen abgeholt werden. Uhr und Trauring nicht vergessen. Viele Grühse an alle Vater u. Mutti Abs. Chr. Schalk, W. M. G. Berlin-Tegel, Seidelstr. 39 Übrigens, das Porto für den Brief musste Elisabeth Schalk, wie auf dem Umschlag zu erkennen ist, auch noch übernehmen. Fotos im Anhang: 01 Christian Johannes Schalk (Pass-Foto von Karl Wagemann, Halle/Westfalen) wurde am 11. Oktober 1906 in Haus-Nr. 51 des Bauern Bödefeld in der Gemeinde Beringhausen, dem heutigen Ortsteil der Stadt Marsberg, geboren. Er war der Sohn des Jagdführers Christian Schalk und seiner Ehefrau Gertrud Schalk, geb. Lokonski. Familie Schalk war evangelischer Religion. 02 Die Ansichtskarte von Beringhausen entstand in der Zeit um 1915. Rechts vor der Pfarrkirche ist das Fachwerkhaus des Bauern Bödefeld zu sehen. In diesem Gebäude wurde der spätere Bibelforscher Christian Schalk in 1906 geboren. 03 Das alte Fachwerkhaus des Bauern Bödefeld in Beringhausen. Das Foto wurde 1935 aufgenommen. Das Haus selbst stammte aus dem Jahr 1604. Christian Schalk wurde in diesem Haus geboren und lebte dort den überwiegenden Teil seines Lebens bis zum Jahr 1935. 04 Der Ausweis vom gebürtigen Beringhäuser, dem Bibelforscher Christian Schalk aus Künsebeck – Er wurde am 05. Juli 1937 vom Amtsbürgermeister in Halle/Westfalen ausgestellt. 05 Das Vollstreckungsprotokoll – Mit diesem Schreiben vom 15. Juli 1940 wurde Elisabeth Schalk informiert, dass ihr Mann Christian im Alter von nur 33 Jahren in Berlin hingerichtet wurde. 06 Das Foto, das in 2010 aufgenommen wurde, zeigt das Eingangstor der heutigen JVA Berlin-Tegel. Damals diente das Gebäude in der Seidelstraße 39 als Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis. Dort war der Bibelforscher Christian Schalk inhaftiert. 07 Der Briefumschlag des „Letzten Briefes“ von Christian Schalk an seine Frau Elisabeth – Er wurde im Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis in Berlin-Tegel am 09.07.1940 geschrieben. Am 12.07.1940 wurde Christian Schalk hingerichtet. #Marsberg #Beringhausen #DrittesReich #FundstueckdesMonats #Bibelforscher #Gestapo #Machtergreifung #ZeugenJehovas #Jehova #Geschichtsverein #Heimatverein #Marsberger #MarsbergerGeschichten #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #ChristianSchalk #BauerBoedefeld #GertrudSchalk #Kuensebeck #Halle #Westfalen #Bibelarbeit #Amtsbuergermeister #MeyerzuHoberge #Kriegsdienstverweigerung #Bielefeld #Reichskriegsgericht #Berlin #ElisabethSchalk #Detmold #Regierungspraesidium #MarsbergerGeschichte #Charlottenburg #Tegel #Pfarrkirche #KarlWagemann #Hinrichtung #Vollstreckung #JVA #Wehrmachtsuntersuchungsgefaengnis #UnserMarsberg
Alte Bergbauspuren in unseren Wäldern

6. Februar 2017
Alte Bergbauspuren in unseren Wäldern... ...gibt es an vielen Orten. Nicht umsonst wird das Sauerland als Ruhrgebiet des Mittelalters bezeichnet. :-) Dieses Foto vom Grottenberg bei seinem Heimatort Beringhausen erstellte Oliver Koch. Auch hier sind die Spuren des ehemaligen Bergbaus noch sichtbar. Wusstet Ihr, dass das Adelshaus derer von Padberg über rund 50 Jahre bei Beringhausen Gold abgebaut hat? Herzlichen Dank an Oliver Koch für diesen märchenhaften Blick im Naturpark Diemelsee! #Marsberg #Beringhausen #Bergbau #Bergbauspuren #Sauerland #Ruhrgebiet #Mittelalter #Grottenberg #OliverKoch #Padberg #vonPadberg #Gold #Goldabbau #Naturpark #NaturparkDiemelsee #UnserMarsberg