samt seiner Umgebung
Die Lourdes-Grotte von Bredelar

31. Januar 2017
Die Lourdes-Grotte von Bredelar... Hoch über dem Marsberger Ortsteil Bredelar (oberhalb der Orthelle) befindet sich die sogenannte Lourdes-Grotte. Von dort oben geniesst man einen herrlichen Blick auf Bredelar. Die Grotte wurde im Marianischen Jahr am 12.09.1954 eingeweiht. Das tolle Foto stellte uns der Hobby-Fotograf Dirk Seehafer aus Obermarsberg zur Verfügung. Herzlichen Dank hierfür, Dirk! #Marsberg #Bredelar #Lourdes #LourdesGrotte #Orthelle #MarianischesJahr #Grotte #1954 #HobbyFotograf #DirkSeehafer #Obermarsberg #UnserMarsberg
Als vor 200 Jahren der Kirchturm brannte… …

29. Januar 2017
Als vor 200 Jahren der Kirchturm brannte… Marsbergs Fundstück des Monats erinnert an eine spektakuläre Rettungsaktion Obermarsberg. Erst jüngst wurden auf dem Marsberger Neujahrsempfang im Kloster Bredelar die Feuerwehrleute der Stadt Marsberg mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Geschichte wiederholt sich… Vor 200 Jahren erhielten drei mutige Obermarsberger eine ganz besondere Auszeichnung. Marsbergs Fundstück des Monats Januar 2017 beschäftigt sich mit diesen Geschehnissen aus dem 19. Jahrhundert. Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ für das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ verschiedene Urkunden erhalten. Sie wurden nun zum Fundstück des Monats prämiert. Als während des 30-jährigen Krieges die Oberstadt im Jahre 1646 durch die Schweden und Hessen eingenommen wurde, ließ man die Chöre der Kirche mit Pulver in die Luft sprengen. Nach dem Krieg wurde die Kirche wieder instandgesetzt. Dabei wurde die Höhe des Turmes um 7 Meter erniedrigt, da man das Mauerwerk abtragen musste, um Steine zum Ausbau der vielen Mauerlücken zu erhalten. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Turm, dem Baustil der damaligen Zeit entsprechend, eine Barockspitze: einen Zwiebelturm. Aus einem Bericht damaliger Zeit: „…in seiner Größe und auf seiner stolzen Höhe wirkt er ganz majestätisch…“. Leider wurde der prächtige Turm bei einem heftigen Gewitter zerstört. Am 27. Februar 1817 schlug der Blitz in die Spitze des Turmes und zwar in die oberste, also in die kleine Kuppel und entzündete das innere Dachwerk. Das „Amtsblatt der Königl. Regierung zu Arnsberg“ vom 22. März 1817 bringt darüber folgenden sehr interessanten Bericht: „Am 27. Februar 1817 abends 7 Uhr schlug der Blitz bei einem heftigen Sturmwinde und Schneegestöber in die Spitze des hohen Stiftsthurms in der Stadt Obermarsberg, und entzündete das innere Dachwerk in der obersten Kuppel. Die aus der Thurmspitze umhersprühenden Funken verkündeten den erschrockenen Stadtbewohnern den fürchterlich drohenden Brand. Der Thurm und die Kirche und die umliegenden Stiftsgebäude, und bei dem heftigen Sturmwinde auch die Stadt selbst, standen in Gefahr, ein Raub der Flammen zu werden, wenn nicht aufs schleunigste das Feuer vor seiner größeren Ausbreitung schon in der brennenden Thurmspitze gelöscht wurde, wohin aber ohne augenscheinliche Lebensgefahr nicht zu gelangen war. Da verdankte die Stadt ihre Rettung dreien wackeren Männern, namentlich Heinrich Gottwick, ein Schieferdecker, Anton Zieren, ein Ackersmann und Anton Fobbe, ein Zimmermann, alle drei Familienväter. Sie erstiegen unaufgefordert, ihre eigene Lebensgefahr nicht achtend, mit einer Laterne, einer Axt und zwei Eimern Wasser versehen, das höchste Thurmgebälk. Hier, wo ihnen keine Leiter mehr zu Gebote stand, und sie doch noch zu weit von dem über ihnen lodernden Feuer entfernt waren, kletterte der letztere, gestützt und gehalten von dem zweiten, über den Nacken des ersteren bis zu dem brennenden Dachgestelle der höchsten Kuppel, worauf er sitzend seine Axt mit kraftvoller Anstrengung auf die flammenden Dachstellen einhieb und sie nach außen über den Schieferrücken der Kirche herabwarf; während die beiden anderen auf einem halb verfaulten und zapfenlos gewordenen Riegel stehend, mit sparsamer Verwendung ihres kleinen Wasservorraths das Feuer im Inneren vollends löschten. Diese drei Männer haben sich dadurch den gerechten Anspruch auf den öffentlichen Dank ihrer Mitbürger erworben, und die unterzeichnete Königliche Regierung beeifert sich, ihnen dafür hiermit öffentlich das verdiente Lob zu ertheilen, mit dem Bemerken, daß nebst dem noch höchsten Orts auf eine besondere Belohnung für dieselben angetragen worden sey. Nächst ihnen verdienen folgende Personen rühmlich erwähnt zu werden: nämlich der Maurer Philipp Lutter, der ihnen zuerst auf die Thurmspitze nachfolgte, und einen Eimer voll Milch zutrug; sodann der Hospital-Oekonom Rhode, und der Stadt-Schultheiß Steinhoff, welche mit Nachdruck und Eifer die ersten Löscharbeiten betrieben“. (Arnsberg, den 06. März 1817 – Königlich Preußische Regierung, I. Abteilung) Die dreigenannten „wackeren Männer“ erhielten bald darauf durch Verfügung des Königl. Ministeriums die Rettungs-Medaille nebst einem Geldgeschenk. Dies brachte das Amtsblatt mit folgenden Worten zur Kenntnis: „Belohnung für Rettung bei Feuers-Gefahr zu Obermarsberg – In dem 17ten Stücke des diesjährigen Amtsblattes haben wir bereits das Verdienst öffentlich angerühmt, welches sich der Schieferdecker Heinrich Gottwick, der Ackersmann Anton Zieren jun. und der Zimmermann Anton Fobbe zu Obermarsberg bei Löschung des entzündeten dasigen Stiftsthurms erworben haben. Zur ferneren Belobung derselben und zur Erweckung des Nacheifers machen wir nachträglich bekannt, daß jedem der erwähnten drei Männer, in Gemäßheit eingelangter hoher Verfügung des Königlichen Ministeriums vom 28ten vorigen Monats, die Rettungs-Medaille zuerkannt, und nebst dem aus der Brand-Societäts-Casse Herzogthums Westphalen eine Belohnung in Geld erteilt worden“. (Arnsberg, den 23. April 1817 - Königlich Preußische Regierung) Eine Rettungsmedaille samt Urkunde ist heute noch im Besitz des Landwirts Bernhard Schröder (Zieren) in Obermarsberg. Das Feuer wurde zwar, wie es in dem Bericht heißt „schon in der brennenden Turmspitze“ gelöscht. Doch scheint das innere Dachwerk derartig gelitten zu haben, dass rund ein Jahrzehnt später eine Erneuerung des gesamten Turmhelmes notwendig wurde. Im März 1829 war die alte Turmspitze noch vorhanden. Später in 1829 ist erst die alte zwiebelförmige Spitze abgebrochen worden und durch die heutige achtseitige Pyramide ersetzt worden. Nähere Informationen zum Fundstück des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Diese Zeichnung spiegelt die Obermarsberger Stiftskirche samt Kloster im März 1829 wider. Auf dem Bildnis links neben dem Kloster befindet sich die Nikolaikirche. Beide Kirchen besitzen zu diesem Zeitpunkt noch den historischen Zwiebelturm. 02 Der Turm der Stiftskirche Obermarsberg erhält eine neue Spitze. Das Foto wurde 1892 aufgenommen. Es zeigt das Richtfest. Die Turmspitze musste neu gerichtet werden, da in Folge eines Blitzeinschlages der Turm Feuer fing. Ursprünglich bis 1829 hatte die Kirche einen Zwiebelturm, bis 1646 gab es links und rechts neben dem Langschiff jeweils einen, also somit insgesamt zwei Nebentürme. 03 Dieses Aquarell aus der Zeit vor 1900 zeigt die Situation an der Stiftskirche in Obermarsberg mit dem Benediktinerkloster, der Zehntscheune und einem Teil der Pagenstraße. 04 Die Aufnahme zeigt die Vorderseite der Florianrettungsmedaille von Anton Zieren aus Obermarsberg, fotografiert in 1934 von Max Kiesewetter (Photo-Jacobi). Diese Medaille ist heute noch im Besitz von Bernhard Schröder (Nachfahre). Inschrift Vorderseite: „FRIEDRICH WILHELM III. KÖNIG VON PREUSSEN. BELOHNER DER RETTENDEN NÄCHSTENLIEBE.“ 05 Die Aufnahme zeigt die Rückseite der Florianrettungsmedaille von Anton Zieren aus Obermarsberg – Inschrift der Rückseite: „WAS IHR GETHAN HABT EINEM UNTER DIESEN MEINEN GERINGSTEN BRÜDERN, DAS HABT IHR MIR GETHAN.“ #Marsberg #Obermarsberg #Stiftskirche #Kirchturm #Fundstueck #FundstueckdesMonats #Feuer #Rettungsaktion #Feuerwehr #Feuerwehrleute #Auszeichnung #Buergerpreis #Heimatverein #Geschichtsverein #MarsbergerGeschichten #Museum #Heimatmuseum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #MarsbergsHausderGeschichte #Oberstadt #Barockspitze #Zwiebelturm #1817 #Regierung #Koenig #Arnsberg #Blitz #Stiftsturm #StadtObermarsberg #Stiftsgebaeude #HeinrichGottwick #AntonZieren #AntonFobbe #KoeniglicheRegierung #PhilippLutter #HospitalOekonomRhode #StadtSchultheissSteinhoff #Rettungsmedaille #BrandSocietaetsKasse #Landwirt #BernhardSchroeder #MarsbergerGeschichte #StiftskircheObermarsberg #Kloster #Nikolaikirche #Blitzeinschlag #Benediktinerkloster #Zehntscheune #Pagenstrasse #FlorianRettungsmedaille #MaxKiesewetter #PhotoJacobi #FriedrichWilhelmIII #UnserMarsberg
„Deutschlangweit“ einmalig – …

27. Januar 2017
„Deutschlangweit“ einmalig – Lakeline über dem Diemelsee ist Leuchtturmprojekt für die Region Diemelsee / Marsberg. Als Westfalen und Waldecker innerhalb eines Werkstattgesprächs Ideen und Visionen für die Zukunft in der Ferienregion Diemelsee sammelten, war diesem „Kreativpool“ bei Weitem nicht bewusst, was sich hieraus einmal entwickeln könnte. Die Planungen sind nun sehr konkret: Ein neues, für die Region einmaliges, touristisches Highlight soll entstehen – genauer gesagt: die längste Seilhängebrücke für Fußgänger in Deutschland. Sie soll mindestens über 400 Meter über den Diemelsee vom St. Muffert auf die „Halbinsel“ Hohes Rad führen – und für das besondere Abenteuer sorgen. Nervenkitzel ist garantiert und wird verschiedenste, bereits bestehende Attraktionen am Diemelsee, wie z. B. den Diemelsteig, die Sauerland-Waldroute oder das Fährschiffwandern miteinbinden und sogar itüpfelchenhaft aufwerten. Man erwartet zusätzliche, jährliche Besucherströme im sechsstelligen Bereich. Die über 400 Meter lange, begehbare Brücke soll über den Stausee führen, wie Diemelsees Bürgermeister Volker Becker bei der Vorstellung des Projektes sagte. „Das wird ein touristischer Leuchtturm für die gesamte Region.“ Ersten Planungen zufolge kostet das Projekt mit dem Arbeitstitel „Lakeline Diemelsee“ direkt an der Grenze von Nordrhein-Westfalen und Hessen rund drei Millionen Euro und wird zum größten Teil von einer Investorengruppe getragen. „Die Brücke wird eine spektakuläre touristische Einrichtung und das Gesamtkonzept „Diemelsee“ abrunden.“, so der Sprecher der Investorengruppe Gert Göbel. Wie viele Touristen er erwartet, ließ der Hotelier insgeheim offen. Während Besucher vor allem im Sommer an den Diemelsee kommen, soll die Brücke ganzjährig Touristen in die Diemelsee-Region lotsen. An einem Ende der 1,20 Meter breiten Brücke (Gehwegbreite) soll ein Gebäude mit Restaurant und Aussichtsplattform gebaut werden, in etwas Entfernung sind auch Parkplätze für Autos und Reisebusse vorgesehen. Das Gebäude wird behindertengerecht sein, die Brücke selber nicht, da sie sich leicht schwankend in der Luft in Form eines „Gitterpfades“ erstreckt. Das andere Ende der Seilbrücke schließt dann direkt an die Wanderwege an. Nach dem Genehmigungsverfahren soll die Brücke 2018 gebaut werden. „Damit schaffen wir ideale Voraussetzungen für Wanderer. Von oben kann man herrlich die Landschaft, die Schönheiten und die heimelige Umgebung genießen, ohne dass es große Eingriffe in das Gesamtbild und die Natur geben wird“, betonte Volker Becker. Die Brücke hängt rund 40 Meter über der Wasserfläche des Diemelsees. Wie der mit der Bauleitplanung beauftragte Landschaftsbauer Detlef Schmidt, Grebenstein, erläutert, werden zunächst vier Seile über den Stausee gespannt und daran die Brücke aufgehangen. Fachleute aus Österreich werden unter Hubschraubereinsatz und Drohnentechnik das Vorhaben umsetzen. Liegt doch das Beispielprojekt mit der „Highline179“ in Reutte im österreichischen Tirol ebenfalls über einem See. Die derzeit längste Hängeseilbrücke Deutschlands – die 360 Meter lange Geierlay-Brücke – steht im Hunsrück. Dort wurden gut ein Jahr nach der Eröffnung 2015 mehr als 370.000 Touristen gezählt. Während der Tritt auf die mit öffentlichen Geldern gebaute Geierlay-Brücke kostenlos ist, soll für die „Lakeline Diemelsee“ Eintritt verlangt werden. Ein Ticketautomat zählt zudem die Besucher, so dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig die Brücke betreten können. Die Brücke soll mehrere Hundert Besucher gleichzeitig tragen können. Damit sind die Investitionen am Diemelsee aber längst nicht abgeschlossen. Rund 4 Millionen Euro an weiteren Mitteln werden für die Uferbereiche, die Promenade, dem Strandbad, eine Vogelstation, den behinderten Zugang an allen Stellen der MS Muffert und etlichen sportlichen Neuerungen bereits dieses Jahr investiert. Fotos im Anhang: 01 Stellten das Projekt „Lakeline Diemelsee“, die mit über 400 Metern längste Fußgängerhängebrücke Deutschlands, vor: v. l. Investor Gert Göbel, Bürgermeister Volker Becker und Projektplaner Detlef Schmidt. 02 Erklärten das Projekt Lakeline Diemelsee: v. l. Gert Göbel (Göbel Hotels, Willingen), Volker Becker (Bürgermeister Diemelsee) und Detlef Schmidt (Projektplaner, Grebenstein). 03 Die „Highline179“ in Reutte (Tirol) dient als Vorbild für die Lakeline Diemelsee. 04 Die Grafik bzw. Animation der geplanten Hängebrücke über dem Diemelsee. #Marsberg #Diemelsee #Helminghausen #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Lakeline #Leuchtturm #Leuchtturmprojekt #Westfalen #Waldeck #NRW #Hessen #Vision #FerienregionDiemelsee #Tourismus #Haengebruecke #Seilhaengebruecke #Muffert #StMuffert #HohesRad #Diemelsteig #SauerlandWaldroute #Faehrschiffwandern #Bruecke #Stausee #VolkerBecker #GertGoebel #DetlefSchmidt #LakelineDiemelsee #DiemelseeRegion #Promenade #Uferbereiche #Strandbad #Vogelstation #MSMuffert #GoebelHotels #Willingen #UnserMarsberg
Eisige Zeiten bei uns im Diemeltal

25. Januar 2017
Eisige Zeiten bei uns im Diemeltal... Diesen frostigen Anblick vom "Orpe-Wehr" zeigt uns Gerhard Reins aus Diemelstadt-Wrexen. Man bekommt den Eindruck, dass bei dem Eis in der Natur alles links und rechts und selbst das Gewässer in eine wahre Starre und einen Winterschlaf gefallen ist. Herzlichen Dank für diese tolle Aufnahme, lieber Gerry! Schaut doch auch mal auf der Facebook-Fan-Seite "Gerry´s Fotos aus dem Diemeltal" vorbei. Dort gibt es viele weitere interessante Aufnahmen zu bestaunen... :-) #Marsberg #Diemelstadt #Diemel #Diemeltal #Orpetal #Wrexen #Eis #Winter #Frost #Orpe #Wehr #GerhardReins #Natur #Winterschlaf #Gerry #GerrysFotosausdemDiemeltal #UnserMarsberg
Der Winter hat Marsberg fest im Griff

23. Januar 2017
Der Winter hat Marsberg fest im Griff... Dieses tolle, winterliche Motiv von den "Ruinen-Rundbögen" vor dem Niedermarsberger Bilsteinturm stellte uns Alina Trachternach zur Verfügung. Wir bedanken uns recht herzlich hierfür! :-) Im linken Teil der Rundbögen erhascht man einen Blick auf Obermarsberg und rechts neben den Bögen kann man das Niedermarsberger Altenheim am Bomberg erkennen. #Marsberg #Niedermarsberg #Obermarsberg #Winter #Wintermotiv #RuinenRundboegen #Bilstein #Bilsteinturm #AlinaTrachternach #Altenheim #AmBomberg #UnserMarsberg
Hauptschüler präsentieren Ergebnisse zur großen …

22. Januar 2017
Hauptschüler präsentieren Ergebnisse zur großen Umfrage – Der Ehe-TÜV von Marsberg und Lillers Marsberg. Jede Ehe und jede gute Partnerschaft müssen im Leben hin und wieder überprüft werden. Getreu diesem Motto haben die Marsberger Hauptschüler in den letzten Tagen und Wochen den Partnerschaftstest zum 50-jährigen „Ehe-Jubiläum“ von Marsberg mit Lillers in diesem Jahr gewagt. Die Schüler der Klasse 10 b der Hauptschule befragten an verschiedenen Tagen und Zeiten in der Marsberger Innenstadt die Passanten. Hierzu hatten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Lehrer Wolfgang Kleffner anlässlich der „Goldhochzeit“ im Schulunterricht eine Idee aufgegriffen und einen Fragebogen konzipiert. Man wollte testen, in wieweit fast 50 Jahre nach der Unterzeichnung der Urkunden im Jahr 1967 die französische Partnerstadt Lillers im heutigen, tagtäglichen Leben und im Bewusstsein der Marsberger verankert ist. Kennt die Allgemeinheit bzw. kennen die Bürgerinnen und Bürger überhaupt die Partnerschaft, die Stadt Lillers als Solches, die Begegnungen, die Austauschmöglichkeiten zwischen Marsbergern und Lillerois oder auch die Aktionen der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG Marsberg)? Auf diese spannende Frage gibt es nach der Auswertung der Fragebögen durch die Schüler Antworten. Die Ergebnisse fassen Wolfgang Kleffner (projektführender Lehrer an der Hauptschule) und Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg) zusammen: Zuerst wurden die Passanten nach ihrem Wohnort befragt. Rund 90 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stammten aus Marsberg und seinen Ortschaften. Die Bewohner der Marsberger Kernstadt waren mit 35 Prozent der Teilnehmer am Stärksten befragt worden. Zum allgemeinen Teil über Partnerstädte und Partnerschaften Marsbergs wiesen die Marsberger natürlich überwiegend auf die französische Verbindung zur Schwesterstadt Lillers hin. Aber auch die Partnerschaft von Essentho mit der belgischen Stadt Ettelgem wurde thematisiert oder etwa Austausche der Marsberger Schulen mit Ungarn oder Polen. Der ganzgroße Teil der Befragten konnte natürlich die geographische Lage Lillers in Frankreich richtig einschätzen und zeigt, dass die Marsberger sich durchaus schon einmal mit ihrer französischen Partnerstadt beschäftigt haben. Viele Marsberger, die sich in den vergangenen 5 Jahrzehnten in die Partnerschaft mit Lillers eingebracht haben, sind über den Sport (z. B. Fußball oder Schwimmen), musikalischer Aktivitäten oder durch die kameradschaftlichen Feuerwehraustausche oder Schüleraustausche auf die Städteverbindung aufmerksam geworden. Allerdings bei der Frage, ob sie persönlich schon einmal in Lillers zu Besuch waren, besteht für die Marsberger größter Nachholbedarf. Nicht einmal 20 Prozent der Marsberger waren in der nordfranzösischen Stadt auf Stippvisite. Einig war man sich, dass die Deutsch-Französische Gesprächsrunde Marsberg federführend und in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und den Ratsvertretern die Partnerschaft aktiv mit Leben füllt. Nach Personen und Persönlichkeiten befragt, waren den Marsbergern ganz besonders die Männer der ersten Stunde um Bürgermeister Ising und Karl-Josef Gerlach ein Begriff. Auch der derzeitige Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Berger, Birgit Förster, Wolfgang Kies oder Andreas Karl Böttcher sind den Marsbergern im Meinungsbild als aktive Mitglieder präsent. Mit offenen Augen gehen die Marsberger durch ihre Stadt. Auf die Frage, ob es Spuren in Marsberg gibt, die auf Lillers aufmerksam machen, wussten weit über 40 Prozent, dass die Hauptzufahrtstraße in die Marsberger Innenstadt und die Straße, in der das Marsberger Rathaus beheimatet ist, die Lillers-Straße ist. Aber auch die Standorte der Partnerschaftsschilder waren genauso bekannt, wie das kilometrierte Entfernungsschild auf dem Schulhof des Gymnasiums oder die damalige französische Telefonzelle vor der Sparkasse. Viele weitere Antworten des Fragebogens geben dank dem Engagement der Schüler, also der Zukunft Marsbergs, hoffentlich neue Impulse zur Marsberger Partnerschaft mit Lillers in den nächsten 50 Jahren. Das Ergebnis dieses Projekts der Schüler kann bei der guten Umfrage-Teilnahme der Marsberger als ein repräsentatives Spiegelbild angesehen werden. Wolfgang Kleffner und Andreas Karl Böttcher: „Es gibt gute Aufschlüsse zur Arbeit der DFG Marsberg und der Stadt Marsberg im Zusammenspiel mit Lillers. An der ein oder anderen Stelle muss allerdings noch intensiver gearbeitet werden, um die Bürgerinnen und Bürger für die lohnenswerte, gemeinsame Sache zu gewinnen, um die Partnerschaft Marsbergs mit Lillers zu unterstreichen und um dauerhafte Freundschaft in einem vereinten Europa zu erreichen und sicherzustellen!“ Foto im Anhang: 01 Die Marsberger Hauptschüler der Klasse 10 b werteten jetzt zusammen mit ihrem Lehrer Wolfgang Kleffner und Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg) die große Umfrage zum Ehe-TÜV Marsbergs mit Lillers aus. Foto: Antillu – Marc Schnittker. #Marsberg #Hauptschule #Umfrage #EheTuev #Lillers #Partnerschaft #Partnerstadt #Hauptschueler #Partnerschaftstest #EheJubilaeum #Klasse10b #Lehrer #WolfgangKleffner #Goldhochzeit #Schulunterricht #Fragebogen #1967 #2017 #Begegnungen #Austausch #Austauschmoeglichkeiten #Marsberger #Lillerois #DeutschFranzoesischeGespraechsrunde #DFG #DFGMarsberg #AndreasKarlBoettcher #Schwesterstadt #Essentho #Belgien #Ettelgem #Ungarn #Polen #Frankreich #Sport #Fussball #Schwimmen #Musik #Feuerwehr #Schueleraustausche #Staedteverbindung #Buergermeister #Stadtrat #Ising #Gerlach #KarlHeinzBerger #BirgitFoerster #WolfgangKies #LillersStrasse #Partnerschaftsschilder #Schulhof #Gymnasium #Telefonzelle #Sparkasse #Antillu #MarcSchnittker #UnserMarsberg
Eine wunderbare Winterlandschaft am Diemelsee

20. Januar 2017
Eine wunderbare Winterlandschaft am Diemelsee... ...lädt Gäste und Einheimische in den Naturpark Diemelsee ein. :-) Dieses tolle Foto knipste unsere Hobby-Fotografin Ariane Romünder aus Paderborn mit Zweitwohnsitz am Diemelsee. Herzlichen Dank, Ariane, für diese idyllische Augenweide! Auf ihrer Fanseite "A.RO-Foto" findet ihr noch mehr tolle Aufnahmen. Schaut doch dort mal vorbei... ;-) #Marsberg #Helminghausen #Diemelsee #Heringhausen #Stormbruch #Naturpark #NaturparkDiemelsee #Winter #Winterlandschaft #HobbyFotografin #ArianeRomuender #Paderborn #AROFoto #UnserMarsberg
Auf den Weg machen

17. Januar 2017
Auf den Weg machen... Das ist das Motto bei wunderbaren Winterwetter. Dieses kann man tagsüber, am Abend oder auch frühmorgens - was uns die "Foto Biene" auf ihrer Erkundung zwischen Marsberg und Hesperinghausen beweist. Wir bedanken uns bei der Obermarsberger Hobby-Fotografin Sabine Bunse für diese farbinteressante Aufnahme. :-) #Marsberg #Niedermarsberg #Diemelstadt #Hesperinghausen #Winter #Winterwetter #FotoBiene #Obermarsberg #HobbyFotografin #SabineBunse #UnserMarsberg
Der Herr des Rings… …

15. Januar 2017
Der Herr des Rings… Archäologischer Fund aus Obermarsberg stammt aus der Eisenzeit Obermarsberg. Als vor über drei Jahren ein Team der Archäologie-Experten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) den in Obermarsberg gefundenen, kupfernen Fingerring für Untersuchungen und zur Dokumentation vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ abholte, konnte niemand ahnen, lediglich vermuten, welche Geschichte bzw. welches Alter sich dahinter verbergen würde. Jetzt gibt es genaue Erkenntnisse. Die Eresburg galt als größte Volksburg der Sachsen. Sie befand sich auf dem Bergplateau des heutigen Obermarsberg. Der Ort ist seit dem 20.03.1991 in der Bodendenkmalliste B der Stadt Marsberg unter der laufenden Nummer 9 eingetragen. In der Denkmalbeschreibung der Akte 4 B ist zu lesen: „Das Bodendenkmal ist bedeutend für die Geschichte der Menschen. Es hat in der westfälischen und deutschen Geschichte eine ausschlaggebende Rolle gespielt.“ Alleine dieser Ausspruch der Denkmalakte zeigt die Bedeutung des größten Bodendenkmals Südwestfalens auf. Solche uralten Relikte und Funde, wie der Obermarsberger Kupferring, unterstreichen bzw. belegen die Geschichte des Eresberges umso mehr. Erste Vermutungen des damaligen Mitarbeiter-Teams der LWL-Archäologie um Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters wiesen schon klar auf die sächsische Vorzeit Obermarsbergs, also auf die Zeit vor Karl den Großen hin. Man war sich sicher, dass der geschichtlich wertvolle Kupferring also mindestens 1.250 Jahre alt sein muss. Der alte Kupferring gehört zu den reichhaltigen, archäologischen Sammlungen vom Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Er wurde vom damaligen Ortsvorsteher von Obermarsberg, Johannes Plemper, an das Museum „Haus Böttcher“ übergeben und ist im Eigentum des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Der kupferne Ring wurde vor Jahrzehnten in der Nähe des Stiftsbezirks in der oberen Eresburgstraße Obermarsbergs bei Grabungsarbeiten gefunden. Dieser Fund gilt als besonders spektakulär, da Obermarsberg in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder überbaut wurde und archäologische Funde meist nur sehr selten als Streufunde auftreten. Trotz bester Erhaltung und genauster Vermessungen, Zeichnungen und Fotografien durch den LWL gestaltete sich die zeitliche Eindatierung des Fingerrings in der Folgezeit als ziemlich schwierig. Die LWL-Archäologen waren sich in Besprechungen mit den Experten der Universität Trier zwar schnell einig, dass das Alter mindestens in die „Römerzeit“ zurückreichen würde, aber zeitlich haargenaue Feststellungen konnten sie nicht abgeben. Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“: „Nach dem wir den Ring erstmal sicher für unser Museum zurückerhalten hatten, klopfte dann im letzten Jahr „Kommissar Zufall“ an die Tür!“ Während einer Stadtführung durch das historische Obermarsberg mit einer Gruppe aus Regensburg zeigte Böttcher den Ring der geschichtsinteressierten Besucher-Gruppe. Unter ihnen ein Historiker, der den Kupferring an seiner Fakultät präsentierte. Aufgrund von europäischen Vergleichsstücken ist die zeitliche Eindatierung nun exakt gesichert. Der Fingerring stammt aus der Eisenzeit. Die Experten datieren ihn auf 500 vor Christus. Wem der 2.500 Jahre alte Ring einmal gehört haben muss, lässt sich nicht mehr nachweisen. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass er einem ranghöheren „Bewohner“ des Eresberges gehört haben muss. Denn die Fertigungsqualität und die germanischen Zeichen und Runen auf dem Siegel des Ringes deuten darauf hin, dass der Herr des Rings ein Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie gewesen sein muss. Originalzitat im Abschlussbericht: „…solche Ringe haben nur germanische Führungspersonen getragen…“ Der Ring selber hat im Obermarsberger Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ einen Ehrenplatz erhalten. Nähere Informationen zur Marsberger Geschichte unter: www.Marsberger-Geschichte.de Fotos im Anhang: 01 Das Team der LWL steht mit dem kupfernen Fingerring aus Obermarsberg vor dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ v. l. n. r. Elvira Böttcher sowie die LWL-Archäologie-Mitarbeiter: Bernd Schneider, Desiree Hammerschmidt und Karin Peters. 02 LWL-Mitarbeiterin Desiree Hammerschmidt trägt den alten Obermarsberger Kupferring, der jetzt in die Eisenzeit datiert wurde. Schön zu erkennen sind die germanischen Zeichen und Symbole auf dem Siegel des 2.500 Jahre alten Rings. 03 Der Fingerring aus Kupfer, der Bestandteil der Sammlung des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ist und in der Nähe des Stiftsbezirks von Obermarsberg gefunden wurde, ist 2.500 Jahre alt und gehörte einem Mitglied einer germanischen Fürstenfamilie. Foto: LWL, Hermann Menne. 04 Eine Zeichnung des 2.500 Jahre alten Obermarsberger Fingerrings aus Kupfer, angefertigt vom LWL. #Marsberg #Obermarsberg #Eresburg #Ring #Kupferring #Archaeologie #LWL #Eisenzeit #Fingerring #Museum #HausBoettcher #MuseumHausBoettcher #HausderGeschichte #MarsbergsHausderGeschichte #Eresberg #Volksburg #Sachsen #Bodendenkmal #DeutscheGeschichte #Relikte #Funde #LWLArchaeologie #BerndSchneider #DesireeHammerschmidt #KarinPeters #KarlderGrosse #JohannesPlemper #MarsbergerGeschichten #Stiftsbezirk #Eresburgstrasse #UniversitaetTrier #Roemerzeit #AndreasKarlBoettcher #HistorischesObermarsberg #Regensburg #Germanen #Fuerst #HermannMenne #ElviraBoettcher #UnserMarsberg
Das sagenumwobene Obermarsberg

12. Januar 2017
Das sagenumwobene Obermarsberg... Diesen mystischen Fernblick auf die alte Stadt auf dem Berge präsentiert uns der Obermarsberger Hobby-Fotograf Dirk Seehafer. :-) Herzlichen Dank für dieses tolle Bildnis. #Marsberg #Obermarsberg #Sagen #Mystik #Fernblick #StadtaufdemBerge #HobbyFotograf #DirkSeehafer #Naturpark #NaturparkDiemelsee #UnserMarsberg